» »

Sucht nach Süßigkeiten

h;eißaezeixt hat die Diskussion gestartet


Mein Sohn (10) ist regelrecht süchtig nach Süßem. Er geht mir sogar an den Zucker, Puderzucker oder auch Zuckerbuchstaben. Mein Mann ist Alkoholiker (trocken seit über 15 Jahren) in der 3. Generatiion. Unter diesem Hintergrund hat mir der KIA geraten ihm beizubringen mit seiner "Sucht" umzugehen. Ich sehe das genauso. Die Frage ist nur wie? Wie bringe ich einem 10jährigen bei sich seine Sachen einzuteilen? Wochenrationen machen, funktioniert nicht. Inerhalb von 2-3 Tagen ist alles all. Wenn ich ihm zu festen Zeiten Süßigkeiten erlaube, lernt er den Umgang auch nicht. Hat jemand ähnliche Erfahrungen und kann mir ein paar Tips geben?

Antworten
SJamltemxa


Ich finde, die Sucht nach Süßem kann man sehr gut abstellen, nämlich so, wie man das mit jeder anderen Sucht auch macht: Entzug.

Es ist keinesfalls normal, dass dein Sohn dermaßen viel Süßes isst bzw. essen will. Zu viel Süßes ist immer ungesund und ganz besonders für Kinder.

Ich würde ganz konsequent alles Süße aus dem Haus verbannen bzw Zucker, Puderzucker und der gleichen, die du öfters brauchst, wegschließen. Er muss wegkommen vom Zucker, sonst wird er immer ungesund leben (Stichwort Diabetes, Herzkrankheiten etc).

[[http://www.gesund-heilfasten.de/blog/zuckersucht/]]

Du hast die Verantwortung für dein Kind, er kann nicht unterscheiden, was ungesund ist und nicht. Er kann nicht mit seiner Sucht umgehen. Du musst dafür sorgen, dass er gesund aufwächst, und dazu gehören keine Süßigkeiten.

Esst ihr als Eltern selbst viel Süßes?

hSeiße?zeixt


Hallo Samlema,

danke für die Links. Ja wir essen beide gern Süßes, aber nicht vor den Kindern. Mir ist bewußt, dass wir diesbezüglich keine Vorbilder sind.

Mein Sohn gehört zum Glück nicht zu den übergewichtigen Kindern. Ganz im Gegenteil, er ist eher etwas dünn. Wir essen auch schon viel Obst und Gemüse (roh und gekocht). Auch gibt es überwiegend Vollkornbrot und eher selten helles Brot oder Brötchen. Ich backe auch Brot selbst, mache Joghurt selbst und koche mit sehr wenig Fertigprodukten. Von der Ernährung her steht es bei uns also nicht so schlecht. Er hat auch als Baby wenig Fertigkost bekommen, da ich auch da schon selbst gekocht habe. Deshalb höre ich auch immer wieder: das kommt nur, weil Du ihm früher so wenig gegeben hast usw. Das sehe ich aber nicht so.

Ich werde mir Deine Links mal in Ruhe ansehen und durchforsten.

Vielen Dank für die Infos

IBt 'Fs_Ju!st_Mxe


Mein Sohn gehört zum Glück nicht zu den übergewichtigen Kindern. Ganz im Gegenteil, er ist eher etwas dünn. Wir essen auch schon viel Obst und Gemüse (roh und gekocht). Auch gibt es überwiegend Vollkornbrot und eher selten helles Brot oder Brötchen. Ich backe auch Brot selbst, mache Joghurt selbst und koche mit sehr wenig Fertigprodukten.

...

Deshalb höre ich auch immer wieder: das kommt nur, weil Du ihm früher so wenig gegeben hast usw. Das sehe ich aber nicht so.

Ich denke nicht, dass es an der früheren Ernährung liegt, sondern am Jetztzustand. Nicht dass ich gegen gesunde Ernährung wäre, ich finde es prima was du machst. Aber dein Sohn sieht vielleicht in der Schule bei seinen Klassenkameraden dass die ständig Nutellabrote, Schokoriegel etc. futtern und empfindet einen "Mangel" in seiner Ernährung. Du könntest ja gemeinsam mit ihm leckere und halbwegs gesunde Kekse backen, die sind zumindest ein bisschen süß und sättigen besser als der Zucker. Dann ist er evtl. nicht so viel davon. Neue zu machen bedeutet zudem Arbeit, also muss er sie sich einteilen. Süß muss ja nicht gleich Schokolade, Zucker pur oder ungesund heißen.

blabe(ttex89


also ich kann dir mal aus meiner jugend berichten:

meine stiefmutter hatte ein argusauge auf meinen zuckerkonsum und den meiner schwester.

süßigkeiten bekamen wir nur zu ostern/geburtstag/weihnachten und was wir da bekamen, mussten wir uns selber einteilen. ihr kontrollzwang (ja, es ist wirklich einer!) ging soweit, dass sie in unseren zimmer kontrollierte, wie viel wir davon gegessen haben. bekamen dann natürlich schimpfe, wenn wir alles auf einmal aßen oder uns noch aus dem elternvorrat süßes stibitzt haben.

es führte eben dazu, dass wir kaum süßes essen durften und immer nur kleine portionen aßen.

allerdings hat man als kind aber einfach unheimliche lust auf süßes, was dazu führte, dass wir uns auch an puderzucker, zuckerwürfelchen etc. vergriffen haben.

also = komplettverbot ist semioptimal.

ich würde ihm tatsächlich eine wochenration in sein zimmer stellen und mehr gibts nicht. wenn er nach 2 tagen alles aufgegessen hat, gibts nichts mehr und dann ist er selber schuld. das solltest du ihm auch klar machen.

ich habe mal als richtwert gehört, dass ein kind täglich so viel süßes essen darf, wie in eine handfläche passt. also eine handvoll gummibärchen, einen handflächengroßen keks.

du könntest ihm zb. für eine woche eine tüte gummibärchen in seinen süßigkeitenkorb legen.

und konsequent bleiben!

S[amlxema


@ heißezeit

Weißt du, dass zu viel Süßes auch Untergewicht verursachen kann?

Ich hab als Kind auch nur wenig Süßes bekommen, es gab auch keine Nutella oder süße Limonaden. Dann schon eher Kekse und selbstgebackenen Kuchen. Steig doch darauf um :-)

B're1nnendeWutrstFreuZnxd


Also ich versteh nicht viel davon, aber kann extreme Lust nach Zucker nicht auch auf eine Krankheit hinweisen? Ich würde eventuell mal mit ihm zum Arzt gehen, das schadet ja nie.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Kinder- und Jugendmedizin oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Säuglinge · Kinderwunsch · Sternenkinder · Kinder nach Geburtsmonaten


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH