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Probleme nach Rhesus-Prophylaxe

s\tra>hlix1 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich bin Rhesus-negativ und hatte in der Schwangerschaft und kurz nach der Geburt ein Anti-D-Immunoglobulin erhalten.

Da ich 2,5 Monate nach der 2. Spritze eine Neurodermits bekam, und ich natürlich überlegt habe woher das kommen könnte, blieb der Gedanke natürlich auch unter anderem an der Ursache Impfung mit Thiomersalhaltigem Präparat hängen.

Meine Erfahrung ist, dass ich Neurodermitis bekam und auch ständig müde und matt und überhaupt nervlich ziemlich an den Grenzenb. Mein Kind ist ein Leichtgewicht und hat einen niedrigen Kopfumfang. Also nicht zu wenig, es ist alles noch im normalen Bereich und auch sonst ist er ein lustiger gutgelaunter gesunder kleiner Kerl. Mein Kind wurde auch selbst dann gar nicht mehr geimpft und wurde bis zu einem Jahr gestillt (dann nicht mehr voll, aber Muttermilch war noch dabei).

So meine Frage eben: sind anderen rhesus-negativen Frauen hier Dinge an sich oder dem Kind aufgefallen, die mit der Impfung zu tun haben könnten, oder bin ich ein Einzelfall?

MfG

Antworten
K#nusper:flocxke79


Hallo strahli1 *:)

Also ich selbst bin auch rh-negativ und bekam während der Schwangerschaft und nach der Geburt die Anti D Propyhlaxe. Ich konnte kann nichts an mir oder meiner Tochter feststellen, was irgendwie auffallend wäre oder, bei mir, nicht schon vor der Schwangerschaft so war. Meine Maus hatte 3660g, 51cm Größe und KU von 35cm, also völlig normal.

Hast Du mal mit einem Arzt oder Deinem FA darüber gesprochen? Würde mich echt mal interessieren! Tut mir leid, dass es so bei Dir kam :°_

K?atja-x81


Hallo

Ich bin auch rh-negativ.Hatte auch nach der Geburt 2 Blutkonserven bekommen da ich viel Blut verloren habe.Das einzigste was mir aufgefallen ist das ich keine Milch mehr vertrage.Bekomme Bauchkrämpfe und Durchfall.Meine Ärztin meinte aber das kann bei jedem passieren.Hat irgendwas mit Enzymen zu tun :-/

Müde bin ich auch immer.

Charleen kam mit einem Gewicht von 2946g und 47cm KU 35cm auf die Welt.

LBiCsile^ixn


ich habe auch diese Spritze bekommen, allerdings nach einer Fehlgeburt und hatte danach keine Beschwerden. Ich würde an deiner Stelle auch nochmal mit einem Arzt sprechen. Nicht dass es doch eine andere Ursache gibt, die übersehen wird....

s|trahFli1


also wie gesagt, meinem kind geht es gut. der arzt sagt auch ich muss mir keine sorgen machen. nicht dass ich jedem arzt alles glaube was er mir erzählt ;-) aber ich selbst habe auch kein schlechtes gefühl bei meinem kleinen. mir ist eben nur aufgefallen, dass er bei gewicht und kopfgröße bei dern normalen untergrenze liegt. (körpergröße ist dann schon eher wieder überdurchschnittlich) also größe ca. 82 cm, gewicht 8,8 kg und kopfumfang weiss ich jetzt gar nicht genau, aber ist kein so ein mondkopf wie viele anderen kinder (net böse sein für den ausdruck ;-))

und die neurodermitis ist ja nach ca. einem halben jahr wieder verschwunden. gottseidank!

es ist interessiert mich eben nur mal so grob, da es anscheinend keine öffentlichen studien dazu gibt, wie es anderen ergangen ist, anderen geimpften rhes. neg. müttern.

dankeschön schonmal für die reaktionen!

mfg

b3uddlpexia


Die Anti-D-Behandlung ist keine Impfung.

Verabreicht werden menschliche Eiweiße (Antikörper), die das Antigen, also die Eiweiße des Kindes, die den Rhesusfaktor ergeben oder Teile davon, im mütterlichen Blut binden sollen.

Bildet die rhesusnegative Mutter nämlich Antikörper gegen den Rhesusfaktor, wird ein zweites rhesuspositives Kind von diesen Antikörpern "angegriffen" und kann dadurch schwer geschädigt werden.

Keines der in D erhältlichen Präparate enthält Thiomersal.

Was viel wahrscheinlicher ist: du hast allergisch auf das Fremdeiweiß reagiert.

s3traxhli1


sorry, aber ich habe erst vor 2 tagen erfahren, dass in anti-d-immunoglobulinen sehrwohl quecksilber enthalten ist!!!

unabhängig davon gibt es auch nebenwirkungen und schäden bei (angeblich) quecksilber und aluminiumfreien präparaten (wie bei lebendimpfstoffen).

ein immunoglobulin zählt auch sehrwohl zu den "impfungen"!

desweiteren steht wohl ausser frage, dass quecksilber genauso mich und mein kind schädigen kann, wie es die nicht impfung tun kann. man sollte mal überlegen warum es vermieden wird den impfstoff vor der 28. schwangerschaftswoche zu verabreichen. könnte es vielleicht das erhöhte risiko eines abortes (wie bei anderen impfstoffen) sein?

in einem versuch mit hamstern wurde festgestellt, dass hamster denen ein quecksilberhaltiger impfstoff verabrecht wurde ein geringeres körpergewicht und eine kleinere größe des gehirns aufgewiesen hatten.

die information war nett gemeint, aber ich möchte hier keine diskussion führen sondern nur meldungen von leuten haben die selbst res. neg. sind, die anti-d spritze bekamen und ob oder ob nicht nebenwirkungen bemerkt wurden.

danke.

bcud`dlexia


sorry, aber ich habe erst vor 2 tagen erfahren, dass in anti-d-immunoglobulinen sehrwohl quecksilber enthalten ist!!!

Da hätte ich dann bitte gern eine seriöse Quelle, meine Informationen stammen aus den entsprechenden Fachinformationen der einzelnen Produkte.

man sollte mal überlegen warum es vermieden wird den impfstoff vor der 28. schwangerschaftswoche zu verabreichen. könnte es vielleicht das erhöhte risiko eines abortes (wie bei anderen impfstoffen) sein?

Das ist nicht korrekt, verabreicht wird dies immer dann, wenn die Gefahr besteht, dass kindliches Blut in den mütterlichen Kreislauf gelangt ist.

Bei Eingriffen wie z.B. einer Entnahme von Mutterkuchengewebe wird die Anti-D-Prophylaxe auch wesentlich früher als in der 28. SSW durchgeführt.

ein immunoglobulin zählt auch sehrwohl zu den "impfungen"!

Nein, nicht in diesem Fall.

Sinn einer Impfung ist es, die Bildung von Antikörpern anzuregen, dies soll hier ja genau verhindert werden.

aber ich möchte hier keine diskussion führen

Ok, deswegen mag ich hier aber offensichtliche Falschinformationen auch nicht unbedingt stehen lassen. ;-)

dDim[ethylglyroxxim


Also ich fände die Auswirkungen der Nicht-Prophylaxe wesentlich fieser als die u.U. auftretenden Nebenwirkungen der Verstärkerstoffe, selbst wenn sie drin sein sollten, was ich zu bezweifeln wage, denn es ist keine Impfung in diesem Fall.

l(ilox77


Hallo,

ich bin Rhesus-negativ und hatte in der Schwangerschaft und kurz nach der Geburt ein Anti-D-Immunoglobulin erhalten.

Auch ich habe diese Spritzen während der SS und danach erhalten.

Ich habe nicht bemekrt, weder bei mir noch bei meinem Sohn.

*:)

sLtr4ahl_ix1


@ budleia

verabreicht wird dies immer dann, wenn die Gefahr besteht, dass kindliches Blut in den mütterlichen Kreislauf gelangt ist.

das stimmt doch nicht wenn man die spritze generell ab der 28. schwangerschaftswoche bekommt, UNABHÄNGIG davon, ob kindliches blut in den mütterlichen kreislauf gelangt ist. das ist eine reine vorsichtsmaßnahme, und deshalb auch meine frage, warum diese vorsichtsmaßnahme erst ab der 28. schwangerschaftswoche und nicht schon vorher?

Sinn einer Impfung ist es, die Bildung von Antikörpern anzuregen, dies soll hier ja genau verhindert werden.

der sinn einer impfung ist eine erkrankung zu verhindern. ob nun durch spritzen von antikörpern oder bilden von antikörpern ist hier zweitrangig. es geht darum, dass es die gleichen trägersubstanzen und konservierungsstoffe beinhaltet wie andere impfstoffe.

sltrah^li1


@ dimethylg...

ich bin sehr gerne auch an informationen von res. neg. leuten interessiert, die KEINE anti-d-prophylaxe erhalten haben, und welche auswirkungen es hatte. es gibt ja auch einige leute, die unwissentlich schon antikörper gebildet haben und das anti-d nicht mehr eingesetzt werden kann o.ä. danke für die anregung. :)^

S(ommSermIama


Tut mir leid, dass Du so Probleme bekommen hast.

Ich bin auch rh-negativ und habe die Spritze in der 28. Woche bekommen. Nach der Geburt nicht, weil mein Sohn die gleiche Blutgruppe hat wie ich. Ich hab allerdings keine Probleme festgestellt – weder bei mir, noch bei meinem Sohn. Er ist eher groß für sein Alter und war bei der Geburt ziemlich kräftig. 3800 Gramm, 50 Zentimeter und 36 Zentimeter Kopfumfang.

Ich hatte meinen Frauenarzt damals gefragt, ob ihm Nebenwirkungen bekannt sind oder er da schon mal was mitbekommen hat. Bisher hatte keine seiner Patientinnen Probleme und er ist seit 10 Jahren niedergelassen. Es ist also wohl wirklich eine extrem seltene Reaktion oder es hängt vielleicht doch mit was anderem oder der Kombi aus etwas anderem und der Spritze zusammen.

sMtrahElix1


@ dimethyl nochmal

also ich habe extra für dich nochmal nachgesehen wo das stand mit dem quecksilber. es ist ein zitat aus der focus online aus dem jahr 2007 (hab den artikel im netz nicht mehr gefunden) hab nur das zitat hier aus dem impf-report und dort steht:

"... lange zeit war quecksilber als konservierungsmittel für impfstoffe weitverbreitet. das galt auch für das serum, das rhesusnegative frauen während der schwangerschaft erhalten, um eine mögliche schädigung ihres kindes zu verhindern..."

wenn du nun so freundlich wärst mir zu erklären woher du die information hast, dass in anti-d keinesfalls quecksilber enthalten sein könne. danke.

b6uddlDewi)a


@ strahli1

wenn du nun so freundlich wärst mir zu erklären woher du die information hast, dass in anti-d keinesfalls quecksilber enthalten sein könne. danke.

Dies war nicht dimethylglyoxim, sondern ich, die Quelle habe ich auch angegeben.

Da hätte ich dann bitte gern eine seriöse Quelle, meine Informationen stammen aus den entsprechenden Fachinformationen der einzelnen Produkte.

Die Fachinformationen sind in D nicht frei zugänglich, exemplarisch kann ich dir aber eine verlinken:

[[http://www.baxter.de/downloads/fachinformation/partobulin_sdf.pdf]]

Hilfsstoffe sind:

6.1 Hilfsstoffe

Polyethylenglykol, Natriumchlorid, Glycin.

Kein Thiomersal.

Die Fachinformationen für Rhesonativ und Rhophylac, die beiden weiteren Präparate, kannst du ebenfalls im Netz finden, auch hier ist kein Thiomersal enthalten.

Dein Focuszitat nutzt, ich weiß nicht, ob du dies bemerkt hast, die Vergangenheitsform:

[...] war Quecksilber [..], dies galt auch für das Serum.. [...]

Dies bedeutet eine in der Vergangenheit abgeschlossene Handlung, es ist also nicht mehr so.

Die Gabe des Anti-D in der 28.-30. SSW ist so gewählt, weil ab dem Schwangerschaftsalter kindliche rote Blutkörperchen in den mütterlichen Kreislauf übertreten können, spätestens bei der Geburt dies auch tun (dort erfolgt dann eine weitere Gabe).

Bei Eingriffen, Verletzungen etc. vor der 28.SSW wird das Anti-D, wie ich oben schon schrieb, auch wesentlich eher gegeben.

Diese Vorbeugung verhindert nicht die Erkrankung der Mutter, sondern die eines weiteren (rhesuspositiven) Kindes während der Schwangerschaft, dies war aber auch schon mehrfach geschreiben.

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