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Probleme nach Rhesus-Prophylaxe

lYihlo7d7


Hallo,

Die Gabe des Anti-D in der 28.-30. SSW ist so gewählt, weil ab dem Schwangerschaftsalter kindliche rote Blutkörperchen in den mütterlichen Kreislauf übertreten können, spätestens bei der Geburt dies auch tun (dort erfolgt dann eine weitere Gabe).

Bei Eingriffen, Verletzungen etc. vor der 28.SSW wird das Anti-D, wie ich oben schon schrieb, auch wesentlich eher gegeben.

Diese Vorbeugung verhindert nicht die Erkrankung der Mutter, sondern die eines weiteren (rhesuspositiven) Kindes während der Schwangerschaft, dies war aber auch schon mehrfach geschreiben.

Da hat Buddleia recht.

Gerade wenn der Vater und natürlich das Kind Rhesus Positiv sind, ist die Vorbeugung wichtig. Da ansonsten die Mutter Antikörper bildet auch im Hinblick auf die nächste SS.

*:)

sutraVhxli1


@ buddleia

nur mal so als randbemerkung: das thiomersal wurde verboten weil es schädlich ist. ebenso wurde das gesetz geändert, dass nur noch stoffe angegeben werden müssen, die zu den sog. grundstoffen nachträglich hinzugefügt werden. der rest schimpft sich "betriebsgeheimnis". dem hersteller ist es frei überlassen welche substanzen er als grundstoffe und welche er als nachträglich hinzugefügte zusatzstoffe bezeichnet. du glaubst doch wohl selbst nicht, dass das immunogloublin nur aus den angegebenen 4 stoffen besteht? es liegt leider nahe, dass wenn vorher thiomersal im impfstoff war, der hersteller die gesetzgebung in der weise nutzt weiter thiomersal in die impfstoffe zu packen und das nur nicht mehr veröffentlichen zu müssen. es wurden von impfkritischer seite schon impfstoffe per labor untersucht und genau das festgestellt.

ich will gar nicht behaupten das es so ist. ich weiss nur, dass es sein kann und man über beipackzettel nicht darüber informiert werden muss. diese beipackzettel nützen also im grunde gar nichts.

Die Gabe des Anti-D in der 28.-30. SSW ist so gewählt, weil ab dem Schwangerschaftsalter kindliche rote Blutkörperchen in den mütterlichen Kreislauf übertreten können

wie oft muss ich das noch wiederholen? es "können" auch schon vorher blutkörperchen übertreten. genau deshalb wird ja auch im zweifelsfalle vorher schon verabreicht. die frage warum dann generell nicht schon vorher verabreicht wird, ist immernoch ungeklärt. genauso stelle ich mir die frage warum nicht noch eine 3. spritze zwischendurch verabreicht wird wenn die 1. ja, da man dann nochmal gespritzt wird, zum geburtszeitpunkt anscheinend nicht mehr wirksam ist.

und dass das nicht mir dient sondern dem kind ist mir bewusst. aber danke für den tipp.

bhu<dd-leia


@ strahli1

Thiomersal ist nicht verboten, es wird nur in vielen Impfstoffen nicht mehr verwendet.

Der Impfstoff gegen die Neue Grippe ("Schweinegrippe") enthält z.B. Thiomersal, dies wird in der Fachinformation auch angegeben.

du glaubst doch wohl selbst nicht, dass das immunogloublin nur aus den angegebenen 4 stoffen besteht?

Doch, ich denke schon, dass dort nur das enthalten ist, was in der Fachinformation angegeben wird.

Angegeben sind:

anti-D-Immunglobulin, Protein vom Menschen, Polyethylenglykol, Natriumchlorid, Glycin.

Es ist also nicht nur das Immunglobulin enthalten, sondern auch die Hilfsstoffe, um das Ganze in eine verabreichbare und stabile Form zu bringen.


Zur Gabe von Anti-D

wie oft muss ich das noch wiederholen? es "können" auch schon vorher blutkörperchen übertreten.

Ich dachte, es wäre aus meinen Ausführungen deutlich geworden, aber gern noch einmal:

Bei einer ohne Verletzungen der Mutter, ohne Blutungen und ohne Eingriffe verlaufenden Schwangerschaft einer rh-negativen Mutter mit einem möglicherweise Rh-positiven Kind reicht die Vorbeugung ab der 28. SSW, da erst dann durch das zu der Zeit vorliegende kindliche Blutvolumen tatsächlich Blutkörperchen in möglicherweise für eine Sensibilisierung der Mutter ausreichenden Menge übertreten.

Gibt es vorher den Verdacht, wird auch vorher Anti-D gegeben, dazu werden bei einer rh-negativen Mutter ja mehrere Blutuntersuchungen während der Schwangerschaft durchgeführt, um nichts zu übersehen.

Bei Verletzungen, Blutungen, Eingriffen ist sicher, dass Blutkörperchen übertreten, daher wird dann Anti-D gegeben, egal welche SSW.

Die Gabe kurz nach der Geburt begründet sich damit, dass eine Geburt nicht eben unblutig ist und damit größere Mengen an kindlichen Blutkörperchen übertreten, also mehr Antikörper zum Abfangen nötig sind.

Die Wahl des Zeitpunktes für Anti-D Gabe ist also schlicht mit der Menge der übertretenden Blutkörperchen zu erklären.

Ich denke, damit ist dies nun geklärt:

die frage warum dann generell nicht schon vorher verabreicht wird, ist immernoch ungeklärt.

sZtr\ahlxi1


Doch, ich denke schon, dass dort nur das enthalten ist, was in der Fachinformation angegeben wird.

naja, man kann auch gutgläubig sein. allerdings muss ich zugeben dass du recht hast. ich habe mich falsch ausgedrückt. thiomersal ist nicht unbeschränkt verboten. stimmt. allerdings wurde es im großen und ganzen, eben wegen der schädlichen wirkungen (ich sage nun bewusst nicht NEBENwirkungen), aus den kinderimpfstoffen verbannt. es ist zwar noch immer aluminium und formaldehyd und anderes zeug drin, aber es ging ja erstmal nur um das böse quecksilber, dass die leute verschreckt und hauptsache erstmal aus der öffentlichen zusatzstofflisten verschwunden ist.

um dich deiner illusion mal zu berauben:

[[http://finanzcrash.com/forum/read.php?1,57603,57603]]

zitat: "Jede Impfung enthält bis zu 100 Inhaltsstoffe, die nicht deklariert werden müssen, um das Betriebsgeheimnis zu schützen "

sGtra_hlix1


es wird klar unterschieden zwischen "inhaltstoffen" und "zusatz- oder hilfsstoffen". zweitere findest du in deinem hübschen beipackzettel, erstere am ende nirgendwo, außer du lässt es selbst in einem labor prüfen.

sqtrCahli1


@ lilo77

Gerade wenn der Vater und natürlich das Kind Rhesus Positiv sind, ist die Vorbeugung wichtig. Da ansonsten die Mutter Antikörper bildet auch im Hinblick auf die nächste SS.

bitte nicht so verallgemeinern! die antikörper KÖNNEN, MÜSSEN aber nicht gebildet werden.

mal abgesehen davon, dass natürlich die möglichkeit besteht, dass das kind bei antikörperbildung einen schaden davonträgt, muss erstens nicht sein, dass ein blutaustausch stattfindet und antikörper gebildet werden, und selbst wenn ein blutaustausch stattfindet, ist offen ob die mutter so viele antikörper bildet, dass es dem kind tatsächlich schaden wird.

l,ilxo77


Hallo,

bitte nicht so verallgemeinern! die antikörper KÖNNEN, MÜSSEN aber nicht gebildet werden.

mal abgesehen davon, dass natürlich die möglichkeit besteht, dass das kind bei antikörperbildung einen schaden davonträgt, muss erstens nicht sein, dass ein blutaustausch stattfindet und antikörper gebildet werden, und selbst wenn ein blutaustausch stattfindet, ist offen ob die mutter so viele antikörper bildet, dass es dem kind tatsächlich schaden wird.

Ich habe sogar eine Anti-D Spritze nach der Fehlgeburt in der 10 Woche bekommen.

Damals wurde mir gesagt, falls mein Körper Antikörper bildet würde kann es bei der nächsten SS zu Problemen führen;

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Rhesusfaktor#Bedeutung_bei_der_Schwangerschaft]]

Bedeutung bei der Schwangerschaft [Bearbeiten]

Hauptartikel: Rhesus-Inkompatibilität

Falls die Mutter Rhesus-negativ und der Fötus Rhesus-positiv ist, was bei etwa jeder 10. Schwangerschaft der Fall ist, kann es sein, dass die Mutter Antikörper gegen den Rhesusfaktor des Kindes besitzt, die zu Behinderungen und sogar Tod des Kindes führen. Man sorgt heute dafür, dass Rh-negative Mütter keine solchen Antikörper bilden, indem man ihnen im Allgemeinen kein Rh-positives Blut transfundiert und bei jeder Schwangerschaft mit einem Rh-positiven Kind eine Anti-D-Prophylaxe durchführt.

Das Risiko ist mir zu groß, vorallem nachdem mein Sohn die Blutgruppe seines Vaters geerbt hat.

*:)

l1ilo7x7


Sorry,

Das Risiko ist mir zu groß, vorallem nachdem mein Sohn die Blutgruppe seines Vaters (inklusive Rhesusfaktor) geerbt hat.

baudddleixa


@ strahli1

um dich deiner illusion mal zu berauben:

Nö, nicht die Bohne beraubt.

Ein Link, der sich mit Börsenastrologie beschäftigt, behauptet, dass positive HIV-Tests von Grenzwerten abhängen, in anderen Ländern daher negativ ausfallen und die Spanische Grippe nicht ansteckend sei, um nur den hanebüchenen Blödsinn da herauszugreifen, ist mir bei weitem nicht seriös genug, um dann dies zu glauben:

"Jede Impfung enthält bis zu 100 Inhaltsstoffe, die nicht deklariert werden müssen, um das Betriebsgeheimnis zu schützen "

Aus meiner Erfahrung in solchen Diskussionen weiß ich aber, dass für jeden medizinisch fundierten Link jetzt mindestens einer dieses Kalibers kommt, daher schenke ich mir das.

Was mich nur wundert: wenn dies alles so deiner Meinung entspricht, warum hast du dann die Anti-D- Prophylaxe in Anspruch genommen?

s9traihlix1


@ lilo

mehr will ich ja gar nicht sagen. es ist alles ein "könnte". du hast aber so geklungen als wäre das ein "muss", dass antikörper gebildet werden. ist aber nicht.

@ buddleia

das war nur ein link, den ich so auf die schnelle gefunden habe, der eben aussagt dass die inhaltsstoffe nicht angegeben werden müssen. den rest habe ich mir weder durchgelesen noch interessiert er mich. du kannst aber auch gerne selber bei robert koch institut nachfragen, die bestätigen dir das per telefon.

und zu der frage: ja ich habe mich spritzen lassen. ich wusse es in dem moment nicht anders. beim nächsten mal werde ich genauer abwägen.

b2uddqlMeia


du kannst aber auch gerne selber bei robert koch institut nachfragen, die bestätigen dir das per telefon.

Natürlich, ganz bestimmt.

Daher beziehst du ja auch sicher deine überaus wissenschaftlich fundierten Informationen. ]:D

Wie oben schon:

Aus meiner Erfahrung in solchen Diskussionen weiß ich aber, dass für jeden medizinisch fundierten Link jetzt mindestens einer dieses Kalibers kommt, daher schenke ich mir das.

Ich denke nicht, dass eine weitere Diskussion hier Sinn macht.

Ich wünsche dir alles Gute mit deiner Einstellung,

s>tranhli1


wiegesagt: ich will hier niemandem vorschreiben was er zu tun hat. ich bin nur daran interessiert, ob es eben andere menschen gab, welchen nach der prophylaxe evtl. nebenwirkungen aufgefallen sind.

@ lilo

nur mal zur information. die blutgruppe sowie den resusfaktor erbt das kind zu beiden teilen von vater und mutter. immer schön einen buchstaben von jedem. der rhesusfaktor d besteht immer aus zwei d. der rhesusnegative hat dd und der rhesuspositive hat immer D?. das heisst, das 1. D ist immer groß und bedeutet positiv. das 2. d kann man nur anhand der möglichkeiten erforschen. mein freund z.b. hat einen rhesusnegativen vater ist aber selbst positiv. das heisst wiederum, dass er auf jedenfall ein 1. D hat und auf jedenfall ein 2. d, das er vom vater geerbt hat. die wahrscheinlichkeit, dass unser kind dann sozusagen auch negativ wird, liegt genau bei 50%. nur wenn der vater DD hat, ist die wahrscheinlichkeit 100%, dass das kind positiv wird, da es ja auf jedenfall mindestens ein D vom vater erbt und somit auf jedenfall positiv ist.

man kann also nicht sagen, das kind hat die blutgruppe oder den rhesusfaktor vom vater geerbt, weil sich beides IMMER zu jeweils 50% aus vater UND mutter zusammensetzt.

mfg

l[i:l1o77


Hallo,

wenn mein Mann und mein Sohn beide A+ sind und ich 0- liegt es für mich klar auf der Hand.

Genau darum geht es bei der Anti-D Spritze.

Auch wenn die Untergruppe ev. Teil meiner Blutgruppe sein sollte, ist es doch Fakt das mein Kleiner einen anderen Rhesusfaktor hat.

Wie in meinem vorigen Beitrag erwähnt, gehe ich für mich oder meine zukünftigen Kinder kein Risiko ein. Mein Baby geht vor, wenn ich durch eine Spritze mögliche schlimme Folgen verhindern kann, zögere ich keine Minute.

lhilo7x7


Mein Baby geht vor, wenn ich durch eine Spritze mögliche schlimme Folgen verhindern kann, zögere ich keine Minute.

Nein, ich zögere nicht mal ne Sekunde!

s:trahkli1


@ lilo

du kannst machen oder nicht machen was du willst. ich habe dir nur gesagt, dass diese aussage

vorallem nachdem mein Sohn die Blutgruppe seines Vaters (inklusive Rhesusfaktor) geerbt hat.

einfach falsch ist, da ein kind NIEMALS eine blutgruppe oder den rhesusfaktor von nur einem Elternteil erbt.

wenn du 0= rhes dd bis, dein mann AO oder AA rhes D. ist, und dein Sohn ist A0 rhes. D., dann hat er ein A von deinem Mann geerbt, und ein 0 von dir, deshalb hat er A0 (denn auch die Blutgruppe setzt sich aus 2 Buchstaben zusammen). Desweiteren hat er eben beim Rhesusfaktor ein D von deinem Mann und ein d von dir bekommen. D. ist immer positiv. sollte dein mann DD haben, wird auch egal wie, ein jedes kind von dir positiv sein.

Wiegesagt: ich finde deine entscheidung toll. nix dagegen. aber den ausdruck "blutgruppe und rhesusfaktor vom vater geerbt" ist medizinisch komplett falsch.

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