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veränderte Wahrnehmung nach grippalem Infekt

klakni|echxen hat die Diskussion gestartet


Hallo, mein Sohn (fast 10) hatte am WOchenende einen grippalen Infekt. Fieber, Husten, Schnupfen - kränkelte schon 2 Tage vorher...

Fieber war leicht über 40. Mit Fiebersaft gesengt. In der ersten Nacht wieder gestiegen. Schlimmer Albtaum, wurde gar nicht richtig "wach", totale Panik. Wieder Fiebersenkendes Mittel verabreicht (nach ca. 7 Stunden). Am Morgen (5 Uhr) wieder ein solcher Panik-Traum.

Der ganze Tag wieder mit Fieber, allerdings nicht so hoch. Abends vorm Schlafen vorsorglich kleine Menge Fiebersaft gegeben. In der Nacht dann wieder einen solchen Traum, total durchgeschwitzt. Danach dann gut geschlafen. Nächster Tag mit leichter Temperatur 38,0 - 38,3. Keine fiebersenkenden Mittel mehr, dachte die Träume kommen daher.

Fieber ist seit gestern weg. Jetzt hat er aber, wenn er alleine ist (abends im Bett vorm Einschlafen, als ich 20 Minuten zur Schule - krankmelden war, unter der Dusche) regelrechte Panikattacken. Entweder sieht er die Dinge sich entfernen und die Stimmen verzerrt (Fernseher) oder er sieht, dass sich alles extrem schnell bewegt und alle Stimmen (von uns) extrem laut sind.

Er sagt, er habe immer den Gedanken an die Träume. Das Gefühl, dass Dinge sich entfernen habe er auch, wenn ich bei ihm bin, dann erschreckt es ihn aber nicht. Er ist noch nicht wieder voll auf dem Damm, dicke Rotznase und verschleimter Husten, sehr aufgeregt auf Weihnachten. Im Allgemeinen ist er ein sehr sensibler Junge, der sich schon immer mehr Gedanken um alles macht als andere.

Kinderarzt erst wieder im neuen Jahr erreichbar.

Ich vermute noch immer einen Zusammenhang mit Infekt und Angst. Hatte schon im Sommer EKG wegen "Herzproblemen" und Untersuchungen wegen ständiger Bauchschmerzen. Hat zur Zeit "Stress" in der Schule. Der Druck dort sehr hoch (Schulwechsel). Er wurde auch krank, wenn ich auf Dienstreisen war, nach dem ich wieder da war, war auch das Kind wieder gesund.

Hat schon mal jemand soetwas erlebt? Würde mich freuen etwas zu hören.

Gruß KaKniechen

Antworten
R4uby.9h0


Das hatte ich als kleines Kind auch oft und habe es teilweise jetzt auch noch!

Bisher kann mir niemand sagen woher es kommt.

Was mir aber hilft: Ein Lied summen, bzw. meine eigene Stimme irgendwie hörbar machen. Wasser trinken und an irgendwas denken (dabei aber das reden nicht vergessen). Meistens wird es dann nach ein paar Minuten besser.

C<hGristgia6n200x9


Was hat er denn für Fiebersaft bekommen und wieviel?

k$aknSiechxen


Deswegen damals beim Arzt gewesen?

Man macht sich doch schon so seine Gedanken, wenn das eigene Kind plötzlich ganz anders ist. Er hatte echte Panik, dass mir selbst sich die Nackenhaare aufstellten, das war richtig unheimlich.

Ich hoffe und glaube, dass er sich in etwas hineinsteigert und dann tatsächlich diese Empfindungen hat. Solange wir, mein Mann und ich dabei sind, hat er ja auch keine Probleme.

Danke jedenfalls für die Tipps, vielleicht kann ich das mit mal mit ihm durchsprechen.

kRaknie_chen


Also: Dolormin 4 % für Kinder. Die Dosierung lt. Beipackzettel sind bei seinem Gewicht 5 ml. Ich gebe aber immer etwas weniger.

Wir nehmen den schon seit mind. 3 Jahren, da die anderen alle noch ekliger schmecken. Bisher noch nie ein Problem damit gehabt.

C*hr=istiaKn200x9


Ok. wollte das nur wissen, da ich als RettAss. mal einen einsatz zu einem Kind hatte was ähnliche symptome hatte. damals war es aber wick medi nait was die eltern fälschlicherweise dem kind gegeben haben und das enthält ja auch einen gewissen anteil alkohol. Empehlenswert wäre eventuell mal ein besuch bei einem Kindertherapeuten. Kinder reagieren sehr stark auf ihr umfeld und auf Stress. Kann durchaus damit zu tun haben.

k'akn9iecxhen


Ja, das vermute ich auch. Obwohl: Dolormin 4 % für Kinder beinhaltet auch Alkohol. :(v

Ich würde gerne erstmal die Weihnachtstage abwarten, denn ich vermute, das hängt alles zusammen. Dieser Druck in der Schule von den Lehrern. Wir hatten es gerade wieder "geschafft", dass er abends einschläft, ohne das der Papa Händchen hält...

So im Alltag (zuhause, hier bei uns - vor allem bei der Mama) ist er ein selbstbewußter, taffer kleiner Typ. Aber innerlich so verletzbar und denkt Dinge, die kein anderer denken würde. Er macht sich sein Leben ganz schön schwer.

Mein Mann schiebt immer direkt Panik und denkt an schlimmeres, ich glaube aber, wir warten bis im neuen Jahr. Dann zum KiArzt, einmal drüber reden und wenn dies immer noch vorkommt, mal ein EEG vorschlagen oder so....

Cshri5stian20x09


Wozu ein EEG? denkt ihr schlimmeres?

k]a3kni"ec0hxen


Ähm...eigentlich nicht. Gibt sonst ja keinen Grund.

Aaaber, in der 23. SSW wurde eine Zyste im Kopf entdeckt, war ständig beim Ultraschall. Diese war dann aber bis zur Geburt wieder verschwunden.

Der frühere Kinderarzt hat dann aber in den ersten 3 Wochen gemeint, dass er nicht gut zunimmt (war aber nur mein Stress, da meine größere Tochter erst knapp ein Jahr alt war) und uns wieder zum Ultraschall geschickt.

Natürlich war nichts da! Leider verliert man das nicht so richtig aus dem Hirn. Da er auf Krankheiten oder andere Einfüsse immer stärker reagiert, denkt man immer wieder daran.

Aber sollte das "Gefühl" bei ihm weiter bleiben, bis nach dem Jahreswechsel, dann kann es ja nicht ganz ohne Grund sein, oder?

Außerdem gibt es ja auch noch die Möglichkeit der Migräne. Die Bauchschmerzen, die er ohne organischen Befund hatte deuten darauf hin. Diese komische Wahrnehmung könnte man auch Alice-im-Wunderland-Syndrom zuordnen. Ich weiß ja nicht....ist halt doof

C=hristi$an2f009


nunja wenn ihr bedenken bezüglich der zyste habt, rate ich zu einem mrt oder einer ct. beides hat vor und nachteile:

Vorteil MRT: keine Strahlenbelastung; Nachteil: lange Untersuchungsdauer in der Röhre

Vorteil CT: Kurze Untersuchungsdauer, keine Röhre; Nachteil: Strahlenbelastung

Dieses "Gefühl" was er hat ist natürlich nicht von normaler Art und sollte abgeklärt werden. Ich würde es genau beobachten und ggf. dokumentieren.

klajkniechxen


Ja, klar - wenn es normal wäre, würde ich jetzt hier nicht schreiben.

Aber ich vermute doch noch den Infekt. War grade bei ihm am Bett und er ist mal wieder nass geschwitzt und beim wach werden ganz weit weg (kein fieber"wahn"), krankes Kind eben. Vielleicht ja doch H1N1?! Warte jetzt mal ab, bis KiArzt wieder da und achte darauf, wie er sich so verhält und wir lassen ihn nicht alleine, sind ja glücklicherweise Ferien und auch kein Stress an Weihnachten

Diese Zyste ist auch glaube ich mehr "in unserem Kopf" als in seinem..., war ja damals - vor 9 Jahren - weg. Danke aber für die Tipps und das "Zuhören"javascript:e(' *:) ')

C?hri5stiWan20x09


Nur keine Sorge wegen H1N1. ist auch nur eine Humane Grippe. Sie ist nur im schwein mutiert. Die bösen medien verdrehen alles und machen gleich ne riesen pandemie draus. Wünsche trotzdem ein schönes weihnachtsfest und ein paar besinnliche feiertage. ich muss leider schuften.

Christian

kDakBnie<chexn


Angst habe ich vor dem Virus auch nicht, erklärt aber vielleicht, warum es ihn so geplättet hat.

Wir feiern Weihnachten nicht ganz so besinnlich, eher mit Nachbarn und Freunden mit Musik und vielen Kindern....

aber auch trotz "arbeiten müssen" schöne Feiertage und hoffentlich (als RettAss) keine unschönen Einsätze. :)-

C]hristiian2V009


Danke.

die unschönen sachen kommen dann wieder zu silvester.

IEninxi


Vielleicht ja doch H1N1?!

Das wäre jetzt meine Frage gewesen, denn bei mir und meinem Sohn (2) war das eine der ganz wenigen Auswirkungen. Veränderte Wahrnehmung, er hört alles lauter, ...

Diese Angstträume hatte ich auch, ebenso das Schwitzen. Der Kleine ist seither auch viel ängstlicher. Es lässt aber nach und wird immer weniger!

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