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Polypen-OP und Mandelkappung beim 3-Jährigem

Gyiannxa79 hat die Diskussion gestartet


Hi ihr Lieben,

erstmal danke, dass ihr euch das hier antut, aber da muss jetzt mal einiges raus.

Arian (3,5 Jahre) kann seit ca 5 Monaten nachts nur sehr schlecht atmen und teilweise ist es wirklich so, dass er aufwacht, weil er keine Luft mehr bekommt. Wir sind aufgrund dessen zur Kinderärztin, diese hat uns so spezielle Nasentropfen verschrieben, weiß aber gerade nicht, wie die heißen... sind so bräunlich... die hab ich regelmäßig gegeben, aber ich konnte keine Besserung feststellen...

Nachdem die Nasentropfen nicht halfen, überwies uns die Kinderärztin zur HNO.

Es dauerte etwas, bis wir einen Termin bekamen und so quälten wir uns weiterhin durch die Nächte... es raubte uns allen den Schlaf... vor allem aber Arian, der wirklich oft aufwachte und dann auch Angst bekam

Er tut mir so leid... naja... ich erzählte der HNO unsere Geschichte und sie untersuchte Arian eingehend. Sie meinte, es wäre nicht gut, dass die Tropfen nichts bewirkt hätten und dass er ab und zu Atemaussetzer hätte.

Sie schaute in seine Nase und auch in den Hals... sie nahm sich auch echt viel Zeit und zeigte mir alles auf anschauliche Weise. Das stimmte mich schon sehr froh.

Sie meinte dann, dass es gut wäre, wenn wir die Polypen herausnehmen lassen, weil der komplette Nasenrachenraum damit voll ist. Er bekommt so kaum Luft durch die Nase, was ihn natürlich sehr anfällig für Krankheiten werden lässt - das haben wir auch schon bemerkt...

Außerdem sind die Mandeln fast doppelt so groß, wie sie jetzt sein sollten, was bedeutet, dass er durch die Mund-Atmung auch nicht genug Luft bekommt, und das führt dann oft zu diesen Atemaussetzern, die mir schon sehr große Angst machen.

Es soll nun also zur Polypen-OP noch eine Mandelkappung vorgenommen werden. Die Mandeln sollen also nur verkleinert werden, und nicht ganz rausgenommen. Das ist gut, dass das so gemacht werden kann... finde ich.

Die HNO meinte auch, dass sie die Mandeln mit einer "Wärme-Sonde" abschmilzt... was bedeutet, sie müssen nicht abgeschnitten werden, was natürlich den Vorteil hat, dass es nicht nachblutet und er weniger bis gar keine Schmerzen hat

Also ich hab mich eingehend damit befasst und finde den Eingriff für richtig, weil wir wirklich schon soooo viel ausprobiert haben und nichts geholfen hat Ich hab überall im Internet gelesen und die HNO hat mir auch anschauliches Material mitgegeben.

Tja, nun ruft mich heute meine Schwiegi an und meint: "jaaa, die Ärzte haben ja eh so wenig Geld, die wollen mit der OP nur Geld machen... überleg dir das gut und überhaupt... " ...

Ich so, ja ich hab das gut überlegt usw.

Sie: Hm, aber diese Mandelkappung.. muss die sein? Hab mich da mit einer Bekannten drüber unterhalten.. das wäre nicht notwendig.

Ich: Das ist doch individuell ... sie kann doch nicht sagen, dass es bei uns nicht notwendig ist.

Sie: aber diese Thermo-Sonde (ich weiß nicht, wie genau das heisst), ist doch teuer!! Die zocken euch nur ab....

Ich: diese Methode ist schonender... somit weniger Schmerzen und keine Nachblutung...

Sie: naja, ich mein ja nur... müsst ihr ja wissen...

Hm ja danke! Ich ärgere mich etwas, dass ich wegen ihr nun wieder so ins Grübeln gekommen bin Ich bin überzeugt von diesem Eingriff... weil sonst wirklich nichts geholfen hat.

Ich hab meinem Mann von dem Gespräch erzählt... der hat sich jetzt gleich verkrümelt... ihm ist das alles zuviel und er fragte dann auch gleich, ob wir die OP nicht verschieben wollen...

Das Problem ist, ich will gedanklich die Verantwortung nicht alleine tragen müssen... aber mir bleibt wohl nichts anderes übrig... ich bin die Einzige der Familie, die meinte, es wäre besser... hallo? Ich wünsche meinem Kind doch nur das Beste und erhoffe mir durch die OP, dass es ihm bald besser geht...

Könnt ihr mir Mut machen?

Das wäre toll...

Gianna

Antworten
M/ilka(schoockolxade


Wenn DU findest, es ist das Beste, der Arzt es für nltig hält, DU dich schlau gemacht hast im Internet und es DEINEN Entschluss bestätigt, warum lässt Du dir dann von einem LAIEN sagen, dass es nicht nötig sei?

Warum soll es überhaput Abzocke sein? Bist du privat versichert?

m#elv`i~kjxo


bei meiner tochter sollen auch die polypen raus,eigentlich auch schon länger aber hatte die letzte op abgesagt wegen bedenken usw.sie bekommt aber so schlecht luft,ist ständig krank,quält sich,schläft auch schlecht..es ist einfach die beste lösung die op durchzuführen wenn sich dadurch die lebensqualität von meinem kind bessert.und jetzt haben wir wieder die wartzeit auf die op,diesmal ist es bei uns aber entgültig das wir es machen lassen.würde mir da auch von niemanden mehr reinquatschen lassen.viel glück euch!

FVall5eAnAngexl4u


wenn du sehr unsicher bist, dann hol dir von einen zweiten hno eine meinung ein. bei meinen adoptivsohn wurden die polypen mit 5 jahren herausgenommen und es war eine völlig unkomplizierte ambulante op. @:)

Tpr+utyillca


Hey Hallo!!

Unser Sohn war knapp 4 als wir die Op haben machen lassen. Der Eingriff war wirklich nicht kompliziert und der Erfolg war in der ersten Nacht, in der Klinik, schon merkbar. Er hat sonst so doll geschnarcht und immer wieder Atemaussetzer gehabt und durch die ständige falsche Atmung fast jede Nacht Nasenbluten gehabt. In der ersten Nacht bin ich aufgewacht, weil er so ruhig geschlafen hat!! Richtig krank ist er seitdem eigentlich gar nicht mehr!! Also ich würde das wirklich jeder Zeit wieder machen!!

R{aTbenmuttDerx2000


Habe den Eingriff bei meiner Zwergin auch durchführen lassen. Leider erst nach 5 Jahren Leidensweg...heut bin ich schlauer!

Habe die Tonsillen nicht entfernen lassen sonder eine Tonsillotomie. Da werden eben nur die "überstehenden" Anteile gekappt. Habe 150,-Euro dazubezahlt. Dies wurde mir aber nach einem Attest des Arztes von der Kasse erstattet (nach der OP).

Als Mama muss man sich nicht von jedem Mist verunsichern lassen. Hör doch einfach mal wieder auf Deinen Bauch...

Jrens LNovexr


Sie: aber diese Thermo-Sonde (ich weiß nicht, wie genau das heisst), ist doch teuer!! Die zocken euch nur ab....

Ich: diese Methode ist schonender... somit weniger Schmerzen und keine Nachblutung...

Das mag vielleicht sein, dass diese Art der OP teurer ist als das herkömmliche herausschneiden der Mandeln, aber für dich ist es nur ausschlaggebend, dass diese OP schonender und mit weniger Risiko verbunden ist.

Ich hab meinem Mann von dem Gespräch erzählt... der hat sich jetzt gleich verkrümelt... ihm ist das alles zuviel und er fragte dann auch gleich, ob wir die OP nicht verschieben wollen...

Das finde ich voll daneben. Will er, dass euer Sohn sich noch weiter quält? 5 Monate ist eine wirklich lange Zeit.

RqieseQnsch#nuffel


Erkundige dich zu allererst bei den KK, die AOK z.B. zahlt das Verkleinern der Mandeln nicht, auch nicht bei Indikation. Ganz entfernen ja, nur verkleinern nein. Ausserdem bringt das Lasern nur etwas, wenn die Mandeln noch nicht entzündet waren.

Meine Tochter (3.5) hatte auch Probleme. Sie hat geschnarcht, hatte Atemaussetzer und war ständig erkältet. Wir haben ihr mit 14 Monaten die Polypen rausnehmen lassen, damit ist es viel besser geworden.

Damals hatte sie noch riesige Mandeln und wenn es nach dem HNO gegangen wäre, hätte er sie am liebsten sofort operiert.

Wir haben uns eine zweite Meinung von einem anderen HNO eingeholt, der sich auch mit Homöopathie auskennt. Der meinte, die Mandeln seien Lymphgewebe und würden immer dann anschwellen, wenn ein Infekt da ist. Meine Tochter hatte zu diesem Zeitpunkt sog. "Kissing Tonsils"

Wir sollten ihr Barium Carbonicum D6 geben, 3x am Tag und das über mindestens zwei Wochen. Eigentlich halte ich nicht viel von den Zuckerkügelchen, aber wenn es darum geht eine OP zu vermeiden, probiere ich gerne erst alle anderen Möglichkeiten aus.

Und siehe da: die Mandeln wurden tatsächlich kleiner und sind nun fast auf Normalgröße angekommen. Jetzt kriegt sie immer, wenn sie anfängt ne Erkältung auszubrüten, von den Barium Tabletten und bisher sind die Mandeln in akzeptabler Größe geblieben, sodaß für mich eine Mandel-OP nach momentanem Stand nicht in Frage kommt.

sSchnuffxi3


Mein Sohn war 4 Jahre bei der Polypen OP. Wir sind am selben Tag noch nachhause gefahren. Es ging ihm gleich wieder gut. Wir haben total gut geschlafen --- nur mein Mann konnte nicht schlafen --- er war es gewohnt das der kleine schnarcht und laut atmete. Nun hatte er immer Angst wil er ihn nicht gehöhrt hat.

Mein kleiner hat schon mehrere OPs hinter sich und ich weiß wie Schwiegis reagieren --- nicht dreinreden lassen--- andere gut gemeinte Ratschläge anhöhren und das beste für sein Kind machen.

Alles gute viel Glück !!!

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