» »

Kind, 1 Jahr, Entwicklungsverzögerung?

R\ubdyx90 hat die Diskussion gestartet


Hallo

Ich hoffe ich bin hier richtig.

Es geht um meinen kleinen Neffen. Ich vermute, dass mit ihm etwas nicht stimmt....Er ist nun 1 Jahr alt, kann aber weder alleine sitzen, noch krabbeln (robben ja, aber das nur ungern) und "spricht" auch kaum...

Meine Schwester meint, der Kinderarzt hätte sicherlich schon etwas gesagt, aber ich denke einfach, dass er das Kind nicht wirklich einschätzen kann, wenn er es 5 Minuten sieht.....

Kann mir jemand einen Rat geben? Ist der Kleine etwas zurück in seiner Entwicklung?

Wie kann meine Schwester ihn dahingehend fördern?

Lieben Gruß

Antworten
c2ait8hlxinn


Ansich kann das der Arzt schon beurteilen, dafuer sind ja in Deutschland die U Untersuchungen da, um moegliche "Entwicklungsverzoegerungen" festzustellen. Aber Kinder in dem Alter sind so dermassen unterschiedlich, dass man da wirklich nicht sagen kann, ob ein Kind wirklich ein "Defizit" hat oder eben einfach individuell so ist.

Manche Kinder sind eben sehr schnell, motorisch oder sprachlich, manche dagegen sehr langsam... Beispiele.. meine Tochter lag mit einem Jahr auch platt auf dem Boden (obwohl, commando-krabbeln ging so lala), stand dann mit 14 Monaten und lief mit etwa 15 Monaten. Gesprochen hat sie allerdings schon sehr frueh, mit 13 Monaten sprach sie schon 2 Wort Saetze. Ein Freund von ihr, 2 Monate juenger, sprach erst mt 2 Jahren die ersten Worte... Ich wuerde mir da also noch keine grossen Gedanken machen, von wegen "Entwicklungsverzoegerung".

Man kann den KiA ja mal fragen, ob er der Meinung ist, dein Neffe koennte motorisch etwas "weiter" sein, und dann vielleicht so einen Ball ins Rollen bringen, wenn es noetig sein sollte mal ueber KG nachzudenken oder sowas. Aber manche Kinder sind auch einfach "faul"... oder wenn alles fuer sie gemacht wird, haben sie keinen Anreiz, sich selbst anzustrengen. Wird er denn ermuntert mal herumzurobben oder zu rollen? Er hoert normal, nehme ich mal an, reagiert er auf Namen, auf Spiele, Vorlesen, etc... Buecher sind toll fuer Kinder in dem Alter, mit Vorlesen kann man nie frueh genug anfangen und sie sind so begeisterungsfaehig. Mein Sohn wird in ein paar Wochen 1 Jahr alt, er spielt mit Begeisterung "Verstecken" oder "Geben und Nehmen", er zeigt auf Dinge, er holt sie auch, wenn ich ihn auffordere, obwohl er auch noch nicht krabbelt, nur robbt und rollt.. aber er will auch gerne stehen, viel frueher als seine Schwester... es sind eben alle verschieden.

Nur Geduld, der Arzt wuerde sicher sehen, wenn etwas wirklich nicht in Ordnung waere!

Caithlinn :-)

H]yOpexrion


Man muss aber auch berücksichtigen, dass jedes Kind sein eigenes Lerntempo hat und sich schnell oder langsam entwickelt. Einige Kinder können dies und jenes schon sehr früh und andere hängen dem Entwicklungsplan ein wenig hinterher, was aber nicht schlimm sein muss.

Wenn das Kind bestimmte Dinge noch nicht kann, lernt es diese ein wenig später, aber es lernt sie.

Ich schlage vor, dass ihr euch nochmal andere ärztliche Meinungen einholt von anderen Kinderärzten.

dCa!naqdOaxme


Es ist schwierig und wäre vermessen, zu behaupten das Kind ist entwicklungsverzögert, allein deine Beschreibungen reichen nicht aus! Jeder hat seine Geschwindigkeit, das ist sicherlich richtig.

Aber ich würde mindestens eine alternative Beurteilung einholen.

Ich habe es einmal bei einem Kind im Bekanntenkreis erlebt, dass so etwas nach einer Impfung aufgetaucht ist. Es war ein langer Weg, alles wieder aufzurollen, die Spätfolgen sind noch immer nicht abzusehen.

Du kannst deiner Schwester nur einen guten Rat geben, entscheiden tun letztendlich doch die Eltern........., dem Kind wünsche ich eine weiterhin "aufmerksame" Tante........ ;-)

M&ona#Fxe


Eigentlich hätte der Arzt bei der U-Untersuchung, die ja so bei 12 monaten gemacht wird, was sagen müssen, wenn was nicht stimmt mit dem Kleinen, bei der wird eigentlich nach Bewegung wie krabbeln oder evtl.laufen usw geschaut.

Hab aber auch schon gehört, das es kleine Kinder gibt, die das vieles schon können aber einfach keine Lust dazu haben.

Fördern klappt am besten mit Animation was machen zu wollen, wie vorher schon beschrieben.......

Tja und jedes Kind entwickelt sich nun mal unterschiedlich schnell, gerade da kann man nichts pauschalisieren.

Meine zwei Töchter sind auch total unterschiedlich schnell oder langsam in der Entwicklung gewesen. Die Große ist mit 11 Monaten gelaufen und die Kleene erst mit fast 14 Monaten, und gesprochen hat die Große auch schon viel viel früher und vor allem sogar verständlich, die Kleene blubbert und sabbelt zwar auch den ganzen Tag,aber verstehen tut man es meist nicht........

CUhlrissxy3


*:)

Ich würde an Stelle Deiner Schwester den Kinderarzt da schon mal gezielt drauf ansprechen. Unser KiA, der wirklich immer ALLES normal findet, hat bei der U6 (also mit genau einem Jahr) gesagt, die Kinder müssten in dem Alter noch nichts "sprechen", aber eben schon vor sich hin brabbeln, sich noch nicht hochziehen können, noch nicht krabbeln und auch nicht unbedingt robben können, ABER: alleine hinsetzen sollten sie sich können, das wäre auch wichtig für die motorische Entwicklung.

Ich habe auch eine etwas faule kleine Maus hier ;-) Sie ist mit einem Jahr aber schon gekrabbelt und hat sich hochgezogen. Gelaufen ist sie auch erst mit 14 Monaten.

Also, ich denke, das kann bei deinem Neffen alles normal sein, es kann aber auch sein, dass er vielleicht etwas Hilfe braucht, Krankengymnastik oder sowas.

Finde es toll, dass Du Dir solche Gedanken um den Kleinen machst :)^

g}olf77c_undx_Tim


Mein Sohn (knapp 3 Jahre) konnte mit 12 Monaten auch nur robben, mehr nicht. Er bekam dann vom Kinderarzt Physiotherapie verschrieben, welche er dann insgesamt 1 Jahr machen musste. Er war in der Grobmotorik etwas hinterher. Er wusste einfach nicht, wie man sich hinsetzt, wie man sich hochzieht, etc. ... das alles erlernte er spielerisch in der Physiotherapie ... er hat alles aufgeholt ... hat zwar etwas länger gedauert, aber egal. Inzwischen ist er altersgerecht entwickelt und alles ist ok.

Deine Schwester soll noch mal mit ihrem Kinderarzt sprechen und ihn gezielt auf eine Physiotherapie ansprechen. Unterstützende Übungen können nicht schaden. Alles Gute.

RUieseCnschhnufffel


Ich denke mal, der Kinderarzt kann das Kind schon einschätzen, immerhin sieht er es gerade im ersten Lebensjahr zu den U-Untersuchungen dauernd.

Es gibt Kinder, die krabbeln gar nicht.

Sitzen können sollten die Kinder zum Ende der U6, allerdings -so die Aussage meines KIA damals- ist damit gemeint, daß die Kinder mit geradem Rücken und gestreckten Beinen dasitzen können, nicht die Tatsache daß sie sich selber hinsetzen. Ist doof, aber er meinte, das wäre wohl so die Richtlinie. Mein Großer konnte mit 12 Monaten sitzen, wenn man ihn hinsetzte, aber selber in den Sitz gekommen ist er erst kurz bevor er anfing zu laufen.

Sprechen muss ein Kind mit einem Jahr noch überhaupt nix. Beim Großen waren bis zum zarten Alter von 2 Jahren nur Grunz- und Ähhhhh-Laute zu vernehmen, mit 2.5 Jahren hat er mir die Ohren blutig geredet.

Die Kleine hat mit 14 Monaten angefangen zu sprechen und ist schon sehr zeitig drangewesen. Jedes Kind ist anders.

Wäre irgendwas nicht ok gewesen, hätte der KIA deinen Neffen erneut zur Kontrolle bestellt. Ich kann mir auch nicht wirklich vorstellen, daß deine Schwester in dieser Sache reingeredet haben will. Ich zumindest würde es nicht wollen und meinem KIA in dieser Sache mehr vertrauen als meiner nahen Verwandschaft.

sFchn@uffxi3


Es ist schon gut wenn man sich um andere kümmert, selber sieht man manches halt mal anders als andere---da ist es gut wenn man eine Schwester hat die sich da auch so ihre Gedanken macht und helfen will.

Mein großer ist auch in der Entwicklung verzögert, und der Kinderarzt hat damals immer nur gesagt --- der wird schon noch anfangen ins sprechen....krabbeln und so. Mit fast 15 Monat ist er dann auch gegangen. Er war immer sehr tollpatschig und ist oft hingefallen. Zu sprechen hat er sehr spät angefangen doch der Artzt fand das nicht schlimm.

Ich hab dann selbst beschlossen meinem Sohn zu helfen. Habe mir eine Überweisung für eine Kinderpsychologin gehohlt und dann mit Ergotherapie begonnen. Hab einen Termin beim HNO gemacht um sicherzustellen das er gut höhrt. Und es war gut so. Hätte ich mich gleich auf mein Gefühl verlassen hätte ich ihn früher schon fördern können. Doch mein Arzt dachte wohl ich bin überängstlich.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Kinder- und Jugendmedizin oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Säuglinge · Kinderwunsch · Sternenkinder · Kinder nach Geburtsmonaten


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH