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Ist dieses Kind in seiner Entwicklung hinterher?

Ich passe seit Dienstag einmal die Woche auf meinen Nachbarsjungen auf. Er ist 2 Jahre alt (seit dem Wochenende). Ich kenne mich mit kleinen Kindern leider nicht aus, was wann normal ist. Er (...)   >>>

M5unzlxi  am 30.06.10  18:05

30.06.10  19:18

Alles was du über dieses Kind schreibst hört sich für mich entwicklungs technisch total normal an. :)z Wir bekommen oft Kinder in dem Alter in den Kindergarten und auf so ziemlich alle passt dieses Verhalten! Ausnahmen gibts immer, einmal hatte ich ein Mädchen das mit 2 schon trocken war, aber häufiger sind die Kinder die mit 4 noch oft einnässen. (Kinder können in dem Alter körperlich noch gar nicht die Muskeln so an-und entspannen das sie gezielt pinkeln können. ) Wenn du dem Kind helfen willst dann lass ihn den Alltag erleben, versprachliche viel, erkläre, hab Spass. Sei einfach da zum Quatsch machen, zum knuddeln, zum Spielen. All das ist wichtig für die Entwicklung.

Geräte die Geräusche machen sind allerdings nur was lustiges und regen nicht das Sprechen an. Der Mensch braucht die Sprache von echten Menschen, mit Emotionen, mit Körpersprache, Gesichtsausdruck etc.

P<fludxde

30.06.10  19:23

Ganz wichtig, ist es den Kindern die Wörter die sie falsch sagen, immer wieder richtig vor zu sprechen

Am besten ist es in einen Satz ein zu bauen z.B. Ja Oma hat ein grüne Hose an. (Situationsgerecht anpassen, je nachdem halt was das Kind grad meinte)

Statt "Nein du machst das falsch es heißt Oma! Sag mal Oma! O-M-A!"

PNfludOde

30.06.10  19:39

Soll ich dann bei sowas auch warten, bis er mir quasi versucht mitzuteilen, dass er Durst hat?

Nein!! Bis dahin ist er verdurstet. ;-D

Wimmelbild :-D :-D Meinst du die Bilder und Bücher von Ali Mitgutsch? :)^

Musst mal nach dem googeln.

WRolfg.aqng

30.06.10  19:57

Nein!! Bis dahin ist er verdurstet.

Gut dann lass ich das und geb ihm weiterhin freiwillig was zu trinken ;-D ;-D

Und das mit Ama richtig sagen mach ich auch, also er rennt zur Haustür und ruft: Amaaaa

Dann sag ich: Oma ist arbeiten.

Ach ja und was mir noch aufgefallen ist:

Wenn ich ihn rufe, dann mach ich manchmal ein Geräusch dazu, wie bei nem Hund oder bei ner Katze ;-D

Das muss ich noch abstellen ;-D ;-D

M"u]nzlLi

30.06.10  20:21

ich mein sowas hier zb klick

da kann man ja sagen: ohhh was liegt denn da auf dem boden? ist das eine hose? welche farbe hat die hose denn? usw

MeondhäsHchxen91

30.06.10  20:32

hallo,

also kneten ist super oder was "malen" mit Fingerfarbe, aber nicht gezielt Bilder alen sondern ihn lassen, der ist jetzt in der Krikkelphase, da haben Kinder das Bedürfniss sich auszuleben... Bilderbücher vorlesen, sind gut um Sprache zu vermitteln, was noch toll wäre sind so Sachen wie im Sommer ein Planschbecken (Wassergewöhnungskurs)... Auf jeden Fall ist der Besuch vom Spielplatz unverzichtbar ;-) und Kontakt zu anderen Kids

H ophpo

30.06.10  22:30

*:)

Ich finde, Du hast hier schon viele gute Tipps bekommen und es ist auch wirklich toll, dass Du Dir Gedanken um den Kleinen machst :)z Nur nochmal kurz hierzu:

Wenn er keinen Schnuller im Mund hat, läuft ihm die Soße wirklich permanent aus dem Mund.

Das klingt, als würde er ständig mit Schnuller im Mund rumlaufen, oder verstehe ich das jetzt falsch? Denn das wirkt sich natürlich auch negativ auf u.a. das Sprechenlernen aus. Wenn er ständig dieses Ding im Mund hat, kann er schlecht lernen, deutlich zu sprechen...Ist natürlich für Dich schwierig, daran was zu ändern, wenn Du ihn nur einmal die Woche bei Dir hast. Aber vielleicht kann man ja mal die Oma fragen, ob er denn ständig einen Schnuller braucht? Finde ich bei einem 2-jährigen schon krass...

Ansonsten klingt sein Entwicklungsstand für mich aber auch normal. Meine bald 2-jährige Tochter ist "weiter" würde ich sagen, aber der Bereich dessen, was normal ist, ist ja wirklich recht groß.

Alles Gute @:)

CchritsMsxy3

30.06.10  22:40

Das klingt, als würde er ständig mit Schnuller im Mund rumlaufen, oder verstehe ich das jetzt falsch?

Das ist unterschiedlich. Wenn er ihn nicht drin hatte, dann hab ich ihn ihm gegeben, damit er nicht so rumsabbert.

Ansonsten hat er selbst entschieden ob er ihn nimmt oder nicht.

Aber mit dem sprechen hast du recht... dann muss ich mir wohl schon dreckige Klamotten anziehen wenn ich ihn seh ;-D

Mqu2nzxli

01.07.10  07:41

Nene ;-D beim trinken kannst du ruhig fragen *g* Du könntest dannn evtl Situationsbedingt sagen "Ja, du möchtest was trinken?"

Du machst das schon richtig :-D Wenn du mit ihm Bilder anschaust, kannst du ihm ja auch sagen, das ist ein Haus, sag mal Haus oder sowas, hat bei uns immer recht gut geklappt.

Den Schnulli würde ich ihm nicht reinstecken, damit er weniger sabbert. Sebastian hat bis vor kurzem ab und an auch noch gesabbert :-/ das lag aber daran, dass er die letzten Backenzähen bekommen hat .

Ich habe es zb so gemacht, dass er seit er ein Jahr ist den Schnuller nur noch zum schlafen bekam über Tag gabs das nicht. Vor 3 Monaten wollte er den dann garnicht mehr.

Find ich nicht schön mit dem Schnuller, gestern war auch so ne Familie im Schwimmbad, die Kinder waren bestimmt 3,5 jahre und saßen mit Schnuller im Babybecken :-X

(Kinder können in dem Alter körperlich noch gar nicht die Muskeln so an-und entspannen das sie gezielt pinkeln können. )

Ich denke, dass kommt auch auf das Kind an, sebastian war mit fast 2,5 Jahren komplett trocken und hat seitdem keinmal in die Hose gemacht.

LTillry_24

01.07.10  08:24

(Kinder können in dem Alter körperlich noch gar nicht die Muskeln so an-und entspannen das sie gezielt pinkeln können

je nachdem wie weit das kind ist, kann ab 1 jahr die sauberkeitserziehung beginnen.

ab ca 1 jahr können die meisten kinder ihren schließmuskel kontrollieren, es fehlt also nur das verständnis WARUM sie nicht in die windel machen dürfen, wenns doch so egl bequemer und einfach ist.

und sobald die kinder dieses verständnis haben, was bei welchen schon zwischen dem 1 u 2. lebenjahr sein kann , kann das kind mit unterstützung der eltern sauber werden.

ich war zb mit 1 1/2 tagsüber sauber und nachts mit 2 (kleine "unfälle" gabs natürlich weiterhin)

die meisten kinder werden heut zu tage allerdings schwieriger sauber, weil die windeln einfach zu bequem und die eltern zu ungeduldig sind...

da wird das kind zb aufs töpfchen gesetzt und nach 2 min wieder runter weil die eltern keine zeit zum warten haben %-|

M;ond0häsc!hen79x1

01.07.10  08:44

Meine Kinder haben sehr früh sprechen gelernt, mit 2,5 Jahren konnten beide ziemlich fließend sprechen. Aber ich führe das nicht zuletzt darauf zurück, dass wir sehr viel gesungen haben. das fanden sie immer Klasse!

Ich hatte damals Kassetten von Detlev Jöcker mit Kinder-Tanz-Mitmach-Liedern! Die dudelten sehr oft und wir haben mitgetanzt (die Bewegungen erklären sich schon aus den Liedtexten) und gesungen. Auch beim Autofahren habe ich oft mit meinen Jungs Lieder wie "Auf der Mauer, auf der Lauer..." und so gesungen.

Ich kann eigendlich gar nicht singen, aber im Auto hört es ja kein anderer!

Gesabbert haben meine beiden auch viel. Wir hatten Unmengen an Halstüchern, die regelmäßig gewechselt wurden.

cTo^friOdowo

13.08.10  10:29

Ich finde die Idee mit dem Wimmelbild ist wirklich gut. Ich hatte als Kind auch solche Bücher und konnte mich mit meiner Mutter stundenlang damit beschäftigen. Man kann damit auch "ich sehe was, was du nicht siehst" spiele. Damit kannst du auch feststellen was er eigentlich schon alles kennt. Einfach viel, in normaler Sprache mit ihm reden ist sicherlich das Beste was du für ihn tun kannst.

a'nnox1

18.08.10  01:27

Das Kind ist – der Beschreibung nach – völlig normal entwickelt!

Vielleicht spricht er relativ wenig (aber noch lange nicht außergewöhnlich!), aber offensichtlich versteht er, was gesagt wird. Das ist schon mal ein gutes Zeichen – bei "hast du Durst?" versteht er und reagiert angemessen. Wenn er nickt, kannst du sagen: Ja, du hast Durst. (Gib mir bitte die Flasche. Danke. Ich tu dir was zu trinken rein. So, hier hast du was zu trinken...)

Wenn er den Kopf schüttelt: Nein, du hast keinen Durst.

Nur 2 Bücher mit 2 Jahren ist wirklich wenig. ALi Mitgutsch kann ich auch empfehlen. Sehr schön sind auch z.B. sämtliche Bücher von Richard Scarry.

Beim Kinderarzt habe ich auch ein sehr schönes geschenkt bekommen: "Wer versteckt sich auf dem Bauernhof?"

"Sprechende" Spielzeuge und jeglicher Dudelkram machen zwar einen irgendwie "bildenden" Eindruck, sind aber nutzlos (und teilweise schädlich – z.B. zu laut). Auch Hörspiele bringen nichts. Sprache ist Kommunikation, und als solche wird sie von allen Kindern gelernt. Also als Mittel, um MITEINANDER zu sprechen. Vorlesen, erzählen bringt hingegen sehr viel. Und vor allem Singen und Fingerspiele. Man braucht noch nicht mal viele davon zu kennen, Kleinkinder wollen eh am liebsten immer wieder das Gleiche. ;-D "Alle meine Entchen" kannst du sicher oder irgendein Weihnachtslied oder backe, backe Kuchen. Dazu kannst du klatschen (bitte nicht das Kind zum Klatschen zwingen), schunkeln, stampfen, passende Handbewegungen ausdenken, mit ihm tanzen...

Malen bedeutet in dem Alter, irgendwie draufloszukrickeln. Ein "Gefühl" für den Stift kann noch lange nicht da sein. Laß ihn den Stift halten, wie er möchte, und faß den Stift nicht mit an! Er kann ja nur lernen, den Stift zu halten, wenn er es viele Male selbstständig ausprobiert hat. Aber DU kannst für ihn was malen und dazu erzählen ("Jetzt male ich die Sonne. Und was soll ich jetzt malen? Einen Baum? Gut. Und jetzt male ich Oma. Was ist das hier, was habe ich da gemalt?").

HGanselxine

18.08.10  01:28

Ach ja, wenn du kein Geld ausgeben willst: Man kann auch Fotoalben zeigen! Das kommt sehr gut an!

H#ans'exline

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