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Waldorfpädagogik

BHlue:jee_an21 hat die Diskussion gestartet


Ich frage mich, warum die Waldorfpädagogik einen so schlechten Ruf hat, vor allem anscheinend unter Leuten, die nichts damit zu tun haben. Liegt da daran, daß sich andere Schulen und Betreuungseínrichtungen nicht so gut zusammenfassen lassen? Also meiner Erfahrung nach gibts im Waldorfbereich und im restlichen Erziehungsbereich ungefähr gleich viele Unfähige. Ungefähr so, wie im Rest der Bevölkerung. Findet ihr denn alle Nicht-Waldorfeinrichtungen so toll? Gibt da keine blöden Lehrer und Erzieher? Oder wird da einfach mal auf etwas rumgehackt, ohne richtig informiert zu sein? Informiert mich mal...

Antworten
Toin(e


Ähm,

ich habe noch nie gehört, dass sie einen schlechten Ruf hat. Ich höre nur Gutes. Gibt aber auch da von Schule zu Schule Unterschiede.

Mkilc`hxbubi


also

ich kann auch nur gutes berichten und ich muss es wissen: ich war zwei jahre im waldorfkindergarten, dann 14 jahre auf der waldorfschule und mache jetzt wieder zivi im waldorfkindergarten!

und waldorfpädagogik rockt!!!

Kyat4haorSinaDxK


Also, mein SOhn soll auch mal zur Waldorfschule gehen. Aber die meisten Leute, denen wir das erzählt haben, meinen, Waldorfschüler werden später mal körnermahlende Öko-Luschen.

Gruss,

Katha

Jsodo


Waldorf...

Hahahahahahahahahahhahahahahahahahhahahahaha...

Wollt ihr euren Kindern wirklich soetwas zumuten.

FnloxW


Lass mal, Jodo. Böses Kind!

Wie alle individuellen Sachen mit eigenem Profil gibt es viele Vorurteile gegenüber Waldorf, die auf Unwissenheit beruhen. Gängige Vorurteile sind z.B. dass die da alle kiffen und machen dürfen, was sie wollen und "nichts beigebracht bekommen"

LEIDER gibt es aber auch ebensoviele negative ERFAHRUNGSBERICHTE von ehemaligen Waldorfschülern und -Eltern. Das extremste ist der "Distelbund Herne e.V. für waldorfgeschädigte Kinder und Eltern".

Selbstverständlich haben ebensoviele Leute schlechte Erfahrungen mit Staatsschulen und man kann zwar so einen Anti-Waldorf-Verein gründen, aber ein "Anti-Staatsschulen-Verein" hätte sicherlich eine wesentlich geringere Akzeptanz.

Rudolf Steiner, der Erfinder der Waldorfschulen ist selbst sehr umstritten, er war Okkultist (ihr kennt den Begriff, oder?) und man kann behaupten, dass er selber ziemlich wenig Ahnung von Pädagogik hatte. Ich will damit jetzt nur sagen, dass Eltern am besten nicht eine Waldorfschule für ihr Kind wählen sollten und sich damit auf Leute einlassen, die Steiner die Treue schwören, wenn sie einfach nur eine schonendere Pädagogik für ihr Kind wollen. Denn da gibt es bessere Alternativen. Zugegeben, Waldorfschulen sehen von außen hübsch aus, die Waldorf-Konzerne Weleda etc. verkaufen gesunde Sachen und man kommt sich vielleicht in einer Waldorfgemeinde vor, wie in einer richtigen großen Familie wo die Welt noch in Ordnung ist - falls man sowas sucht und anderswo nicht findet.

Ich darf vielleicht nochmals auf einige andere alternativpädagogische Links verweisen:

[[http://www.demokratische-schule.de]]

[[http://www.bildung-ohne-schule.ch]]

[[http://www.idec2003.com]] (engl.)

e%llxi-2


Rückfrage an den Beitrag von FloW vom 7.12.2003

Hallo FloW,

ich habe Ihren Beitrag gelesen und setze mich auch gerade kritisch mit der Waldorf-Pädagogik auseinander. Dabei fiel mir das Buch von Susanne Lippert "Steiner und die Waldorfpädagogik" in die Hände. Sie erwähnt ebenso wie Sie den Distelbund-Herne als Verein für waldorfgeschädigte Eltern und Kinder. Leider konnte ich in einer Recherche weder die Telefonnummer noch die Adresse dieses Vereins herausbekommen. Die zwei Amtsgerichte in Herne kennen diesen Verein nicht. Haben Sie eine Idee, wie man Kontakt herstellen kann?

eslli-x2


Rückfrage an den Beitrag von FloW vom 7.12.2003

Hallo FloW,

ich habe Ihren Beitrag gelesen und setze mich auch gerade kritisch mit der Waldorf-Pädagogik auseinander. Dabei fiel mir das Buch von Susanne Lippert "Steiner und die Waldorfpädagogik" in die Hände. Sie erwähnt ebenso wie Sie den Distelbund-Herne als Verein für waldorfgeschädigte Eltern und Kinder. Leider konnte ich in einer Recherche weder die Telefonnummer noch die Adresse dieses Vereins herausbekommen. Die zwei Amtsgerichte in Herne kennen diesen Verein nicht. Haben Sie eine Idee, wie man Kontakt herstellen kann?

ALnton yJx.


Waldorfschulen werden von der fatalen Sekte der Anthroposophen betrieben.Die Schüler werden gezielt ideologisiert und verblödet.

A#nto3n Jx.


Waldorfschulen werden von der fatalen Sekte der Anthroposophen betrieben.Die Schüler werden gezielt ideologisiert und verblödet.

S3umaxtra


mal ne ganz doofe frage:

was ist eigentlich waldorfpädagogik? ich kenne diese schulen nur vom namen her...

A9ntonj J.


Hier gibts eine umfangreiche Textsammlung mit vielen Links zu dem ganzen Anthroposophen- und Waldorfmüll:

[[http://www.kidmed.de/forum/showtopic.php?threadid=3733&time=1077630475]]

BqigNiMckXXxY


RE: Waldorfschule

Also meiner Meinung nach ist das Prinzip der Waldorfpädagogik nicht schlecht. Soweit wie ich das Verstanden habe, müssen die Kinder nicht einem festen Unterrichtssablauf, außer in wichtigen Fächern, Deutsch; Mathe; und die allgemeinen Fremdsprachen, die es meiner Meinung nach nicht braucht, folgen. Die Kinder dürfen von der Einschulung bis zum Schulabschluss ihre Hobbys verfolgen und ausweiten, auch in der Schule. Auf gut Deutsch:

Das Kind darf in der Schule das machen, wofür es sich interessiert und das andere, nicht so interssante, nebenher "lernen".

Naja, gut, an den Lernmethoden in den Hauptfächern, kann man, im Gegensatz zu der "normalen" Schule schon so manches Aussetzen. Z.B. das schon ab der 2. Klasse Englisch gegeben wird, aber ein Kinder in der 6. Klasse meistens noch nicht fähig ist, einen Satz wie " Ich heiße ...., bin soundso alt und gehe daundda zur Schule" zu übersetzen. Auch so Sprachen wie Hebräisch und Russisch finde ich nicht unbedingt Sinnvoll, in der heutigen Zeit.

Aber um mal auf das Schulsystem zurückzukommen:

Dem Kind ist von Einschulung bist Abschluss, der auch ohne Noten stattfindet, die Möglichkeit gegeben seine Interessen auszuleben.

Schön und gut, aber dadurch besteht auch die Gefahr, das diese Kinder dann später, wenn sie z.B. an die Fachoberschule oder an irgendeine weiterführende Schule gehen, auch nur das machen, wozu sie gerade Lust haben und das andere einfach bleiben lassen.

(Eigene Erfahrung bei einem Klassenkameraden)

Bei all den Vor- und Nachteilen der Waldorfpädagogik würde ich meine Kinder aber trotzdem erstmal auf eine staatliche Volkshochschule schicken. Der weitere Weg klärt sich dann je nach Können.

MfG,

BigNickXXY

BnigNaickX~XxY


RE: Waldorfschule

Also meiner Meinung nach ist das Prinzip der Waldorfpädagogik nicht schlecht. Soweit wie ich das Verstanden habe, müssen die Kinder nicht einem festen Unterrichtssablauf, außer in wichtigen Fächern, Deutsch; Mathe; und die allgemeinen Fremdsprachen, die es meiner Meinung nach nicht braucht, folgen. Die Kinder dürfen von der Einschulung bis zum Schulabschluss ihre Hobbys verfolgen und ausweiten, auch in der Schule. Auf gut Deutsch:

Das Kind darf in der Schule das machen, wofür es sich interessiert und das andere, nicht so interssante, nebenher "lernen".

Naja, gut, an den Lernmethoden in den Hauptfächern, kann man, im Gegensatz zu der "normalen" Schule schon so manches Aussetzen. Z.B. das schon ab der 2. Klasse Englisch gegeben wird, aber ein Kinder in der 6. Klasse meistens noch nicht fähig ist, einen Satz wie " Ich heiße ...., bin soundso alt und gehe daundda zur Schule" zu übersetzen. Auch so Sprachen wie Hebräisch und Russisch finde ich nicht unbedingt Sinnvoll, in der heutigen Zeit.

Aber um mal auf das Schulsystem zurückzukommen:

Dem Kind ist von Einschulung bist Abschluss, der auch ohne Noten stattfindet, die Möglichkeit gegeben seine Interessen auszuleben.

Schön und gut, aber dadurch besteht auch die Gefahr, das diese Kinder dann später, wenn sie z.B. an die Fachoberschule oder an irgendeine weiterführende Schule gehen, auch nur das machen, wozu sie gerade Lust haben und das andere einfach bleiben lassen.

(Eigene Erfahrung bei einem Klassenkameraden)

Bei all den Vor- und Nachteilen der Waldorfpädagogik würde ich meine Kinder aber trotzdem erstmal auf eine staatliche Volkshochschule schicken. Der weitere Weg klärt sich dann je nach Können.

MfG,

BigNickXXY

B5igNicNkjXXY


RE: Waldorfschule

Also meiner Meinung nach ist das Prinzip der Waldorfpädagogik nicht schlecht. Soweit wie ich das Verstanden habe, müssen die Kinder nicht einem festen Unterrichtssablauf, außer in wichtigen Fächern, Deutsch; Mathe; und die allgemeinen Fremdsprachen, die es meiner Meinung nach nicht braucht, folgen. Die Kinder dürfen von der Einschulung bis zum Schulabschluss ihre Hobbys verfolgen und ausweiten, auch in der Schule. Auf gut Deutsch:

Das Kind darf in der Schule das machen, wofür es sich interessiert und das andere, nicht so interssante, nebenher "lernen".

Naja, gut, an den Lernmethoden in den Hauptfächern, kann man, im Gegensatz zu der "normalen" Schule schon so manches Aussetzen. Z.B. das schon ab der 2. Klasse Englisch gegeben wird, aber ein Kinder in der 6. Klasse meistens noch nicht fähig ist, einen Satz wie " Ich heiße ...., bin soundso alt und gehe daundda zur Schule" zu übersetzen. Auch so Sprachen wie Hebräisch und Russisch finde ich nicht unbedingt Sinnvoll, in der heutigen Zeit.

Aber um mal auf das Schulsystem zurückzukommen:

Dem Kind ist von Einschulung bist Abschluss, der auch ohne Noten stattfindet, die Möglichkeit gegeben seine Interessen auszuleben.

Schön und gut, aber dadurch besteht auch die Gefahr, das diese Kinder dann später, wenn sie z.B. an die Fachoberschule oder an irgendeine weiterführende Schule gehen, auch nur das machen, wozu sie gerade Lust haben und das andere einfach bleiben lassen.

(Eigene Erfahrung bei einem Klassenkameraden)

Bei all den Vor- und Nachteilen der Waldorfpädagogik würde ich meine Kinder aber trotzdem erstmal auf eine staatliche Volkshochschule schicken. Der weitere Weg klärt sich dann je nach Können.

MfG,

BigNickXXY

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