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Nur auf dem Arm einschlafen mit 14 Monaten

_;Ofel}ixa_ hat die Diskussion gestartet


Hallo,

mein Sohn (fast 14 monate) schläft abends nur auf dem Arm ein und wenn er nachts aufwacht das gleiche. Begonnen hatte es als er ca. 4 Monate alt war, ich schätze in Folge des damaligen Entwicklungsschubs, dass er da einfach bewusst gemerkt hat, dass Mama und Papa rausgehen und er alleine ist. Seither ging ins Bett legen, gute Nacht sagen und rausgehen nicht mehr

Wir haben abends ein Ritual, Zähne putzen, waschen, Buch angucken, er läuft auch gern noch in seinem Zimmer rum oder turn auf uns herum, kuscheln, dann kommt er auf den Arm, wir sagen den Kuscheltieren und Dingen in seinem Zimmer Gute Nacht, dann wird das Licht ausgemacht, er ist derweil bei mir auf dem Arm, die Spieluhr wird aufgezogen und mit der Zeit legt er seinen Kopf bei mir ab und schläft ein.. nach 10-30min ist er eingeschlafen und dann kann ich ihn meist ins Bett legen..

aber er wird immer schwerer und ich finde solangsam müsste er alleine einschlafen lernen.

Natürlich haben wir es schon anders versucht.. neben dem Bett gesessen, gelegen, Hand durch die Gitter, auf die Matraze geklopft, komm leg dich hin, auf dem Teppich neben dem Bett gelegen, versucht zu beruhigen. Aber er steht dann ewig verzweifelt an den Gittern, streckt die Arme aus und weint herzzerreißend, das halte ich dann auch kaum aus. Ich will ihn ja möglichst sanft gewöhnen und nicht etwa wie in dem Buch "Jedes Kind kann schlafen lernen" beschrieben ist, das ist total grausam und das Kind lernt dabei nur zu resignieren.. ich hab schon genug darüber gelesen und möchte meinem Kind ein Trauma ersparen.. mag sein, dass das bei einigen geholfen hat, aber die harte Tour ist wohl in unserem Fall nicht das Richtige. Haben ja sogar mal schreien lassen und immer wieder hingehen, beruhigen, aber nicht auf den Arm nehmen versucht! Das tat nur in der Seele weh.. und er ist total hartnäckig.. er schreit das Haus zusammen, selbst wenn man dabei ist und er im Bett steht.

Ich suche eine Lösung, wie ich/wir ihm das sanft zeigen können, dass er aus eigener Kraft einschlafen kann. Die letzte Zeit wurde er auch wieder nachts häufig wach und schlief nach ewigem herumtragen erst wieder ein. oft hatten wir auch gar nicht mehr die Kraft, ihn herumzutragen und haben ihn zu uns ins Bett genommen, aber da sucht er ebenfalls extrem den Körperkontakt und es ist verdammt unbequem, er kann gar nicht einfach zwischen uns schlafen, er muss immer irgendwieauf uns drauf legen und das macht ein erholsames Schlafen fast unmöglich (sind beide total verspannt und gerädert), außerdem will ich das im großen Bett bei uns schlafen lassen wenn möglich gar nicht so einreißen lassen, sind nicht so die Fans von "Familienbett"..

Würde mich über ein paar konstruktive Erfahrungswerte freuen.. bitte nicht mit "Ferbern" anfangen, das ist nicht der richtige Weg für uns.. und auch nicht, "ihr seid selber Schuld, wenn ihr ihn immer getragen habt, kein Wunder", das hilft mir auch nicht weiter..

Antworten
_6 J A UNF K A ;_


Würde mich über ein paar konstruktive Erfahrungswerte freuen.. bitte nicht mit "Ferbern" anfangen, das ist nicht der richtige Weg für uns.. und auch nicht, "ihr seid selber Schuld, wenn ihr ihn immer getragen habt

da fällt mir eigentlich nur ein:

"wasch mich, aber mach mich nicht nass!"

und dazu:

Haben ja sogar mal schreien lassen und immer wieder hingehen, beruhigen, aber nicht auf den Arm nehmen versucht! Das tat nur in der Seele weh.. und er ist total hartnäckig.

Wenn man sich dazu entscheidet, das "Ferbern", wie du es nennst anzuwenden (was nichts anderes ist als Lernen durch Konditionierung), dann führen genau solche abgebrochenen Versuche dazu, dass dein Kind beim nächsten "Versuch" noch "hartnäckiger" werden wird.

Auch bei einem abgebrochenen "Versuch" lernt das Kind nämlich etwas. Nur leider genau das Falsche. (Es lernt nämlich, ich muss so lange schreien, bis die Mama wieder kommt.) Und damit wird sein Verhalten (Schreien) noch verstärkt. Also auf Deutsch: solche abgebrochenen Versuche bewirken nicht nur nichts bzw. sind nicht nur neutral, sondern bewirken genau das Gegenteil von dem, was man dadurch erreichen möchte (nämlich eine Verhaltens-/ Schreiverstärkung).

also mein Tipp, entweder sich dazu entscheiden diese Methode anzuwenden oder es aber lassen. Hat man sich entschieden, sie durchzuführen, dann ist ein Abbruch ungefähr das Schlechteste, was man machen kann, da man das Schreiverhalten des Kindes dadurch verstärkt. Das ist dann das, was Eltern als "mein Kind ist hartnäckig" beschreiben.

Viele Grüße *:)

BGackIäpfHelxe


Wenn dir das Familienbett zu unbequem ist, wär vielleicht ein angestelltes Kinderbett eine Möglichkeit, wenn genug Platz vorhanden ist. Er kann mit Körperkontakt einschlafen und ihr habt trotzdem genug Platz im großen Bett.

Ich finde es super, dass ihr auf euer Gefühl gehört habt, als ihr gemerkt habt, dass euch das Schreien lassen in der Seele weh tut und das nicht das Richtige ist. :)=

d'ieKaetxhe


Ofelia...das ist wirlich schwierig...haste mal beine KiÄ gefragt? Oder deine Hebamme? Da haben wir ja ganz am Anfang dolle Probleme gehabt. Aber das war ja eher das Rieke ne 3/4 Stunde geschrien hat bis sie geschlafen hat, so gar auf dem Arm...Jetzt kämpfen wir nur damit, weil sie nachts immer noch wach wird und Hunger hat :-/ bekomme das leider nicht aus ihr raus.

ich wünsche euch jedenfalls das ihr es hinbekommt. Klappt es denn wenn er woanders schläft? Oder habt ihr das noch nicht probiert.

PHau8la_e8<2


Auch bei einem abgebrochenen "Versuch" lernt das Kind nämlich etwas. Nur leider genau das Falsche. (Es lernt nämlich, ich muss so lange schreien, bis die Mama wieder kommt.)

und was ist daran falsch? das ist in meinen augen doch genau das richtige verhalten des kindes und dann auch das richtige verhalten der mama. wie soll ein kleines kind denn sonst signalisieren, dass es die mama brauch?!

@ _Ofelia_ :

ich würde dir jetzt auch die idee vorschlagen, die backäpfele dir vorgeschlagen hat. oder ist dir das doch noch zu sehr familienbett?

lfincKh3n


Meine Kinder hatten auch solche Phasen in denen es mehrere Stunden gedauert hat, bis sie endlich eingeschlafen sind.

Bei meinem Großen, er war zu der Zeit auch ca. 14Monate, habe ich damals das "Ferbern" angewandt. Ich war anfangs sehr skeptisch aber habe es durchgezogen und es hat sehr viele Nerven gekostet da einem wirklich das Herz blutet wenn das Kind schreit. Wobei ich denke man muss unterscheiden können ob das Kind die Nähe braucht oder versucht seinen Willen zu bekommen. Und wenn es schreit wenn man es nicht herumträgt bis es einschläft ist es wohl ein ausprobieren der Grenzen.

Bei einem meinem anderen war diese Schrei-Zeit mit wenigen Monaten. Erst einschlafen auf dem Arm, dann hin- und herschieben im Babybett, dann nur herumlaufen,.... irgendwann war ich von den allabendlichen Aktivitäten wirklich fertig, habe den Zwerg in die Wiege gelegt, hat einige Minuten protestiert und dann war Ruhe.

Daraus habe ich gelernt das Kinder schlechter zur Ruhe kommen wenn man meint ihnen immer wieder andere Einschlafmöglichkeiten zu bieten nur damit sie aufhören zu weinen/schreien.

Also für mich war das "Ferbern" eine gute Methode und man muss sich eben klar werden, warum das Kind schreit – nämlich überwiegend aus Trotz.

Und ich denke ab einem gewissen Punkt muss man lernen zu ertragen, dass das Kind schreit, denn sonst hat man "verloren" denn die lernen schneller als wir manchmal denken

BDack~äpfe+lIe


Find ich ja wieder großartig wie manche meinen beurteilen zu können warum fremde Kinder schreien. Per Ferndiagnose nach einem Beitrag in einem Forum. Kinder die bösen Biester die ihre Eltern an der Nase herumführen, wenn man nicht höllisch aufpasst. :-/

Ich kenne keinen 15-jährigen, der zum Einschlafen noch rumgetragen wird oder bei seinen ELtern schläft. Sprich früher oder später schaffen es alle Kinder allein einzuschlafen, egal mit welcher Taktik man es versucht. Man muss sein Kind also nicht schreien lassen, auch wenn einem das gewisse Bücher so verkaufen.

Bei meiner Tochter war das Durchschlafen ein Entwicklungsschritt, den sie mit etwa 16-17 Monaten von ganz allein gemacht hat. Davor ist sie noch 4-5 mal pro Nacht aufgewcaht und nicht allein eingeschlafen. Abends einschlafen tut sie nach wie vor mit Händchen halten und Kuscheln. Warum auch nicht? Rumtragen ist natürlich anstrengender, da würd ich versuchen andere Möglichkeiten zu finden mit Körperkontakt einzuschlafen, so dass alle zufrieden sind.

lRincxh3n


Meine Meinung und meine Erfahrung – auch wenn die Kids älter sind – wenn sie wissen wie sie etwas erreichen können ziehen sie das durch. Ob schreien wenn es ins Bett geht, sich auf den Boden schmeißen im Laden wenn man etwas nicht bekommt,... und das ist dann kein suchen nach Nähe der Mutter sondern ein testen was man mit den Eltern machen kann.

Wenn du das als Ferndiagnose bezeichnen willst...bitte. Es war lediglich meine Sichtweise.

Dazu ist dieses Forum ja auch gedacht, das man Meinungen kundtun kann.

Ich habe auch nicht gesagt das man sein Kind schreien lassen muss. Wenn jemand lieber ewig neben dem Bett sitzt bis das Kind einschläft darf er das gerne tun, verurteile ich auch nicht denn das ist dann eine andere Meinung, aber mir hat dazu ehrlich gesagt bei drei Kindern die Zeit gefehlt.

Bkackäkpfexle


Meine Tochter schmeißt sich auch schon mal schreiend auf den Boden wenn sie etwas nicht bekommt. Aber das ist eine völlig andere Situation. Auch in dieser Situation würde ich sie aber nicht allein lassen.

Wenn sie nachts schreiend aufwacht, an mich gekuschelt aber glücklich einschläft, ist das für mich ein eindeutiges Nähebedürfnis.

Und so kann doch jede Mutter bzw. jeder Vater am Besten beurteilen, warum das eigene Kind schreit.

_4 J{ A vN K A x_


@ Paula:

es geht dabei doch ums Lernen: wenn man diese Methode anwendet (ich urteile nicht, ob das jemand für richtig hält oder für falsch), dann leitet man ja einen Umlernprozess in der Verhaltensweise eines Kindes ein. Dieser Umlernprozess beinhaltet, dass man das Kind in diesem Fall ja länger schreien, lässt, als man das sonst bzw. normalerweise tun würde.

Und wenn dann, nach einem verlängerten Schreien oder sogar mehreren, verlängerten Schreiphasen die Mutter / der Vater DOCH wieder kommt und das Kind aus dem Bettchen holt, DANN lernt das Kind das Falsche. Dann hat es nämlich gelernt, dass es länger schreien muss, um das zu erreichen, was es möchte (die Mama, den Papa, auf den Arm....). War oben vielleicht etwas zu ungenau beschrieben.

Aber ist das Prinzip klar?

AZFi\nchexn


Hallo Ofelia,

wir haben das Problem auch (aber immer nur Phasenweise). Bei uns kommt dann noch erschwerend hinzu, daß sie sich übergibt, wenn sie sich zu sehr ins Weinen hineingesteigert hat.

Anfangs bin ich auch immer gerannt, wenn sie nen Muck von sich gegeben hat.. Dann dachte ich: sie will nur ihren Kopf durchsetzen; und hab sie etwas länger schreien lassen. Mein Bauch sagte mir, das sei das Falscheste, was ich tun kann und deshalb renne ich eben wieder, wenn sie weint.

Eine Patentlösung kann ich dir nicht geben, wohl aber einen Ratschlag, der bei uns Linderung gebracht hat.

Wir ziehen während solcher Phasen immer ein getragenes T-Shirt vom Papa über das Kopfende der Matratze.

Wenn sie schlafen soll, bleibe ich mittlerweile immer im Zimmer,bis sie dösig wird, dann wird sie auf´s Shirt gebettet und weg ist sie.

Hält dein Sohnemann Mittagsschlaf? Wie wäre es denn, wenn du ihn Mittags mal an das Einschlafen im Bett gewöhnst?

Alles Gute und :)* :)* :)*

H_anse}line


Bei uns laufen die Abende ähnlich ab. Meine Tochter (20 Monate) will dann zwar nicht herumgetragen werden, aber sie schläft i.d.R. auch nicht alleine ein. Was ich an sich auch gar nicht schlimm fände, wenn sie nicht dabei motorisch so unruhig wäre. D.h.: Sie legt sich hin (auf mein Bett, nach dem Vorlesen) und fängt an einzuschlafen. Dann springt sie entweder plötzlich wieder auf oder aber sie fängt mit irgendwelchen Dingen an wie treten oder mir im Gesicht herumkiekeln oder oder... also m.a.W., sie will Körperkontakt und daß ich mich explizit ihr zuwende. Streicheln reicht ihr erstmal nicht – das erst dann, wenn sie endlich WIRKLICH am Einschlafen ist. Manchmal schläft sie ein, wenn ich sie dann in ihr Bett lege und rausgehe. In diesen Fällen schreit sie zwar auch erstmal, aber ich höre deutlich, daß es einfach eine Unmutsäußerung ist, und diese hört nach kurzer Zeit auf, sie erzählt sich was und schläft dann ein. Aber das ist eher selten – meistens fängt sie RICHTIG zu weinen an und es wird immer schlimmer, sie regt sich wahnsinnig auf und ich höre deutlich, daß es echtes Weinen ist. Sie,schluchzt dazwischen "ei, ei!". Man müßte sehr hartherzig sein, um dann einfach wegzubleiben. Einmal habe ich es trotzdem gemacht (weil meine Sicherungen kurz vorm Durchbrennen waren) – nein, sie hat NICHT aufgehört, es wurde immer schlimmer. Also fast jeden Abend das Theater mit fast einschlafen, dann rumhampeln, wieder hinlegen, wieder hampeln... :-|

Einen Tip habe ich leider nicht. Es scheint einfach das Nähebedürfnis zu sein sowie Schwierigkeiten, innerlich zur Ruhe zu kommen. Das Leben ist schließlich sehr aufregend und man könnte was verpassen, wenn man schläft! Zum andern sind sie wahrscheinlich zwar müde, aber körperlich dennoch nicht ausgelastet. Im Urlaub war das Problem nämlich wesentlich geringer! Ich hoffe jetzt also, daß es ab Herbst besser wird, da kommt sie in den Kindergarten.

Ach ja, Mittagsschlaf geht auch nur, wenn ich sie im Tragetuch schuckele, bis sie schläft. Sie kommt einfach nicht zur Ruhe.

Viele machen aber gute Erfahrungen mit Coffea (homöopathisches Mittel), vielleicht mal ausprobieren? Hat bei uns nicht so gewirkt, ich hatte aber auch nur den Rat bekommen, es akut anzuwenden. Als "Kur" scheint es besser zu wirken, aber leider hat mir bisher keiner gesagt, wie das genau zu machen ist.

Zum Durchschlafen habe ich vielleicht eher einen Rat: Meine Tochter bekommt nachts Hunger. EIne Zeitlang ist sie immer aufgewacht und hat "Butter! Butter!" geweint (also Butterbrot). Konnte auch wirklich nur weiterschlafen, wenn sie dann was zu essen bekommen hat. Nun gebe ich ihr immer ein Flasche Hafermilch mit ins Bett (also nicht Kuhmilch mit Haferflocken, sondern "Haferdrink" aus Hafer und Wasser). Ist vielleicht nicht ideal, aber nachts Brote schmieren muß auch nicht sein. Vielleicht ist es bei euch auch Hunger oder Durst?

KliSe{Mzi


Wenn ich mich richtig erinnere steht in dem Buch "Jedes Kind kann schlafen lernen" drin, das eine Voraussetzung für die darin beschriebene Methode der Leidensdruck der Eltern sein muss.

Leidet man nicht darunter mit dem Kind kuschelnd zu schlafen, dann muss man nichts verändern.

Leidet man nicht, neben dem Bettchen zu sitzen und 15-20 Minuten abzuwarten, bis das Kind schläft... muss man auch nichts ändern.

Aber leidet man, weil man seit Monaten keine ruhige Nacht mehr hat. Weil man nicht mal 3 Stunden am Stück schlafen kann... mehr als 15 mal in der Nacht aufstehen muss, weil der Schnuller runtergeworfen wurde, etc.

Dann muss man etwas ändern. Dann ist man auch so entnervt, das man nicht anders kann als weinen zu lassen.

Ich wollte meine Tochter damals nicht weinen lassen, aber NICHTS hat geholfen!

Herumtragen, was zum Trinken geben, kuscheln, mit ins Bett nehmen, sanft einreden, trösten, mit dem Kinderwagen im Flur auf und ab fahren, etc. nichts hat etwas gebracht... sie hat so oder so geweint! :-(

Ich habe zu dieser Zeit tagsüber sehr sehr viel mit ihr gekuschelt und sie umarmt, geküsst, gesagt, wie lieb ich sie habe. Sie musste wirklich nur lernen ohne SChlafhilfe von alleine zu schlafen. Kein Schnuller, kein herumtragen, etc. Kaum hatte es 2-3 Nächte geklappt,... funktioniert es seither super gut! :-) Außer die kleinen sind mal krank.

Aber ansonsten habe ich mit meinen Kindern kein Problem mehr mit Einschlafen oder Durchschlafen. Sie mussten es jedoch lernen ohne Hilfe zu schlafen.

ab einer Gewissen Zeit brauchen die kleinen auch nichts mehr NAchts zum Essen/Trinken. Bei mir bekommen die kleinen schon immer einen (auslaufsicheren) Wasserbecher in ihr Bett reingelegt und sie haben auch gelernt, selber zu trinken, wenn sie Durst haben.

Sie haben ausreichend Licht im Zimmer, damit sie sehen wo sie sind und wo ihr Becher liegt. Wenn sie trotzdem mich brauchen rufen sie mich :-)

_/Of elxia_


ja, es ist wirklich das große Nähebedürfnis, das er hat. "Trotz", nein.. das ist in dem Alter ja noch gar nicht wirklich der Fall.. er fragt sich einfach – berechtigt – warum soll ich denn alleine einschlafen, auf Mamas Arm ist es viel schöner und gemütlicher. Wir hatten gestern abend und heute einen Teilerfolg. Er ist in seinem Bett eingeschlafen, Mama und Papa lagen daneben mit den Händen im Bett. Der erste Tag gestern war schlimm.. er hat wieder so sehr geheult.. aber die Müdigkeit war wohl größer, wir haben ihn absichtlich später ins Bett gebracht. Da hat er sich dann nach viel meckern letztendlich hingelegt.. ist zwar immer wieder aufgestanden, aber dann war irgendwann der Punkt, dass er sich seine Decke genommen hat, diese zusammengeknüllt und bäuchlings draufgelegen , dabei dann eingeschlafen. Hat auch fast 12 Std durchgeschlafen.

Heute war es ähnlich, aber er war schon viel ruhiger, als er ins Bett kam. Stand da noch, abwechselnd zu uns hin, Augen reiben, hinlegen. Ist immer wieder hochgegangen, wenn die Spieluhr zuende war, irgendwann siegte dann auch die Müdigkeit. Er hat insgesamt schon viel weniger geweint als gestern und ich bin zuversichtlich, dass es jetzt besser wird. Mir macht es ja nichts aus, neben dem Bett zu liegen bis er eingeschlafen ist. Das Tragen ist ja das schlimme. Es ist ja auch wichtig, dass er aus eigener Kraft eingeschlafen kann.. oder eben mit Hilfsmitteln wie Kuscheldecke.

So ist das für uns eine schöne Alternative zum Ferbern.. ja, ich weiß, dass viele damit Erfolg hatten, aber jedes Kind ist ja anders. Ich spüre einfach, dass es für uns nichts ist und es scheint ja auch anders zu funktionieren.

dieser angebrochene Versuch, von dem ich erzählt habe, liegt schon rund ein halbes Jahr zurück.. ich weiß nicht, ob sich das schon so manifestiert hat, dass er weiß, dass er nur noch mehr schreien muss.

Hunger/Durst, eher nicht, das zeigt er normalerweile durch Gesten wie Schmatzen u. ä... ich denke einfach, dass er, wenn er nachts aufwacht (das nächtliche Aufwachen ist übrigens bei allen Menschen ganz normal, aber erst wenn es länger als 3min ist, erinnert man sich noch daran) und noch nicht aus eigener Kraft einschlafen kann, er dies nachts auch nicht kann.. gestern kann ein Glücksfall gewesen sein, aber mal sehen wie es heute wird.

B(ackä7pfelxe


Ofelia das klingt doch schon mal super. In dem Alter ist es nicht ungewöhnlich, dass er nachts nicht allein wieder einschlafen kann. Das kommt sicher von allein mit der Zeit. Wichtig ist, dass ihr vom tragen wegkommt, wenn ihr das einfach nicht mehr schafft. Und das scheint ja gerade zu funktionieren.

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