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Anspruch auf Therapieberichte?

SSapim<axi hat die Diskussion gestartet


hallo leute,

ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen... also meine tochter (4) befand sich drei wochen in psychologischer behandlung, nun wollten wir als eltern die berichte dazu zu gesand bekommen, der psychologe meinte zu uns er dürfte diese nicht heraus geben, wir könnten kommen und er würde uns sie zeigen!wir haben doch anspruch darauf oder?zumindest auf eine kopie? unteranderem sind dort auch tonbänder auf genommen worden, die abgetippt werden auch auf diese müssten eltern doch einen anspruch haben oder?

vielen dank im vorraus....

Antworten
äUpfe,lchexn


Ich weiß nicht so genau, aber ich selbst hab meinen Arztbrief nach einem stationären Aufenthalt (Juni 2010) bekommen.. einer der einweisende Arzt, einen ich..

Wie das bei ambulanter Therapie ist, weiß ich nicht..

Achja, ich war 17 (kurz vor meinem 18.) und ich hatte mit meiner Mutter ausgemacht, dass sie den nicht lesen soll..

@:)

L)amiax40


Ich glaube, das hängt vom Arzt ab. Wenn er das verweigert, kannst du glaub ich nichts machen

m{aryxsue


dem patienten, in dem fall elternteil, stehen die arztberichte/befunde usw zu.

d%ahna>e8x7


Da gibts für psychologische Berichte eine Sonderregelung. Einige Einrichtungen und Therapeuten geben sie raus und andere nicht. Meine Klinik machte einen riesen Affen und wollte das nur anderen Ärzten schicken. Das liegt daran das dort Dinge drin stehen die man als Laie leihct missverstehen kann. Daher ist es in der regel sinnvoll so einen Bericht mit iener Fachkraft zusammen zu lesen.

Leam(ia4x0


ich denke, er würde bestimmt die berichte aber an einen anderen arzt leiten.

Bpromb*eerküc6hlein


Vielleicht kann man den Kinderarzt bitten, den Bericht an zu fordern? Da hat man eher eine Chance, den Bericht lesen zu können.

Maay,341


Das liegt daran das dort Dinge drin stehen die man als Laie leihct missverstehen kann.

Oder die man als Laie sehr wohl richtig verstehen würde, aber die einen danach so runterziehen, dass der Arzt sich das Theater ersparen möchte. Möglicherweise könnte er dafür zur Rede gestellt werden. :-D

Generell haben Patienten, oder deren Eltern (bei unter 18jährigen), immer Einsichtsrecht in Krankenunterlagen, nicht aber ein Recht auf Kopien. Untersuchungsbefunde werden eigentlich immer rausgegeben, wobei persönliche Notizen des Arztes dabei unter Verschluss bleiben. Eigentlich haben Patienten auch ein Recht auf Einsicht in die persönlichen Notizen, und das kann man bei der Ärztekammer einfordern, jedenfalls in diesem Bundesland.

Ist immer die Frage, ob man sich das wirklich antun will, weil gerade bei psychotherapeutischen Behandlungen nicht so viel positives in der Krankenakte steht. Ich sage mir inzwischen, dass Psychotherapeuten und Ärzte auch nur Menschen wie alle anderen sind, und, dass das, was sie sagen und denken, auch nur persönliche Meinungen sind.

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