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Mutter-Kind-Kur

AGnTa hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich hätte da mal ein paar Fragen bezüglich einer Mutter-Kind-Kur. Und zwar ist es so, dass mein Sohn (16 Monate) dauerkrank ist. Husten und Schupfen hat er ständig. Er hatte jetzt schon zum vierten Mal eine Angina bzw. eine Mittelohrentzündung (2 mal) innerhalb von 5 Monaten die auch immer mit AB behandelt wurden. Nun hab ich überlegt, ob eine Kur für ihn sinnvoll wäre, um mal wieder richtig aufgepäppelt zu werden. Würde denn so eine Kur auf ihn zutreffen? Was wird denn dort gemacht (therapiemäßig)? Und vor allem wo beantragt man diese, bei der Krankenkasse?

LG

Antworten
KZitt>y789


Hallo AnTa,

ich bin da kein Experte, aber meiner Erfahrung nach / das was mir Erzählt wurde ist Eine Mutter-Kind-Kur nicht fürs Kind, sondern für die Mutter.

Wenn du eine Mutter-Kind-Kur beantragen möchtest, dann für dich. Dein Kind bekommt dann keine Anwendungen, Therapien etc. Habe selber mal versucht eine Mutter-Kind-Kur zu beantragen. Habe nach der ersten Ablehnung auch wiederspruch eingelegt, hatte aber keine Lust denen sonstwas vorzulügen.

Ein ganz anderer Fall scheint es zu sein wenn man nicht über die gesetzliche KV Versichert ist.

Einen Antrag bekommst du bei deiner KK.

Vielleicht hat hier ja noch jemand andere Erfahrungen gemacht, würde mich zumindest freuen.

g>olf#77_un5d_Tim


Das was Kitty789 schrieb, kann ich nur zu stimmen. Eine Mu-Ki-Kur ist vorrangig für die Mutter. Du kannst aber eine Reha-Kur für deinen Sohn beantragen. Dann bekommt er die Therapien und du bist die Begleitperson. 4-6 Wochen dauert so eine Reha. Ich war letztes Jahr mit meinem Sohn (damals 2 J.) an der Ostsee zur Reha-Kur für 4 Wochen, weil mein Kleiner ständig Bronchitis hat. Beantragt habe ich die Reha bei der Rentenstelle. Es waren aber auch Kinder dort, die die Reha von ihrer Krankenkasse bezahlt bekommen haben, dauerte dann aber nur 3 Wochen.

Dieses Jahr war ich mit meinem Sohn zur Mu-Ki-Kur. Da habe ich die Therapien bekommen und mein Sohn war die Begleitperson (hatte wenige Anwendungen). Wenn du Fragen hast, schreib mich einfach an.

sDupeVrmamix083


also sorry ihr beiden aber das ist absoluter Mist ich hatte mit meinem Sohn auch eine Mutter-Kind-Kur und nur er wurde behandelt.

Ich habe sie bei der Krankenkasse beantragt und auch bekommen.

Sprich mit deinem Kinderarzt darüber er kan Dir einen Bericht schreiben warum er es für notwendig hällt diese Kur dann macht auch die Kasse keine Probleme.

Viel Glück

KJi7ttyC78x9


@ supermami

habe mir ebend mal das schreiben von der KK rausgesucht

Nach unseren Unterlagen steht die Erkrankung Ihrer Tochter im Vordergrund. Bei der Beurteilung einer Mutter-Kind-Kur spielt die Krankheit des Kindes keine wesentliche Rolle. Die Maßnahme dient in erster Linie der Mutter.

Bist du vielleicht privat Versichert ? Da gelten andere Maßstäbe, oder ist das von KK zu KK Unterschiedlich ? Wie gesagt, oben der auszug aus dem schreiben meiner KK. Eine bekannte war zur MuKi-Kur, und der Sohn der (aufgrund von Allergien, Bronchitis etc.) kaum raus darf, hat nicht eine Anwendung/Therapie bekommen.

g<olfz77_3und_xTim


Also ich kenn das auch so, dass bei einer Mu-Ki-Kur die Mutter im Vordergund steht ... die Kids bekommen auch Therapien, allerdings weniger als bei einer Reha. Bei der Mu-Ki-Kur werden die Kids tagsüber auch in einer Kindereinrichtung betreut, während die Mutter ihre Therpien hat ... also mein Sohn hatte keine Therapien, er war tagsüber im Kindergarten und ich hatte meine Anwendungen. Bei einer Reha wird das Kind nicht betreut, da hat es nämlich tagsüber seine Therapien. Es gibt aber wie gesagt Reha´s, die von der KK bezahlt werden, deshalb unbedingt mit der eigenen KK sprechen.

gNolfc77_uFnd_xTim


Supermami:

sorry, aber dann war es eine Reha-Kur für deinen Sohn, die über die KK lief und du warst die Begleitperson und dein Sohn hatte die Therapien ... denn bei einer MU-KI-Kur hat nun mal die Mutter die Anwendungen und das Kind darf mit.

K8aethe .aus xNRW


also ich war gerade zur MuKI-Kur und meine Töchter hatte anwendungen und wurden auch behandelt, zwar wurde ich mehr behandelt und hatte mehr therapien als meine beiden aber sie hatten welche *:) @:)

s&upxemrmamUi08x3


im Schreiben von der KK steht aber eindeutig Bewilligung einer Mutter -Kind-Kur.

Privatversichert bin ich nicht

glolf77]_unQd_Tim


Und warum hattest du dann keine Therapien/Anwendungen, sondern nur dein Sohn? Oder hattest du doch welche?

s7uper&m~axmi083


neee ich hatte keine Anwendungen

G^alaxxi


Sprich doch mal mit dem Kinderarzt darüber, welche Möglichkeiten eine Mutter-Kindkur für dich und dein kleinen hat!

Es kommt auch dir zugute, da du immer für dein Kind da bist, so hättest du auch gute Möglichkeiten für einwenig Erholung, damit du wieder Kraft schöpfen kannst. :)*

r.omixe


Bei einer Mutter-Kind-Kur ist die Mutter und nicht das Kind behandlungsbedürftig. Das Kind kann aber, soweit notwendig, ebenfalls behandelt werden. Aus diesem Grund wird eine Mutter-Kind-Kur nur bewilligt, wenn die Mutter erkrankt ist.

Und zwar ist es so, dass mein Sohn (16 Monate) dauerkrank ist. Husten und Schupfen hat er ständig. Er hatte jetzt schon zum vierten Mal eine Angina bzw. eine Mittelohrentzündung (2 mal) innerhalb von 5 Monaten die auch immer mit AB behandelt wurden. Nun hab ich überlegt, ob eine Kur für ihn sinnvoll wäre, um mal wieder richtig aufgepäppelt zu werden.

Die Neigung zur Mittelohrentzündung liegt wahrscheinlich darin begründet, dass dein Sohn noch so klein ist. Das wächst sich im wahrsten Sinne des Wortes aus.

Wenn die Mittelohrentzündungen sehr häufig sind, kann auch eine Paukendrainage gemacht werden. Dabei wird ein Schnitt ins Trommelfell gemacht und ein Röhrchen eingesetzt, so dass die Höhle hinter dem Trommelfell, in welcher sich bei einer Mittelohrentzündung die Flüssigkeit ansammelt, offen bleibt und somit sich dort nichts mehr festsetzen kann. Das wird aber erst gemacht, wenn das Kind drei / vier Jahre alt ist.

Nochmals zur Kur: Du kannst natürlich eine Kur für deinen Sohn beantragen. Das wäre dann jedoch eine stationäre Kurmaßnahme, bei welcher du deinen Sohn begleitest.

Die Chancen, eine solche stationäre Rehamaßnahme für ein so kleines Kind bewilligt zu bekommen, halte ich jedoch für sehr gering. Zum einen haben viele Kinder in dem Alter deines Sohnes eine solche Phase, in der sie dauererkältet sind (ist also "normal") und es kann nicht sein, dass deswegen sofort eine Kurmaßnahme gezahlt wird, die ja doch einige tausend Euro kostet (wie sollte das bezahlt werden können?), zum anderen müssen erst einmal alle möglichen Maßnahmen am Wohnort ausgeschöpft sein (Inhalationen usw.).

Des Weiteren werden solche Maßnahmen bei so kleinen Kindern nicht so schnell bezahlt, da der Millieuwechsel für so ein kleines Kind auch einen großen emotionalen Stress bedeutet und somit den tatsächlichen Nutzen der Kurmaßnahme in Frage stellt.

Aus diesen Gründen kann ich mir nicht vorstellen, dass die Krankenkasse eine solche stationäre Maßnahme bewilligen würde.

ALnTSa


Also,

ich habe von meiner Krankenkasse alle nötigen Anträge und Informationen bekommen. Mein Sohn muss nun schon das 6 Mal in Folge mit Antibotikum behandelt werden. Mittlerweile bin ich mit meinen Kräften am Ende und werde nun eine Kur beantragen.

AknqTa


Ich habe heute von unserem Kinderarzt das Attest bekommen. Er hat dort aber keine Diagnose eingetragen. Er hat lediglich die verordneten Therapien (Antibotika, symptomatische Behandlung) bis jetzt eingetragen und angekreuzt das eine stationäre Kur erforderlich ist, um eine Erkrankung zu heilen, zu bessern, oder deren Verschlimmerung zu verhüten. Zusätzlich hat er noch geschrieben, dass eine Kureinrichtung mit Reizklima am besten wäre.

Denkt ihr das reicht so aus ohne Diagnose? Habe Angst, das ein Kurantrag dadurch weniger erfolgversprechend ist.

LG

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