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Meine Zweijährige verweigert sämtliches an Essen

M?rs.Bee}tlejuxice hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen.

Meine Tochter ist jetzt etwas über 2 Jahre alt und verweigert sämmtliches an Essen.

Z.B. ißt sie nicht mit der Gabel und stellt sich so an, als ob sie das nicht könnte, sie kann es aber und hat einfach keinen Bock. Gleiches gillt mit dem Löffel. Aus dem Glas bzw. Becher kann sie ganz normal trinken und trinkt auch gut über den Tag verteilt.

Nur ist es leider so, das ich nur folgendes bei Ihr rein bekomme:

Müsli mit Joghurt, Brot mit Buko/Philadelphia und Tee-Leberwurst, Äpfel und Banenen, Fleisch, Pasta und Süßkram (den ich aber nicht wirklich sehr oft gebe).

Sie hat eine normale Figur und ist viel auf Trabb, allerdings probiert sie nicht mal eine Kartoffel oder Karotte (gekocht).

Ich kann doch nicht jeden Tag Spaghetti Bolognese machen, selbst Pizza ißt sie nicht, was ich wirklich komisch finde. Klar kann man von Müsli und Joghurt mit Äpfel und Bananen gut überleben, aber das kann doch nicht immer so gehen. Wir legen ihr was auf den Teller und sie verweigert alles was sie nicht essen will, es sei denn solche Dinge wie oben unter der Essenwahl liegen auf ihrem Teller.

Wir sind nahezu verzweifelt, wir kauen ihr auch mit einem großen MMMMHHHHH alles vor unter der Hoffnung sie ißt dann auch mal was anderes...Pustekuchen... selbst Mc Donalds Pommes Hamburger ißt sie nicht, wo jedes bzw. viele andere Kinder ganz schnell futtern würden.

Meine Große Tochter 4 1/2 Jahre ißt nahezu fast alles, selbst Obst und Gemüse aller Arten wo so manch ein Kind iiiihh schreit futtert sie uns weg und versucht es auch Ihrer Schwester schmackhaft zu machen, aber neh, sie lehnt ab. :-(

Habt Ihr Tipps und Tricks wie ich meine Kleine mehr anbieten kann das sie es auch ißt? Wir lassen manchmal absichtlich schon etwas auf dem Tisch liegen, damit sie die Wahl hat, falls sie es sich doch mal überlegt, dies essen zu können und sich selsbt nehmen kann, soll heißen, wir zwingen sie ja nicht, aber ich habe im Moment auch keine Lust mehr auf das Thema Extrawürstchen nur für Madame, das geht nicht immer.

Freue mich auf Antworten und hoffe immer noch das dies einfach nur eine Phase ist?!?

Antworten
v8egggiex79


Mrs. Beetlejuice,

viele verzweifelte Eltern würden sich glücklich schätzen in eurer Situation ;-)

Mal ganz im Ernst, ich fasse mal zusammen (korrigiere mich bitte, wenn ich falsch liege): Euer Kind ist fit und munter und normalgewichtig, isst normal große Mengen, nimmt vitamin- (Äpfel und Bananen), eiweiß- (Fleisch, Joghurt und Frischkäse), ballaststoff- und mineralstoffreiche (Müsli) Nahrung zu sich. Und ihr seid unglücklich, weil sie nicht wie ein "normales" Kind Pizza und Hamburger möchte?!

Meine Tipps:

1. Sofort Stress rausnehmen, ist in eurer Situtation völlig unangebracht.

2. Eure Kleine normal am Tisch mitessen lassen, d. h. zu den Essenszeiten vom normalen Essen anbieten (und dafür sorgen, dass sie sieht, dass es euch und der Schwester schmeckt). Nicht zwingen, auch nicht zum Probieren zwingen, und nicht überreden. Wenn sie nicht möchte, soll sie sich mit was anderem einigermaßen Gesunden, also z. B. Müsli, satt essen. Lasst sie doch ruhig mit den Fingern essen, wenn sie die Gabel grade nicht möchte- Kinder essen und probieren viel lieber, wenn sie das Essen mit allen Sinnen, auch dem Tastsinn, genießen dürfen. Durch euer Beispiel und das der Schwester wird sie über kurz oder lang auch mit Besteck essen wollen.

3. Weitere Tipps bitte dringend diesem wundervollen Buch entnehmen: [[www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3932022122/med1/ref=nosim Mein-Kind-will-nicht-essen]] ;-)

hFa8g-tyxsja


hat sie denn schonmal besser gegessen?

ich würde ehrlich kein zeckmeck mehr drum machen sie merkt nämlich sicher, dass sie euch damit ganz schön auf trab halten kann und aufmerksamkeit erhält.

gemeinsames kochen, gemeinsames tisch decken, gemeinsames essen und wenn sie nichts isst, wird nach dem essen der tisch kommentarlos abgeräumt und es gibt erst wieder bei der nächsten familienmahlzeit etwas. du kannst ja zum frühstück und abendbrot einen wurst- und käseteller hinstellen, von dem sich alle das nehmen dürfen, was sie gern auf der stulle hätten.

ich denke, ihr seid inzwischen schon so auf ihr essverhalten fixiert, dass sie den druck spürt..also einfach den blick davon abwenden und es als das betrachten, was es ist – etwas selbstverständliches.

M?rs.BIeetlexjuice


Also ich muss zu geben, dass ich es nicht weiter schlimm finde das sie mit nur so wenig und gesunder Auswahl gut durch kommt. Das mit Pizza und Co. haben wir versucht um zu schauen ob sie nur zu Hause verweigert oder auch wo anders. Ich bin froh das sie nicht nur Fast Food will, bei anderen Kindern besteht ja eher das Problem, wie bekomme ich da mal eine Stück Obst rein. Nein es ist nur, dass wir sleber auch nicht mehr ständig alles andrehen wollen und sie auch selbst lassen wie sie möchte, nur finde ich es auch echt doof das sie von Heut auf Morgen einfach auch keine Kartoffeln mehr gegessen hat usw.

Käse ist auch von einen Tag auf den anderen ein IIIIHHHH ;-D geworden. Sie ist schon ne kleine Ziege die gerade dabei ist ihre Grenzen ganz mächtig zu testen, was auch absolut okay ist, nur würde ich echt Glücklich sein, wenn sie mal mehr als nur das Fleisch auf dem Teller essen würde.

Ich muss dazu sagen, sie hat dadurch auch keine Verdauungsprobleme und verlangt täglich nach einen Apfel und einer Banane. Sie sagt, das sie eine Nana oder nen Apfel haben will, das ist schon wirklich etwas wert.

Zum Thema Druck:

Das haben wir nach ca. 3 Wochen ganz weg gelassen als wir gemerkt haben, dass sie sonnst womöglich noch mehr verweigern würde. Druck ist ja überhaupt keine Möglichkeit weiter zu kommen.

lwen!imexni


hallo *:) , das hatte unsere kleine (inzwischen fast 3) auch immer mal wieder. sie hat leider noch weniger gegessen, machmal auch tageang fast gar nichts. sind zum arzt/kindergastroenterologen mit ihr und der meinte alles normal, kann passieren und wird wieder vergehen. ganz wichtig ist meinte er: den druck rausnehmen, nicht drängeln und immer mal wieder etwas anbieten oder eben auch gut platziert liegen lassen, spielerisch essen, solange sie nicht abnimmt, ist dies so ne art phase.

die phasen vergingen immer wieder von alleine, aber leider steht noch immer kein obst auf ihrem speiseplan :-(

wird sich schon geben, kopf hoch!

meine ist auch so eine kleine "ziege" x:) , ob die das bei denen so üblich ist? ;-) ]:D

IbzzyM31


Kann mich anschliessen, unser 2-Jähriger hat auch einen total restriktiven Speiseplan. Aber unterm Strich ist es wie Veggie79 sagt, er kriegt irgendwie ein paar Vitamine, Eiweiss, Kohlenhydrate... Er isst kein Brot, kein Fleisch/Wurst oder ähnliches, dafür mag er z.B. rote Beete (das ist aber das einzige Gemüse das er isst) und ab und an mal Fisch, bis vor kurzem hat er noch Reis gegessen, das will er grad aber auch nicht mehr, Obst nur ab und zu mal, Kartoffeln nie (in keiner Form) und so weiter...

Meine KiÄ meinte, das ist normal in dem Alter. Wir sind jetzt dazu übergegangen, ihn beim Essen so weit irgend möglich zu ignorieren – egal ob er gut oder schlecht isst. Ich sag auch nicht mehr "mmmh lecker" ich glaube gerade dann hat er das Gefühl ich versuch ihn irgendwo reinzutricksen, dass er was isst, dass er eigentlich nicht mag. Entweder er isst mit oder er lässt es bleiben. Das sollte vom Hunger/Appetit gesteuert sein, nicht durch unser Lob oder unsere Kritik. Die letzten Wochen war es extrem nervig, denn er hatte ganz offensichtlich Hunger, hat aber trotzdem verweigert, selbst sein Lieblingsessen blieb stehen – er wurde lethargisch, hat viel geheult, hat abgenommen, hat Verstopfung gekriegt... Kurz bevor wir zum Arzt wollten, fing er wieder an zu essen, also alles in Ordnung.

Ich glaube, oft ist es eine Mischung aus Misstrauen und Machtspielchen, zumindest bei unserem Sohn. Und ich glaube auch, in diesem Alter gibt es eben vieles, was man nicht mag. Ich versuch einfach zu vermeiden, dass er dann ständig zwischendurch "Mist" futtert, aber das macht er auch nicht. Es gibt feste Essenszeiten, ein adäquates Angebot, EINE Alternative und dann wars das.

Ich finde es auch nervig, denn an einem Tag mag er irgendwas total gern und beim nächsten Mal "bäh, schmeckt nicht". Unberechenbar eben. Aber je weniger ich mich darüber aufrege, desto besser. Inzwischen koch ich wieder für mich (und meinen Mann) und nicht mehr nach seinen vermuteten Vorlieben.

Naja, aber gut dass es hier ein paar "Leidensgenossen" gibt!

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