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Mein Kind hat Krebs

L>eviauh


Vielen Dank!!

S tephp-Bouxnty


Ich kann Dir nicht weiterhelfen aber ich umarme Dich :°_ und schicke Dir und Deiner Tochter ganz viel Kraft. :)* :)* :)*

Mein Sohn ist im Dezember 3 Jahre alt geworden und ich kann mir vorstellen, wie sehr mich eine solche Diagnose aus der Bahn werfen würde - ich möchte nicht in Deinen Schuhen stecken. In Gedanken bin ich feste bei Euch!!!

Alles Gute für Dich und die kleine tapfere Maus! :)* :)* :)* :)*

LievSiah


Dankeschön! Ja, mich wirft das alles auch wirklich total aus der Bahn und ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie wir die nächste Zeit schaffen sollen. Ich habe noch zwei weitere Kinder, gerade erst 14 Monate alt, bin alleinerziehend und berufstätig. Es ist echt nicht einfach, nun alles so zu organisieren, dass ich die ganze Zeit bei meiner Großen sein kann, denn ich will Paula keine Sekunde lang alleine in der Klinik lassen. Die Ärztin, die uns betreut ist sehr nett und ich habe nur gutes über sie gehört, doch trotzdem habe ich so große Angst, dass die Chemoblocks nicht helfen... Aber trotzdem muss man stark sein, um das alles irgendwie durchzustehen, und versuchen, nicht vom Schlimmsten auszugehen.

SKtephb-Bouxnty


Ach Du meine Güte! Hast Du Deine Eltern in der Nähe oder gute Freunde, die Dich unterstützen können?! Zwei kleine mit 14 Monaten brauchen die Mami ja auch ganz arg! Oh je..... Du müsstest Dich ja klonen!!! Wenn Du bei mir in der Nähe wohnen würdest, ich würde Dir die Kleinen gerne abnehmen.... Bist Du aus Hessen? :)_

LLeBviaxh


Du bist lieb! Ich habe zum Glück ein tolles Netzwerk aus vielen guten Freunden, die uns unterstützen und auf die ich mich verlassen kann. Klonen, ja, das zu können, wäre trotzdem nicht schlecht. Für die Kleinen wird es bestimmt auch eine schwierige Zeit...

smpielv%i:elsbpie=l


Alles hat seinen Grund, Leviah. Und ich bin mir sicher, du schaffst das! Ich denke auch, dass ihr zwei euch so sehr nahe kommen könnt. Leider kann ich dir nicht mehr geben als herzensgute Wünsche... ich hoffe aber, das hilft ein kleinbisschen...

Es ist noch lange nichts verloren! @:) Herzlich,

H.lo[dyxn


Hier das Video. Gibts sogar komplett auf youtube:

[[http://www.youtube.com/watch?v=oFYA4oIVbMw]]

LYeviNah


Danke für deine guten Wünsche, spielvielspiel! Es ist aber natürlich nicht so einfach, das alles so zu sehen: Alles hat seinen Grund. Ich frage mich schon, auch wenn es natürlich absolut nichts bringt, warum ausgerechnet mein Kind, warum ausgerechnet so eine schwerwiegende Krankheit? Was haben wir falsch gemacht, was habe ich falsch gemacht? Obwohl ich natürlich weiß, dass das Blödsinn ist und uns nicht weiterbringt.

L|ev+iah


Danke Hlodyn! Ich habe es mir gestern schon angesehen und fand es für mein bildliches Verständnis schon mal super. Für Paula vielleicht noch ein bisschen schwierig, aber vielleicht werden wir es uns später ansehen, wenn sie schon ein wenig Bescheid weiß. Je länger ich darüber nachdenke, um so mehr glaube ich auch, dass es für sie nicht so wichtig ist, die Details der Krankheit zu kennen, sondern eher, was bei der Behandlung passiert, warum das gemacht werden muss, was das bewirken soll und so weiter.

stpiel:vielspNiel


Ja, Leviah, ich weiss. Es ist manchmal sehr schwierig, der immer guten Absicht des Lebens zu vertrauen, besonders während solcher Momente.

Deine Fragen und Zweifel sind absolut verständlich und eine normale Reaktion und überhaupt keine blödsinnigen Gedanken.

Eines lässt sich mit Bestimmtheit beantworten: Falsch gemacht hast du rein gar nichts! Weder du, noch sonst jemand.

Es soll keine Strafe für dich bedeuten, ok Leviah? So einfach das über die Lippen zu gehen scheinen mag, glaube mir: es lässt sich um einiges leichter leben, wenn du erstmals diesen Blickwinkel mit Überzeugung eingenommen hast.

Wie erwähnt, in schwierigen Situationen sind solche Haltungen schwieriger einzunehmen. Aber es ist sehr, sehr elementar. Denn hast du dich erstmals mit den Warum-Fragen intensiv und richtig befasst (und nicht voreilig die Fragen realtiviert und beiseite geschoben), wird dein Vertrauen und deine Sicherheit steigen und somit auch deine Angst allmählich schwinden, glaube mir. (Ich möchte hier nicht näher darauf eingehen, weil du zu deinem Punkt kommen "musst", aber du kannst mir gerne noch Fragen stellen, falls du willst).

Wie auch immer, du hast dir ja zum Ziel gesetzt, deine Angst zu minimieren, damit es sich nicht auf Paula überträgt, daher glaube ich:

Der erste Schritt für dich ist, dir Gedanken über die "Absichten des Lebens" zu machen.

Viel Erfolg! :-)

L(eQviaxh


Danke, dass du dir Zeit für so eine ausführliche und lange Antwort genommen hast.

Ich glaube, wie so oft, ist das Problem, dass denken und fühlen einfach viel zu weit auseinander liegen.

Rein rational weiß ich natürlich, dass niemand von uns etwas falsch gemacht hat. Ich weiß, dass das hier weder Strafe noch ein Racheakt des Schicksals oder ähnliches ist. Niemand hat Schuld an Paulas Krankheit, natürlich nicht. Genau so weiß ich auch, dass Paula in sehr, sehr guten Händen ist und in der Klinik alles unternommen wird, um sie gesund zu machen. Ebenso weiß ich, dass die Heilungschancen gut oder zumindest nicht schlecht stehen. Ich habe Statistiken und Prozentzahlen gesehen und hatte viele Gespräche mit verschiedenen Ärzten. Mein Kopf kann die Fakten vernünftig beurteilen, denke ich.

Anders ist es mit meinem Herz und meinen Gefühlen. Die sind weder rational noch vernünftig und basieren auch nicht auf medizinischen oder logischen Tatsachen. Die hören nicht auf meinen Kopf und auch nicht auf die Worte der Ärzte, sondern sind paralysiert vor Angst und wissen einfach nicht weiter. Da ist eine Menge Verzweiflung und Wut, Selbstzweifel und Zweifel an allen anderen. Es ist sehr schwer zu erklären, aber es stimmt wohl, dass ich mich erst einmal selbst mit diesen großen Fragen, die Absichten des Lebens, auseinandersetzen muss. Vielleicht lässt sich mein Denken und Fühlen dann auch leichter vereinbaren.

sspiEelvRielspxiel


Ich glaube, wie so oft, ist das Problem, dass denken und fühlen einfach viel zu weit auseinander liegen.

Ja, ich weiss ganz genau, was du meinst. Ich stecke an genau dem selben Punkt (in einer ganz anderen Situation). Wie sich diese beiden Seiten in Einklang bringen lassen, habe ich bisher selbst nicht richtig meistern können.

Ich glaube dir, du weisst sehr genau, was "richtig" ist. Vielleicht, und damit widerspreche ich meinem vorherigen Beitrag, ist zuvieles Grübeln gar nicht notwendig.

Wie auch immer, ich finde (Gedanken und Gefühle hin oder her), dass du sehr bemerkenswert gut umgehst mit deiner Situation! Ich kann dich deshalb nur bestärken, so weiterzufahren, wie du es ohnehin schon tust... :)*

Wann fängt die Chemo an?

Ganz liebe Grüsse,

jtenknyg0oesiaroxund


Das ist eine sehr schwierige Situation für dich und es wird noch schwieriger werden, wenn deine Tochter mit allem konfrontiert wird, aber wenn du es ihr zeigst, dann wird sie wissen, dass sie dich hat und nicht alleine ist. Es wird wahrscheinlich wichtig und notwendig sein, dass sie versteht was gemacht wird, damit sie sich nicht sträubt. Es ist einfach miteinander zu arbeiten als gegeneinander und das wird deine Tochter verstehen. Vielleicht sagst du ihr einfach, dass etwas böses in ihr ist, was da absolut nicht reingehört und das unbedingt raus muss. Das kann durchaus schwierig und hart werden aber sie wird es verstehen. Ich denke, Kinder sind in solchen Sachen manchmal verständnisvoller als manch Erwachsener. Ich weiß nicht, ob dir das geholfen hat, ich wünsche euch jedenfalls ganz viel Kraft und alles Gute, damit ihr das alles übersteht :)z

Jenny, 15

Lve,viah


Wie auch immer, ich finde (Gedanken und Gefühle hin oder her), dass du sehr bemerkenswert gut umgehst mit deiner Situation!

Ich weiß nicht genau. Ich glaube, dass ich die Tatsachen auch noch nicht ganz an mich herangelassen habe und, obwohl ich es ja eigentlich weiß (wieder diese Geschichte Denken vs. Fühlen, wobei denken ja auch noch mal etwas anderes ist als wissen und verstehen), noch nicht richtig realisiert habe, was Paulas Krankheit nun wirklich für uns alle bedeutet. Im Moment laufe ich, vor allem tagsüber auf Autopilot, denn der Alltag geht ja erstmal weiter und bis Freitag, da ist die stationäre Aufnahme in der Kinderklinik und Beginn der Chemotherapie, gibt es noch hunderte von Dingen zu erledigen, zu organisieren. Zum Teil weiß ich nicht wo mir der Kopf steht, denn alles unter einen Hut zu bringen, vor allem mit meinen beiden anderen Kindern und auch meiner Arbeit, ist nicht einfach. Wahrscheinlich wird es mir am Freitag nicht anders gehen als Paula, die neue Situation wird auch mich erstmal sehr erschrecken und wahrscheinlich kann ich mich erst dann ganz darauf konzentrieren? Eigentlich wollte ich in erster Linie Paula, aber auch mich, so gut es geht auf den Krankenhausaufenthalt vorbereiten – seelisch – aber nun habe ich das Gefühl, dass das gar nicht möglich ist, zu viele andere Dinge, um die man sich kümmern muss, und vielleicht geht es auch gar nicht, weil man sich das, was uns erwartet, gar nicht richtig vorstellen kann? Am Dienstag gibt es noch ein Gespräch in der Klinik, ich hoffe, dass mir die Ärztin viele Fragen beantworten und viele Sorgen nehmen kann. Paula weiß mittlerweile, dass sie krank ist und wir ins Krankenhaus müssen, aber ihr ist natürlich nicht bewusst, wie schwerwiegend die Krankheit ist und auch nicht, wie ernst die Behandlung sein wird. Je näher der Freitag kommt, um so größer wird jetzt auch meine Angst davor, wie es ihr durch die Chemotherapie gehen wird. Ich will nicht, dass es ihr schlecht geht und sie leiden muss.

LQe1viuah


Der Text wurde jetzt länger, als ich wollte und die vielen Fehler tun mir leid. Am Abend, wenn die Kinder schlafen, kommen die Gedanken hoch, für die tagsüber keine Zeit ist...

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