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Entwicklungsverzögerung (leichte Form): Autismus?

D|agrgix68


Sorry,für die Rechtschreibfehler..das nächste mal geh ich vorher auf Vorschau ;-)

D<agg=i6C8


Sorry für die Rechtschreibfehler ;-)

M5onimkax65


bloß keine konkrete Aussage,weder von Therapeuten noch vom Kinderarzt.

Das kenne ich auch so, ich glaube, die Diagnose ist auch nicht immer leicht zu stellen. Bei meinem Sohn war da immer ein Fragezeichen dran, es kann durchaus sein, dass das bei deinem Kind ähnlich sein wird. Vielleicht ist er ja auch kein Autist und nicht jede Entwicklungsstörung lässt sich so leicht einordnen. Eine allzeit beliebte Diagnose lautet "Wahrnehmungsstörung", ist natürlich auch eher eine Verlegenheitsdiagnose, die nur aussagt, dass nicht alles so ist, wie es sein sollte. Autistische Züge hörte ich allerdings sehr oft. Sei aber froh, dass es so ist, denn wenn in dem Alter die Diagnose fest stünde, dann hättest du es mit einem wirklich schwer betroffenem Kind zu tun.

Förderung hat bei meinem Sohn nicht viel gebracht, der Kindergarten allerdings schon, das ist ja auch eine Art Frühförderung, vor allem, wenn es ein darauf eingestellter Kindergarten ist.

Wenn ich dir raten darf, nimm eine vorschulische Einrichtung mit kleinen Gruppen, Autisten sind eher verschlossen, wenn zu viele Leute um ihn oder ihr herum sind, egal wie gut der Kindergarten ist. Die Größe der Gruppe ist nach meiner Erfahrung auch entscheidend, damit er sich nicht umstellt fühlt.

DRagogiA68


Ja Moni da hast du recht das eine Diagnose schwer gestellt werden kann..trotzdem bin ich froh um jede konkrete Aussage.Vor allem,wenn ich jetzt die ein bisschen die Zusammenhänge verstehe,warum er so ist.Das er eben grade mit 2 Wortsätzen anfängt,warum er auf unbekanntes mit größtem Streß reagiert,warum es mit dem Essen so schwierig ist,warum er lieber die Reifen vom Spielauto abmontiert statt sich mit dem ganzen Auto zu beschäftigen ect.pp.

Ein integrativer Kiga wäre auch mein erste Wahl,hab beim nächsten heute auch schon angerufen,für den Fall..aber die Plätze sind rar und ohne Behördenkram geht schon mal nichts.Wohne in einem kleinen Kuhkaff und bin heilfroh,das es dieses Jahr mit einem normalen Kigaplatz geklappt hat(bei Anmeldung wusste aber keiner,was jetzt vielleicht ansteht)Jetzt nochmal evtl.ein Jahr auf den anderen Platz warten und ihn nicht in den Kiga zu schicken erscheint mir aber auch nicht sinnvoll.

Also wird es erst mal auf spezielle Förderung hinauslaufen,die er ja eh schon bekommt.

Sind aber erst mal ungelegte Eier,ich hoffe in ein paar Wochen weiß ich mehr.

A~ngstpati8entE0307


tja bei mir ist das auch noch alles offen, ich denke ich werde schon froh sein können wenn meine Tochter einen Platz in einem normalen Kindergarten findet.

MQonikua65


Bei meinem Sohn hat es in unserem Ortskinderkarten nicht funktioniert, es ging einfach nicht. Ich habe ihn dann rausgenommen (wurde mir auch nahe gelegt).

Daggi

Ich versteh dich, eine konkrete Aussage ist immerhin eine Erklärung. Aber ich möchte dich noch mal ermutigen es positiv zu sehen,je weniger fest die Diagnose Autismus in diesem Alter ist, umso größer sind seine Entwicklungs- und Lernchancen. Je weniger fest die Diagnose, umso besser, das heißt nämlich, dass das Verhalten nicht so typisch ist und das ist in diesem Fall positiv zu bewerten.

Habt ihr eine Kreisstadt in der Nähe? Vorschulische Einrichtung sind oft verbunden mit Behindertenschulen der Lebenshilfe, dort haben sie Gruppenstärken von 8-11 Kindern, das wäre ideal. Ein Jahr warten wäre aus meiner Erfahrung nicht schlimm. Wie gesagt, das ist in Deutschland noch nicht so populär, aber in andern Ländern schon bewusster durchgesetzt, die Umwelt muss sich auf Autisten einstellen nicht umgekehrt, man kann auch nichts beschleunigen. Natürlich ist das ein gegenseitiger Prozess, ich habe in letzter Zeit bemerkt, dass sich schon einiges diesbezüglich verändert hat. Nachteilsausgleich in den Schulen zum Beispiel. Ich möchte dich nur ein wenig entlasten, wenn du denkst, du könntest Zeit verlieren. Mein Sohn ist dann mit knapp 5 in die vorschulische Einrichtung gekommen und das hat ausgereicht. Ein Jahr früher hätte ihn überfordert, das war mir nach wenigen Tage, in denen ich im Kindergarten hospitiert habe, klar.

Wir haben auch eine sogenannte Frühförderung erhalten, mehrere Sachen, ich kann nur sagen, es hat nicht sooo viel gebracht. Und doch hat er sich dann sehr gut entwickelt. Gut, das ist vermutlich auch bei jedem Autisten etwas anders.

S9üntjxe


Wir haben auch eine sogenannte Frühförderung erhalten, mehrere Sachen, ich kann nur sagen, es hat nicht sooo viel gebracht. Und doch hat er sich dann sehr gut entwickelt. Gut, das ist vermutlich auch bei jedem Autisten etwas anders

denke ich auch.

Meine Tochter hat zusätzlich eine Lernbehinderung, das erschwert das Ganze nochmal.

Für uns hat die Diagnose und die Arbeit im Autismuszentrum durchaus was gebracht. Allein was die Kommunikation zwischen mir und ihr angeht. Es ist Arbeit mit der ganzen Familie, nicht nur mit dem betroffenen Kind.

Seit 2 Jahren arbeitet die Therapeutin bei uns jetzt mit Videoanalyse, das hat meiner Tochter sehr weiter geholfen.

Aber allein um die Kinder noch besser zu verstehen, die Therapeuten des Autismuszentrum sozusagen als Übersetzer zu haben, das hätte mir in frühen Jahren bestimmt geholfen

D6aggFi6*8


Danke Moni,bist echt lieb mir Mut zuzusprechen :)_ Aber ich sehe das durchaus differnziert.Es ist ja nicht so,das sein Verhalten typisch autistisch ist,er liebt es zu schmusen und sucht sehr viel körperliche Nähe.Hat eine schnelle Auffassungsgabe,traut sich auch durchaus mal was alleine zu regeln,geht auch auf andere zu..es gibt ganz viele postive Beispiele aber ein Schatten an negativen bleibt halt.Komme grade von der Sprachtherapie und auch da macht er Fortschritte.

Vielleicht wird es mit dem normalen Kiga nichts aber austesten werde ich es..muss dazu sagen,er ist Einzelkind,in der Nachbarschaft gibts leider keine Kinder in seinem Alter,die Kontaktmöglichkeiten sind auf den Spielplatz beschränkt und auch ich denke ein bisschen egoistisch,möchte schon wieder arbeiten.3 1/2 Jahre nur Kind sind erst mal genug.

M on9ika6x5


Süntje

Das, was du schilderst, ist aber keine Frühförderung, oder? Das waren mehr Spiele und die haben wirklich nichts gebracht. Eine mit der Familie in dieser Art durchgeführte Kommunikationstherapie ist sicher absolut hilfreich. Wir haben hier leider kein Autismuszentrum.

Daggi

Du machst das schon richtig. :)z

EXishonerxnchexn


ich würde es überdenken.keine ahnung,wie sich autismus in den jungen jahren bemerkbar macht.voran sollte man es festmachen?

lass doch das kind einmal kind seien.

es gibt frühr,-normal,-und späentwickelte Kinder,die aber ganz normal groß werden und im und normal sind.später wenn sie älter sind werden sich alle ähneln und im erwachsenlater gleichentwickelt sein.

ich würde nicht sofort an autismus denken.zumindest im alter,wenn man sprechen kann etc....merkt man relativ schnell ,ob das kind autismus hat,oder nicht.ob das kind sich einfach zurückzieht,weil es ein psychisches leid hat (kein autismus) hat,oder lieber alleine spielt.

was sagt den die ärztin.?

tUränenTreich


da ich gerade keien Zeit hab um alles durchzulesen,,ich diesen Thread aber gern noch kommentieren mag,schreib ich mal etwas... und bin heut Abend in aller Ruhe zum Antworten da

mein Sohn und ich haben Asberger

S'ünxtje


@ Monika65

nein, Frühförderung hatten wir auch und da ging es dann um die eigene Körperwahrnehmung, also auch eher Spiele usw.

Wir haben die Diagnose gesichert ja auch erst bekommen als sie etwa 14 war.

Dennoch glaube ich, hätte es uns als Eltern um Ansprechpartner zu haben gut getan, die Anbindung an das Autismuszentrum schon viel früher zu haben.

DKaggiV68


@ Eishörnchen

Das ist ein Trugschluß..es wächst sich eben nicht aus.Ein entwicklungsverzögertes Kind(egal ob wegen Autismus oder sonst was)braucht Förderung.Es ist ein Rattenschwanz.Meiner fängt grade mal an 2 Wortsätze zu bilden(manchmal bekommt er sogar schon 3 Wortsätze hin),mit 3 1/2 Jahren.Da freu ich mich schon sehr,denn noch vor 3 Monaten hat er fast nichts gesagt,viel gezeigt.Klar habe ich ihn als Mama verstanden,was er wollte aber das kann nicht Sinn sein.

Was glaubst du wohl was passiert ,wenn so ein Kind mit der denke..das wird schon,irgendwie..in den Kiga geschickt wird.Ein Kind mit autistischen Ansätzen,das der verbalen Kommunikation noch nicht mächtig ist und plötzlich kommunizieren muss?

Es wird sich noch mehr zurückziehen und die zarten Anfänge einer Integration werden dadurch verspielt.Der Druck fürs Kind wird unerträglich und leidet noch mehr.

Und genau deshalb darf man bei solchen(erst mal)Verdachtsmomenten eben nicht das Kind einfach Kind sein lassen.

Der Kia.hat von so einer tiefgreifenden Materie eh keine Ahnung..der kann nur in ein SPZ überweisen..alles andere müssen die Elten alleine anleiern.z.B.Lebenshilfe kontaktieren,zum Amtsarzt,Behördengänge,Anträge einreichen,auf den Termin vom SPZ warten..bis alles so läuft,wie es richtig erscheint gehen Monate ins Land.

Mbonik^a65


Daggi

Bei meinem Sohn war das mit dem Sprechen viel schlimmer, er hat mit 7 noch nicht mehr als 2-3 wortsätze hinbekommen und die waren auch ncith immer richtig. Ansonsten hatte er seine eigene Sprache.

Ich finde es ehrlich gesagt auch noch nicht so tragisch was du schilderst, zumal ja ein Lernprozess ersichtlich ist. Aber wenn er bei einer Sprachförderung mitmachen und davon profitieren würde, spräche ja nichts dagegen. Bei meinem Sohn hat das nichts gebracht, er hat bei solchen Versuchen einfach auf Durchzug gestellt und das gemacht, was er tun wollte oder sich abgekapselt. Heute spricht er sehr gut, durch die andere Art Sprache zu lernen, spricht er sogar sehr gewählt und differenziert, manchmal merkt man es noch an Kleinigkeiten bei der Grammatik.

Süntje

Ich muss ehrlich sagen, dass ich selbst lange Probleme hatte mit der Diagnose, bzw. den Anklängen daran, denn er wurde ja immer als wahrnehmungsgestört mit autistischen Zügen definiert.

MConiZka6x5


Der Kia.hat von so einer tiefgreifenden Materie eh keine Ahnung..der kann nur in ein SPZ überweisen..alles andere müssen die Elten alleine anleiern.z.B.Lebenshilfe kontaktieren,zum Amtsarzt,Behördengänge,Anträge einreichen,auf den Termin vom SPZ warten..bis alles so läuft,wie es richtig erscheint gehen Monate ins Land.

Das stimmt allerdings, vom Kinderarzt konnte ich auch nichts erwarten. SPZ war übrigens ebenfalls ein absoluter Reinfall, anders kann ich das nicht ausdrücken. Erst in der vorschulischen Einrichtung, die ihn erstmal so nahm, wie er war, ging was voran, da hatte ich auch dann das Gefühl, unterstützt zu werden.

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