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Kindergarten/ Logopädie/ Sprachheilschule: Ergotherapie

*VkleineDqame2x* hat die Diskussion gestartet


Ich hör nur Therapie %:|

*:)

So, ich mal wieder ;-D

Mein 4,6 Jähriger ist Sprach verzögert, das äußert sich zb. mit dem Lauten R,S da heißt dann Stock-Tock.

Seit September geht er in die Logo einmal wöchentlichs, das letzte Gespräch im Kindergarten verlief nicht sehr besonders, Ihrer Meinung nach hat sich die Sprache sogar verschlechtert

(Integrativer Kindergarten) Die Entwicklung ist normal, Sprach Verständnis besteht.

Auch die HNO Besuche bestätigten keinerlei Organische Probleme, alles palletti.

So, jetzt sitzt ich hier und weiß nicht was ich tun soll, gestern waren wir auf Empfehlung in einer Sprachheilschule, der Herr hat sich ihn in etwa eine halbe Stunde angesehen.

Ergebnis: Er hat Große Probleme und es wäre sehr sinnvoll auch sei er sehr unkonzentirert Ergotherapie ( das mir der Kiga auch schon nahe legte, allerdings sein es meiner Meinung nach völlig normal ( und Nein ich beurteile das jetzt nicht nur Mütterlich, Beruflich komm ich aus der Branche) er hat einen Großen Bewegungsdrang,kann sich aber durch aus auch 2 Stunden alleine im Zimmer beschätigen, Dinge die Ihn nicht interessiere daran verliert er schnell die Lust, aber doch alles im Rahmen ?!

Gut, wie gesagt er meinte es würde Ihm nicht schaden, Problem bei 30 Plätzen 60 Anmeldungen, er hätte zwar gute Argumente aber das liegt nicht in seiner Macht.

Sollte es dort nicht klappen Bestände die Möglichkeit zur Förderschule zu gehen, dort sind sich nicht gar so speziell auf die Sprache, aber wegen der Förderung und Kleinen Gruppen.

Sollte ich das nicht wollen, gäbe auch noch das eine Dame speziell für meinen in den Kiga kommt (er könnte dort dann bleiben) und die Therapie dann dort macht.

Außerdem Könnte/würde er dann für nächstes Jahr dort angemeldet sein,und so sein Vorschuljahr bei denen zu machen....

Und jetzt... sitzt ich hier und will das beste, ihm spielerisch all das geben was er braucht an Förderungen, nur wie viel ist gut, was schadet, wer hat Erfahrung, kann mir was raten ???

Was soll ich nur machen... er ist doch nicht behindert :-(

Antworten
m>ariGka stxern


höchstwahrscheinlich stehe ich mit meiner meinung ziemlich alleine da, aber ich halte herzlich wenig von diesen ganzen frühkindlichen therapieversuchen. meiner ansicht nach ist das einfach nur die folge der pathologisierung von allem, was auch nur ein winziges bißchen von der norm abweicht. es gibt durchaus kinder, die wirklich probleme haben und wo eine behandlung sinn macht, aber bei 90% der fälle, die ich kenne, schüttel ich nur den kopf.

bei einem vierjährigen von "unkonzentriertheit" zu sprechen finde ich schon ziemlich pervers. kinder in dem alter sind per se unkonzentriert und das ist völlig richtig so.

auch leichte sprachfehler sind da noch im rahmen dessen, was ich als "normal" ansehen würde.

ich konnte in dem alter auch grottenschlecht reden, kein sp, kein kl, kein r. da gibt´s noch kassettenaufnahmen von mir, wo ständig die rede von meinem kindergartenfreund "einer" ist, von der "pülmaschine", dem "onkel kaus" und besonders schön dem "eitersmann" an st. martin. meine "therapie" bestand dann darin, dass mein vater mich öfters mal mit "sag mal spülmaschine" genervt hat ;-D .

ergebnis des ganzen: schon auf meinem erste-klasse-zeugnis steht ausdrücklich vermerkt, wie wunderbar deutlich und schön ich reden kann. ich war immer die beste vorleserin, etc.

hatte ich logo gehabt, wäre ich jetzt vielleicht radiomoderatorin ":/ ;-D , wahrscheinlicher finde ich aber, dass ich lebenslang das gefühl hätte, ich wäre nicht ganz normal.

DCumaxl


*kleineDame2*

Seit September geht er in die Logo einmal wöchentlichs, das letzte Gespräch im Kindergarten verlief nicht sehr besonders, Ihrer Meinung nach hat sich die Sprache sogar verschlechtert

Was meinst denn du?

Ich war mit 3/4 auch bei einer Logopädin. Ich konnte S nicht aussprechen. Ich weiß noch, dass das in einer Schule stattgefunden hat und ich das insgesamt recht cool fand. Welches Kindergartenkind geht denn auch schon in die Schule!?! 8-)

Und jetzt... sitzt ich hier und will das beste, ihm spielerisch all das geben was er braucht an Förderungen, nur wie viel ist gut, was schadet, wer hat Erfahrung, kann mir was raten

Ich halte nicht arg viel von der ganzen Testerei. Wenn es ein konkretes Problem gibt, das auch klar identifizierbar ist, kann man ja genau da ansetzen und ansonsten gilt halt: Jeder in seinem Tempo.

hPatsch!ipu


Muss auch mal meinen Senf dazu geben... ;-D

Nein marika Stern, du stehst damit nicht allein da.

Ich bin auch der Meinung, dass die Kinder heutzutage in Schablonen gepresst werden, wer nicht passt wird passend gemacht...klar gibts wirklich Kinder die arge Sprachprobleme haben und deshalb von den Kindern ausgeschlossen werden, weil sie es einfach nicht verstehen können (die Sprache), die sollten auch die Möglichkeit haben Hilfe zu bekommen, aber ich denke auch, dass kein Kind von Tharapie zu Therapie geschleppt werden muss, damit ihm seine Defizite und" Fehler" noch mehr eingeredet werden, obwohl es damit gut klar kommt und sich diese im Laufe der Zeit sowieseo von allein lösen nur dass es eben länger dauert als bei manch anderem Kind...

Mir wurden für meine Tochter letztes Jahr auch beides (Logo und Ergo) ans Herz gelegt, ich hab mich auch sehr verunsichern lassen...bin aber meinem Instinkt nachgegangen und habs gelassen. Und jetzt, ein Jahr später, plötzlich alles toll...Erzieher und Arzt zufrieden. Komisch. Hat sich mein Kind wohl selbst tharapiert. Ich denke jede Mutter muss ich das genau überlegen und sollte auf keinen Fall die Meinung anderer überbewerten. Im Endeffekt liegts ja auch in eigener Hand. Und ich find übrigens auch ganz schlimm, das ständig von Unkonzentriertheit und Hyperakivität die Rede ist. Kinder sind nicht zum Sitzen da, das ist von der Natur nicht vorgesehen und nur weil die Gesellschaft das in den letzten jahrzehnten so beschlossen hat was ein Kind können muss, ändert das nichts an Millionen Jahren der Evolution...

Was ratet man dann einer verunsicherten Mutter? Ich kann es verstehen, dass einen das beunruhigt, aber DU kennst dein kind am besten und scheinst auch nicht auf dem Mond zu leben (oder einer Wolke)... hör auf dein Bauchgefühl. Hast du das Gefühl es geht IHM schlecht damit? Leidet er? Denkst du er braucht Hilfe?

K.iSeMxi


Hallo kleine Dame2,

Dein Sohn wird also erst in einem halben Jahr 5 Jahre alt. Ich weiß zwar nicht in welchem Bundesland du wohnst und wie es da mit der Einschulung ist... aber wenn ich davon ausgehe, dass dein Sohn so im November 2012 6 Jahre alt wird, dann hat man in Bayern z.b. die Möglichkeit ihn frühzeitig (kurz vor seinem 6. Geburtstag) einschulen zu lassen... und auch die Möglichkeit ihn ohne weiteres ein JAhr warten zu lassen.

Dann würde er Herbst 2013 eingeschult werden. Das sind fast 2,5 JAhre!

Mach dir und deinem Sohn keinen Stress!! Ihr habt noch genügend Zeit!

Wenn ihr in der Nähe die Möglichkeit habt, dass er z.b. zu Musikalischen Früherziehung gehen kann...dann bring ihn dahin!!!

Ich habe mit Musizieren nur sehr gute Erfahrung gemacht!

Sprachlich haben meine zwei dank musikalischer FRüherziehung einen RIESEN SPRUNG gemacht und mein Sohn z.b. hat gelernt konzentriert mitzumachen. Vorher hatte er deutlich PRobleme, wenn er sich was merken sollte... und jetzt merkt er sich Liedertexte viel besser!

*`klezin'eYDamex2*


Lieben Dank @:)

alsooo mittlerweile ist es so das wir den Platz an dem Sprachheilkindergarten glücklicherweise erhalten haben, was ihm bsp. mit Kleineren Gruppen nur zu Gute kommen kann,so kann man sich individuell auf ihn einlassen was in unserem jetzigen Kindergarten nicht möglich ist mit 25 Kindern.

Ich denke eben das wenn man jetzt noch spielerisch fördert man eventuell mehr noch raus holen kann statt wenn es ins Schulalter geht. Da wird den Kindern kaum noch Luft gelassen.

Jeder in seinem Tempo.

Dumal

Stimm ich auch voll zu, sehe ich genauso, wir haben und nach einen Integrativen Kindergarten umgehört sprich als Montesorri/ Walsdorf klar zwei unterschiedliche Erziehungsstile, aber bei all denen die es bei uns gibt sind wir jetzt einfach zu spät dran, und das ärgert mich. Meist hakt an Platzmangel oder den Finanziellen mittel das die Kids das an Förderung bekommen was sie brauchen.

Ich denke dass der Weg in den Kindergarten nicht schlecht ist (ich hoffe es. voraus schauen kann man leider nicht) tendenziell geht es um die Sprache, der "Stoff" gleicht aber vom Ablauf einem Regelkindergarten. Das werden wir jetzt bis 2012 angehen, danach kann ich ihn nochmals testen lassen um ihn eventuell ein Jahr zurück stellen zu lassen.

Davon abgesehen waren wir die Woche bei 2 HNO Ärzten, der eine meinte links würde er etwas schlechter hören, beim anderen Arzt fand der nichts auch kann er mit dem Befund nichts anfangen so das wir morgen nochmal rein müssen ( der erste Arzt wollte uns nach MUC in eine Klinik schicken) komisch, der eine sagt so der eine so... jedenfalls wird das grad abgeklärt.

Bzgl. der Ergo werden wir da erstmal nichts machen :)z finde das alles noch im Rahmen, aber wir werden uns mal nach einen Hobby umsehen.

R>ainbow_DYannic{_Bexn


mein 7 jähriger sohn geht seit september auf eine sprachförderschule,hatte leider nur 1,5 jahre log ca da mein KIA immer meinte es sei alles gut.das problem bei uns war und ist einfach,kinder di enicht richtig sprechen können auch nicht gut oder nur schwer schreiben und lesen lernen.

@ *kleineDame2*

ich glauber mit 4 jahren würde ich dir erstmal raten mach die logo weiter,das ist sicher sinnvoll und wichtig,lese und rede mit ihm viel.dann hat er bis zur schule noch genug zeit um aufzuholen und dann siehst du weiter.sollte dann immer noch ein problem sein,finde ich es nun nicht so shclimm ihm mit einer förderschule zu helfen da sie da eben auch kleinere klassen haben und sich mehr um die einzelnen kümmern können.

RYainboOwq_YannEic_xBen


Davon abgesehen waren wir die Woche bei 2 HNO Ärzten, der eine meinte links würde er etwas schlechter hören, beim anderen Arzt fand der nichts auch kann er mit dem Befund nichts anfangen so das wir morgen nochmal rein müssen ( der erste Arzt wollte uns nach MUC in eine Klinik schicken) komisch, der eine sagt so der eine so... jedenfalls wird das grad abgeklärt

aber logo rezepte bekommst du doch auch erst wenn der HNO bescheinigt das die ohren gesund sind oder? so ist es bei mir,ich muss alle 3 mon zum HNO und einen hörtest machen und damit dann zeigen das alles i.O ist.wären die ohren nicht gesund würden wir keine logo bekommen,da wäre dann ein hörgerät angebracht.

KjariGn_73


Hallo kleineDame2

Mein Sohn ist 5,5 Jahre alt, er ist seit gut 1 Jahr bei der Logopädin und bis auf ein leichtes Lispeln sind bei ihm alles Sprachdefizite behoben. Beim HNO sind wir regelmäßig, er hat eine Überproduktion von Ohrenschmalz, das muss alle paar Monate entfernt werden. Außerdem wurde er an den Adenoiden operiert, seither klappt das Atmen durch die Nase etwas besser. Ergotherapie hatte er auch ca. 1 Jahr lang, hat nicht viel gebracht, nur die Stifthaltung hat sich leicht verbessert (früher hielt er Stifte mit der Faust, jetzt kann er den Pinzettengriff etwas besser)

Seit gut 1 Monat machen wir jetzt Mototherapie. Von der bin ich definitiv mehr überzeugt, als von der Ergotherapie. :)^ Die Ergo läuft ja so ab, dass man 1x in der Woche Therapie hat, und das war's. Bei der Mototherapie wird 1. ganzheitlich das Kind betrachtet und 2. wird man auch zu Übungen daheim "verdonnert" damit die Übungen besser und schneller wirken. Unsere Mototherapeutin hat das mit einem Englisch Kurs verglichen: 1x pro Woche im Kurs sitzen, ohne daheim zu üben wird natürlich weniger Erfolg haben, als wenn man täglich 10 – 20 min. übt. :)^ :)z

Mein Sohn hat sogenannte "Restreflexe" aus der Babyzeit nicht abgelegt. Als Laie bemerkt man sowas garnicht, aber unsere Therapeutin hat Jan gefilmt und mir dann am Video die Details gezeigt, auf die man achten muss. Durch diese Restreflexe tut er sich mit feinmotorischen Sachen schwer und auch die Konzentrationsfähigkeit ist dadurch gemindert.

Nun machen wir eine spezielle Bürstenmassage, um die Tiefenwahrnehmung zu verbessern und einige Turnübungen und Tastübungen wie z.B. "Fühl-Domino" bei dem die Dominosteine keine Punkte haben, sondern aus verschiedenen Materialien bestehen und man ohne hinsehen erfühlen muss, welcher Stein dran passt.

Google doch mal, ob es bei euch in der Nähe MototherapeutInnen gibt. Wir merken bereits jetzt nach 1 Monat die ersten leichten Verbesserungen. :)^ :)^

2Krer<PackBIubexn


Lieben Dank für euren Beitrag auch wenn es jetzt schon ein weilchen her ist. @:)

der letzte stand ist, das mein Sohn ab September in den Sprachheilkindergarten geht, logo führen wie weiter.Natürlich haben wie einen Hörtest gemacht um das Rezept zu erhalten, erst der erneute Besuch beim HNO ( ein anderer) sei das es Probleme gäbe. Hören tut er auf beiden seiten eben auf der Linke nach Aussage der Messungen kommen die kleinen Töne nicht an, da hier die Termin im Gesundheitsamt sehr begehrt sind, läuft das erst ab nächster Woche weiter .

Karin_73

das ist ja einen tolle Idee, mit der Ergo wollten wir noch warten bis er im Vorschulalter ist, ab da wäre das eine super bessere Lösung. Danke werde mich auf alle Fälle, schlau machen *:)

K_arinx_73


das ist ja einen tolle Idee, mit der Ergo wollten wir noch warten bis er im Vorschulalter ist, ab da wäre das eine super bessere Lösung.

Egal, ob Ergo oder Mototherapie, ich finde, dass es auf jeden Fall besser ist, so früh wie möglich damit zu beginnen, damit genügend Zeit vorhanden ist, um alle Defizite aufzuholen. Ich sehe es bei uns. Anfangs macht man sehr enthusiastisch mit, dann vergisst man mal, oder hat keine Zeit, weil was dazwischen kommt... und so ist man dann irgendwann nicht mehr so regelmäßig bei den Übungen, wie man sollte und dadurch verzögert sich dann auch der Erfolg. Ich hab meinem Sohn jetzt auf meinem Handy den Termin für die tägl. Übungen fixiert, damit er daran erinnert wird und nicht so oft vergisst, trotzdem will er es gerne hinauszögern, in der Hoffnung, dass wir dann drauf vergessen :=o

Keleinew>ald1feJe


Ich persönlich finde es höchst befremdlich wie dieser Therpiewahn um sich greift. Nur weil ein Kind mit 4 Jahren halt noch in der Sturm und Drangzeit, nicht ruhig sitzen und konzentrieren kann bzw. es mit Sicherheit kann, aber nur nicht möchte, weil es eben so viel zu entdecken gibt, ist es nicht normal entwickelt? Leute die das denken sind NICHT normal. und auch mal davon abgesehen hat jedes Kind sein eigenes Tempo. Und nur weil da irgend so ein neumodischer Kram in Tabellen gepresst wird bis wann ein Kind was können muss, muss das noch lange nicht richtig und vor allem auch noch lange nicht das Richtige sein. Viele dieser kleinen und von selbst ernannten Experten zu riesengroßen Problemen erkorenen Dinge erledigen sich oft wie von Geisterhand von selbst. Wichtig ist einfach das man dem Kind den Raum und die Zeit dazu gibt sich zu entwickeln. Das heißt natürlich auch viel reden und erklären und nicht selbst in Kleinkindsprache verfallen. Wichtig ist auch dem Kind nicht zu sagen diesen und jenes Wort ist falsch sondern das gesprochene Wort in der richtigen Variante in einen neuen Satz einfügen. Sonst bekommen Kinder schnell das Gefühl des "anders sein", wenn sie immer wieder vermittelt bekommen, das ist falsch. Damit erreicht man oft das glatte Gegenteil von dem was man möchte.

PS: Habe im August/10 ein Praktikum in einem Wohnheim für Sprach- und Stimmgestörte Kinder und Jugendliche mit angeschlossener Sprachheilschule, absolviert. Und die wenigsten hatten irgendwelche extremen Probleme beim sprechen. Es gab nur in einer Gruppe 2 oder 3 Kinder die gravierende Schwierigkeiten hatten. Diese kamen aber auch aus total zerütteten Familien wo keiner mit ihnen geprochen hatte und sie auch sonst keine liebevollen Erfahrungen machen konnten.

Und das sind absolute Außnahmen.

Einige hätten auf eine ganz normale Schule gehen können- aber na ja.

Kwarinx_73


kleinewaldfee,

Grundsätzlich hast du Recht, heutzutage werden Kinder, die nicht in ein bestimmtes Schema passen, schnell abgestempelt. Andererseits kann man mit kleinen Übungen viel erreichen, wie wir jetzt an der Mototherapie sehen.

Ich war selbst erst beim Logopäden, als ich schon 8 Jahre alt war. Meine Eltern haben aufgenommene Kassetten von damals, und ich muss sagen, es war mehr als nötig, ich kann mich selbst darauf fast nicht verstehen, so schlecht habe ich damals gesprochen :=o Ich wurde auch in der Schule deshalb gehänselt und meinem Sohn möchte ich sowas nicht antun, also geht er bereits im Kindergartenalter zum Logopäden. Jetzt, mit 5 Jahren ist ein Lispeln vielleicht noch süß, aber wenn er mal erwachsen ist und einen Job sucht, dann hätte er beim Bewerbungsgespräch sicher schlechtere Chancen als einer, der perfekt spricht.

Wir haben übrigens immer Hochdeutsch und in ordentlichen Sätzen mit unserem Sohn gesprochen, keine Babysprache verwendet, lesen sehr viel etc. und trotzdem brauchte er bei einigen Buchstaben bzw. jetzt beim Lispeln, professionelle Hilfe, um die Laute richtig aussprechen zu können.

2PrercPackB'ukben


Danke @:)

Ich persönlich finde es höchst befremdlich wie dieser Therpiewahn um sich greift. Nur weil ein Kind mit 4 Jahren halt noch in der Sturm und Drangzeit, nicht ruhig sitzen und konzentrieren kann bzw. es mit Sicherheit kann, aber nur nicht möchte, weil es eben so viel zu entdecken gibt, ist es nicht normal entwickelt?

Genau das ist auch mein Gedanke gewesen, warum ich meinen 4 Jährigen Sohn in Ergo stecken soll weil er laut denen ziemlich unruhig/ unkonzentriert ist. In meinen Augen völlig normal so sind halt Buben und erst im Vorschulalter könne man sich erneut Gedanken machen,ich finde es einfach zu viel wiederum:

ich finde, dass es auf jeden Fall besser ist, so früh wie möglich damit zu beginnen, damit genügend Zeit vorhanden ist, um alle Defizite aufzuholen.

denkt man als Mutter auch daran,es kann auch zu viel sein. In de Zukunft sehen kann ic nicht. deshalb hoffe ich das ich die richtige Entscheidung getroffen habe .

Das ich selber aus dem Beruf komme ist es für mich als Mutti schwer den Spagat zu finden und die Defizite meines Sohnes wahrzunehmen, aber so geht es wohl nicht nur mir.

Aber wiederum wenn dein Kind nicht der Norm entspricht wird dem das auch keine Chance zugesprochen, ab da heißt es dann kämpfen.. wie man es auch macht, es gibt keine Garantie für die Zukunft.

Ich guck was meinem Kind gut tut und dann entscheide ich.

Woher unsere Defizite kommen ich weiß es nicht und ich habe aufgehört den Grund dafür zu finden, und mache das beste daraus.

Ich verstehe sehr gut und weiß es auch selber das im alltäglichen Stress die Übungen wie in unsrem Falle Logo zu kurz kommen, aber man kann es auch übertreiben, ich will mein Kind ncht jeden Tag zwingen müssen immherin soll er noch Freude daran haben, wichtig ist nur das ich dann zu Hause darauf achte das er das gelernte dann auch richtig spricht, eben so das es zur Normalität wird und nicht ständig das Thema ist.

Je mehr ich es doch Thematisiere desto mehr wird es unseren Alltag beanspruchen.

KqariRn_7x3


Ich verstehe sehr gut und weiß es auch selber das im alltäglichen Stress die Übungen wie in unsrem Falle Logo zu kurz kommen, aber man kann es auch übertreiben, ich will mein Kind ncht jeden Tag zwingen müssen

Damit hast du völlig Recht, Zwang darf es nicht werden. Daher hab ich meinem Sohn eben den Alarm im Handy aktiviert, damit er daran erinnert wird, die Übungen zu machen. Meist macht er sie dann auch, ohne dass ich nochmal was sagen muss, aber öfter mal ist gerade was anderes interessanter und dann will er es verschieben und dann vergessen wir es. Hier den Spagat zu finden, ist echt nicht schwer...

Bei der Logopädie haben wir die Erfahrung gemacht, dass er lieber alleine für sich geübt hat, als mit uns zusammen. Ich hab ihn dann öfter in seinem Zimmer gehört, wie er die Übungen gemacht hat und kurz darauf war das dann auch im alltäglichen Sprachgebrauch drin :)^

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