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Welcher Sport für 10-jährigen Jungen?

Nkamxja


Hab auch lange Judo gemacht, ist eine schöne Sportart wie ich finde, insbesondere, weil man das ganze auch völlig unkompetitiv betreiben kann. Haben bei uns im Verein einige Leute gemacht. Für mich persönlich waren die Turniere allerdings immer das größte.

SPunflqow)er_x73


Ich dachte immer, in dem Alter geht man zum Sport, um Spaß zu haben! Dass es beim Tischtennis dann direkt um Leistung/Talent ging, finde ich unmöglich. Gäbe es einen anderen Verein? Oder eine andere Trainingsgruppe? Man kann doch echt nicht erwarten, dass man die Sportart beherrscht, wenn man damit anfängt!

Wichtig auch:

Wozu hat Dein Sohn denn Lust?

Mich konnte man mit großen Bällen, Bodenturnen und Mannschaftssportarten JAGEN. Ich kann bis heute keinen Handstand und sowohl beim Volley- als auch Basketball gab's nur kaputte Brillen. ]:D Schulsport war eine Qual, weil ich auch am Reck wie Sack hing, beimn Pferdsprung Angst hatte,...

Dafür habe ich gerne viel draußen getobt (Rad, Rollschuhe, Federball,...). War im Schwimmverein, habe Tennis & Tischtennis gespielt,...

Vielleicht könnt ihr auch erstmal einiges bewirken, indem er mehr draußen spielt. Gerade jetzt im Sommer könnte man Federball spielen, radfahren, Inliner üben, Skateboard, Schwimmen. Alles Dinge, wo man erstmal probieren kann und nicht gleich im Verein einem Leistungsdruck ausgesetzt ist. Und wo erstmal nicht groß Kosten anfallen für Ausrüstung etc.

Oder schaut doch mal, in Vereinen gibt es auch immer wieder so "Freies Turnen & Spielen". Es kann doch echt nicht sien, dass aus allen sportinteressierten Kindern gleich Leistungssportler werden müssen! *kopfschüttel*

a].fixsh


Es kann doch echt nicht sien, dass aus allen sportinteressierten Kindern gleich Leistungssportler werden müssen! *kopfschüttel*

Deswegen hab ich mit allen Sportarten irgendwann aufgehört. Und mit Musik. Hab früher zwei Instrumente gespielt, an einer Musikschule. Aber da wird man ja regelmäßig zum Vorspielen gezwungen und das war immer der Horror für mich.

scupoerusQchxi


Hallo! Na die Auskunft vom Trainer ist ja echt blöd...Ich überlege gerade, wie ich sowas meinem Kind verklickern könnte ":/

Ich würde auch versuchen, eine andere Möglichkeit zu finden, um mit dem Tischtennis weiterzumachen, wenns ihm Spaß macht.

Ansonsten würde ich eine Sportart suchen, wo man sich eher selbst seine Ziele steckt und nicht permanent direkt im Wettstreit mit anderen steht, sondern sich selbst seine Ziele stecken kann, zum Beispiel die diversen Kampfsportarten, aber auch sowas wie Biken, Skateboarding oder Slacklining oder was weiß ich, halt "was cooles". Vielleicht habt ihr ja auch einen Hochseilgarten zum Klettern gehen in der Nähe oder oder oder. Da kommen hier bestimmt noch einige Ideen zusammen!

s(urnshPinex83


Solche leute wie dieser Trainer waren dafür verantwortlich, dass ich Sport früher gehasst habe. Immer dieser Leistungsanspruch, wer ist nun der Beste, Schnellste usw.

Durch Zufall bin ich zum Aikido gekommen. Vielleicht wäre das ja etwas für deinen Sohn. Da dieses Machtgerangel in Japan unerwünscht ist, finden beim Aikido auch keine Wettkämpfe statt. Da wird man dann auch nicht unter Druck gesetzt.

OoxidzbrQoxeckc0hen


Leider wollen die beim Sport nur sportliche Kinder, die gleich Leistung bringen. Schade, einerseits wird beim Arzt, da hilft nur Sport, andererseits musst du für Sport auch sportlich sein.

Wieso ist Sport mit Leistungsdruck verbunden? Es gibt doch in jedem Verein Freizeitsportgruppen ohne irgend einen Leistungsdruck :)z

S;ven_Z33


Man darf Leistungsdruck auch nicht verwechseln mit dem Versuch die Kinder dazu anzuhalten sich Mühe zu geben. Es gibt sicher Trainer die einzelne Kinder bei diesem Versuch falsch einschätzen..... sind eben auch keine Pädagogen.

Meiner Meinung nach ist Sport nicht "nur" Spaß. Disziplin gehört ebenfalls dazu. Wenn ich die nicht habe werde ich niemals auf überhaupt irgendeinem Gebiet erfolgreich sein können.

s]unsXhinex83


Das kommt dann meiner Meinung nach von selbst. Wenn ich an einer Sache Spaß habe, entwickele ich automatisch die Disziplin regelmäßig zum Training zu gehen.

HtinterfrEavgen@der


wir suchen verzweifelt nach einem passenden Sport für unseren Sohn. Sicher, es gibt viele Sportarten....nun das eigentliche Problem: Niklas ist ziemlich unsportlich,schlaksig und hat ein nicht so gutes Körpergefühl, kein Interesse an Mannschaftssportarten (ist oft introvertiert)

Bitte nicht böse sein, aber wieso sucht IHR nach einer Sportart für den Sohn?

Lasst ihn doch selbst nach Neigung und Interesse entscheiden, natürlich mit etwas Nachdruck ;-)

Seltsam war bei mir, dass mir das Fußball spielen von meinem Vater verboten wurde, ich aber unbedingt wollte.

Ich bat meine Mutter die Anmeldung für den Club zu unterschreiben.

Dafür bin ich ich heute noch dankbar.

Welche Neigung hat der Sohn?

Es gibt so viele Sportarten :-X

F(luc!htgedKaxnke


Leider wollen die beim Sport nur sportliche Kinder, die gleich Leistung bringen.

Jepp. Das hat mir auch ordentlich den Spaß verhunzt.

Es gibt doch in jedem Verein Freizeitsportgruppen ohne irgend einen Leistungsdruck

Ich weiß nicht wo du herkommst, ich kenne das nicht.

Man darf Leistungsdruck auch nicht verwechseln mit dem Versuch die Kinder dazu anzuhalten sich Mühe zu geben.

Zwischen motivieren und Anschreien/im Dunkeln sitzen lassen weil man als Anfänger die Joggingstrecke durch die Felder nicht durchhält ist ein großer Unterschied gegeben...

Ich würde an und für sich auch Schwimmen vorschlagen. Schon allein weil das auch ganz gut und auch gleichmäßig Muskeln aufbauen kann und euer Sohn sich da in einigen Jahren wohl nicht unbedingt dran stören wird ;-)

SGvemn_x33


Schwierig bei Kindern ist oft, dass die Eltern ihren Kindern aus meiner Sicht zu früh die Wahl lassen. Das Motiv verstehe ich als Vater natürlich auch, aber ich bin der Meinung das dies gerade wenn die Kinder noch sehr jung sind ein Fehler ist.

So gut wie jedes Kind hat zwischendurch Phasen wo es keine Lust hat und wenn die Eltern dann sagen "Es ist Deine Entscheidung", dann hören die Kinder häufig wieder auf mit dem Sport und machen was anderes.

Man bringt den Kindern damit bei, dass sie das tun können was sie wollen bzw. wozu sie lust haben, was meiner Meinung nach für die Entwicklung einer guten Disziplin absolut schädlich ist. Zudem wird vielen Kindern dadurch die wichtigen Erfolgserlebnisse genommen. Erfolg durch Disziplin und nicht andersherum. Heißt ich muss mich erst anstrengen um Erfolgreich zu sein. Bleibt aber der Erfolg zu beginn gleich aus, wird wieder die Sportart gewechelt........ Das ist sehr schade, weil viele Kinder sehr viel begabter sind als sie selbst und auch ihre Eltern glauben.

gdaulosise


Es gibt doch in jedem Verein Freizeitsportgruppen ohne irgend einen Leistungsdruck :)z

Nein, nicht unbedingt. Bei uns (mittelprächtige Kleinstadt, finanziell recht gut aufgestellt) gibt es EINEN großen Sportverein, in dem meine Kinder alle drei Mitglied sind, seit sie zum Babyturnen konnten. Sie haben sich mittlerweile durch...*grübel*...Turnen, Handball, Badminton, Boxen, Karate gearbeitet - und in JEDER Riege ging es früher oder später um Leistung und das arbeiten Richtung Wettkämpfe. Sehr nervig. :(v

Mein Sohn ist auch 10 und ich stehe vor demselben Problem. Er ist kein Fußballer (das kleine Herzchen ist ein Weichei), dann hat er länger Karate gemacht. Leider wechselte die Verkehrssprache in seiner Gruppe komplett ins Türkische, da hatte er keine Lust mehr.

Er ist ein toller Schwimmer, aber auch der Schwimmverein bzw. die DLRG trimmen permanent in Richtung Wettkampf. Saublöd, das.

Ich fände es großartig, wenn es eine allgemeine Sportgruppe gäbe, in der man einfach alles mögliche machen könnte, rein aus Spaß an der Bewegung...jaha, es gibt soclhe Gruppen hier. Für übergewichtige Kinder. Die nehmen ihn nicht.

S{unflHow;er_7x3


Ich habe ein Mal den Schwimmverein gewechselt – weil in dem ersten Verein nur Drill herrschte. Und nachdem man die Technik behrrschte, wirklich nur noch angebrüllt wurde beim Training. Mit Ausdrücken wie "beweg' deinen Arsch". Ist jetzt 30 Jahre her, aber ich weiß, dass sich in dem Verein nicht viel geändert hat.

MICH hat es demotiviert. Weil wenn ich Spaß an etwas hatte, war ich auch motiviert. Ständige Sportartenwechsel gab es nicht. Meine Eltern haben am Anfang immer sehr genau nachgefragt, und mir das Prinzip der Kündigungsfrist sehr genau erklärt. D.h. ich wusste, dass meine Eltern weiterzahlen, und ich nicht einfach so aufhören kann. Es war dann auch klar: Ich muss solange hin, bis meine Eltern nicht mehr zahlen müssen. Während minimaler Unlust-Phasen bin ich also immer gegangen – und dann kam die Lust nach 1, 2 Wochen auch wieder. Ohne Spaß an der Sache geht es nicht!

Mit Tennis habe ich nach 5 Jahren aufgehört, weil sich der Turnierdruck dann nicht mehr vermeiden ließ – und ich da nicht mitmachen wollte. War aber auch okay, hatte eh Knieprobleme und die Ärzte rieten zur Vorsicht.

Innerhalb des Turnvereins habe ich – neben meinen Standard-Sportarten – allerdings auch immer mal wieder andere Sachen ausprobiert. Aber das ging und wurde auch unterstützt. So habe ich gelernt, dass Trampolin nichts für mich ist, dass Jazzdance eher Zicken anzog, dass Leichathletik nur im Sommer Spaß macht. Fand' das Probieren total spannend – und es war okay, solange ich andere Dinge nicht aufgegeben, d.h. insgesamt nicht nur sprunghaft ständig Neues angefangen habe.

Traurig, dass heute offensichtlich nur noch Leistung zählt (habe keine Kinder, von daher keine Ahnung)...

Ksaktuqs20x10


Reiten

Ich glaube, dass man sich als Junge spätestens mit 12 dumme Sprüche von den Kumpels anhören muss.

Ich hatte bis vor einem halben Jahre ein eigenes Pferd. Das war mein ein und alles, ich war jeden Tag im Stall und bin geritten. Es gab dort genau einen Jungen in meinem Alter (14). Und der Stall war der größte in der näheren Umgebung! Auch er hat sich dumme Sprüche anhören müssen. Wenn auch nicht lange denn irgendwann hat er mal 3-4 Kumpels mit in der Stall genommen und die sollten sich dann mal aufs Pferd setzen. Tja, das war's dann mit den doofen Sprüchen ;-D Die Gesichter waren köstlich als das Pferd einen Schritt zur Seite machte :-X

Jaaa, was ich damit jetzt sagen wollte ist, dass euer Sohn dafür wirklich ein gutes Selbstbewusst sein haben sollte um da drüber zu stehen. Aber wenn man dieses Sport ( wehe jetzt kommt wieder einer, der behauptet reiten sei kein Sport!) erstmal für sich entdeckt hat kommt man nicht mehr davon los x:)

(Ist allerdings auch ein gefährlicher und teurer Sport)

Lasst es euren Sohn ausprobieren und wenn es ihm gefällt ist es schön und wenn nicht weiter suchen :-)

SMv[enx_33


Traurig, dass heute offensichtlich nur noch Leistung zählt

Es ist hier wie bei den meisten anderen Dingen auch so, dass man gerade im Internet viel eher negative als positive Beispiele liest.

Ich kann natürlich nur von dem Verein sprechen indem ich selber Mitglied bin und auch dort ist Leistung natürlich ein wichtiger Punkt, aber der Weg wie man erreicht das Kinder Leistung überhaupt erbringen können, ist viel wichtiger als die Leistung ansich. Wenn ich hier lese das Trainer die Kinder anschreien dann wird mir einfach nur noch schlecht und ich hoffe inständig das dies wirklich nur Außnahmen sind!!!

Sport soll Spaß machen, die Gemeinschaft fördern, den Zusammenhalt und den Charakter stärken.

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