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Tochter (12) macht ins Bett

aWkaf


Katoo,

meine Nichte ist 9 Jahre alt und macht auch hin und wieder ins Bett. Phasenweise jede Nacht, dann ist es wieder besser. Das kommt vor, und kann simple medizinische Gründe haben.

Das muss der KiA abklären, oder besser noch zum Kinderurologen überweisen. Das sind dann die Spezialisten, die alle möglichen körperlichen Ursachen abchecken können und noch andere Tipps haben.

Erst wenn das ergebnislos bleibt, würde ich z.B. an den Weg zum Heilpraktiker denken (hat bei der Nichte gut angeschlagen), und wenn in der Schule nichts auffällig ist würde ich erst zu allerletzt auf die Psycho-Schiene gehen.

Habt ihr denn ein vertrauensvolles Verhältnis, dass sie Dir erzählt, wenn etwas schiefgeht? Bezüglich der Schulsituation ja anscheinend eher weniger, aber sonst so? Und was sagt Dir Dein Bauchgefühl, geht es ihr gut?

K*altoox81


wir haben eigentlich ein recht gutes verhältnis,ist nur im moment etwas schwieriger geworden,da ich noch einen jungen habe,der durch eine lernschwäche viel aufmerksamkeit von mir fordert,meine tochter dabei leider ein wenig auf der strecke bleibt. ja und man merkt sie kommt in die pubertät. nein,sie sagt mir nicht wenn wieder was schief gegangen ist,man merkt wie sie sich schämt,wenn ich wieder was finde und sie darauf anspreche.

aber wir haben ja nun diese woche einen kinderarzt termin und ich hoffe es geht dann alles seinen weg,damit es meiner maus bald besser geht.

I`ndiuvidualixst


ist nur im moment etwas schwieriger geworden,da ich noch einen jungen habe,der durch eine lernschwäche viel aufmerksamkeit von mir fordert, meine tochter dabei leider ein wenig auf der strecke bleibt

Das sollte nicht sein! (und ist vielleicht sogar Teil des Problems) Aber wenn man das merkt, kann man ja auch ein wenig gegensteuern, nicht?

Damit meine ich kein bemühtes, aufgesetztes Pflichtprogramm, bloß das nicht! Sondern lieber viele kleine, beiläufige Gesten im Alltag, die weder viel Zeit noch Kraft kosten müssen, die ihr aber zeigen, dass sie "wie selbstverständlich" wahrgenommen wird und eben nicht "auf der Strecke bleibt".

Denn wenn in der Gesamtbilanz der Aufmerksamkeit, die sie faktisch bekommt, ein immer größerer Anteil direkt oder indirekt mit dem Einnässen zu tun hat, wäre das ein fatales unterschwelliges Signal. Unbewusst könnte bei ihr ein Zusammenhang konditioniert werden, etwa: "nur wenn ich einnässe, bekomme ich genau so viel Aufmerksamkeit wie mein Bruder". Dieses ungünstige Signal, dass also Einnässen quasi "belohnt" wird, wäre nur abzuschwächen bzw. aufzulösen, indem man eben jenen Anteil an Aufmerksamkeit, den sie unabhängig vom Einnässen "selbstverständlich und sowieso" bekommt, wieder zu vergrößern sucht, so dass die Grundbedürfnisse sicher abgedeckt sind und dementsprechend der "Einnäss-Bonus" an Bedeutung verliert.

(Vgl. auch [[http://de.wikipedia.org/wiki/Krankheitsgewinn Krankheitsgewinn]])

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