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Sohn 2,5 Jahre spricht nicht

hiaussczhmauxs


Hallo Silke,

auch, wenn die anderen hier berichten, dass "das noch kommt", würde ich trotzdem vorsichtig sein.

Hake noch einmal genau nach wegen der Hörfähigkeiten (am besten auch nochmal beim HNO abklären). Welche Hörtests wurden bisher gemacht? Tonschwellenaudiogramm? Oder auch noch andere HÖrtests?

Hatte dein Sohn beide Lallphasen?

Wie reagiert dein Sohn auf Aufforderungen? Antwortet er oft mit "Ja", ohne Dinge zu verstehen?

Generell ist es so, dass Kinder mit 2 Lebensjahren einen Wortschatz von 50 Wörtern haben sollten. Ist dies nicht der Fall, spricht man von sogenannten "LateTalkern" ("Spätsprechern): Einige Kinder holen, wie schon oben von anderen Berichtet, dieses Wortschatzdefizit wieder auf. Wenn diese Latetalker mit 3 Jahren auf dem Niveau der normal entwickelten Kinder sind, spricht man von "Late Bloomern", dann ist alles in Ordnung.

Sollte die sprachliche Entwicklung allerdings weiterhin stagnieren, kann es sein, dass sich eine Sprachentwicklungsstörung entwickelt.

Du solltest die sprachliche Entwicklung deines Sohnes weiterhin genau im Auge behalten. Bei sprachlichen Schwierigkeiten bei jungen Kindern sollte immer gelten – je früher die Vorsorge/das Kümmern, desto besser, dann gerade das Alter um die 2 Jahre rum ist äußerst wichtig für die sprachliche Entwicklung.

Ich empfehle dir, die Hörfähigkeiten deines Sohnes nochmal genau abklären zu lassen. Eine weitere Interventionsmöglichkeit für dich wäre, dir dem Kinderarzt von deinen Sorgen bezüglich der geringen Sprachentwicklung zu berichten und dir ein Rezept beim Logopäden verschreiben zu lassen.

Der Logopäde ist Fachmann für die Sprachentwicklung und kann bei deinem Sohn genauer testen, ob Handlungsbedarf besteht oder ob die sprachliche Entwicklung deines Jungen normal verläuft (es gibt dafür standardisierte Testverfahren).

Viele Grüße und alles Gute :)^

pHetite_sWcandal>eusxe


Du solltest die sprachliche Entwicklung deines Sohnes weiterhin genau im Auge behalten. Bei sprachlichen Schwierigkeiten bei jungen Kindern sollte immer gelten – je früher die Vorsorge/das Kümmern, desto besser, dann gerade das Alter um die 2 Jahre rum ist äußerst wichtig für die sprachliche Entwicklung.

Wenn er einigermaßen versteht, was man von ihm will, sehe ich da kein Problem. Clara Schumann hat übrigens erst mit fünf Jahren angefangen richtig zu sprechen. ;-) Frühes Sprechen ist keinesfalls ein Zeichen von höherer Intelligenz. :|N

hTaussOch[mauxs


Das Problem ist nur folgendes:

Wenn das Kind aufgrund des geringen Wortschatzes eine Sprachentwicklungsstörung bekommt und das frühe Defizit nicht aufholen kann (das könnte es, wenn es z.B. frühzeitig Sprachtherapie bekäme bzw. die Eltern speziell in bestimmten "Modellierungstechniken" geschult werden), sind die Folgen dieser Sprachentwicklungsstörungen oft noch bis ins Schulalter bemerkbar (z.B. Schwierigkeiten beim Schriftspracherwerb, bei der Konzentration, etc.).

Dass frühes SPrechen ein Zeichen von Intelligenz ist, behauptet niemand. Das spätes Sprechen jedoch nicht immer ein gutes Zeichen ist, behaupte ich sehr wohl.

Oft ist es bei so jungen Kindern übrigens gerade für die Eltern sehr schwer zu beurteilen, ob das Kind "einigermaßen" versteht. Kinder entwickeln schon recht früh Tricks, um Sprachverstehensstörungen zu kompensieren.

Daher würde ich Empfehlen, bei allzugroßer Besorgnis den Logopäden aufzusuchen.

Wenn das Kind mit 3 Jahren immer noch nicht mehr Wörter spricht, besteht DEFINITIV Abklärungsbedarf.

P!fif|ferlRinxg


Ich kenne so einen Fall aus meiner Familie...mein Cousin hat erst ganz kurz vor seinem dritten Geburtstag auf einmal angefangen zu sprechen...und es waren spontan komplexe Sätze. Ich war wirklich überrascht, ich dachte alle Kinder brabbeln erst und entwickeln sich eben langsam zu einer "normalen" Sprache hin, aber bei ihm kam das (was das selber Sprechen angeht) innerhalb weniger Tage/Wochen.

KdiSexMi


Hallo Silke79,

ich an deiner Stelle würde auch wie oben bereits geschrieben wurde:

1. auch beim HNO-Arzt das Hörvermögen noch einmal testen lassen.

2. viel vorlesen und miteinander reden. Ein bestimmtes Bilderbucher immerwieder anschauen..."Was ist daaas?" – "Ein Auto!" "Ein Hund" "Wie macht ein Hund?" "WAu!"

3. Auf Zeichensprache nicht reagieren!!! Auch wenn du verstehst, was dein Sohn möchte...solltest du ab und zu so tun, als würdest du es nicht verstehen!

4. Ab und zu Fragen stellen wie: "Willst du ein Keks oder eine Waffel?" und nicht auf Fingerzeig reagieren sondern auf die Antwort warten... "Magst du Milch oder Wasser?"

5. Ihm noch etwas Zeit geben, bis er zumindest 4-5 Monate im Kindergarten ist.

Falls es noch bis nächsten Herbst dauert, dass er in den Kindergarten kommt, wären Spielgruppen gut für ihn.

6. Wichtig wäre es auch zu wissen:

Wie verständigt er sich mit anderen Leuten, die ihn/seine Zeichensprache nicht verstehen?!?

Sgilk~e x79


Hörtest sind schon mehrere gemacht worden. Sowohl beim Kinderarzt als auch beim HNO.

Er hat drei Cousins die fast gleich alt sind wie er. Wenn sie zusammen sind hab ich den eindruck, das sie sich in ihrer eigenen Sprache miteinander unterhalten. Er ist fast täglich mit zwei der Cousins zusammen.

Wenn ich ihn z. B. bitte den Ball zu hohlen, dann macht er das auch. Verstehen kann er mich.

Ich werde einfach mal noch etwas Geduld haben. Meine Mutter hat mir eben erzählt, das ich auch erst mit fast 3 angefangen habe zu sprechen.

Danke für die vielen Tips

E&mm>a_Pexel


Was sind denn beide Lallphasen? ":/

BylMuebelxla


Hallo Silke 79, wenn ich das schon wieder von einigen lese /was Du noch so alles tun sollst :|N )– dann kriege ich jetzt schon wieder einen Hals! :|N Mein Sohn hatte das Gleiche und kaum im Kindergarten ging der Streß los. Dabei war ich – genau wie du – vorher bei sämtlichen Ärzten um abzuklären, dass mein Sohn auch richtig hört. Klar ist doch, dass man das als Eltern als erstes macht?! Ich war beim HNO, ich bin sogar zur Uniklinik zu einem HNO Professor gegangen, weil ich dort als Sekretärin der Oberschwester gearbeitet habe und ihr alles erzählte. Mein Sohn hatte keine Probleme mit dem Gehör, er hatte einfach noch keinen Lust oder es war für ihn noch nicht die Zeit zum Sprechen. Während andere Kinder in seinem Alter munter plapperten – was die anderen natürlich als große Intelligenz sahen – unser Sohn war still und sagte nur ab und zu mal was. Er verdrehte gerne die Worte, erfand neue Worte und anstatt LKW sagte er: "Lasta W" und er sah uns dabei immer so schelmisch an. Der Kinderarzt fand heraus, dass er sogar sehr wohl sprechen kann, denn er hat uns einfach nur "veräppelt". Er hätte das richtige Wort sagen können, aber er wollte es nicht mehr, weil er merkte, dass wir so verkrampft damit umgingen. ]:D

Dabei fing zu seinem ersten Geburtstag alles so verheißungsvoll an. Zu Weihnachten fand er einen "Gulp" und kurz darauf den "Dongel". Wer Gulp ist wissen wir bis heute nicht, aber der Dongel war der Engel! *lol*

Ich kann Dir nur sagen, lass Dich nicht verrückt machen, wenn Du alles prüfen lassen hast beim Arzt. Irgendwann ist auch mal gut. Mir tut es heute noch leid, dass ich meinen Sohn zu sämtlichen Ärzten geschleppt habe – vor der Grundschule und während der Grundschule war ich bei einem Kinderspychologen des Kinderschutzbundes – weil es mir reichte das er von Kindergärterinnen und seiner Klassenlehrerin "gemoppt" wurde. Nach dem Gutachten, was ich erstellen lies, haben sie alle ihre Klappe gehalten – bis heute! ;-D .... und noch etwas zur Entwicklung unseres Sohnes. Er kam 1 Jahr früher in die Grundschule und war eine richtige Schnecke. Teilweise belächelt von anderen Müttern, gehänselt von deren Kindern weil er immer – bis heute anders war! Er wollte kein Fußball spielen und hat nie das Gleiche gemacht wie die anderen Kinder. (Dabei sind doch alle Jungs die nicht Fußballspielen doof!!!) Ich war froh, dass mein Sohn kein "Koppelschaf" geworden ist, das snur h9nter anderen her rennt – er macht bis heute seiin eigenes Ding. Er ist nie sitzengeblieben und ist heute mit gerade 15 in der 10. Klasse auf einem Gymnasium. Er spielt super Schlagzeug (hatte schon seinen ersten Auftritt), ist der vernünftigste und fleissigste in der Schule. Hat sämtliche Gleichaltrige intzwischen abgezogen und erlebt gerade jetzt im Sport einen Höhenflug nach dem anderen! Ich bin Happy! Und noch was, er hat auch spät angefangen zu laufen und konnte lange nicht gut fahhradfahren – heute ist er Besitzer eines tollen Motorrollers und fährt völlig alleine und losgelöst zur Schule! Noch etwas, was ihn besonders macht ist, als die Jugendlichen jetzt anfingen zu rauchen und zu trinken, hat er sich ebenfalls dagegen entschieden und ganz klar gesagt: "Ich brauch das Zeugs nicht!" Das er gerne am PC zockt und hockt – das habe ich immer im Blick – wenn das sein einziger Fehler sein sollte? Na dann ;-) :=o

Also, liebe Silke 79 – vertraue auf Deinen Sohn und seinen "versteckten" Fähigkeiten. Was mich heute noch am Meisten freut ist, die die damals immer so mitleidig gelächelt haben in der Grundschule, gucken heute ziemlich blöd aus der Wäsche, denn ihre Kinder sind inzwischen sitzengeblieben! Ich freu mir einen Ast ab! Alles Gute für Dich und Schöne Weihnachten! :)_

SBunfl>owexr_73


Tja, ich schließe mich Hausschmaus an.

Sagen wir es mal so:

Wenn das Thema die Mutter so beschäftigt, dass sie hier schreibt, besteht ja offensichtlich eine Auffälligkeit. Ob die noch im Rahmen ist oder nicht, sollte daher abgeklärt werden.

Ob man dann ggf. das volle Programm fährt, kann man ja immer noch entscheiden. Aber abklären lassen würde ich es. Und eine Vorstellung beim Logopäden sollte ja machbar sein, ohne dass man jetzt Riesenaufwand um das Thema betreibt.

Lieber frühzeitig abklären lassen – als jahrelang die Folgeprobleme therapieren zu müssen.

S>an8dmän-nchxen19


Mein Sohn hat auch erst spät sprechen gelernt. Ich habe mir auch fürchterliche Sorgen gemacht, weil seine Schwester (3 Jahre älter) in dem Alter schon komlette Sätze gesprochen hat. Man konnte sich schon richtig mit ihr unterhalten. Der Kinderarzt meinte: "Jungs sind meinstens später". Allerdings hatte er als Kleinkind oft Mittelohrentzündungen und hat mit 2 1/2 seine Polypen raus bekommen. Danach wurde es besser mit dem Sprechen. Heute ist er (genau wie seine Schwester) auf dem Gymnasium. Also hatte es wohl nichts mit Intelligenz zu tun ;-D

B<luebSellxa


@ sunflower73

Hallo – mir ist noch etwas zum Logopäden eingefallen. Unser Kinderarzt und auch die anderen Ärzte die ich besuchte, haben mich nicht mit einem 2,5 Jahre alten Kind zum Logopäden geschickt – daviel zu viele Kinder – viel zu früh therapiert werden. Da war abwarten genau das Richtige. Als mein Sohn in der Grundshcule war, sparch mich seine Lehrerin an, weil sie bemerkt hatte, das mein Sohn einige Worte nicht deutlich aussprechen konnte. Das war aber völlig normal zu dioeser Zeit – er lispelte etwas und zischte – weil ihm früh Zähne ausgefallen waren. Er war in allem spät – nur bei der Zahnentwicklung – war er schneller als die anderen. Ich ging dann zum Logopäden umd die Lehrerin ruhigzustellen. Die Logopädin lachte nur und sagte: "Ja, das kenn ich, dass de Lehrer die Eltern schicken – und dabei haben die Kinder noch gar keine Zähne. Zum Sprechen braucht man auch die Zähne und da bei meinem Sohn die Vorderzähne fehlten, flutschte ihm die Zunge vorne durch – wie bei einer kleinen Schlange. Wir sind dann später als alle Zähne komplett waren und er immer noch etwas zischte (weil er sich dran gewöhnt hatte) nochmal zu der Logopädin und er musste 3 Mal dort hin zur Sprachübung. Dann war alles normal! :)z

Etmma_P^eexl


Ich weiß immer noch nicht, was die zwei Lallphasen sind. Ich befürchte aber fast, dass mein Sohn die nicht besonders ausgeprägt durchgemacht hat, jedenfalls kann ich mich an nichts dergleichen erinnern. :-/


Er ist jetzt 25 Monate alt und spricht sehr dürftig. Bestätigen kann ich den Fortschritt in der motorischen Entwicklung, denn er krabbelte mit 5 und lief mit 10 Monaten. Dagegen sprach er ein komplettes Jahr nur Mama und Nein, letzteres mit Vorliebe und mit äußerster Deutlichkeit.

Bei der U7 war das alles auch Thema und der Arzt fragte mich nach seinem Verständnis von Alltagsdingen. Mein Sohn zeigt auf alles, wonach ich ihn frage, bringt schon seit seinem ersten Geburtstag auf Aufforderung Müll zum Mülleimer, kennt alle seine Körperteile und zeigt auf Nachfrage darauf. Auch versteht er komplexere Zusammenhänge wie "erst räumen wir auf, anschließend bekommst du eine frische Windel und dann darfst du das Türchen am Adventskalender aufmachen". Dann räumt er schnell die Bausteine weg, holt die Windel, legt sich auf den Rücken und rennt nach dem Anziehen sofort zum Kalender. Schwerhörig kann er jedenfalls nicht sein. ;-D

Der Arzt meinte, das spricht für einen sehr großen passiven Wortschatz und deshalb müssten wir uns keine Sorgen machen, das Sprachverständnis sei durchaus vorhanden. Manche Kinder seien Wortsammler, die monatelang aufmerksam zuhören, um dann relativ spontan mit einem großen Wortschatz zu sprechen beginnen.

Wenn das Thema die Mutter so beschäftigt, dass sie hier schreibt, besteht ja offensichtlich eine Auffälligkeit.

Hier schreiben auch Mütter "Hilfe, mein Kind macht mit drei keinen Mittagsschlaf mehr". Ich würde nicht unbedingt aus der bloßen Existenz eines Fadens ableiten, dass ein tatsächliches Entwicklungsproblem besteht. ;-)

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