» »

Einschulung oder nicht, wer bestimmt das am Ende?

h"aMppyynxow


Na ja, das finde ich ehrlich gesagt liegt nicht in der Verantwortlichkeit der Eltern sondern in der Verantwortlichkeit der Politik – dass es zu wenig Kitaplätze gibt ist für mich kein Argument davon abzusehen zu versuchen mein Kind möglichst eben noch ein Jahr länger in der Kita zu lassen.

das hilft den eltern, die wegen unnötiger rückstellerei anderer kinder ihren job nicht wieder aufnehmen können wenig. an allen ecken und enden wird von sozialem verhalten gesprochen, hier finde ich, ist es nicht anders.

Nun, es kommt drauf an aus welchem Grund Eltern wollen, dass Ihr Kind länger in der Kita bleibt. Wenn ich den festen Eindruck habe, mein Kind ist einfach noch nicht schulreif – dann würde ich es nicht aus "Rücksicht" auf die anderen, dann früh aus der Kita nehmen und einschulen lassen, nur damit der Platz nicht übermäßig lange belegt bleibt. Und ich finde das auch völlig legitim wenn ich das bei anderen so erlebe.

Mir spukt die ganze Zeit der Gedanke an eine Kindergartenpflicht ab einem gewissen Alter – vielleicht ab 3- im Kopf herum. Und darüber, dass früher auch nicht genug Schulen für alle Kinder existierten... bis die Schulpflicht eingeführt wurde.... Da musste es auf einmal dann sein -und siehe da, da waren dann die Plätze... (und ja, ich weiß, dass das damals nicht immer positiv lief. Aber Fakt ist: wenn die Pflicht da ist, müssen die Plätze geschafffen werden)

Klar, hast Du recht, Rücksicht zu nehmen ist wichtig.

Dennoch finde ich es wichtig, dass sich dann die Aggressionen wegen fehlender Kitaplätze nicht auf die anderen Eltern richten deren Kinder "zu lange" in der Kita bleiben, sondern eher darauf, dass wir in der Hinsicht noch ein so unglaublich unterentwickeltes Land sind....

Klar, das hilft den Eltern nicht deren Kind keinen Platz bekommt. Aber das Problem ist meines Erachtens dennoch nicht durch ein "die bösen Eltern, die ihre Kinder lange in der Kita lassen!" gelöst... auch wenn dann rein faktisch erstmal ein Platz länger besetzt bleibt.

Das Problem liegt einfach woanders – meines Erachtens. Und ich habe auch so das Gefühl, dass, solange die Eltern dann sozusagen gegenseitig einander die Schuld geben, sich nichts an der politishcen Situation ändern wird.

Ganz unabhängig davon ist für mich ehrlich gesagt schleierhaft wie man da "tricksen" sollte.

ich kenne es von einer freundin: kind an diesem tag 2 stunden vor der normalen zeit geweckt, total auf trapp gehalten und dann ein völlig übermüdetes, konzentrationsloses kind zur untersuchung geschleppt.

Das ist echt mies. Von so etwas habe ich wirklich noch *nie* gehört. :-o

Das arme Kind!!!!!

Ich glaube, an Deiner Stelle hätte ich sie "gefaltet"....

Wie kann man das nur machen.... so etwas ist für mich natürlich supermies, da stimme ich Dir zu.

Aber zugegebenermaßen bin ich überhaupt nicht auf die Idee gekommen dass jemand soweit gehen würde...

dem kind hats nicht gut getan, denn es musste zusehen, wie alle freunde in die schule kommen und es selbst noch bei den "babys" bleiben musste.

damit, dass es das mit abstand älteste kind seiner klasse war, waren des weiteren auch immer erwartungen ans verhalten und können geknüpft, die nicht erfüllt werden konnten.

Klar, das kann ich mir gut vorstellen. Und natürlich mache ich mir auch meine Gedanken was meinen Sohn betrifft – gerade wenn seine beste Freundin (Septemberkind) dann ein Jahr vor ihm in die Schule kommen wird.

Was die Erwartungen betrifft – ich bin selbst so spät eingeschult worden und das war keinerlei Problem – im Gegenteil, ich weiß, dass es für mich nur gut war – und es war damals pur die Entscheidung meiner Eltern mich doch nicht einschulen zu lassen, ich war als schulreif aus der Untersuchung gegangen.

Aber ich war emotional mit Sicherheit noch etwas jünger als in anderen Bereichen und das kam bei dem Test eben nicht zum Vorschein...

Ich denke wirklich, es sollte eine allgemeine Kindergartenpflicht geben – ab dem 3. Lebensjahr – und dann aber eine freie Entscheidung der Eltern sein, wann das Kind eingeschult wird....

ich seh das zwiegespalten. einerseits ist 5 so dicht dran und fühlt sich so bald an, andererseits ist er ja damit nicht allein – 14 andere kinder seiner kitagruppe teilen das schicksal. und das das modell ja nicht erst seit gestern so in berlin läuft, gehe ich davon aus, dass sich auch die lehrer schon drauf eingestellt haben, kinder zu betreuen, die noch recht klein sind.

Ok, ich denke, ein großer Faktor warum ich so dagegen war dass mein Sohn da schon in die Schule kommt, war, dass die Stichtage ja gerade erst verlegt werden sollten – und mein Sohn also ganz sicher keine Lehrer in der Schule gehabt hätte, die mit derartig jungen Schülern schon zu tun gehabt haben – es sei denn, sie hätten bisher in Berlin oder so unterrichtet....

Ich wünsche Euch wirklich, dass es super läuft. Und ein geringes Alter bedeutet ja noch lange kein Scheitern müssen....

und er freut sich ja schon wie ein flitzebogen auf die schule.

Dann wünsche ich ihm alles Gute!!!!

hcag-thysja


happynow: du bist ja ein positiv denkender mensch. diese art von rumtrickserei, um um die einschulung drum herum zu kommen, hab ich schon öfter mitbekommen.

wenn ein kind nicht so weit ist, soll es in der kita bleiben. keine frage, soviel organisation seitens der kita muss sein, dass man 2-3 rückstufungen einplant.

ende letzten jahres allerdings hatte unsere kita 27 rückstufungsanträge bei insgesamt 32 kids, die in die schule sollten. ein einziges davon war wirklich nicht so weit. bei dem rest ging es den eltern ums prinzip. und doch, da werde ich sauer. denn das kann keine kita der welt einplanen und auch keine noch so gute verwaltung kann vorsorglich 1000 leere plätze bereit halten, falls das usus wird.

zum glück mussten letztlich bis auf dieses eine kind doch alle in die schule, die soweit waren.

Ich wünsche Euch wirklich, dass es super läuft. Und ein geringes Alter bedeutet ja noch lange kein Scheitern müssen....

danke danke. eben und vorher vergeht ja noch ein dreiviertel jahr kita und dann kommt die untersuchung und dann werden wir sehen, ob er soweit ist oder ob er noch eine runde in der kita dreht.

wenns bei euch ganz frisch ist, wäre ich wohl auch unentspannter. bei uns kenne ich einfach aus dem freundeskreis viele kinder, die mit 5 reinkamen und konnte schon viele infos sammeln, welche schule sich da als besonders gut erwiesen hat und welche wir doch lieber meiden.

hEa#pYpyZnoxw


happynow: du bist ja ein positiv denkender mensch. diese art von rumtrickserei, um um die einschulung drum herum zu kommen, hab ich schon öfter mitbekommen.

Danke, dass Du den Begriff "naiv" vermieden hast *lach* Aber ja, in gewisser Hinsicht kommt bei mir immer noch die naive Pastorentochter durch – die bin ich nämlich

Mir kam gerade der Gedanke, dass der Unterschied in unseren Erfahrungen auch daran liegen kann, dass das bei uns hier einfach noch nicht sooo nötig war – mit der Trickserei... Das heißt, bei uns war der Stichtag einfach bisher anders und daher wurden auch nicht so viele Kinder so derartig früh eingeschult – und gerade deshalb haben vielleicht auch nicht so viele zu Tricksereien gegriffen...

wenn ein kind nicht so weit ist, soll es in der kita bleiben. keine frage, soviel organisation seitens der kita muss sein, dass man 2-3 rückstufungen einplant.

Ja, das stimmt auf jeden Fall. Die Frage ist nur, was die Kriterien für Rückstufungen sind... bei uns war es bisher so, dass des reichte wenn die Erzieherinen und die Eltern meinten, das Kind sei noch sehr, sehr kindlich bzw einfach noch besser im Kindergarten aufgehoben – auch wenn es in anderer Hinsicht vielleicht schon weit genug gewesen wäre.... und das ist hier immer schon ein ganz normaler Rückstufungsgrund gewesen....

Und das waren wirklich jedes Jahr weit mehr als 2 bis 3 Rückstellungen.... einfach weil viele Kinder bis zum Stichtag noch so unheimlich stark "Kindergartenkind" waren... ich weiß gar nicht wie ich das beschreiben soll, aber es geht einfach darum, dass viele Kinder eben noch sehr viel mehr vom freien Spielen in der Kita profitieren wenn sie 5 sind als sie es in einer hier normalen Schule würden (die einfach eben auch noch nicht auf die soooo jungen Kinder ausgerichtet ist)

Ich habe übrigens auch schon lange in Berlin gelebt und hatte da engen Kontakt zu Familien mit Kindergarten/Grundschulkindern – und schon da ist mir aufgefallen wie anders der Schuleingang da abläuft – jedenfalls auf den Schulen in die die Kinder meiner Bekannten und Kollegen gingen.

Die Frage ist eben wie die Schulen sind, und wie die Kriterien sind nach denen Rückstellungen vorgenommen werden.

Wenn die Kriterien eben so aussehen, dass man ein Kind, dem anzumerken ist, dass es besser noch ein bisschen länger Kindergartenzeit hat – auch wenn es intellektuell undkörperlich weit genug wäre – dann ruhig zurückstellt, einfach weil es emotional besser ist für das Kind... dann ist das für mich einfach selbstverständlich...

ende letzten jahres allerdings hatte unsere kita 27 rückstufungsanträge bei insgesamt 32 kids, die in die schule sollten. ein einziges davon war wirklich nicht so weit. bei dem rest ging es den eltern ums prinzip. und doch, da werde ich sauer. denn das kann keine kita der welt einplanen und auch keine noch so gute verwaltung kann vorsorglich 1000 leere plätze bereit halten, falls das usus wird.

Das ist krass, spricht für mich aber auch dafür, dass man mit den Eltern ganz gründlich reden sollte – darüber, was da schief läuft...

Denn wenn so viele Eltern rückstellen lassen wollen, deutet das – mal wieder – weniger darauf hin, dass nun fast alle Eltern unmöglich und unsozial denken, sondern eher darauf, dass da ein Fehler im System liegt. Und sei es, dass die Eltern diese Einschulung mit Stichtag 31. 12. simpel für zu früh halten und keine Infos haben darüber, was für die Kleinen in der Schule gemacht wird, wie darauf eingegangen wird, dass sie eventuell noch etwas unreifer sind als ihre älteren Schulkameraden usw...

Ich denke, da tut Information Not... und viele Gespräche. Zumachen im Sinne "was für unmögliche Eltern" bringt gar nichts denke ich...

Ich muss sagen, ich habe da schon großes Verständnis für Eltern und weniger dafür, dass sie dann für blockierte Kindergartenplätze verantwortlich gemacht werden...

Über "blockierte" Plätze durch Sitzenbleiber in der Schule regt sich ja auch keiner auf... und auch nicht über Schüler die freiwillig zurückgehen... Warum dann auf einmal Kindergartenkinder nicht zurückgestellt werden sollten – und zwar unkomplizierter als jetzt geschieht – verstehe ich nicht....

Und wenn die Kindergartenplätze fehlen, müssen eben mehr geschaffen werden. Was Schulen schaffen, sollten Kindergärten auch schaffen können. Für mich ist es einfach kein Argument dass dann Kita-Plätze in Reserve gehalten werden müssten. So what? Das muss in jeder Schule auch passieren. Warum ist das so unzumutbar nur weil es keine Schulen sondern Kitas sind?

Vielleicht weil Erzieherplätze schwer zu besetzen sind, weil Erzieher in Kitas chronisch unterbezahlt sind.... Wie gesagt, ich bin für eine Kitapflicht... und das würde die Politik auch in die Pflicht nehmen.

Aber eines ist klar: Ich würde niemals ein Kind, das wirklich schulreif ist, dann noch länger im Kindergarten lassen. Einfach weil man einem Kind doch anmerkt wenn es anfängt sich im Kindergarten zu langweilen.

Ich habe selbst in einem Kindergarten gearbeitet (Langzeitpraktikum) und damals beobachtet wie blöd es für Kinder die schon schulreif waren, dann war, wenn sie noch einige Monate Kindergarten hatten – und das erkennt man einfach!!!!

Also meines Erachtens ist es einfach zu erkennen ob ein Kind schulreif ist... jedenfalls nach meiner Erfahrung. Daher kann ich auch nicht verstehen wenn Eltern ihre Kinder später einschulen lassen obwohl diese schon total schulreif sind. Das ist doch genauso Kinderquälerei wie eine zu frühe Einschulung!!!

Insofern – wenn ich sage, ich finde es ok, wenn Eltern sagen: Mein Kind soll einfach länger in den Kindergarten gehen – aber wenn ich das sage, setze ich voraus, dass diese Eltern eben realistisch einschätzen dass es ihrem Kind weiter im Kindergarten gut geht und es ausreichend gefordert ist da. Und ich bin einfach der festen Überzeugung dass ein wirklich schulreifes Kind sich eben im Kindergarten *nicht* mehr ausreichend wohl fühlt – nicht mehr ausgelastet und auch teilweise sogar gelangweilt. Jedenfalls kenne ich das so.

Ich überlege gerade, ob ich das vielleicht so sehe, weil ich es von damals eigentlich immer noch so kenne, dass die Eltern es selbst entscheiden konnte wann ihr Kind eingeschult wird – und da gab es keinerlei "Trotzreaktionen" von Eltern gegen die "Bevormundung" durch irgendwelche Prüfungsgremien die sagen "Dein Kind muss zur Schule".

Könnte es gerade an diesem "Muss", dass da Eltern "aus Prinzip" ihre Kinder zu lange im Kindergarten lassen ??? Ich würde nie auf die Idee kommen, ein schulreifes Kind im Kindergarten zu lassen – die Kinder *wollen* dann doch auch in die Schule und sind außerdem überhaupt nicht mehr ausgelastet, machen meistens nur noch Blödsinn usw....

Für mich ist einfach kritisch zu sehen wenn beim Übergang vom Kindergarten zur Schule ein Zwang reinkommt... leider ist da ja auch hier so. Wenn überhaupt, würde ich einfach eine Art Kindergartenpflicht einführen – aber keine Pflicht, wann die Kinder in die Schule gehen müssen.

Oder aber – mir noch lieber – eine Aufhebung dieser strikten Trennung zwischen Kita und Grundschule. Wenn das fließend ineinander übergehen würde, würde sich das ganze Problem erledigen... Mir wäre eigentlich am Liebsten wenn Kinder vom 3. Lebensjahr bis zum Ende der Grundschule gar keinen krassen Wechsel erleben müssten... warum eigentlich auch?

Da haben wir aber Glück – bei uns liegt die Kita neben der Grundschule und vor allem im letzten Jahr vor der Einschulung lernen die zukünftigen Erstklässler dann schon die Schule kennen, und es gibt sowieso regelmäßigen Kontakt dazu... und es gibt wie gesagt diese gleitenden Eingangsklassen, in denen die Kinder dann je nach Fähigkeiten und Reife lernen – was ich auch super finde.

zum glück mussten letztlich bis auf dieses eine kind doch alle in die schule, die soweit waren.

Tja, ein Glück war es natürlich wenn sie soweit waren

Ich hoffe mal, dass die Kinder eben wirklich soweit sind – aber in Berlin sind die Schulen ja schon auf so junge Schüler eingestellt, da wirst Du wohl recht haben mit Deiner Einschätzung.

danke danke. eben und vorher vergeht ja noch ein dreiviertel jahr kita und dann kommt die untersuchung und dann werden wir sehen, ob er soweit ist oder ob er noch eine runde in der kita dreht.

Das stimmt.... Ich wünsche Euch sehr, dass alles gut geht – und dass er dann wirklich weit genug ist. Aber in Berlin würde ich das wohl auch etwas positiver sehen als hier – wo es wirklich in dem Jahr das erste Mal gewesen wäre dass die Novemberkinder schon mit fünf in die Schule gekommen wären.... Zum Glück haben sie das aber gestoppt... Jetzt ist der Stichtag 30. September. Ich hätte einfach große Angst gehabt dass er zu unreif ist in dem Alter – oder eher, dass die Schule gar nicht auf Schüler eingestellt wäre die so jung sind. (und es war übrigens geplant die Rückstellung von Oktober/Novemberkindern zu erleichtern als noch Stichtag 31.12. geplant war – soll heißen, da wäre dann noch kritischer getestet worden weil die Kinder eben noch viel unreifer als hier bisher "übliche" Erstklässler waren)

wenns bei euch ganz frisch ist, wäre ich wohl auch unentspannter. bei uns kenne ich einfach aus dem freundeskreis viele kinder, die mit 5 reinkamen und konnte schon viele infos sammeln, welche schule sich da als besonders gut erwiesen hat und welche wir doch lieber meiden.

Ja, das ist eben so ein Thema... genauso bin ich jetzt aber auch unsicher darüber, was ich machen soll wenn er nächstens Jahr einfach schon schulreif sein sollte und dann nicht eingeschult wird weil der Antrag nicht bewilligt wird weil er eben am Testungstag einen schlechten Tag haben sollte.... Ich habe einfach meine Zweifel was diese Tests betrifft... eine meiner Schwestern hat sich bei ihrem Einschulungstests so verweigert dass da gesagt wurde, wenn man das ernst genommen hätte müsste sie an einer Förderschule angemeldet werden... (sie hat drei Diplome)

LG

happynow

KCiSeMTi


Hallo,

mein Sohn ist jetzt auch Vorschulkind. Im Juni wird er 6 Jahre alt und wird mit Sicherheit im September eingeschult. Ich bin überzeugt davon, dass er den Einschulungstest übernächste Woche ganz gut meistern wird.

Von der Körpergröße her ist er, so wie ich – zierlich, aber sonst ist er topfit.

Als er 4 – 4,5 Jahre alt war, war ich mir nicht sicher, ob er bis diesen Sommer sich soweit entwickelt haben wird und reif genug für die Schule... aber im letzten Jahr hat er eine riesen Entwicklung gemacht. Ich selber als Mama sehe ihn, wie er zuhause ist...was er kann, was er nicht so hinbekommt und was richtige Probleme macht. Im Kindergarten ist er anders :-) viel pflegeleichter! Und ich bin froh, dass die Kommunikation mit den Erzieherinnen super funktioniert. Ich habe ständig Feedback, über die Entwicklung von ihm.

Bei den Freunden meines Sohnes sehe ich auch, dass unsere Erzieherinnen die Eltern sehr gut informieren und beraten, wie ihr Kind gefördert werden sollte.

Da es ein Integrations-Kindergarten mit sehr vielen Ausländern ist, ist man sehr darauf bedacht, dass die Kinder so gut es geht unterschützt und auf die Schule vorbereitet.

Hier wird oft seitens des KIGAns frühzeitig reagiert.

Was ich jedoch schade finde ist, dass besorgte Mütter von 3-4 Jährigen bei Untersuchungen vom Kinderarzt erst einmal immer vertröstet werden... sie seien noch klein und hätten noch Zeit, sie würden sich schon entwickeln... erst als Vorschulkind wird gehandelt!

Seit Jahren gehe ich mit meinem Sohn regelmäßig zum Sprachtest in eine HNO-Praxis.

Bisher wurden wir immer mit "Ach so schlimm ist das nicht, er ist ja erst 4 (5)!" abgewimmelt... jetzt plötzlich heißt es als Vorschulkind "Möglichst bald behandeln, bevor die Zähne wackeln und ausfallen!"

Bis auf paar kleine Lispelprobleme und einige Grammatikfehler hat er keine Probleme und wird denke ich beim Einschulungstest alles schaffen.

Ich weiß ganz genau, und spüre er ist reif für die Schule! Aber erst seit 3-4 Monaten!

Vor den Sommerferien 2011, war er noch nicht soweit.

Und wenn er ein Kann-Kind wäre... würde ich in seinem Fall ihn ein Jahr lang länger in den Kindergarten schicken, weil sein SPieltrieb noch sehr hoch ist.

Meine große Tochter ist bereits 8 und in der 3. Klasse. Als Oktoberkind habe ich sie vorzeitig (ca. 6 Wochen vor ihrem 6. Geburtstag) einschulen lassen.

Sie war einfach viel früher reif und auch sehr konzentriert und ruhig.

Theoretisch hätte ich sie sogar mit 4,5 Jahren einschulen können, sie hätte es von ihrem Köpfchen her geschafft! Sie ein Jahr länger warten zu lassen wäre ein großer Fehler gewesen.

Wenn unser Kinderarzt oder eine der Erzieherinnen, oder die vom Gesundheitsamt beim Einschulungstest irgendetwas gesagt hätten, irgendein Argument gehabt hätten gegen die frühzeitige Einschulung meiner Tochter, hätte ich sie auch warten lassen.

Viele in meinem Umfeld, die ihr Kind entgegen den Ratschlägen der Erzieherinnen eingeschult haben (nur damit sein Geld mehr für KIGA zahlen müssen!) bereuen diese Entscheidung.

Das Kind hinkt hinterher, kann sich nicht konzentrieren...ist total demotiviert und depressiv.

Zwei dieser Kinder mussten nun die 1. Klasse wiederholen.

Schade!

Man muss jedes Kind einzeln beurteilen... ob es wirklich klarkommen wird!

Manche sind mit 5, manche mit 6 und andere wiederum erst mit 7 soweit!

Wie gut, dass es hier in Deutschland die Möglichkeit gibt das den Bedürfnissen der Kinder halbwegs anzupassen.

mvanuJ+x4


versteh ich nich... wieso stichtag 31.12., von was ??? warum sollen kinder mit 5 in die schule müssen? meine ist mit 5, geb 31.10.06 meilenweit von schulreife entfernt und kommt 2013 in die schule. mein sohn wurde letzten feb 6 und wurde eingeschult, ganz normal. kann mir das bitte mal jemand erklähren? wieso mit 5?? wir wohnen in sachsen ":/

m4aZnu&+4


hab grad gegoogelt, schlimm, wusste ich nich und finde es gar nich gut. eine kann entscheidung kann ich mir ja noch vorstellen aber ein muss mit 5? echt übel :(v

K.iS~eMi


Hallo,

also hier in Bayern gilt folgendes:

Wer die altersmäßigen Voraussetzungen erfüllt und in Bayern seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, unterliegt der Schulpflicht.

Nach Art. 37 Bayerisches Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen (BayEUG) werden mit Beginn des Schuljahres 2012/13 alle Kinder schulpflichtig, die bis zum 30. September 2012 sechs Jahre alt werden oder bereits einmal von der Aufnahme in die Grundschule zurückgestellt wurden.

Dann steht noch folgendes über vorzeitige Einschulung:

Bei Kindern, die nach dem 30. September 2006 geboren wurden, haben die Eltern die Möglichkeit, bei ihrer zuständigen Grundschule einen Antrag auf vorzeitige Einschulung ihres Kindes zu stellen. Für alle Kinder, die nach dem 31. Dezember 2006 geboren wurden, ist ein schulpsychologisches Gutachten erforderlich. Die Entscheidung der Schulaufnahme erfolgt durch die Schulleitung.

Ein Antrag auf vorzeitige Einschulung nach Art. 37 Abs. 1 Satz 2 BayEUG ist spätestens bei der Schulanmeldung zu stellen. Die Ablehnung des Antrages ist keine Zurückstellung.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Kinder- und Jugendmedizin oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Säuglinge · Kinderwunsch · Sternenkinder · Kinder nach Geburtsmonaten


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH