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Frage zum Intelligenztest bei meinem Sohn (7J.)

s@ensmibelmaxn


Na er baut dann super tolle andere Sachen daraus...probiert alles aus

Das halte ich aber für relativ normal. Zu meiner Kinder- und Jugendzeit gab es in der regel einfach Legobausteine unterschiedlicher Längen, Breiten, manche mit Krümmung, manche mit glatten Flächen- was man daraus baute war eigentlich immer frei- klar- irgendwann (zeitnah) wurde es auseinandergebaut. Bauen machte ja mehr Spaß als nur anschauen. Bauen nach Bauplan mochte ich nie... auch meine eigenen Kinder bauen lieber kreativ als nach Bauplan. Ich halte das nicht für ungewöhnlich. Kreativität gibt es auch auf normalen Intelligenzleveln.

IVnz-Kog FNito


die standardaweichung beträgt bei den tests 15.

wenn er also 111 erreicht hat, kann er 126 haben – oder 96 ;-)

es sind weniger die punkte, als das verhalten, was die kinder klassifizieren läßt.

es gibt leute mit hoher punktzahl, das fällt gar nicht auf.

und kinder mit weniger, die sind voll auf der schiene....

.... keine monotonen arbeiten...

.... kein durchhaltevermögen bei routine...

..... spezialinteressen

.... totquatschen mit IHREN belangen, egal, ob es den anderen auf den wecker geht

.... sozial abweichendes verhalten, wenn es ihren interessen zu gute kommt...

.... sozialisationsmaßnahmen werden bei bedarf abgeschüttelt

.... magische anziehungskraft von deduktiven bzw. induktiven inhalten, was sich oft im auseinander nehmen von mechanischen dingen äußert, um deren wirkung zu studieren....

.... nicht-anerkennung von autoritätspersonen qua definition: die müssen sich erst als solche legitimieren....

etc..

_uSternegnkixnd_


@ Wayneline,

klar kannst Du Dir eine Befundkopie holen. Ich musste das sogar weil die Schule es so wollte.

@ in Kog-Nito,

ich habe nicht beachtet das Dein Sohn noch so jung ist. Das Internat ist eine gute Sache.

Hattest Du schon Kontakt zu einem Autismuszentrum? Dort habe ich bis jetzt die besten Erfahrungen gemacht.

s=ofia3x4-39 &jahrxe alt


@ sofia

- Hochbegabten-Klasse hier vor Ort, circa 25 Kinder, Latein/Englisch/Altgriechisch/Italienisch

wollen nur Hochleister, was er nicht ist. Englisch erst ab der 6. , Altgriechsich verpflichtend

- anfrage internat, da waren die noten zu schlecht

- internat für hochbegabte, die wollen nur hochleister, kostet außerdem 2600.-, eigenbeteiligung über 900.-

- internat für ads/asperger, da ist er zu "normal"

ich würde trotztem nicht locker, halt nen zweiten anlauf nehmen.

noten zu schlecht? dann sollen die einen iq test erlauben, sehr viele hochbegabte haben schlechte noten, das ist doch normal, müßten die ja auch wissen.

und die hochbegabtenklasse bei euch bietet englisch erst ab der 6.klasse? na ja es gibt schlimmeres, zusätzlich könnte er privat einen englischkurs besuchen. er könnte diese schule evtl. 2 jahre lang besuchen bis das gymnasium welches dir sternenkind empfahl möglich ist.und wieso ist er mit 142 kein hochleister? :-/

und was das internat für ads angeht: zu normal angeblich, hört sich nicht an, daß er zu normal ist, er hat massive konzentrationsstörungen und sonstige probleme usw.

das von dir empfohlene gym ist erst ab klasse 7, also noch zwei jahre...

na ja wenn das von sternenkind empfohlende gym in 2 jahren möglich ist, bräuchtet ihr diese teure schule "nur" 2 jahre lang zu bezahlen.

danach würdet ihr ja nichts mehr zahlen wenn ich es richtig verstehe.

also ich würde da nochmal auf den tisch hauen.

sRojf9ia3O4-39 jaohre xalt


also ist er 10

jahre alt

weiß er überhaupt von seinem 142 ergebnis? und vorallem was das bedeutet?

wie kommt er mich sich selber klar? ich mein, der fühlt doch daß er "etwas denkt/fühlt" manchmal im vergleich zu gleichartigen, habt ihr in aufgeklärt über den iq?

sDofiav34-39: jauhre alet


wayneline

Ergotherapie wurde uns bislang verweigert...

hole dir ein attest vom arzt, fachrichtung neurologie inkl. psychatrie und psychologie und gehe damit zur teamleiterin deiner krankenkasse vielleicht hast du dann mehr glück.

am besten gleich 2 atteste mitbringen von 2 verschiedenen ärzten wo attestiert wird daß ergotherapie für deinen sohn sehr wichtig ist, vielleicht klappt es. :-)

lje s'angx real


Ein Kind mussn icht wissen, dass es einen IQ von 142 hat, das hilft ihm gar nicht weiter. Helfen tut ihm die passende Forderung und Förderung, nicht der Stempel hochbegabt.

_\Steirnenk$iSnd_


Der jüngste Schüler im LGH Schwäbisch Gmünd ist 9.

Also das stimmt schon, die kommen dort über einen gängigen IQ-Test und sonstiges folgendes Prozedere rein. Es gibt demnach bestimmt einige die sich dort nicht mit einem 1-er Zeugnis bewerben.

Versucht es einfach mal. Ein IQ von 142 ist doch schon höchstbegabt richtig? Das heisst, er hat es noch um einiges schwerer als mein Sohn mit 132. Da liegen 10 Punkte dazwischen.

Ich denke auch das Dein Sohn mit richtiger Förderung durchaus zum Hochleister werden könnte.

Die Voraussetzungen dafür sind gegeben.

Ich sage zu meinem Sohn immer, das ein potentiell Hochbegabter, also gemessen am IQ, erst dann wirklich einer ist, wenn er diese Hochbegabung auch richtig einsetzen kann...

Übrigens hat ihm die Schule damals seinen IQ gesagt, nicht wir Eltern...fand ich nicht so toll...

mmarUixposa


Ein IQ von 142 ist doch schon höchstbegabt richtig? Das heisst, er hat es noch um einiges schwerer als mein Sohn mit 132. Da liegen 10 Punkte dazwischen.

Wieso hat er es eigentlich schwerer?

Ich kenne Kinder/Jugendliche/Schüler, die einen weit höheren IQ lt. Hawik-Wechsler (durchgeführt von Esca Mentis) haben und sie haben es keineswegs schwerer und die sind auch keine Underachiever. Sie verfügen sogar über eine ausgeprägte hohe soziale und kommunikative Kompetenz.

Sind aber fast alles Mädchen. 8-)

Hgerman_'thex_German


Er hat insgesamt einen IQ von 111, das bedeutet meiner Meinung nach, dass er insgesamt durchschnittlich intelligent ist. Nur in dem Bereich "wahrnehmungsgebundenes logisches Denken" liegt er deutlich über dem Durchschnitt, wenn nicht sogar schon im Bereich der Hochbegabung, wobei die glaube ich erst ab 140 anfängt.

Ein durchschnittlich intelligentes Kind hat einen IQ von 100. Ein IQ von 111 ist schon überdurchschnittlich und liegt fast eine Standardabweichung (115) über dem Mittelwert. Aber das ist noch lange keine Hochbegabung.

H<ermaZn_the_Grermxan


Ich sage zu meinem Sohn immer, das ein potentiell Hochbegabter, also gemessen am IQ, erst dann wirklich einer ist, wenn er diese Hochbegabung auch richtig einsetzen kann...

Na super, so setzt man ein Kind unter Druck...

I'n[-Kog Nxito


er ist kein hochleister,

weil er seine fähigkeiten nur begrenzt einsetzen kann.

irgendwas bremst ihn, er kann sich nicht konzentrieren oder erlernt es nur sehr schwer.

womit wir wieder am anfang vom T hier sind:

egal, wie gemessen intelligent ein kind ist:

wenn ihn was anderes, evtl. ads oder aspie oder ähnliches ausbremst, wird es schwer und man kann sich an konzentrationstrainings dumm und dusslig versuchen....

IIn-@KoEg N7ito


...ich habe zwei hb-klassen hier im näheren und weiteren umfeld angefragt:

die wollen nur kinder, die funktionieren.

soweit ist er noch nicht.

bin gespannt auf das ergebnis der untersuchungen, die wir eben gerade abgeschlossen haben.

bei einem abz waren wir schon.

dGevQiaution


Ein durchschnittlich intelligentes Kind hat einen IQ von 100. Ein IQ von 111 ist schon überdurchschnittlich und liegt fast eine Standardabweichung (115) über dem Mittelwert. Aber das ist noch lange keine Hochbegabung.

Den Bereich plus/minus eine Standardabweichung um den Mittelwert unter einer Gaußschen Glocke bezeichnet im Falle der Intelligenzdiagnostik üblicherweise als Durchschnitts- bzw. Normalbereich.

Ein durchschnittlich intelligentes Kind hat also einen IQ zwischen 85 und 115 und keinen Punktwert von 100.

dJeviart3ioxn


Ergänzung: Meist wird auch aufgrund des Messfehlers gängiger Inventare ein Konfidenzintervall angegeben, und kein Punktwert. Das sind dann Aussagen im Sinne von "Mit einer Wahrscheinlichkeit von bla Prozent liegt der IQ der Person im Bereich von x bis y."

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