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11-Jähriger hat nachts Angst vor dem Alleineschlafen

S`ho#jxo


Und er sagte, das er Angst hätte, es würde nachts mal brennen und er würde den Rauchmelder nicht hören, oder das Einbrecher nachts kämen...

Das klingt nicht nach einer ganz spezifischen Angst, die mit einem Trauma zusammenhängt, oder? Profis vor. Für mich klingt es wirklich eher nach der Sorte Angst, die sich bei mir als Angst vor Monstern manifestiert (hat) – irgendwie ungeschützt, Welt unheimlich, es soll bitte zuverlässig jemand da sein.

Feuertraumas

Schlitzauge, da war die Feuerwehr vor dem Haus, und er hat sich wegen des Lärms erschreckt. Das ein "Feuertrauma" zu nennen ist ... gewagt.

a'va8nti


Ach quatsch gewagt, aus der Entfernung ist das einfach Unsinn.

Angst ist doch ein total normales Gefühl, nicht positiv, nicht negativ, einfach normal. Und vor allem ist es (sollte es) erlaubt sein. Durch Reaktionen darauf, die über Akzeptanz hinausgehen, wird dem einfach zuviel Bedeutung beigemessen.

Weinibaby, wenn du damit klarkommst das er bei die schläft, dann bist du meines Erachtens auf dem besten Weg. Das ganze übermäßig zu psychologisieren ist übertrieben. Und über Traumata zu sprechen auch.

SWh oxjo


Ach quatsch gewagt, aus der Entfernung ist das einfach Unsinn.

Danke, dass Du das schreibst, was ich nur unter Qualen verdiplomatisiert habe. Ja, es ist Quark hoch zehn. Puh – jetzt gehts mir besser. ;-D

wzeEinibabqy 6x9


Guten Morgen zusammen *:)

Also, ich komme gerade von Arzt. Habe ihm alles haargenau erzählt und er sagte, das (fast) alle Kinder irgendwann mal heftige Angst vor irgendwas haben. Die einen sehen abends ständig Monster unter dem Bett, andere glauben, das sich Tiere im Schrank verstecken etc.

Bei uns ist halt das Thema mit dem Feuer, das, so wie er meint, auch irgendwann wieder vorrüber geht. Wir sollen das nur nicht zum Mittelpunkt unseres Alltags machen. Er soll in seinem Zimmer einschlafen......und wenn er nachts wach wird und einfach nicht mehr einschlafen kann, soll er sein Bettzeug packen und zu mir rüber kommen. Irgendwann wird er mal zu müde sein, rüber zu kommen, oder hat mal keine Lust.....dann hört das auch stück für stück von allene auf.

Dazu kommt, das der Arzt meinte, das unser Sohn evt. jetzt auch noch in die Pupertät kommen könnte und seine Hormone im Körper zur Zeit verrückt spielen und er das auch nicht einzuordnen weiß.

Wir sollen ihm einfach die Zeit geben, die er braucht und wie gesagt, nicht immer auf dem Thema rumreiten.

Zu einem Psychologen zu gehen, hält er nicht viel von. Er sagt, das ein Therapeut auch schnell mal "übertherapiert" und ihm dann ne Krankheit diagnosdiziert wird, die er gr nicht hat.

Also werden wir einfach gar nicht mehr darüber reden und hoffen, das es von alleine wieder gut wird. :)^

MZol&lieMnchxen


Was ich in dem Zusammenhang noch für wichtig halte: Dein Sohn sollte auf jeden Fall das Gefühl haben, dass er jederzeit rüberkommen darf, also nicht nur dass es seufzend geduldet wird. Aber das kriegst Du schon hin, denke ich. :-)

kkamiBkaxze


phil0mena

:)^

Warum findest Du es übertrieben, wegen eines Feuertraumas zum Psychologen zu gehen? Das Kind hat da etwas nicht verarbeitet.

Das Kind ist vermutlich gerade dabei, etwas zu verarbeiten.


Als ich ein Kind war, hat ein Nachbar drei Häuser weiter seine Bude abgefackelt, um sich von der Versicherung ein neues Haus rauszuleiern. Schon alleine der Anblick des Hauses hat mich damals schwer erschüttert, ich bin die Jahre danach immer wieder zu meinen Eltern und hatte eine zeitlang auch eine Matratze neben deren Bett. Gott sei Dank haben meine Eltern da keinen Aufstand gemacht; ich wäre gestorben vor Angst, wenn sie mich wieder zurückgeschickt hätten {:(

Eine Therapie hätte mir gar nichts gebracht, ich bin nachts aus dem Schlaf aufgeschreckt und brauchte dann einfach die Nähe und Sicherheit meiner Mutter. Das Ganze hat sich dann auch von alleine verwachsen.

Mir hat damals übrigens ein Nachtlicht im Zimmer geholfen, Rauchmelder waren damals noch recht unbekannt. Mittlerweile haben wir drei Stück in unserer Wohnung, ich habe immer noch Respekt vor nächtlichem Feuer.

andere glauben, das sich Tiere im Schrank verstecken

Stimmt, meine Schwester dachte eine zeitlang, in unserem Schrank wäre ein Wolf. Wir waren damals noch in einem Zimmer, da hat sie oft bei mir im Bett geschlafen.

Bei uns ist halt das Thema mit dem Feuer, das, so wie er meint, auch irgendwann wieder vorrüber geht. Wir sollen das nur nicht zum Mittelpunkt unseres Alltags machen. Er soll in seinem Zimmer einschlafen......und wenn er nachts wach wird und einfach nicht mehr einschlafen kann, soll er sein Bettzeug packen und zu mir rüber kommen. Irgendwann wird er mal zu müde sein, rüber zu kommen, oder hat mal keine Lust.....dann hört das auch stück für stück von allene auf.

Ja. :)*

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