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Erfahrung mit Medikinet gesucht (Ritalin retard)

I\n-3Kog Nuixto


....wenn ich das medi als hustenlöser sehen würde, würde ich mir doch gar keinen kopf drum machen, wo habe ich denn geschrieben, dass ich es LEICHT nehme?

so weit ich sehe, habe ich dazu nämlich noch gar nichts geschrieben, nur, DASS er es bekommt.

aber nur, weil ich es kritisch sehe heißt das doch nicht, dass ich es ihm nicht gebe.

das ist ein abwägen.

s$chanec-k6e19x85


@ In-Kog Nito

Ich finde es übrigens toll, dass du deinen Sohn so sehr förderst und dich so engagierst :)^ :)=

Ich wünsche deinem "Kleinen" alles Gute und dass das Medi positive Wirkung zeigt! :)*

szonn!enbrvisxe


@ In-Kog Nito

du hast nach Erfahrunge gefragt. ich sagte dir meine Erfahrung. Wieso kannst du das nicht so annehmen? Es sind doch meine Erfahrungen?

Ich glaube, dass es für dich jetzt eher ein Problem darstellt, dass du bisscher nur gutes gelesen hast über Ritalin.

Ich sagte bereits auf mich hat es sehr gut gewirkt, aber das macht Alkohol auch, macht mich auch lustig, entspannt usw.. trotzdem kann ich ihn nicht jeden Tag nehmen. Ich wollte damit den Vergleich aufstellen, dass das Medikament wirklich so wirkt und anders als ein Antidepressiva ( nahm ich im Übringen auch schon) nach 3 Stunden nachlässt...

Du wolltest es wissen, ich sagte es dir

Du musst dich nicht rechtfertigen, wenn du es deinem Kind geben magst, du hast die Verantwortung für dein Kind. Ich sagte es nur aus meiner Sicht. 10 Jahre find ich sehr jung.

I@n-Kozg Nxito


du hast nach Erfahrunge gefragt. ich sagte dir meine Erfahrung. Wieso kannst du das nicht so annehmen? Es sind doch meine Erfahrungen?

aber ich nehme sie doch an ??? ?

ich akzeptiere, dass das für dich so war und werde es bei meinen beobachtungen im kopf behalten, aber deswegen muß ich mich doch deiner meinung nicht 100prozentig anschließen.

s}o=nn9en|brtisxe


ich find es ehrlich gesagt komisch was du schilderst.

Sag er wäre nach drei Jahren schon von der Grundschule und wäre so sehr gut. Ist dir dann nicht mal aufgefallen, ist ja wirklich sehr früh oder den Lehrern das eine Begabung vorliegt? Also das ging aus dem Text nicht hervor. Jetzt war er bei der Diagnostik? Mit 10, sowas merkt man doch vorher( wenn es so exteme Ausmasse hat) wie du schilderst, oder?

Also. ich beschrieb die Wirkung über Ritalin und kann dir das nicht empfehlen. Alles Gute!

s<on#nenbrxise


Also es fällt noch unter das Betäubungsgesetz

Langzeitfolgen

Über Spätfolgen ist noch nichts bekannt. Es ist zu vermuten, dass diese sich jedoch mit denen von anderen Amphetaminen ähneln

Also nur mal so für die, die das Medikament mit einem Antidepressiv gleichsetzen und ihrem Kind geben!

C[he


Ich sagte bereits auf mich hat es sehr gut gewirkt, aber das macht Alkohol auch, macht mich auch lustig, entspannt usw.. trotzdem kann ich ihn nicht jeden Tag nehmen.

Was soll dieser Vergleich? Der sagt doch überhaupt nichts aus über die möglichen schädlichen Wirkungen von Ritalin/Medikinet.

Du beschreibst ja gerade, daß das Ritalin geeignet ist, jemanden vor dem (unkontrollierten) Alkoholge- bzw. -mißbrauch zu bewahren.

Daß das Absetzen notwendiger Medikamente fürs Befinden negative Folgen hat – ok, das wird Dir auch jeder Diabetiker bestätigen, der mal eine Spritze zu spät oder gar nicht gesetzt hat. Ist Insulin für Dich deshalb eine Droge?

sBonn[enbri=sxe


@ Che

ganz ehrlich ??? Was soll denn Ihr Vergleich?

Insulin ist für Diabetiker unabwendbar!!

Wollen Sie mir ernshaft sagen, der Sohn nimmt sich ohne Ritalin das Leben oder schwebt ohne in akuter Lebengefahr?

Und ja: Ich denke und weiss auch von einigen Ärtzen, dass Ritalin auch süchtig macht... Ist doch dann auch egal, ob Alkoholsucht oder Ritalinsucht?

Ich beziehe mich auf Aussagen, die anscheind auch nach 15 Jahren nicht anders geworden sind über die Ritalin.. und ich weiß, wie das Medi auf mich gewirkt hat. Ja, ich setzt mich auch dafür ein, ich find Kinder richtig wichtig. Und wenn ich sowas lese so Ja wir probieren mal wir er Englisch unter Medis lernt, dann kommt mir bei solchen Eltern alles wieder hoch.

>:(

SuunfJlower(_73


Auweia!

Hier macht sich jemand wirklich Gedanken über die Medikation. Gibt sie nicht leichtfertig. Gibt sie nach ausführlicher Diagnostik und einer Rundum-Förderung, die meinen vollen Respekt hat. Da wird nicht ein Kind leichtfertig mit Medikamenten auf "Funktionieren" getrimmt.

Und dann so pauschalisierende Anschuldigungen in Kombination mit Fehlaussagen? Unschön.

Momentan scheint ja unklar zu sein, OB es wirkt. Es ist ein VERSUCH, und es hat wohl gerade jeder ein Auge auf Nebenwirkungen.

Besser kann es nicht sein. Klar wäre es toll, wenn die Förderung ohne Medikamente funktionieren würde. Aber es geht nun mal nicht – und man muss akzeptieren, dass man manchmal ohne nicht weiterkommt. Es sollte nie das ERSTE Mittel sein, sondern eher das LETZTE. Aber diese pauschale Verteufelung, nur aufgr. eigener schlechter Erfahrungen vor JAHREN, und ohne die jetzige Situation zu kennen: :(v

Der Junge leidet SELBER. Soll sein Selbstwert komplett zerstört werden, weil er a) im Alltag Probleme hat und b) dann auch noch bei der Therapie/Förderung scheitert, obwohl er sich bemüht?

Genau DIESE Kinder landen dann mit Mitte/Ende 20 gerne bei mir im Suchtbereich. Weil sie irgendwann merken, dass andere Dinge wie Alkohol etc. einen positiven Effekt habe und sie funktionieren. Dann kommt irgendwann halt die Sucht-Diagnose dazu. Ohne jemals gelernt zu haben, dass es LEGALE Wege gibt, mit der Erkrankung umzugehen.

Gut, dass Mittel unterliegt dem BTM. Ja und? Machen Schmerzmittel, die ich schon genommen habe, auch. Bin trotzdem kein Junkie. BTM bedeutet letztlich nur sehr streng reglementierte Verordnung und Abgabe, was ja auch richtig ist. Wenn man erstmal merkt, wie viel sonst mit best. Medis gedealt wird...

Ich würde an manchen Tagen ohne Schmerzmittel nicht mal aus dem Bett kommen. Wie böse, dass ich Medikamente nehme, damit es mir besser geht. ]:D

Bzgl. Antidepressiva:

1. Sie wirken NICHT prophylaktisch. Beugen also keiner Depression vor.

2. Sie sind bei Gesunden sogar wirkungslos.

s.onne1nbriusxe


Selbst unter Studentin wird Ritalin verkauft als Wachmacher im übringen auch nicht in hohen Dosen reichen 10 mg schon aus! Warum denn wohl? Weil egal, ob ADS oder nicht, es wirkt auf jeden Menschen so: Es macht nicht müde, du kannst dich konzentrieren, aber man merkt dass man chemie eingenommen hat und man merkt auch sofort wenn die chemie nach drei stunden nachlässt und da besteht einfach auch eine Abhängigkeit. Oder nicht??

Und es fällt nicht umsonst ins Betäubunsmittelgesetzt!

Sfunflopwer_7x3


Wollen Sie mir ernshaft sagen, der Sohn nimmt sich ohne Ritalin das Leben oder schwebt ohne in akuter Lebengefahr?

Welch' Polemik.

Ich habe schon diverse Abhängigkeiten erlebt. Aber keinen Ritalinpatienten, der Medikamente plus Therapie erhielt und damit gut zurechtkam und das Medikament SELBER nehmen wollte.

Und überspitzt formuliert besteht durchaus Lebensgefahr: Die Rate an Suizidversuchen bei Kindern mit ADHS ist höher als bei Kindern ohne ADHS. Weil sie ab einem best. Alter (häufig ab dem 11./12. Lj.) einfach nicht mehr können und begreifen, wie "ANDERS" sie sind und dass ihre Bemühungen nie gut genug sind.

Außerdem nehmen VIELE Menschen täglich sinnvoll verordnete Medikamente, ohne ohne die Einnahme in Lebensgefahr zu schweben. Ich sterbe nicht ohne Schmerzmittel, aber ohne wäre einiges deutlich schwieriger. Allein schon der Versuch, meine Wohnung zu verlassen. Medikamente sind nicht nur verordnungswürdig, wenn man ohne in Lebensgefahr schwebt.

Ja wir probieren mal wir er Englisch unter Medis lernt, dann kommt mir bei solchen Eltern alles wieder hoch.

DAS war ein WITZ. Zumindest nicht völlig ernst gemeint.

MSanoxn43


Meine Meinung ist folgende: probiert es aus, Ihr müsst Eurem Sohn die Chance geben.

Habe mit meinem Sohn auch alles durch und gebe ihm Medikinet retard in 10mg-Dosierung.

Unser Leben hat sich seitdem grundlegend verändert.

Er kann sein vorhandenes Wissen abrufen, was vorher kaum möglich war.

Auch der Umgang mit ihm hat sich sehr entspannt, er kann sich besser steuern, mit Frust und Desinteresse besser umgehen.

Er ist ausgeglichener und selbstzufriedener. Unser tägliches Miteinander ist gut geworden, er kann mehr Rücksicht nehmen und sich in andere hinein versetzen.

Er ist ein guter Realschüler was ohne Medis nicht möglich wäre.

Mir fiel die Entscheidung damals auch sehr schwer, aber der "Erfolg" hat mich bestätigt.

Ich habe die Verantwortung, ihm auf seinem Wege (auch ins Berufsleben) die bestmögliche Unterstützung zu geben. Es ist nun mal ein Abwägen von Nutzen/Risiko.

Mittlerweilen möchte er die Medis auch nehmen, weil er weiß, dass er in der Schule besser mitkommt; er ist ein ehrgeiziger Schüler und sehr wissbegierig.

Ich habe die Medis auch probiert, auch dies hat mich bestätigt, denn was mich total hibbelig macht wirkt für ihn beruhigend = er hat einfach dieses Problem und ich nicht!

Ich bin immer am Beobachten, schaue dass ich so niedrig wie möglich dosiere. In den Ferien lassen wir die Medis oft weg.

Jeder muss ausprobieren.

In-kog-Nito; Du bist besorgt um Deinen Sohn und machst Dir die richtigen Gedanken. Du hast alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft und bist intelligent. Du wirst die richtige Entscheidung treffen!!!

Viel Erfolg :)_

SQunTflow>er_73


Schon mal kapiert, dass Ritalin bei ADHS paradox wirkt? Ja, normale Menschen werden aufgeputscht, ist ja auch ein Amphetamin. Aber ADHS-Patienten werden dadurch RUHIG.

Das ist ja der "Witz" an der Sache. Und es ist immer wieder krass zu sehen, wie erwachsene ADHS-Betroffene bei umfassenden neuropsychologischen Testungen viel besser abschneiden. Damit meine ich Tests, die NICHT willentlich beeinflusst werden können, sondern ganz grundlegende kognitive Funktionen austesten.

Während Patienten, wo letztlich die Diagnose ADHS nicht gestellt wird, in den Testungen MIT Ritalin immer SCHLECHTER abschneiden. Wichtiges Unterscheidungskriterium.

Ritalin bedeutet bei weitem NICHT "bessere Leistungsfähigkeit".

Und dass GESUNDE Studenten so einiges tun, um sich aufzuputschen: Soll darum jedes ADHS-Kind leiden?

sdonnenNbrisxe


@ Sunflower_73

also ich bin irgendwie enttäuscht:( ich fand deine Beiträge immer sehr gut. Was ich jetzt lese ist für mich keine Lebenserfahrung, sondern irgendwie wie auswendig gelernt.

Ich könnte hier auch soviele negative Aussagen beziehen oder aus dem Netz kopieren ,mach ich aber nicht, weil es keine Sinn hat. Nur einen und in dem ich auch eine Vergleich benannt habe.

Du schreibst Unterschied Ritalin und ohne: Diesen Test könnte ich auch bei Studentin machen und sie würden weitaus bessere Leistungen erzielen, egal ob ein ADS vorliegt oder nicht!!!

Darum geht es mir auch gerade. Jeder, der das Medikament nehmen würde, würde in den Zustand kommen.

Und es geht nicht um Anklage dieser Mutter.Ohne Diagnostik darf es auch im Übringen kein Arzt verschreiben!

Also das ist kein Argument ausführliche Diagnostik und soweiter...

Iun-VKog sNitxo


ich find es ehrlich gesagt komisch was du schilderst.

Sag er wäre nach drei Jahren schon von der Grundschule und wäre so sehr gut. Ist dir dann nicht mal aufgefallen, ist ja wirklich sehr früh oder den Lehrern das eine Begabung vorliegt? Also das ging aus dem Text nicht hervor. Jetzt war er bei der Diagnostik? Mit 10, sowas merkt man doch vorher( wenn es so exteme Ausmasse hat) wie du schilderst, oder?

das war doch nur die kurzfassung. klar ist vorher schon aufgefallen, dass was nicht gepasst hat, aber das wurde eben immer nur damit erklärt, dass ihm halt "langweilig" wäre.

in wirklich bekam er aber wenig mit, war aber trotzdem clever genug um die grundschule in nur drei jahren zu schaffen, was entweder zeigt, WIE clever er ist oder wie niedrig das niveau der grundschule war.... ]:D

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