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Mittelohrentzündung die achte in diesem Jahr bei Vierjähriger

~+y~Ereqmit~yx~


Ich habe mal gelesen, dass Kleinkinder noch sehr kurze Ohrtrompeten haben und schnell Bakterien ins Mittelohr kommen, und es von daher "normal" ist, dass sie sehr schnell Mittelohrentzündung bekommen. Das legt sich, wenn sie älter werden.

Das mit der OP verstehe ich nicht. Die Kinder haben doch nicht immer als Ursache Polypen. Was operiert man denn da immer, wenn die Kleinen oft diese Entzündungen haben?

Ich glaube fast, es gibt keine kleinen Kinder ohne Mittelohrentzündungen.

Wie gesagt, wenn die älter werden, legt sich das.

Jjol{i8x4


Das mit der OP verstehe ich nicht. Die Kinder haben doch nicht immer als Ursache Polypen. Was operiert man denn da immer, wenn die Kleinen oft diese Entzündungen haben?

Wenn die Polypen nicht die Ursache sind, dann legt man "nur" Röhrchen ins Trommelfell, damit das Sekret von selbst abfliessen kann.

TE, alles liebe euch :)*

CThriussy3


*:)

Super, dass ihr beim HNO-Arzt wart, hättet ihr schon viel früher machen sollen. Meine Tochter hatte auch schon einige Mittelohrentzündungen und hat im Sommer die Polypen herausgenommen bekommen. Die OP war überhaupt kein Problem, aber ob es besser ist kann ich jetzt noch nicht beurteilen. Sie hatte zwar noch keine MOE seitdem, aber die Infektjahreszeit hat ja auch erst begonnen :-(

Ich versteh das mit den Antibiotika nicht so ganz ":/ Hat Deine Tochter bei jeder MOE Antibiotika bekommen? :-o Die sind doch meistens gar nicht nötig..in den meisten Fällen sind doch Viren die Ursache. Ich hab, wenn der KiA Antibiotika vorgeschlagen hat, ihn erstmal ihr Blut untersuchen lassen und es hat sich gezeigt, dass es nie bakteriell war. Mit Antibiotika wär ich echt vorsichtig...

Alles Gute für die OP!

KJitty>789


So, meiner inzwischen 9 Jahre alten Tochter wurden 2x Paukenröhrchen gesetzt, und mein 2 jähriger hat seine seit 6 Monaten.

Ich muss sagen das es mir garnicht so sehr aufgefallen ist das Sie schlecht gehört hat, aber der Unterschied nach der OP war enorm.

Was du im Vorfeld schonmal machen kannst ist dich nach Ohrplastiken zu erkundigen. Die kommen dann in die Ohren zum Baden oder Schwimmen. Ich halte von diesen Plastiken in dem alter jedenfalls mehr als von Watte.

Die Krankenkasse wird diese sehr wahrscheinlich nicht übernehmen, kannst ja mal nett fragen. Jedenfalls gibt es da sehr große Preisunterschiede.

Und ob so eine OP nötig ist oder nicht - es gibt Eltern die entscheiden sich dagegen, wegen den risiken der OP. Ich kenne eine 30 jährige die deshalb fast Taub ist - da muss man dann für sich entscheiden was man für sein Kind möchte und fürs beste hält.

M'rIs.BGeetl^ejuicxe


Ich versteh das mit den Antibiotika nicht so ganz Hat Deine Tochter bei jeder MOE Antibiotika bekommen? :-o Die sind doch meistens gar nicht nötig..in den meisten Fällen sind doch Viren die Ursache. Ich hab, wenn der KiA Antibiotika vorgeschlagen hat, ihn erstmal ihr Blut untersuchen lassen und es hat sich gezeigt, dass es nie bakteriell war. Mit Antibiotika wär ich echt vorsichtig...

Bei 5 von 8 hatte sie Antibiotika bekommen. Das Problem war die Mandelentzündung dazu, deswegen war das AB wohl auch um schlimmeres zu vermeiden.

Ich habe mal gelesen, dass Kleinkinder noch sehr kurze Ohrtrompeten haben und schnell Bakterien ins Mittelohr kommen, und es von daher "normal" ist, dass sie sehr schnell Mittelohrentzündung bekommen. Das legt sich, wenn sie älter werden.

Es ist gut wenn Du es gelesen hast, aber nicht bei allen Kindern ist der Verlauf gleich ;-)

Das mit der OP verstehe ich nicht. Die Kinder haben doch nicht immer als Ursache Polypen. Was operiert man denn da immer, wenn die Kleinen oft diese Entzündungen haben?

Meine Kleine ist auch am schnarchen wenn sie ohne Schnupfen ist und die OP ist in der Hauptsache, weil hinter dem Trommelfell so viel Wasser ist, was nicht abfließen kann und die Belüftung nicht statt findet.

Ich war auch erst gegen eine OP, aber um ehrlich zu sein, ich kann meiner Tochter nicht die Schmerzen ab nehmen und meinen Job habe ich ebenfall jetzt verloren weil sie alle 2 Wochen was mit den Ohren hat :-(

Die Entscheidung war für mich ganz einfach, entweder Kind leidet weiter (wir scheißen mal darauf das ich gekündigt wurde, das ist Nebensache, denn Kind geht vor) oder aber es hat ab dan Ruhe und der Körper kann sich mal ebdlich erholen.

fast 20 Erkältungen in einem Jahr finde ich mit 4 Jahren dann noch zuviel, wo ich dann noch sagen muss, im Sommer war sie nicht verschont geblieben.

Es ist schlimm wenn Du im Sommer bei 40° Daheim bleiben musst, weil Dein Kind wegen Schnupfen und Mittelohrentzündung flach liegt. Da ist die Entscheidung im Sinne des Kindes so besser als gegen eine OP.

Und ob so eine OP nötig ist oder nicht – es gibt Eltern die entscheiden sich dagegen, wegen den risiken der OP. Ich kenne eine 30 jährige die deshalb fast Taub ist – da muss man dann für sich entscheiden was man für sein Kind möchte und fürs beste hält.

Hätten meine Eltern das damals bei mir machen lassen, wäre ich Heute nicht schwerhörig.

Ich hab so heftige Mittelohrentzündungen gehabt, das ich eine Schalleiterschwäche bekommen habe :-(

Und Einzelfälle gibt es immer, Risiken kann man nie ausschließen, auch bei solchen OP´s kann viel schief gehen.

PsiMa}050x9


okay....ich habe hier ein Kind, das noch NIE Mittelohrentzündung hatte und nun sieben Jahre alt ist....das mal nur nebenbei.

Ich finde es gut, daß du zum HNO bist und die OP ist echt nicht schlimm. Wundert mich jetzt nur ein wenig, daß du es so lange hinaus gezögert hast, wo du doch selbst schwerhörig bist. Grade dann ist man doch sensibilisiert, oder? Ist ja aber auch egal....du hast jetzt den vermutlich besten Weg eingeschlagen und wirst sehen, danach wirds besser werden.

w&hite} magxic


Erst, wenn das Kind nicht mehr vernünftig hört und spricht, macht eine OP Sinn

DAS finde ich extrem zu spät :(v

Was das Kind dann aufholen muss und wie sehr es vorher leidet.

Ein Op macht Sinn, wenn das Kind übermäßig leidet und eine OP eine große Erleichterung für Eltern und KIND ist.

Die TE kann das nur für sich entscheiden. Ich wünsche dir alles Gute! @:) :)*

S)unf$lowerI_7x3


Ich war auch so ein Mittelohrentzündungs-Kind. Dann kamen die Polypen raus – und alles war gut. Wobei meine Ma sich bewusst gegen die Paukenröhrchen entschieden hat, wg. der langfristigen Einschränkungen bspw. beim Schwimmen.

Zum Glück hat es dann auch wirklich gereicht, die Polypen entfernen zu lassen.

P!iMa0(50x9


Wenn das Kind nicht mehr vernünftig spricht? Oh mein Gott....

Mein Sohn wurde dieses Jahr im März operiert. Er hatte noch nie eine MOE, aber immer geschnarcht und mit offenem Mund geatmet. Bis endlich mal ein Arzt gesagt hat, daß er deswegen vermutlich auch nicht wirklich spricht. Kurz nach dem OP ging das dann los.....Und er ist jetzt drei und total hinterher mit der Sprache....hätten wir nur früher reagiert.

M#rs.BenetlIejuicxe


okay....ich habe hier ein Kind, das noch NIE Mittelohrentzündung hatte und nun sieben Jahre alt ist....das mal nur nebenbei.

Ich finde es gut, daß du zum HNO bist und die OP ist echt nicht schlimm. Wundert mich jetzt nur ein wenig, daß du es so lange hinaus gezögert hast, wo du doch selbst schwerhörig bist. Grade dann ist man doch sensibilisiert, oder? Ist ja aber auch egal....du hast jetzt den vermutlich besten Weg eingeschlagen und wirst sehen, danach wirds besser werden.

Sei froh, wenn Dein kind sowas noch nie hatte.

Warum ich so spät zum HNO bin?

Weil kein Arzt gesagt hat das ich den mal aufsuchen sollte, weil sämtliche Ärzte der Meinung waren, wenn´s noch schlimmer wird, dann sollte man mal zum HNO, jetzt bin ich auf eigene Faust gegangen.

Es ist zum kotzen wenn Dir sämmtliche Ärzte sagen, das so viele Mittelohrentzündungen normal sind und das irgendwann mal wieder vorbei ist. :-(

J1oli8x4


bewusst gegen die Paukenröhrchen entschieden hat, wg. der langfristigen Einschränkungen bspw. beim Schwimmen.

Heute kann man, aber zum Akustiker gehen, der macht abdrücke fürs Ohr und dann bekommt man solche Öhrstöpsel und dann ist man heute nicht mehr eingeschränkt ;-)

J)olxi84


Es ist zum kotzen wenn Dir sämmtliche Ärzte sagen, das so viele Mittelohrentzündungen normal sind und das irgendwann mal wieder vorbei ist.

Sie sagen es auch nur, weil sie weiter an deinem Kind, verdienen wollten. ;-)

mFauxma


Mein Sohn hatte auch ständig Mittelohrentzündungen als er Klein war. Als er 3 Jahre war habe ich aufgehört zu zählen , da waren es 100.

Die erste OP hatte er mit ca 3, 5 Jahren Ploypen raus, Paukenschnitt ohne Röhrchen. nach ca 2 Monaten war der Schnitt wieder zugewachsen und es ging weiter. {:(

2. OP mit 4,5 Jahren Paukenröhrchen, die haben aber auch nichts gebracht. Mittelohrentzündungen hatte er weiterhin, nur ist der Eiter durch die Röhrchen immer gleich abgelaufen, das habe ich daran gemerkt das sein Kopfkissen halt Morgens voll damit war.

Diese Röhrchen sind dann aber nach ca einem halben Jahr auch rausgefallen und er hatte bei seinen Ohrentzündungen wieder Schmerzen ohne Ende.

Auch hat sich wieder Flüssigkeit hinterm Trommelfell gesammelt wodurch er auch schwer hörte, da Nullkurve beim Schwingen.

Wir haben uns dann noch für eine 3. OP entschieden bei der Ihm sogenannte T-Röhrchen eingesezt wurden. Die klappen wie ein Klappdübel auseinander und können nicht von alleine rausfallen.

Die waren dann ungefähr 3 Jahre drin. Mittelohrentzündungen hatte er weiterhin , aber wie gesagt nicht so schmerzhaft, da der Eiter abgeflossen ist, und somit der Druck nicht ganz so gross war.

So wirklich verwachsen hat sich das erst vor ungefähr 3 Jahren, mittlerweile ist er Knapp 17 Jahre.

Was bei uns aber weiterhin ein Muss ist , das er bei Schnupfen sofort abschwellendes Nasenspray nimmt, damit das Ohr besser belüftet ist.

Warum einige Kinder dazu neigen hängt mit der Eustachischen Röhre zusammen.

Diese bildet eine direkte Verbindung zwischen Rachenraum und Mittelohr.

Bei manchen ist diese Röhre sehr kurz und daher können so leicht Infektionen vom Nasen-Rachenraum zum Ohr wandern.

DCespe^rate01


Die TE hatte ja nach Tips gefragt bei einer angehenden MOE. Meine Tochter hatte im Kleinkindalter auch immer und immer wieder MOEs, und wir hatten schon fast ein Abo beim HNO.

Bei einer angehenden MOE gab er mir damals diesen Tip: Äpfel!

Morgens, mittags, abends Äpfel. Die Kleine war vier, und ich wollte mir ihr in den Urlaub fliegen. Also entweder die Reise absagen oder "Äpfel". Wir haben es gemacht. Ich habe ihr wirklich drei volle Tage nichts anderes zu essen gegeben, und es hat geklappt.

Wenn ich mich recht erinnere, sollte wohl die Säure der Äpfel genau die sein, die die Bakterien im Ohr angreifen, ist aber auch schon so lange her.

mCaumxa


Als Training sind auch sogenannte Nasenballons gut, die mit der Nase aufgeblasen werden. Kann ein Kind mit 4 Jahren schon ganz gut hinbekommen.

Die TE hat aber auch gefragt ob es Jemanden gibt der Ähnliche Erfahrungen hat wie Sie.

Und nach meinen Erfahrungen haben ebend solche Hausmittelchen nicht geholfen (LEIDER), denn ich habe sie alle durch

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