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Dauerkrank seit Krippe, wie lange geht das so?

doanaxe87 hat die Diskussion gestartet


Meine Tochter geht nun seit Anfang Oktober in die Krippe, inzwischen ist sie fast 2 Jahre alt. Allerdings ist sie seither nie mehr als eine Woche am Stück auch nur annähernd gesund. Nach maximal fünf Tagen in der Krippe liegt sie mit Fieber flach und bleibt etwa 1,5 Wochen zu Hause.

Nun ist mir klar das es ziemlich normal ist das die Zwerge am anfang oft und viel krank sind, aber wie lange dauert das denn so? Wie viele Monate waren eure etwa so krank und wann wurde es mal so gut das sie ein paar Wochen am Stück in die Kripp egehen konnten?

Antworten
bwe*llagixa


Hallo danae *:)

Ja, das Thema kenne ich.

Mein Kleiner kam mit 12 Monaten in die Krippe, hielt anfangs prima durch, aber ab Dezember dann fast dauerkrank bis ca. Feb./Mrz.

Scharlach,Erkältungen, Virusinfekte, MOE (4x)

Mit mir im Wechsel, ich nehme jede Erkältung mit.

Das ist sowas von zermürbend, wenn einem auch noch die Arbeit im Nacken sitzt :-(

Zum Trost, mit dem Frühling wird es besser.

Über den Sommer war er dann nicht mehr (oder kaum) krank, kann mich an nichts erinnern.

Im Oktober ging es dann erneut los, Weihnachten war der Spuk zum Glück weitgehend vorbei.

Manchmal lasse ich ihn ein paar Tage länger zu Hause als nötig, wenn ich es organisieren kann.

Ich hoffe, wenn der Frühling kommt wird es auch bei euch besser :)*

d)anaxe87


Danke bellagia. Wir hoffen es auch so sehr. Wenn es nicht bald besser wird muss ich mir etwas neues ausdenken und sie rausnehmen, so kann ich einfach nicht studieren.

A3leonRor


Meine Arbeitskollegin hatte ein ähnliches Problem. Kind bei der TaMU und mehrere Monate gesundheitstechnisch Land unter. Ich hab gar nicht mitbekommen das sie schon wieder angefangen hat zu arbeiten weil sie schlicht nie da war.

Langsam wird es aber besser.

b[ell2agia


@ danae:

Ja, es ist einfach eine unglaublich üble Zeit.

Bei uns springt die Oma ein, allerdings deckt das dann gerade das Notwendigste ab, mein Geschäft hat unter dem Winter arg gelitten.

Ich fürchte allerdings, wenn du sie rausnimmst und dann mit 3 in den Kiga, dann musst du dann da durch und einen günstigen Zeitpunkt dafür gibt es wohl nie.

Wenn sie gut eingewöhnt ist würde ich mir den Schritt sehr gut überlegen.....

Das mit dem Frühling meinte der Kinderarzt übrigens auch und er hat Recht behalten... scheint sehr oft so zu sein.

Halt durch :)*

d<a'na1e87


Ich fürchte allerdings, wenn du sie rausnimmst und dann mit 3 in den Kiga, dann musst du dann da durch und einen günstigen Zeitpunkt dafür gibt es wohl nie.

Genau das ist auch meine Sorge. Gut eingewöhnt ist sie allerdings nicht. Sie braucht lange um in den Raum zu gehen, heute eine viertel Stunde und dann auch nur an der Hand der Betreuerin. Irgendwie scheinen die andern Kinder ihr zuviel zu sein. Angeblich hat sie gerade angefangen dort auch zu sprechen, allerdings habe ich das noch nie gesehen und ein wenig den Eindruck als wolle man uns nun beruhigen. Im letzten Gespräch hieß es jedenfalls noch das sie nichtmal Geräusche von sich gibt, von Sprechen konnte da nicht die Rede sein.

bKelblagixa


Wie ist denn die Eingewöhnung abgelaufen?

Hattet ihr eine sanfte Eingewöhnung? Also so, dass du sie so lange begleiten konntest, bis sie die Trennung akzeptiert hat und eine Beziehung zu einer der Erzieherinnen aufbauen konnte?

dUanaex87


Ja, es saß immer einer von uns mit drinnen und war da, sie akzeptiert auch die Erzieherinnen gut. Ihr machen die anderen Kinder "Angst". Sie spielt, aber nie richtig sondern immer so das sie die anderen Kinder beobachten kann, malt zum Beispiel ohne jeden Druck dahinter und guckt kaum auf das Papier.

Sie mag es auch nicht wenn alle sie ansehen, wenn wir sie abholen und andere Kinder noch wach sind ieht sie die Schultern hoch und senkt den Blick, lächelt aber dabei.

Wir haben schon beim Pekip beobachtet das sie die anderen Kinder lieber mit einem gewissen Abstand beobachtet, wie eine Versuchsanordnung. Das Spielzeug blieb häufig liegen, sie saß auf meinem Schoß und hat geuckt und geguckt und erst so nach 60 MInuten hatte sie die SItuation soweit sondiert das sie anfing zu spielen.

d7anJae8x7


Wir haben halt gehofft das sie sich sicherer fühlt wenn sie regelmäßig da ist, nur kommt es ja durch die ständigen Krankheiten gar nicht soweit.

B*ranbdor


Meiner Nichte geht es genauso. Sie ist im Moment mehr beim Kinderarzt als in der Krippe ^^ der meinte aber das wär normal.

bCel]la3gia


Wir haben halt gehofft das sie sich sicherer fühlt wenn sie regelmäßig da ist, nur kommt es ja durch die ständigen Krankheiten gar nicht soweit.

Ich kann dir nur aus meiner Erfahrung berichten, dass es kommen wird.... es dauert eben ein wenig.

Mein Kleiner kam im August in die Kita... und "richtig angekommen" war er dann im Frühjahr darauf.

Es hat eine ganze Weile gedauert, bis er zum Beispiel geweint hat, obwohl er nach den ersten Wochen wirklich gerne hin ging.

Inzwischen hat er schon echte Freunde dort und er lernt unglaublich viel, was das Sozialverhalten mit anderen Kindern angeht.

Ich würde sagen, seit dem Alter von 1,5 / 2 Jahren hat er wirklich profitiert.

Er ist aber noch immer in der Kita anders als zu Haus... im großen und ganzen "benimmt" er sich dort besser als zu Hause. ;-)

Wenn du gefühlsmäßig der Überzeugung bist, dass deine Tochter gut aufgehoben ist dort, dann würde ich es durchziehen in der Hoffnung dass es mit dem Frühling besser wird.

Nur wenn du irgendwie zweifelst, an der Einrichtung, an der Gruppengröße oder so.... dann würde ich mir Alternativen überlegen.

Ist ja auch immer eine Sache der Möglichkeiten und der eigenen Einstellung.

Eine Freundin von mir hat zur Kita eine Tagesmutter, weil sie alleinerziehend ist und im Schichtdienst arbeitet.

Diese nimmt den Kleinen auch, wenn er krank ist, hat nur ihn.... das klappt bei ihr ganz gut.

dCanaxe87


Im Grunde hab ich bei der Einrichtung ein super Gefühl, die Gruppe ist klein, der Betreuungsschlüßel der beste der ganzen Gegend. Ich hab nur das Gefühl das sie noch überfordert ist mit dem ganzen remidemi da. Sie ist sehr schüchtern und zurückhaltend. Bei der Tagesmutter war sie vorher und das ist sie super gerne hin gegangen, war etwas artiger als zu Hause, aber eigentlich einfach normal. Da gab es aber auch nur ein anderes Kind mit dem sie dann auch gespielt hat.

Ich bin echt hin und hergerissen weil ich eigentlich fürchte das sie den Asperger Autismus ihres Vaters geerbt hat und daher total überfordert sien könnte mit der Situation. Andererseits möchte ich ja das sie den Umgang mit anderen Kindern lernt.

A leonxor


Wäre es möglich mal ein anderes Kind aus der Gruppe nach euch zuhause einzuladen? Dann hätte deine Tochter Gelegenheit die in einem ruhigeren Rahmen besser kennenzulernen

b`ellXagixa


Wäre es möglich mal ein anderes Kind aus der Gruppe nach euch zuhause einzuladen? Dann hätte deine Tochter Gelegenheit die in einem ruhigeren Rahmen besser kennenzulernen

Ich finde das eine sehr gute Idee :)^

Ich bin echt hin und hergerissen weil ich eigentlich fürchte das sie den Asperger Autismus ihres Vaters geerbt hat und daher total überfordert sien könnte mit der Situation. Andererseits möchte ich ja das sie den Umgang mit anderen Kindern lernt.

An dem Punkt wird es für mich schwieriger....

Normalerweise würde ich denken, dass eine gute Kitagruppe helfen kann die Schüchternheit zu überwinden.

Mit Asperger Autismus kenne ich mich aber gar nicht aus.

In dem Falle kann ich gar nichts dazu sagen.

Wann kann man das denn feststellen?

Die Kita meines Sohnes ist eine integrative Einrichtung. Ich weiß von einem kleinen Jungen mit Herzfehler. Er war extrem schüchtern und unsicher.

Er wurde erst in eine ganz kleine Gruppe mit behinderten Kindern eingewöhnt.

Nach zwei Jahren, und wo er nun sehr viel an Sicherheit gewonnen hat und sich an den Kita Betrieb gewöhnt hat wird er nun in eine normale gemischte Gruppe eingewöhnt.

Die Entscheidung darüber wurde nach Kindesentwicklung getroffen.

Das scheint mir ein guter Weg, sollte deine Tocher wirklich betroffen sein, könnte so etwas vielleicht eine Möglichkeit sein? :)*

B2irnb3auQm8x7


Zur Krankheitsphase: man kann es nicht konkret abschätzen, denn jedes Kind und jedes Immunsystem kommt anders mit der geballten Ladung an Viren und Bakterien zurecht. Meine Tochter war bei der Eingewöhnung in die Krippe 9,5 Monate alt und ist seither dauernd, und damit meine ich wirklich dauernd, krank. Sie war, soweit ich mich erinnern kann, die ersten drei Tage im neuen Jahr mal wirklich infektfrei, aber ansonsten haben wir wahrscheinlich jegliche Formen von Rotz, Husten, Kotzerei und Ohrentzündungen durchgekaut. Ich muss aber sagen, solange sie sich gut fühlt, fieberfrei ist und gut geschlafen hat, gebe ich sie auch in die Krippe. Denn ein topfittes Kind ist einfach "utopisch" momentan. Die schlimmste Phase der Erkrankungen geht meist nach etwa 6 Monaten vorbei, aber wie gesagt, es kann auch deutlich länger dauern. Und in der Erkältungszeit lassen sich eben viele viele Infekte gar nicht vermeiden. Aber daran wächst das Immunsystem und das ist wichtig! Unsere Dreijährigen in der Grupe waren z.B. bloß ein paar Mal wirklich krank diesen Winter, die sind schon recht robust. ;-) Zum Asperger... Ich würde sagen, dass du dir erst mal keine Sorgen machen musst! Was du beschreibst muss keinesfalls Asper sein!!! Wir haben auch eine Jungen in der Gruppe, der sehr lange gebraucht hat, um sich einzuleben, wochenlang nur beobachtet, kein Wort gesprochen und auch viel geweint hat. Langsam geht es jetzt besser und er taut ein bisschen auf. Oft tun sich etwas ältere Kinder schwerer mit der Eingewöhnung, 2 Jahre ist ja schon nicht mehr so ganz klein und es dauert länger als bei den Minis. Ich war früher auch extrem abwartend und scheu, kann man heute nicht mehr behaupten. Wichtig ist, dass ihr nicht immer gleich alles in die Asperger-Kategorie steckt, weil ihr (verständlicherweise) Angst davor habt, dass sie es haben könnte. Bleibt zwar aufmerksam, aber ich würde da noch keine Schlüsse draus ziehen. :)*

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