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Sohn mit 2,5 Jahren trägt noch Windel

b)ell|agia


Mein Sohn verharrt auch nicht, er kommt an und sagt dass die Windel voll ist.

Er setzt sich mit voller Windel auch nicht hin.

Und Säugetiere sind von Anfang an alle viel selbstständiger als Säuglinge.

Ion-Ko<g Nitdo


und ich schrieb nicht "nein" für alle tiere, sonder für "tiere machne das und das ".

D+ieKGruxemi


Mein Sohn verharrt auch nicht, er kommt an und sagt dass die Windel voll ist.

Er setzt sich mit voller Windel auch nicht hin.

d.h. es ist ihm unangenehm/ er fühlt sich nicht wohl. Und er ist mind. 2 mal am Tag in dem Zustand. Ist es für sein Selbstwertgefühl tatsächlich schlimmer, ihn bei der Entscheidung, "trocken" zu werden, aktiv zu unterstützen, als dass er mehrmals täglich seine Exkremente um den Leib geschnallt hat, was er unangenehm empfindet? Wie gesagt, ich bin mir selbst nicht sicher.....

b@elelakgia


@ Kruemi:

ein Mal am Tag ist er in diesem Zustand.

Und ich sage ihm durchaus, dass er das auch auf dem Töpfchen machen kann, er mir nur vorher Bescheid sagen muss.

Hat er aber bisher nicht getan.

Und ich werde sicher nicht mit Argusaugen vor ihm sitzen und sobald er seltsam dasteht mit ihm ins Bad hechten und die Klamotten runterreißen. Nein, wenn er sagt, er will aufs Töpfchen... es ist eines da, das Angebot steht, er kennt die Funktion.

Und wie gesagt, im Sommer werden zu Hause auch mal probeweise windelfreie Zeiten getestet, mal sehen, wie ihm das gefällt.

DsieKru:emxi


Und ich werde sicher nicht mit Argusaugen vor ihm sitzen und sobald er seltsam dasteht mit ihm ins Bad hechten und die Klamotten runterreißen. Nein, wenn er sagt, er will aufs Töpfchen... es ist eines da, das Angebot steht, er kennt die Funktion.

Das mußt du auch nicht, und es kann ja jeder machen, wie er will.

Ich würde mein Kind vermutlich jedoch beobachten, und wenn er Signale gibt, dass er muß (Körperhaltung etc) würde ich ihn ansprechen: "Musst du mal? Willst du, dass ich dir helfe, aufs Töpfchen zu gehen? Komm, wir versuchen das mal" oder so ähnlich. halt ermunternd, das zu versuchen, jedes mal, wenn er offensichtlich muss. Aber auch nicht vor Enttäuschung zusammenbrechen, wenn das Kind es eben nicht versuchen will.

ich meine, man fragt sein Kind ja auch zwischendurch, ob es etwas essen/trinken/spielen/rausgehen/zusammen basteln etc will und wartet nicht immer darauf, dass es von sich aus danach fragt, oder? manchmal scheint es, als wenn das Fragen nach dem "musst du mal, wollen wir zum Töpfchen gehen" fast tabu ist, weil es ja Druck aufbauen könnte.

FDurixous


Ich weiß nicht, ob das schon als Tipp genannt wurde, aber wir hatten uns bei beiden Kindern folgendes überlegt:

wenn von ihnen selbst der Wunsch kam, aufs Töpfchen zu gehen, durften sie sich anschließend immer einen Aufkleber von einem Aufkleber-Bogen aussuchen und an eine dafür definierte Stelle im Kinderzimmer kleben.

Das hat beim Großen super und beim Kleinen mittelmäßig funktioniert.

Eine kleine Zusatzmotivation war es auf alle Fälle. :-)

hrat9schi&pu


Also ich habe bei uns in der Kita auch Kinder, die erst mit 3 trocken sind, meine Nachbarstochter ist fast 4 und trägt manchmal noch Windeln.

Meine Kinder haben beide die gleiche Erziehung bekommen, die Große ar mit 2, 5 trocken, der Kleine mit 3,5.

Mach dir mal keine Gedanken und wenn das Kind noch keinerlei Interesse daran zeigt würde ich mir den Stress mit den ständig nassen Sachen nicht geben. Im Sommer nur mit Schlüppi draußen spielen lassen finde ich dagegen ok, eine Schlüppi zu waschen ist leichter als das komplette Programm.

Wegen den Süßigkeiten, ganz einfach kauf keine. Klingt simpel, ist es auch. Wenn er was süßes will, sagst du wir haben nichts und gut ist. Wenn er was süßes will gib ihm Obst, ist auch süß. Wenn er keine Alternativen hat wird er es schon essen, Kinder verhungern nicht freiwillig.

bVell1agixa


@ Hatschipu:

genau das plane ich auch im Sommer... wenn es dann aber nicht klappt, habe ich auch noch keinen Stress :-)

Ich würde mein Kind vermutlich jedoch beobachten, und wenn er Signale gibt, dass er muß (Körperhaltung etc) würde ich ihn ansprechen: "Musst du mal? Willst du, dass ich dir helfe, aufs Töpfchen zu gehen?

Wenn man es sieht, dann ist er schon dran... und da störe ich dann nicht mehr.

Wenn man mich stört geht nämlich gar nix mehr... das ist ne ganz blöde Sache.

Und das Angebot steht ja, er wird am Morgen und am Abend gefragt.

Mit 2,5 ist da auch noch keine Eile angesagt. Von seinen Freunden ist noch keiner trocken, bei den Kita Kindern in seinem Alter eher die Mädchen, die schon üben... Und seine Aussage zur Kita Toilette ist ganz klar.

Nicht Kita Töpfchen gehen, nur Hause!

So ein Belohnungssystem, wie Furious es vorschlägt würde ich evtl. nach dem dritten Geburtstag anwenden... erst mal warte ich einfach ab :-)

Nyaidexe


ab einem Jahr kann das Kind seine Blase steuern, Bescheid geben wenn es muss,

Vielleicht habe ich es überlesen, aber woher weißt Du das, Honey Bunny?

hPatsc$hipu


Weil sie inder Krippe gearbeitet hat...

aber gerade dann müsste sie wissen, dass man das nicht pauschal sagen kann ;-)

Ich kenne auch Kinder, die schon mit 1 1/2 trocken waren (die Freundin meines Sohnes z.B.),

jedoch kenne ich auch Kinder, die sich eeewig Zeit ließen und kein Interesse am Klo zeigten, das sind dann aber die, die von einem Tag auf den anderen komplett trocken sind ohne Unfälle. Ich kenne ne Menge Kinder und keiner ist wie der andere.

h*aQtschxipu


Ach so ich komme übrigens auch aus dem Osten und arbeite im Kindergarten. Mein Freund (Jahrgang 1980) wurde früher an der heizung angebunden, damit der nicht vom Töpfchen aufsteht bevor was drin ist, soviel dazu dass früher alle mit 1 Jahr sauber waren ;-)

Bei uns in der Kita sind in der Zwergengruppe 6 Kinder von 1-2 Jahren und die gehen auch alle gemeinsam aufs Klo, davor steht ne Bank, auf der sie warten bis sie dran sind,

aber kein Kind wird gegen seinen Willen aufs Klo gesetzt (wir haben so eine richtig kleine Minitoilette), und es bleibt keiner sitzen bis was drin ist,

sondern nur bis der Vorgänger eine neue Windel an hat.

Wenn was drin ist freuen wir uns, wenn nicht ists auch egal. Es geht aber relativ schnell bis sie den Sinn verstehen und ins Klo machen. Das heißt aber nicht, dass die Windel weg bleibt, dnen daneben gehts trotzdem oft genug. Wenn die Windel über längere Zeiträume trocken ist (also über Wochen), dann bleibt sie weg. So kann sich jedes Kind in seinem Tempo entwickeln und wird zu nichts gedrängt.

A#eesxsa


Bei uns in der Kita sind in der Zwergengruppe 6 Kinder von 1-2 Jahren und die gehen auch alle gemeinsam aufs Klo, davor steht ne Bank, auf der sie warten bis sie dran sind,

aber kein Kind wird gegen seinen Willen aufs Klo gesetzt (wir haben so eine richtig kleine Minitoilette), und es bleibt keiner sitzen bis was drin ist,

sondern nur bis der Vorgänger eine neue Windel an hat.

Wenn was drin ist freuen wir uns, wenn nicht ists auch egal. Es geht aber relativ schnell bis sie den Sinn verstehen und ins Klo machen. Das heißt aber nicht, dass die Windel weg bleibt, dnen daneben gehts trotzdem oft genug. Wenn die Windel über längere Zeiträume trocken ist (also über Wochen), dann bleibt sie weg. So kann sich jedes Kind in seinem Tempo entwickeln und wird zu nichts gedrängt.

Ich glaube, damit könnte ich mich gerade noch anfreunden.

Denn da klingt wirklich einfach nur danach als würde der Toilettengang wie ein Art von Ritual eingeübt und nicht per se Druck ausgeübt dass dabei dann auch schon passiert was man auf der Toilette später mal machen sollte ;-)

Das ist die erste Beschreibung dieser Art die ich ganz ansprechend finde :-) und auch für meinen Sohn akzeptiert hätte.

R,ogerURabbixt


Gibt es eigentlich Studien, ob ostdeutsche Kinder mehr Verhaltens- und Persönlichkeitsstörungen haben als andere ?

Na klar, ich habe jetzt noch Alpträume von meinen kollektiven Klo-Sessions und geh aus lauter Gewohnheit nur in Gesellschaft pinkeln.

Aber mal im Ernst: Inwiefern sollen denn Kinder davon psychische Schäden erleiden?

SXcarxo


Ich habe mal meine Mutter gefragt, wann ich und mein Bruder trocken waren. Das ist natürlich nur ein "Einzelfall" (keine Ahnung, habe selbst keine Kinder), aber ich fand es dann doch erstaunlich, dass sie sagte, wir beide seien so ca. 1,5 Jahre alt gewesen, als wir trocken waren.

Allerdings anfangs nicht über Nacht. Aber am Tag gings aufs Töpfchen.

Außerdem meinte sie, sie hätte und manchmal auch einfach ohne Windeln umherlaufen lassen, dann merken wir, wenn wir nass sind und es ist ziemlich unangenehm. ;-D

Was soll ich sagen, ich find des gut. :)z

A-ehessa


Also meine Eltern haben acht Kinder großgezogen - bei den ersten sieben Kindern gab es noch keine Pampers usw.

Und wir waren alle sehr unterschiedlich schnell trocken.

Was meine Mutter mir beigebracht hat, ist allerdings, sehr stark darauf zu achten das man nicht den Zeitpunkt verpasst an dem das Kind offensichtlich Interesse hätte.

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