» »

Sohn mit 2,5 Jahren trägt noch Windel

ATeesmsVa


Außerdem meinte sie, sie hätte und manchmal auch einfach ohne Windeln umherlaufen lassen, dann merken wir, wenn wir nass sind und es ist ziemlich unangenehm. ;-D

Das ist bei uns in der Familie auch schon immer so üblich gewesen - im Sommer bzw wenn es nicht gerade kalt draußen war, wurden die Windeln einfach weggelassen.

Nur sind die Kinder davon auch alle nicht so früh trocken geworden. Vor dem zweiten Geburtstag war bei uns keiner trocken, manche erst weitaus (!) später - alle sehr unterschiedlich...

Ich glaube schon, dass ein Kind dadurch das es auch mal so "läuft" eher eine Art Bewusstsein für seine Ausscheidungen bekommt - aber eine gewisse Kontrolle drüber kann es eben nur bekommen wenn es die Fähigkeit dazu auch körperlich schon entwickelt hat ;-) und das klappt ja nicht schneller nur weil man das Kind früher mal ohne Windel lässt oder auf den Topf setzt ;-)

R%oma$na4x0


Zu den ersten Beitrag von MuttivonMax

Was heisst hier alle regen sich auf?

Ist das dein Kind, oder ihres Kind?

Du hast garantiert nichts falsch gemacht.

Ich habe fünf Söhne und jeder von den war mit drei Windelfrei. Ich habe auch den Sommer genutzt um zu üben.

Also ich weiss nicht was deine Familie dir da so erzählt, aber ich kenne überwiegend Leute, deren Kinder eben mit drei keine Windeln getragen haben.

Ich kenne aber wirklich genug Kinder die erst später sauber gewesn sind.

Ich denke, da es warm ist, kannst du damit anfangen, dann hast du bei konsequente übung spätestens in zwei wochen das thema durch. So war das bei uns auch. Wenn nicht, dann ist der Schliessmuskel bei deinen Kind nicht so weit

_cHexike_


Aber mal im Ernst: Inwiefern sollen denn Kinder davon psychische Schäden erleiden?

Frei nach Freud und Wikipedia ;-) :

In der analen Phase (ca. 2./3. Lebensjahr) erlangt das Kind zuerst durch das Ausscheiden von Exkrementen und anschließend durch deren Zurückhaltung Befriedigung. Abhängig von kulturellen Normen können äußere Anforderungen in Konflikt zu diesen Bedürfnissen stehen, wodurch die Freude, die das Kind an dieser Stimulationszone empfindet, reguliert und unterdrückt wird. Diese Phase trägt zur Reinlichkeitserziehung, zum Erlernen des sozialen Miteinanders, zur Konfliktfähigkeit und zur späteren Über-Ich-Entwicklung bei. Nach Freud kann das Kind in der analen Phase in Konflikte geraten, je nachdem, wie von den Erziehern mit der Sauberkeitserziehung umgegangen wird. Ungelöste Probleme können unter Umständen zur Herausbildung eines so genannten "analen Charakters" führen, der durch Geiz, Pedanterie und übertriebenen Ordnungssinn gekennzeichnet sei.

Freud ist natürlich auch nicht unumstritten und ich weiß gar nicht, wie viel ich für mich dem Ganzen beimessen würde. Aber so rein theoretisch finde ich den Ansatz im Zusammenhang mit dem Potten bedenkenswert.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Kinder- und Jugendmedizin oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Säuglinge · Kinderwunsch · Sternenkinder · Kinder nach Geburtsmonaten


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH