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Sohn mit 2,5 Jahren trägt noch Windel

A:eessxa


ist bei Erwachsenen doch aber auch so?

Wenn du mal musst und dich auf Toilette setzt fließt es auch einfach so, es sei denn man strengt sich Super an es zurück zu halten. ;-)

Nein, ein Kind dass *Du* auf den Topf setzt und das nicht selbst gesagt hat das da wirklich was raus muss - und dass dann reflexartig in den Topf pinkelt ist nicht dasselbe wie ein Erwachsener der sich auf die Toilette setzt und dann die Blase öffnet.

Und ich halte es durchaus auch für möglich, das ein Kind einfach so mal sagt, dass es auf die Toilette will ohne zu müssen einfach weil es ja sein könnte das was raus kommt und es dann gelobt wird - egal ob es jetzt muss. Und wenn dann wirklich was rauskommt - per Reflex, nicht weil das Kind das wirklich gespürt hätte - wird das natürlich als "das Kind hat das gemerkt und wollte deshalb auf die Toilette gewertet" ;-)

HKoneyc_BuLnnye9x1


Chi

Wenn man muss, nicht wenn man nicht muss @:)

Und über einem kleinen Becher ist es ja auch was anderes als normal aufm klo

JZoli8x4


hallo,

Kinder sin wirklich verschieden, ich selber habe 3 und alle 3 waren (Für die heutige Zeit) früh Trocken (Knapp 2, etwas über 2 und 2 Jahre Tags und 2 3/4,3J.3M. und 2,5Jahren auch nachts) :)z Und ja ich komme aus dem osten ]:D

dass die Kinder in dem Alter nicht merken, wenn sie mal müssen. Aber wie läuft das denn dann mit "windelfrei". Angeblich machen sich doch schon kleine Babies bemerkbar und die Eltern reagieren drauf.

Und ja die Kinder geben Signale, da muss man aber drauf achten, bei den beiden grossen weiss ich das nicht mehr so, aber der kleine hat geschwankt als er musste und für gross gestampft :)z

Wir haben es so gemacht, die Windel weg und wäsche kassiert, das dauerte nicht lang und das Thema war erledigt.

c$hxi


Wer setzt sich denn bitte auf Klo, wenn er nicht muss – und muss dann doch? Ich stell mir das anscheinend ziemlich abstrus vor.

Mit den Bechern habe ich kein Problem – sofern ich denn auch was in der Blase hab. Und wenn da zu wenig drin ist, muss man sich halt "zwingen" um was raus zu kriegen. Würd ich meinem Kind nicht antun wollen, es nur wegen ein bisschen Applaus auf den Topf zu setzen, damit es was rausdrücken kann und dann gelobt wird.

D+ieKrHuemi


ist bei Erwachsenen doch aber auch so?

Wenn du mal musst und dich auf Toilette setzt fließt es auch einfach so, es sei denn man strengt sich Super an es zurück zu halten.

eben. Der Umfang der eigenen Entscheidung beschränkt sich da wohl nicht auf das "wann" sondern nur auf das "wo". Und ab dem Moment, an dem Kinder das "wann" kurz vorher spüren, finde ich es nicht verwerflich, wenn sich die Eltern rausnehmen, bei der Entscheidung des "wo" ihre Prioritäten zu zeigen.

Ebhemali'ger \Nutzer (#2q828x77)


Wer setzt sich denn bitte auf Klo, wenn er nicht muss – und muss dann doch? Ich stell mir das anscheinend ziemlich abstrus vor.

Also meine Blase ist nicht von einer Sekunde auf die andere proppevoll.

Daher gehe ich nochmal auf die Toilette bevor ich von der Arbeit 1,5 Stunden nach Hause pendel und entleere meine dann leicht gefüllte Blase ohne vorher wirklich zu "müssen".

A4eYesxsa


Ich finde es interessant zu lesen das manche tatsächlich nicht zwischen dem reflexartigen Urinablassen der Kinder wenn sie einfach mal so auf den Topf kommen - oder sich weil sie wissen, dass da für dann Applaus kommt, auf den Topf setzen lassen (auch wenn sie selbst nicht spüren ob was kommen könnte) - und dem Auf-die-Toilette-gehen von älteren Kindern und Erwachsenen unterscheiden.

Dabei liegt dazwischen ein riesengroßer Unterschied...

Hoon1ey_B}unLnyx91


Wer setzt sich denn bitte auf Klo, wenn er nicht muss – und muss dann doch? Ich stell mir das anscheinend ziemlich abstrus vor.

ich!

Ich gehe generell nochmal auf Toilette bevor ich zb weggehe oder ins Bett gehe - damit ich unterwegs nicht muss bzw nicht nochmal aufstehen muss vorm einschlafen

c5hi


Die Blase meldet sich ja auch nicht erst, wenn sie proppevoll ist, sondern relativ zeitig.

Wenn ich weiss, ich fahr jetzt 4 Stunden durch die Gegend und hab vor ner Stunde noch einen Kaffee getrunken, kann es sicher auch sein, dass ich die paar Tropfen rausdrück, bevor ich los fahr. Aber das ist wieder dasselbe Thema: man muss sich ein wenig zwingen, damit beide Schließmuskeln sich öffnen. Es ist wesentlich entspannter, wenn der eine Schließmuskel sich eh schon allein öffnet (weil auch Harndrang da ist) und man nur noch den zweiten, den man eh bis zur Notsituation hin selbst kontrolliert, öffnen muss und es plätschert.

Wesentlich entspannter fürs Kind.

D(ie2Kruxemi


manche Kinder sind einfach schneller in ihrer Entwicklung und ggf. auch etwas cleverer als andere. So ist das nunmal im Leben. Und es ist auch völlig normal, dass Eltern untereinander ihre Kinder vergleichen (wie groß, wie schwer, wann das erste Wort, wann der erste Schritt, wann die erste nacht ohne Windel etc) Und wenn man nunmal ein Kind hat, dass langsamer ist als andere, ist entweder das KInd eben langsamer in der Entwicklung oder die Eltern haben es anders als die anderen Eltern gehandhabt. da es aber in einer leistungsorientierten Zeit für Eltern immer irgendwie blöde ist, festzustellen, dass ihr Kind oder sie selbst "hinterher" sind, werden dann die Eltern/Kinder, die es früher geschafft haben, in die Ecke "das ging nur mit Zwang, ewigen Töpfchen-Gesitze/unnormal/gegen die natur/ traumatisierend " etc geschoben.

b)ell\agixa


Wichtig füt das Kind ist es, die Entscheidung selbst zu treffen.

Wichtig für sein Selbstwertgefühl.

Ich frage meinen Sohn, ob er aufs Töpfchen möchte.

Wenn er möchte, dann klappt es auch, wenn er nein sagt, dann eben nicht.

Im Sommer wird er dann erfahren, wie es sich ohne Windel draußen anfühlt, ich bin mir fast sicher, dass er dann seine Entscheidung treffen wird.

bfel@lagi%a


Und nein, lach... früh trocken sein hängt nicht mit der Intelligenz zusammen. :-D

A>eeQssxa


Wie war das noch mit dem grünen Zweig?

Ich würde mal sagen: Eltern sollten das Recht haben, es so zu handhaben wie sie wollen. Und da fände ich es schon wichtig dass da für einzelne Kinder dann zwischen Eltern und Erziehern bestimmte Absprachen getroffen werden können - egal ob die jetzt Topfen bedeuten oder aber eben darauf warten bis das Kind selbst anzeigt das es soweit ist.

Ich halte es generell für unangemessen wenn einfach alle Kinder in der gleichen Weise behandelt werden - in Bezug auf die Sauberkeitserziehung meine ich jetzt.

Weil sich gerade darin sehr große Unterschiede zeigen.

A6eesTsa


Im Sommer wird er dann erfahren, wie es sich ohne Windel draußen anfühlt, ich bin mir fast sicher, dass er dann seine Entscheidung treffen wird.

Genau das meine ich mit "anbieten" ;-)

M8opLpen


da es aber in einer leistungsorientierten Zeit für Eltern immer irgendwie blöde ist, festzustellen, dass ihr Kind oder sie selbst "hinterher" sind, werden dann die Eltern/Kinder, die es früher geschafft haben, in die Ecke "das ging nur mit Zwang, ewigen Töpfchen-Gesitze/unnormal/gegen die natur/ traumatisierend " etc geschoben.

Dass man die Kinder vergleicht ist sicher natürlich und normal, zum einen ist es einfach interessant, zu erfahren, wie es bei anderen so läuft oder gelaufen ist, und zum anderen ist man sicher auch stolz, wenn bei einem selbst, respektive dem eigenen Kind, eine Sache schneller, besser oder unproblematischer läuft als bei anderen. Ist denke ich einfach menschlich, und da kann sich vermutlich auch keiner von frei machen.

Aber den Toilettengang als etwas darzustellen, dass wir in unserer heutigen, leistungsorientierten Gesellschaft besonders früh erreichen müssen, finde ich schon eine eigenartige Überlegung.

Als meine Tochter 8 oder 9 Monate alt war, habe ich meine Arbeitskollegen am Job besucht und eine fragte mich, ob ich meine Tochter denn schon aufs Töpfchen setzen würde. Ich hab sie glaub ich so angeguckt... :-/ :-o ... aber sie war echt der Meinung, sonst würde ich sie nicht trocken bekommen. %-|

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