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Kind 2,5 Jahre hat Polypen und Blutergüsse in beiden Ohren

Ihdem;o 0 7 hat die Diskussion gestartet


Hallo Zusammen,

Mein Sohn hat Aufgrund verminderten Hörvermögens Sprachprobleme.

Ich war mit meinem Sohn (2,5 Jahre alt) bei 2 HNO Ärzten.

Der erste HNO rät zu sofortiger Entfernung der Polypen und zur Belüftung der Ohren, Schnitte an den Trommelfellen durchzuführen. Ich muss dazu sagen, das dieser HNO zusätzlich Spezialist für kindliche Hörstörung ist. (Pädaudiologie)

Weil ich eine 2. Meinung hören wollte bin ich kurz darauf zu einem weiteren HNO gegangen und dieser ist zum gleichen Befund gekommen, hat aber zunächst dazu geraten meinen Sohn homöopathisch zu behandeln. Nach 2 Wochen meinte er durch eine kurze Messung eine Besserung des Hörvermögens festgestellt zu haben.

Jetzt möchte er ihn weiterhin homoöpathisch behandeln und meinen Sohn dazu ganz auf homöpathischer Basis untersuchen.

Ich möchte wissen, ob sich jemand damit auskennt und eventuell auch schon mal so eine Entscheidung treffen musste.

Über hilfreiche Antworten würde ich mich sehr freuen.

Vielen Dank :-)

Antworten
JsohUannxa84


Aus Erfahrung kann ich da nicht schöpfen, aber wenn tatsächlich eine Besserung eingetreten ist, spricht doch nichts dagegen, erst einmal sanft zu probieren?

Wenn es nichts bringt, kann doch immer noch operiert werden, oder wird in der Zwischenzeit wertvolle Zeit verloren?

Ich bin auch Mama und würde wohl in der Reihenfolge vorgehen.

IGdlemo 0x7


Hallo Johanna,

vielen Dank für Deinen Rat oder Beitrag :-) .

Du hast im Prinzip Recht, es ist nur das der eine sagt, daß es schnell gemacht werden soll und er andere sagt, daß es noch ein "Bißchen" warten kann.

Aber jede andere Mutter sagt mir halt, das sie es so schnell wie möglich operieren lassen würde.

bJeetle9juicxe21


also es ist keine heftige OK, diese Schnitte inklusive Paukenröhrchen haben superviele klein Kinder und Polypen werden eh nicht entfernt sondern nur abgeschnitten.

Bei ner Mandelop wäre ich auch vorsichtig, das ist gar nicht so ohne,... aber das hier ist wirklich routine und die Kinder gehen nach einer Nacht im KH wieder heim.

Ich persönlich halte wenig von Homöopathie auch wenn sie in Einzelfällen sicher hilft, jedoch wie hier frag ich mich was das für stoffe sein sollen die helfen ein minderbelüftetes Ohr (durch wachstum der Kinder wird da oft einiges Anatomisch verschoben) oder wuchernd Polypen zu schrumpfen. das kann in meinen augen keine Pflanze der Welt schaffen.

Klar bei Erkältung, Wunden etc können Pflanzen helfen sei es nun auf pflanzlicher Medizinbasis oder auf homöopatischer... aber ein gebrochenes Bein würde man ja auch nicht mit Globulis behandeln...

LBiCla iBla.ulficht


Hallo ich habe selbst eine Tochter (4)mit Hörproblemen. Sie trägt auch Hörgeräte.

Und ich sage je früher , desto besser.

Laß´es operieren. Kinder stecken eine OP in dem Alter gut weg. Es spricht ja nichts dagegen wenn man die homöophatische Sache parallel weiter betreibt.

P;iMa0x509


Ich kann da aus eigener Erfahrung sprechen.

Meinen Sohn hab ich mit knapp zwei Jahren bei HNO vorgestellt, weil er so sehr geschnarcht hat und bis dato auch schon in der Sprachentwicklung auffällig war.

Wir haben ihn ein Jahr beobachtet und ihm auch homöopathische Tropfen gegeben. Wobei es einfach so war, daß seine Mandeln und Polypen zu groß waren. Es hätte sein können, daß sich das in dem einen Jahr verwächst. Aber mit Globuli sie zum schrumpfen bringen ist in meinen Augen naiv gedacht....also ich hatte mir da keinen Erfolg versprochen.

Letztendlich haben wir ihn operieren lassen und es war die beste Entscheidung, die wir treffen konnten. Leider hängt er nun nach wie vor mit seiner Sprachentwicklung mächtig hinterher, weil wir durch abwarten und Globuli ihm ein Jahr Zeit genommen haben. Dafür dürfen wir jetzt zum Logopäden. Müsste ich nochmal entscheiden, dann würde ich in unserem Fall die OP gleich machen.

Er hatte übrigens auch Paukenergüsse in beiden Ohren, weil die Belüftung durch die großen Polypen nicht gegeben war.

S=ternc>hen5x2


Also ich habe letztes Jahr bei meinem Sohn die Mandeln schaelen lassen, Polypen raus und die Schnitte in die Ohren machen lassen. Hat sich total gelohnt. Medizinisch gesehen hoert mein Kleiner viel besser, er bekommt besser Luft und er schnarcht nicht mehr. Ich wuerde es sofort machen lassen und keine weitere Zeit verschenken. Bei uns ist das uebrigens ambulant gemacht worden.

P!iMa,050x9


@ Sternchen:

echt, Mandeln schälen ambulant? Super....wir mussten nur wegen den Mandeln bleiben...

SFter=nchen"52


Ja, der HNO hat uns fuer acht Uhr bestellt und um zwei konnten wir heimfahren. Bedingung war, dass man eine Klinik in maximal fuenfzehn Minuten erreichen kann und das 24 Stunden eine zweite Person anwesend war.

P5iMa:05N09


@ Sternchen:

Das ist ja echt klasse. Bei uns haben sie sich sogar so angestellt, daß ich nicht mal in die Kinderklinik durfte, wo alles auf Kinder ausgelegt ist, weil diese sich im anderen Gebäudetrakt der HNO befand. Wir durften nicht mal ins Spielzimmer rüber oder so und mussten insgesamt drei Tage bleiben. Wobei es dann fünf waren. Tag der Einlieferung mit Voruntersuchungen, OP-Tag, und dann drei Tage....(total überflüssig...haben uns dort dann noch die Rotaviren eingefangen und deswegen verlängert....wäre daheim nicht passiert)

hBagc-tfysja


ich würde es davon abhängig machen, wie dringlich das ganze ist. wie sind denn die werte des hörtests? wenns nicht soo schlecht ist, würde ich noch den sommer über warten und schauen, ob bei abklingen der dauerrotznase das lymphgewebe etwas zurückggeht.

sind die hörwerte wirklich schlecht, würd ich es sofort machen lassen.

meiner hatte mit 1,5 jahren eine paukenröhrchen-op mit polypen-abschabung. er war zu dem zeitpunkt schon fast taub, weil wir drauf warten mussten, dass er eine gewisse gewichtsgrenze knackt, damit sich ein arzt dran traut.

ist nicht schön, das aufwachen war nicht grad lustig, aber 2 stunden später war der junge quietschfidel und von der op war nix zu merken.

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