» »

Sturz auf den Kopf, Kind top fit

eCmo!z%ionaxta hat die Diskussion gestartet


Hallo,

nachdem mein Sohn (4) heute auf den Kopf gefallen ist und ich mit ihm dann in die Notaufnahme gefahren bin – da Mittwoch, alle ärzte zu – wurde mir dann gesagt dass das Kind "in Ordnung scheint" allerdings zur Beobachten bleiben soll. Ich habe ihn allerdings entlassen, weil ich umso mehr wir uns dort aufhielten merkte, dass er soweit fit ist. er turnt, singt, springt, spielt... alles was ein fittes Kind eben so tut.

In erster Linie wollte ich mal fragen, ob denn noch irgendwelche Probleme auftreten können, aktuell sind 5 Std vergangen, könnte da noch eine Spätfolge kommen?

er möchte nun unbedingt morgen in die Kita gehen, wie sieht das da aus? kann ich ihn schicken wenn er die nacht ruhig schläft und auch nicht erbricht? er trinkt gut und isst

gut. aktuell versucht er zu schlafen, alles wie immer.

Wie sieht das rechtlich / kassentechnisch aus?

Kann man dazu jmd was sagen?

Danke im Voraus.

Antworten
S{uyperkr,öxte


Hm, meine Kinder sind schon öfter auf den Kopf gefallen. Ich beobachte dann, wenn ihnen nicht schlecht ist, nicht plötzlich müde ist und die Pupillen gleichmässig aussehen laß ich sie. Und wenn sie fit sind dürfen sie auch in den Kindergarten.

Wenn du dir unsicher bist dann leg dich heute Nacht zu ihm. Wird schon.

PFiMa0x509


Aus welcher Höhe und auf was für einen Boden ist er denn gefallen?

Ich würde nachts ab und an mal zu ihm rein schauen. Theoretisch könnte natürlich noch was kommen. Sprich wenn sich im Kopf zum Beispiel ein Hämatom oder so gebildet hätte. Aber ich würd mich da nicht so verrückt machen, wenn er jetzt topfit herum springt.

Wir waren mit beiden Kindern schon wegen Stürzen in der Notaufnahme. Die machen die üblichen Tests, einmal wurde der Kopf geröntgt, aber ansonsten nur halt das übliche. Kind spricht bzw. weint gleich, erbricht sich nicht, kann gerade laufen, Augen reagieren....naja, weißt du ja selbst.

Ich würde ihn morgen in den Kindergarten schicken, wenn er ruhig schläft. Kannst ja im Kindi Bescheid sagen, was heute war. Falls dann doch noch was sein könnte, dann wissen die Bescheid, daß sie schneller reagieren müssen.

Ansonsten dran denken, daß die Kleinen meistens Schutzengel im Dauereinsatz haben.

eymozhioOnata


"hoch" ist so eine Sache... Es waren schätzungsweise 90cm? oder vielleicht 1m? also so um den dreh.... es war Pflastersein... er stand auf einer kleinen erhöhten "mauer" und wollte sich eigentlich nur hinsetzen! :(

S(upemrkQrötxe


Ja, das ist schon hoch. Ich hatte mal eine Gehirnerschütterung wegen 20cm %:| . Da bin ich ganz blöd aufgekommen. Quartier die die Nacht neben ihm ein. Meine Mutter hatte damals ein Hämatom im Kopf, das wurde entdeckt weil sie schlimme Kopfweh hatte und ihr sehr schwindelig war. Sie hatte sich an einen Balken gestossen im Keller.

Mein Mann ist als Kind vom Traktor gefallen, mit dem Kopf zuerst und der hatte nichts. Also manchmal weiß ich auch nicht. Ich kenne diese sorgen nur allzu gut.

e-mozioRnatxa


Er schläft jetzt in seinem Zimmer, tür ist offen. Werde oft nach ihm schauen, aber ich denke dass das alles in Ordnung geht. Die Wunde ist zwar noch zu sehen, ist aber heller als heute Nachmittag. Mache mir da keinen großen Kopf mehr. Mich würde auch interessieren, was denn versicherungstechnisch passiert wenn er morgen in den Kindergarten geht...

B'amBaRm6x6


Sprich es an wenn, du ihn in den Kindergarten bringst.

Sag das er fit ist und wenn sie ihn da behalten sollte es keine Probleme geben. auch versicherungstechnisch nicht.

E*rJdbee$r-Engxel


Ich kenne es so, dass Kinder mit Commotio 48h überwacht werden und zwar mit anfangs stündlichen Kontrollen, später weiteren Kontrollen. Das ganze natürlich auch in der Nacht also wecken, in die Augen leuchten, schauen ob das Kind adäquat reagiert oder verlangsamt erscheint. Gerade Blutungen im Kopf können auch erst mit der Zeit zu Symptomen führen.

AVe!ess,a


Ich kenne es so, dass Kinder mit Commotio 48h überwacht werden und zwar mit anfangs stündlichen Kontrollen, später weiteren Kontrollen. Das ganze natürlich auch in der Nacht also wecken, in die Augen leuchten, schauen ob das Kind adäquat reagiert oder verlangsamt erscheint. Gerade Blutungen im Kopf können auch erst mit der Zeit zu Symptomen führen.

Ich habe als Kind sogar mehrere Gehirnerschütterungen bekommen und auch jüngere Kinder in meiner Familie sind schon auf den Kopf gestürzt und mussten untersucht werden. Aber kein einziges Kind ist so "überwacht" worden. Wirklich kein einziges...

P(i_Ma0l50x9


Also das mit dem Überwachen habe ich auch noch nie gehört. Auch von keiner einzigen Mutter im Kindergarten, Turnen, Spielkreis oder so.

Versicherungstechnisch kann dir da normal Garnichts passieren. Dein Sohn ist unauffäliig, du warst im Kh und die haben ja nicht zu dir gesagt, daß du ihn daheim lassen sollst. Was soll also passieren, wenn du ihn los schickst und es ist doch noch was? Das wäre dann auch daheim so gewesen.

Wie war denn die Nacht? Geht es ihm noch gut?

A%e3essxa


Ich bin mehrfach im Krankenhaus gewesen weil ich mich eben abends dann übergeben habe, am Tag eingeschlafen bin oder so. Einfach weil man gemerkt hat, dass da was nicht stimmte. Aber ein Kind ohne jede Symptome gleich ins Krankenhaus bringen würde ich nicht.

Ach ja: und selbst im Krankenhaus wurde ich nicht nachts geweckt - selbst als klar war das ich wirklich eine leichte Gehirnerschütterung hatte.

Das ist wirklich nicht generell üblich.

HIa!nnQileixn82


Doch, ist es! Die Kinder werden an einen Überwachungsmonitor angeschlossen, an dem man Blutdruck, Herzfrequenz und Sättigung misst. Daran kann man schon mal gut ableiten, wie es dem Kind geht. Zudem werden in der ersten Nacht 2-Stündlich und in der 2. Nacht vierstündliche Kontrollen der Pupillenreaktion gemacht. Nicht jedes Kind wird davon jedoch wach. Es kommt leider ab und zu vor, dass Kinder durch einen Sturz eine kleine Blutung im Kopf bekommen, die sich nach und nach ausbreitet bzw dass das Blut weiter sickert und es somit zu Hirndruck kommen kann. In den meisten Fällen passiert jedoch überhaupt nix. Wegen der Tragik der Konsequenz einer Blutung (es gibt Kinder, die daran verstorben sind) ist das Krankenhaus jedoch verpflichtet, die stationäre Aufnahme zu empfehlen. Ich würde mein Kind, wenn es fit ist, auch mit nach Hause nehmen, würde jedoch bei ihm schlafen und mir den Wecker auf alle 2 Stunden stellen und es wach machen und nach den Pupillen zu schauen... Alles andere wäre mir zu heikel. Vor allem nach so einem heftigen Sturz von der Mauer auf Pflasterboden. Haben Dich die Ärzte dort nicht aufgeklärt? Haben sie Dir nicht gesagt, was die Konsequenz wäre und wie Du Dich am besten verhältst? Bei Erbrechen und Wesensveränderung dann zackig ins Krankenhaus. Ggf auch mit der Rettung!

Adeexssa


Hannilein82

Mich würde Deine Quelle interessieren. Woher hast Du dieses feste Wissen? Bist Du vom Fach oder kannst irgendeine andere Quelle angeben? Würde mich sehr interessieren.

Denn hier macht das in den Krankenhäusern - und ich bin hier nicht gerade in der Provinz mit schlechten Krankenhäusern usw. - wirklich *niemand* und kein Arzt rät so was.

AWeesps>a


Denn hier macht das in den Krankenhäusern - und ich bin hier nicht gerade in der Provinz mit schlechten Krankenhäusern usw. - wirklich *niemand* und kein Arzt rät so was.

Ach so: meine Quellen sind dabei vor allem die Aussagen von Pflegepersonals aus meiner Familie wenn es mal wieder eine Gehirnerschütterung oder einen Verdacht darauf in der Familie gab / gibt. Und außerdem die Aussagen mehrere Kinderärzte bei denen ich in solchen Fällen selbst damals oder jetzt mit meinem Kind war.

HXann6ileinx82


Ja, bin vom Fach. In unserem Krankenhaus läuft das so und in dem Nachbarkrankenhaus auch. Und von den Kollegen, die von anderen Kliniken kommen, hab ich auch noch nix anderes gehört. Vielleicht läuft es anderswo anders, aber leider kommen Fälle zu uns (wenn auch sehr selten, bei 98% passiert überhaupt nichts), die an einem sogenannten Bagatelltrauma verstorben sind weil sie zu spät kamen oder die neurochirurgisch versorgt werden mussten. Die Verantwortung, so ein Kind nach Hause geschickt zu haben nimmt keiner auf sich. Und da ist jedes Kind, dem was zustößt ist eins zu viel...

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Kinder- und Jugendmedizin oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Säuglinge · Kinderwunsch · Sternenkinder · Kinder nach Geburtsmonaten


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH