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Sturz auf den Kopf, Kind top fit

A-ee8ssa


Hannilein82

Ok, dann weiß ich es jetzt besser :-) Aber mich schockt es jetzt total, dass mir alle Ärzte etc. bisher da wohl Blödsinn vermittelt haben.

Ich werde auch meine Neurologin mal drauf ansprechen. Die sollte sich ja auch auskennen, oder nicht? Jedenfalls danke für die Korrektur!!!!

P]iMa@0<509


Wow Hannilein, ich finde das klasse, daß das bei euch in der KLinik so gemacht wird.

Hier läuft das auch nicht so ab.

Als wir damals in der Klinik waren, da war der Sturz aus über einem Meter auf Parkett und sie hatte ne riesige BEule an der Stirn. Selbst aufs Röntgen musste ich noch bestehen. Danach wurden wir nach Hause geschickt. Von nachts wecken oder so wurde uns auch nichts gesagt....

Akeescsxa


Als wir damals in der Klinik waren, da war der Sturz aus über einem Meter auf Parkett und sie hatte ne riesige BEule an der Stirn. Selbst aufs Röntgen musste ich noch bestehen. Danach wurden wir nach Hause geschickt. Von nachts wecken oder so wurde uns auch nichts gesagt....

Genauso war es bei uns auch.

b>eet*lejuRicex21


Also wir haben in meiner alten Klinik genauso gearbeitet wie Hannilein sagt. Es ist eben so das die Komplikationen auch noch bis zu 48 h später auftreten können, von Hirnschwellung bis Blutung, das siehst du nicht die ersten 3 stunden...

Darum gabs Monitoring und nächtliches Wecken... und wenn die Eltern früher gehen wollten dann nur mit Unterschrift.

_rHveikxe_


Hanni und beetlejuice,

habt ihr Erfahrungswerte, wie oft es zu solch Komplikationen gekommen ist?

Sehr selten oder eher die Regel?

Da ich das Drama "Kind springt kopfüber aus dem Bett" grade hinter mir habe, würde mich das wirklich interessieren.

Ich bin übrigens um meines Seelenfrieden willen froh, diesen Faden nicht schon vor ein paar Tagen gelesen zu haben. Bei uns war das Procedere so:

Kind fällt auf den Kopf – wir kühlen, schauen ob sie gut beisamen ist: trinkt, weint, kann läufen, Pupillen ok. – Anruf beim ärztlichen Notdienst, Rat sie zweistündlich zu wecken und allg. zu beobachten, nächsten Tag Vorstellung beim Kinderarzt – Kind geht es gut – Besuch beim Kinderarzt: Alles ok, weiterhin beobachten, ob Verhalten normal ist. Ansonsten seien Stürze auf die Stirn selten "schlimm".

Für mich war das Verhalten der Ärzte sehr "beruhigend", es wurde nichts dramatisiert und ich habe mich die ganze Zeit gut beraten gefühlt.

Daher jetzt meine Frage: Wie häufig kommt es denn zu Komplikationen? Mir scheint, dass eine Vermeidung eines Krankenhausaufenthaltes schon fast fahrlässig erscheint?

C<oldlIife


Ich hätte das Kind auch dort lieber behalten anstatt es mitzunehmen, einfach weil es sicherer ist und man solche Stürze nie unterschätzen sollte ..

Ich find es schade dass man Krankenhäusern so skeptisch gegenüber tritt .. Ich war wirklich auch so dass ich immer schnell raus wollte und es ganz negativ fand.

Als ich aber letzten Winter drin war wegen einer Herzsache und sah wie sie sich wirklich um einen gekümmert haben seit dem seh ich das ganze einfach anders.

Hatte auch mal ein heftigen Sturz auf den Kopf weil ich als kleines Kind im Kindergarten vor ne Spinne weggelaufen bin .. War bewusstlos aber trotzdem wurd kein Krankenwagen gerufen ..

Passiert ist Gott sei dank nichts ausser dass ich ne sichtbare 2 Euro große Delle an der Stirn hab.

AEeesfsa


Ich werde zu dem Thema mal meine Neurologin ansprechen wie sie dazu steht (Umgang mit Verdacht auf Gehirnerschütterung) ??Mir scheint entweder habe ich da was nicht kapiert oder hier sind alle verflixt leichtsinnig (und das obwohl wir hier eine Uni-Klinik haben und es hier eigentlich eine Stadt ist die gerade wegen ihrer Krankenhäuser bekannt ist ":/ ) Vielleicht haben sich aber die Verhaltensweisen auch in den letzten Jahren sehr extrem geändert.??

bJeetlej$uice2%1


@ Heike:

ihr habt doch alles richtig gemacht, wichtig ist eben wirklich das man auch 2 tage später noch beobachtet bzw dann eben komisches verhalten etc doch noch auf den Sturz bezieht.... es passiert echt ganz selten was, kinderköpfe sind zäh.... nur WENN was passiert, dann ist es wirklich meist dringlich und es wird daheim selten erkannt.

Ich hab einmal so einen richtigen Notfall erst erlebt und einmal einen Jungen ca 8 der war total weggetreten hat mit 20 mal die gleiche frage gestellt und meine Erklärung sofort wieder vergessen um gleich wieder danach zu fragen etc... drei tage später war auch der wieder der alte...

Ich hab jetzt kein eigenes Kind aber ich würde nach einem Sturz auch erst daheim beobachten, Beulen kühlen, und bei Erbrechen Schwindel, verschwommen reden oder eben gedächtnislücken verwaschenem reden etc sofort zur Klinik... und nachts auch wirklich dabei schlafen eine nacht bzw wecken wie halt möglich....

mehr tut auch ne klinik nicht.... da hat man eben nur die Verantwortung abgegeben was zu übersehen.

@Aeessa was meinst du mit leichtsinnig? was meinst du denn nicht kapiert zu haben? ":/

Ateesxsa


@Aeessa was meinst du mit leichtsinnig? was meinst du denn nicht kapiert zu haben? ":/

Mich irritiert dass hier offensichtlich Menschen vom Fach sind die eindeutig die Meinung vertreten dass jemand mit Verdacht auf Gehirnerschütterung deutlich engmaschiger und vor allem viel, viel stärker kontrolliert werden sollten (speziell das nächtliche Wecken usw.) und ich das wirklich ganz anders kenne. Und ich war bei einer nicht ganz so leichten Gehirnerschütterung dann auch mal in der Klinik über Nacht aber selbst da wurde ich *nicht* nachts geweckt. Es gab wirklich in den letzten 30 Jahren immer wieder Gehirnerschütterungen oder den Verdacht darauf in meiner näheren Umgebung und ich habe da nie erlebt dass das so überwacht wurde wie hier beschrieben. Und das erschreckt mich etwas.

Ich kann da nur hoffen das ich da einfach etwas falsch in Erinnerung habe bzw. etwas falsch verstanden habe. Daher werde ich meine Neurologin drauf ansprechen was sie mir raten würde wenn mein Sohn jemals heftig auf den Kopf knallt.

b5eet7leejuicye21


es komtm halt drauf an, viele gehen ja gar nicht zum arzt aber wenn man sich in die notaufnahme setzt sollte man auch mit ner aufnahme rechnen.

das man sich nicht dran erinnert wenn man nachts geweckt wird ist hingegen für kinder ziemlich normal... manche kliniken sagen dann auch monitoring reicht, aber das ist seit 30 jahren standard da ist nix neues dran. meine damaligen alten ausbilder kennen das seit ihrer schülerinnen zeit so.

AJeessxa


es komtm halt drauf an, viele gehen ja gar nicht zum arzt aber wenn man sich in die notaufnahme setzt sollte man auch mit ner aufnahme rechnen.

das man sich nicht dran erinnert wenn man nachts geweckt wird ist hingegen für kinder ziemlich normal... manche kliniken sagen dann auch monitoring reicht, aber das ist seit 30 jahren standard da ist nix neues dran. meine damaligen alten ausbilder kennen das seit ihrer schülerinnen zeit so.

Ja, der Punkt war eben für mich auch eher der, dass ich wissen möchte wie ich mich als Mutter richtig verhalten soll :-) falls mein Sohn sich wie ich leider irgendwann angewöhnt ständig auf den Kopf zu knallen (und ich hatte leider eine Menge Gehirnerschütterungen, wenn auch meistens nur leichte)

bGeetlejxuice21


am besten das was ich heike geschrieben hab, aber frag natürlich am besten mal den kidnerarzt, neurologe ist auch ne idee aber sicher nicht nötig, das sollten alle drauf haben ^^

m*inihsterxn


OK, also das habe ich nicht erlebt. Aber wenn es der Sicherheit dient, meinetwegen.

Ansonsten ist das mit den 98% aber beruhigend, und bei zwei Kindern die ich habe waren beide schonmal in diversen Notaufnahmen, die zum Glück die Wehwehchen relativ einfach wieder beheben konnten.

bDeetlejWuic#e21


Ach und falls hier der Eindruck entstanden ist, nicht jedes Kind wird stationär aufgenommen weil es mal bisschen auf den Kopf gefallen ist. Nur wenn, dann wird es auch so beobachtet, und wenn er z.b. angibt schwindelig oder Übelkeit dann wird schon dazu geraten.

Nicht jeder Sturz auf den Kopf ist eine Commotio. ;-)

_HHeikxe_


mehr tut auch ne klinik nicht.... da hat man eben nur die Verantwortung abgegeben was zu übersehen.

Ich glaube, ich wollte genau das von dir hören ;-)

Und genau das mit der Verantwortung, das war der Punkt mit dem ich der Nacht echt zu hadern hatte. Ständig dieses Gedankenkreisen: was wäre, wenn... Und ich habe mit mir gerungen, ob ich aus diesem Grunde in die Klinik fahren sollte.

Es tut mir gut zu hören, das ich im Nachhinein eigentlich doch alles richtig gemacht habe und die stat. Aufnahme nicht zwingend notwendig ist.

Für mich war es auch eine Crux mit dem medizinischen Hintergrundwissen: Zum einen gut, weil ich mir Pupillenkontrolle, etc. zutraue, aber Flashbacks längst vergessen geglaubten Wissen á la subarachnoidal Blutung waren weniger angenehm %-|

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