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Baby schon impfen, ja oder nein?

HBaAtsc\heps}uxt_


Kattilein, man wird ja sehen, wie sich die Kindersterblichkeit entwickelt, wenn nicht mehr geimpft wird in größerem Umfang. Daher bin ich auch so entspannt, weil wir es ja (leider) mitbekommen werden, wie der Trend sein wird.

Und wie geschrieben, ich denke, man wird von staatlicher Seite schon eingreifen.

b@ee`tlej!uicex21


@ kattilein

ähm ja ich weiß ja was die Kinder haben, und eine fetale Rötelembryopathie ist nun mal nur ohne Rötelimpfschutz bzw durchgemachte Erkrankung im Kindesalter möglich...

über was redest du denn hier? echauffier dich nicht so, direkt meine erste Aussage war "ich kann da wohl kaum objektiv sein". Statistiken brauch ich nicht, da mir jedes dieser Kinder eins zuviel ist.

Das es aber viele gibt, dazu gibts studien und die sind nicht von mir... sowas lernt man in der Ausbildung ;-) Und beweis für die Wirkung von imfpung (bei vorhandenem Titer natürlich nur) ist eben der Rückgang der ganzen Erkrankungen, alles zufall ;-)

Und natürlich haben sie überlebt, aber hast mal gesehen wieviele Kinderlähmung hatten so zur Generation der Urgroßeltern und heute... verblüffend das es soviel weniger sind, ne? alles Hexerei, hat natürlich nix mit der Polioimpfung zu tun.

H{atsch:epsuxt_


Hag-tysa

Und da wären wieder bei den Wahrscheinlichkeiten, die ich bereits angesprochen hatte, zwischen denen man entscheiden muss.

bQeet)lejuxice21


Ich glaube die die hier das Impfen befürworten sagen ja nicht, dass es Impfschäden nicht gibt... (impfreaktionen lasse ich mal außen vor die sind ja wirklich kurzweilig und nicht mit der Krankheit zu vergleichen)

Nur ich glaube wir sehen eben den Nutzen höher als das Risiko, für alle... also die gesamte Menschheit (Herdenschutz etc) und ich hab genug statistiken in der Ausbildung gesehen, dass Impfungen sehr wohl wirken (non responder gibt es natürlich) und auch das die Impfschäden die wirklich heftig sind seltener sind, als die SPätfolgen der Krankheiten... (auch Kosten – Nutzen)

Klar, man kann als Kritik anbringen, dass man viele Impfschäden nicht als solche registriert, aber wo kein Beweis da auch keine Statistik... vieles sind eben nur vermutungen.

hKag-et%y?sja


und da sehe ich eben die lösung, dass die impfmüdigkeit und skepsis sinkt: wenn nicht gefühlte 80% der ärzte heftige reaktionen nach impfungen achselzuckend und ungläubig wegwischen würden, sondern papa staat da ernsthaft eingreifen würde und die meldepflicht auch stärker prüfen und sanktionieren, dann würde jede reaktion gemeldet, die pharmaunternehmen bekämen ein realitätsnahes feedback, die beipackzettel würden eben andere häufigkeiten von komplikationen enthalten oder auch nicht, aber man käme sich nicht einseitig beschummelt vor.

und wenn das ganz transparent ist, würden auch die verschwörungstheorien entschwinden.

aber krieg mal ne 2 wöchige halbseitige lähmung nach tetanus-impfung beim arzt als impfreaktion durch. da wirste erstmal komplett im regen stehen lasen und es wird vehement abgestritten, dass das davon kommen könnte. schwerer masernverlauf im komplettbild nach masern impfe übrigens auch. und sowas macht einfach unsicher, weil man sich dann fragen muss, was denn noch so alles verschwiegen wird. oder auch das vom markt genommene hexavac...es wurde viel zu wenig transparenz gezeigt und sowas entzieht vertrauen.

bOeetl=eju"ice2x1


Das unterschreib ich sofort... ich wäre auch für eine kostenlos angebotene Titerkontrolle sowohl vor als auch nach impfungen um eben den Schutz zu kennen und unnötiges Impfen zu vermeiden... sowas machen glaub ich nur Betriebsärzte :(v

Und bei manchen Impfschäden ist es eben schwierig zu beweisen (z.b. Autismusfälle etc... sowas auffälliges wie du jetzt nennst, sollte aber sofort registriert und als solches bewertet werden)

HqatWschfepsuxt_


Exakt, keiner negiert Impfschäden. Aber die, die nicht impfen, betreiben leider häufig Cherry Picking: Risiko

der möglichen Impfschäden vermeiden, aber eben davon profitieren, dass das Kind schon nicht krank wird. Aber wir sind wieder mitten drin im der leidigen Diskussion.

Ich hoffe, es wird an gewissen Schrauben gedreht, sodass man eben nicht mehr alles haben kann. Impfpflicht muss nicht sein, gibt ja noch andere Möglichkeiten.

Hpats*cheps=ut_


Und gegen mehr Transparenz sagt ja keiner etwas. Meinetwegen sehr gerne.

h!ag(-ty,sxja


beetlejuice: bei der titerbestimmung bin ich absolut dabei. die 25 eur zahle ich zwar jedes mal auch gern aus eigener tasche, aber sinnvoll wäre es, wenn ich bedenke, dass eine mmr-v ohne die arbeitskosten des arztes und der schwestern 100 eur kostet...da könnte wirtschaftlicher agiert werden.

klar autismus und all die noch nicht erforschten krankheiten, da wird es immer grauzonen geben, aber leider werden auch die offensichtlichen sachen zu oft nicht gemeldet, weil das zusätzliche arbeit macht und doof aussieht.

bweetleRjuicex21


schau da sind wir doch eigentlich einer Meinung, ich empfinde nur auch wir Hatschepsut, dass ich die Rosinenpickerei doof finde. Davon "nurznießen" dass es den Herdeneffekt gibt und man so dem Kind die eigentlich eher standarisierten 2 tage schlapp fühlen etc erspart weil es andere doofe gibt die sich impfen lassen.

Lauern Masern wieder an jeder Ecke, werden auch wieder mehr impfen wollen, geh ich fest von aus.

bXeetklejuiceS21


ach und nicht das ich falsch verstanden werde, wenn das Kind bei der 1. Impfung total auffällig reagiert, würde ich wohl auch die 2. unterlassen...

Ich rede jetzt mal einfach vom Standardfall

huag-tyxsja


:-) na das werden wir sehen, die masererkrankungen dieses jahr waren ja bisher exorbitant.

rosinenpickerei im sinne von "ich impfe nicht, weil andere das ja zur genüge machen" finde ich auch albern. alles nur als ultimatives sparabo anzubieten und so gar keine option zu gar nicht zu lassen, allerdings auch.

ich sag ja, das system sauber und transparent machen und der herr hirte hat weniger schäfchen auf seiner weide...

weil mal im ernst: zeig mir die eltern, die vor der impfe ihres kindes keinen schiss haben...und das kanns nicht sein.

H3atpsUchep%suxt_


Es gibt doch heute die Optionen bereits: Bis dato werden Eltern nicht gezwungen und man profitiert vom Impfschutz. Viel mehr ist man eben am Überlegen, diese Optionen (Impfung ja oder nein) mit Konsequenzen zu versehen neben den natürlichen Risiken wie Impfschäden und Krankheitsfolgen.

Ich bin bei dir, dass mehr Transparenz kreiert werden muss. Doch bin ich auch dafür, strikte Impfgegner stärker in die Verantwortung zu nehmen. Denn jetzt lebt es sich ja noch sehr bequem.

b(eetl+e|jLuicex21


naja so gar keinen schiss.... es ist wohl der gleiche schiss wie ich geb meinem Kind Antibiose und hoffe es hat keine Nebenwirkung etc... mehr angst hab ich da bisher noch nie erlebt... echt eher noch weniger.

Angst haben nur die, wo schon mal ne Reaktion auftrat (das ja auch gerechtfertigt)

Doch auch die entscheiden sich dann, dass die Reaktion wohl nicht so schlimm ist wie das Risiko der Erkrankung.

Und ja ich find die Masernfälle schon eindeutig zu hoch dieses und letztes Jahr... exorbitant ist sicher zynisch, aber könnten weniger sein ;-) Ich möchte keinen SSPE Fall mehr sehen.

Impfungen alle Einzeln anbieten oder quasi dann zum eigenen Cocktail anrühren ist eben ne enorme finanzielle Sache... hab in Pharmazie ja nur reingeschnuppert, dass so ne Forschung bis zur Zulassung aber xy Millionen verschlingen kann, weiß man wohl.... und das dann mal 100 kombinationen? Macht doch keiner freiwillig.

H[a?tschIe8psxut_


Ich habe auch deutlich mehr Respekt vor den Krankheiten an sich oder vor Antibiotika. Liegt vielleicht daran, dass wir in der Familie einen Fall von Kinderlähmung hatten und meine Großmutter regelmäßig unter Gürtelrosen litt und die Schulmedizin sie sogar aufgab bei einer schlimmen Gürtelrose. Ich hatte nur eine leichte, doch die war um einiges schlimmer als die Windpocken, die ich als Kind hatte.

Von daher steht bei mir eine Nicht-Impfung überhaupt nicht zur Debatte.

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