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Baby schon impfen, ja oder nein?

Caao3imhe


Von vorhin: beetlejuice, gesunde, reifgeborene Säuglinge, die in der Klinik am Monitor überwacht wurden sind an Pertussis gestorben? Wie?!?

R*o7manDa4x0


Ich weiß nicht wie es aktuell in den Schulen so abgeht, aber als ich noch in der Untestufe war, gab es bei uns auch 1 mal im jahr oder so einen Arzt, der den Impfausweis kontrolliert hat usw.

Aber nur in der Grundschule. danach wird nur noch überprüft vor eine Klassenfahrt, ob eine tetansuimpfung vorliegt. Hat ein Kind keine Tetanus Impfung, muss man als Elternteil zustimmen, falls es was passiert, das man da handeln darf

k?attIilebin


Bloß wo kommen jetzt die pööhsen Masern wieder her, wo wir doch soviel Hygienereiniger in Bad und WC verwendet haben. Müssen wohl doch mehr mit Domestos gurgeln

ja wo kommen sie denn bloss her, wenn doch immer noch soooo viel geimpft wird :-o

Aber vielleicht hast du mal ein paar statistische Zahlen dazu?

Heute war mir erst danach einen Thread über die ja nun wieder in der Diskussion stehende Impfpflicht zu eröffnen

Die Rechtsabteilung, die dann entstehen müsste, wird der BRD etwas zu teuer werden.

Daher kann man wohl nicht davon ausgehen.

aEl\t9eDrHelvVetivcus


OMG mir fehlen mal wieder die Worte bei dieser "Diskussion". Die Meinungen einiger (zum Glück weniger) sind ja obrigkeitshörig bis zum Geht-nicht-mehr. Trennung von Geimpften und Nicht-geimpften, am besten mit schön deutlicher Kennzeichnungspflicht: Zum Kotzen! Das weckt in mir ganz üble Assoziationen, die ich nicht aussprechen darf, ohne hier jemanden zu beleidigen.

Wenn Beettlejuice hier dann neben der ganzen Polemik noch Impfschaden als "kurzweiliges Problem" (d.h. unterhaltsam) dann ist das für mich ein echter freud'scher Verschreiber und spiegelt die wahre Haltung des Nutzers wieder.

Was die StIKo mit der 6-fach Impfung rät ist imho Blödsinn und grenzt an Anstiftung zur Körperverletzung. Rechtlich gesehen ist eine Impfung Körperverletzung und darf nur nach Aufklärung und Einwilligung (der Erziehungsberechtigten) durchgeführt werden. Ich weiß von Fällen, wo das Kind schon die Nadel drin hatte, bevor die Mutter einmal "Aber" sagen konnte.

Wie jemand seine Kinder impfen lässt hängt ganz von der Situation jedes Einzelnen ab; das Infektionsrisiko von einem Kind, das nicht in die U3 Betreuung geht ist wohl deutlich geringer. TD, Polio, Masern zur richtigen Zeit sind für mich ausreichend. Weitere Aspekte sind welchen Umgang das Kind mit Risikogruppen hat und ob und wie lange gestillt wird.

Den richtigen Zeitpunkt erkennen aufgeklärte Eltern wohl am besten selber. Für welche Kinder eine viermalige 6-fach-Impfung ab dem dritten Monaten sinnvoll ist will sich mir nicht erschließen:

Tetanus

1) Bakterien, die sich in tiefen Wunden (unter anaeroben Bedingungen) vermehren

2) Nachträgliche Impfung möglich.

=> Wie soll sich ein Baby eine so tiefe Wunde zuziehen und wenn es passiert? Siehe 2

Diphterie

In Deutschland sind von 1997 bis April 2007 sieben Fälle von "klassischer" Diphtherie dokumentiert, in der Mehrzahl der Fälle war die Erkrankung nach Kontakt zu Personen aus Epidemiegebieten aufgetreten. [[http://www.lgl.bayern.de/gesundheit/infektionsschutz/infektionskrankheiten_a_z/diphtherie/ Quelle]]

=> Das Risiko gehe ich erstmal ein. Es gibt wohl größere Gefahrenquellen wie ungeeignete Kindersitze im Auto, die wohl mehrere 100 schwere Verletzungen oder Tote im Jahr fordern

Polio

Betroffen sind überwiegend Kinder ab 3 Jahren

=> Warum ist ein Impfschutz ab 3 Monaten notwendig

Keuchhusten

Zugegeben kann es hier zu unschönen Spätfolgen kommen; aber vor Allem ist Keuchusten für Kinder unter 6 Monaten gefährlich

=> Hier sollte sich jeder die Frage stellen, wie vielen Risikokontakten das Baby bis zum 6 Monat ausgesetzt ist. Bei unserem Kleinen hielt sich das in Grenzen.

HIb

1) Es wird nur gegen einen Stamm geimpft! (ca 30% der Fälle werden damit abgedeckt)

2) Ab dem erstem Lebensjahr ist nur 1 Impfung notwendig. Nach StIKo wird ab dem 3. Monat vier mal geimpft

=> Für mich macht somit in den meisten Fällen nur eine Impfung ab 1 Jahr Sinn

Hepatits B

Wie infiziert man sich noch gleich? Ach ja: Durch Blut oder andere Körperflüssigkeiten eines Infizierten!

=> Wie wahrscheinlich hat Ihr Kleinkind Sex mit einem Infizierten, braucht eine Blutkonserve oder kommt sonstwie mit den Körperflüssigkeiten eines Trägers in Kontakt?

FAZIT

Jetzt bleibt die Frage, wer die StIKo dazu angeregt hat, die Empfehlungen so auszusprechen wie sie momentan Stand der Dinge sind? Oder anders welche Lobby ist stärker, die von aufgeklärten Eltern und Kinderärzten oder z.B. der Pharmaindustrie?

k7a(ttilxein


alterHelveticus

danke für deinen Bericht :)^

hab nix hinzuzufügen

Ausser eins noch:

Die Einen gehen das Risiko der Krankheit ein und die anderen möchten eben lieber das Impfrisiko eingehen.

Risiken gibts auf beiden Seiten.

Das eine Risiko kommt von der Natur, das andere von der Pharmaindustrie

a+lterxHelv{etixcus


@ kattilein

Ja du hast Recht, das ganze Leben ist ein Risiko, dass es sich lohnt einzugehen.

Für mich ist es auch OK, wenn jemand sechsfach impfen will, aber warum das als Empfehlung ausgesprochen wird und Eltern mit anderer Meinung z.T. verteufelt werden (war vor ein paar Jahren noch viel schlimmer) verstehe ich nicht.

Es müsste eine objektive Aufklärung geben, vielleicht wird dann der Druck größer, dass es bessere alternative Konzepte und Impfkombinationen gibt.

k%attxilein


Es müsste eine objektive Aufklärung geben, vielleicht wird dann der Druck größer, dass es bessere alternative Konzepte und Impfkombinationen gibt

das wäre sicherlich eine gute Lösung für sogenannte "Impfmüde" .

Aber solange hier nur die Lobby am Werk ist, sind wir leider davon noch weit entfernt...

bweet_lej0ui'cex21


Nein Helvetikus ich trenne Impfschäden und die Kurzweiligen Impfreaktionen und das sehr strikt. Musst schon genau lesen ;-)

@ Caiomhe:

Wie das passieren konnte? keine ahnung, frag die Babys... nee im ernst, die sind erstickt, wurden dann intubiert, sind mehr oder weniger schon blau eingeliefert worden, evtl zu spät... Medizin kann helfen aber eben nicht immer.

Meine Chefin damals bekam Pertussis mit 50... frührentnerin, Lunge für immer am Arsch...

tUatxua


Tetanus

1) Bakterien, die sich in tiefen Wunden (unter anaeroben Bedingungen) vermehren

2) Nachträgliche Impfung möglich.

=> Wie soll sich ein Baby eine so tiefe Wunde zuziehen und wenn es passiert? Siehe 2

Das kann man so echt nicht stehen lassen. Eine Wunde als Eintrittspforte für Tetanus muss nicht tief sein. Ein Minikratzer reicht. Tetanuserreger können schon in der Blumenerde sitzen, in der Krabbelkinder gern mal buddeln. Da so eine Bagatellverletzung nicht immer bemerkt wird, ist auch die aktiv/passive nachträgliche Impfung nicht die Lösung.

Ich finde, mann kann über Sinn und Unsinn vieler früher Impfungen debattieren, aber Tetanus nicht zu impfen ist Wahnsinn.

bYeet4lejuiace21


:)^ das was hier als Fakten verkauft wird ist echt fahrlässig manchmal

Chaoimxhe


Wie das passieren konnte? keine ahnung, frag die Babys... nee im ernst, die sind erstickt, wurden dann intubiert, sind mehr oder weniger schon blau eingeliefert worden, evtl zu spät... Medizin kann helfen aber eben nicht immer.

Dann liegt das aber doch am Kinderarzt, der nicht richtig gehandelt hat? Ein Baby mit Keuchhusten wird von unserem Kinderarzt umgehend zur Monitorüberwachung in die Klinik überwiesen. Da sehe ich dann keine echte Gefahr.

d(anfae8x7


Also aus eigener Erfahrung kann ich sagen das so eine Verschlechterung bis hin zu blauen Lippen ganz schnell gehen kann und das schon bei einer normalen Lungenentzündung. Hab ich gerade erst bei meiner Kleinen gesehen, innerhalb von ein paar Stunden wurde aus: auf dem Wege der Besserung ein ab ins Krankenhaus. Laut meinem Kinderarzt kann das sich innerhalb ganz kurzer Zeit verschlimmern und da hat man nur einen ganz geringen Handlungsspielraum.

LZenwa929x2


Ich überlege mir – was das für Eltern sind, die gegen Impfungen sind. Wurden sie selbst nie geimpft oder leiden sie heute noch darunter? Oder sollten die heutigen Impfungen qualitativ so viel schlechter sein als die, die wir selbst als Kinder bekommen haben? Wozu dann die ganze Forschung und Wissenschaft überhaupt?

Wer sein eigenes Kind nicht impfen lassen will – lässt sein Kind hoffentlich wenigstens von einem Kinderarzt betreuen? Und der rät nicht zu Impfungen – auf der Basis der bekannten Impfkalender? Unverantwortlich ist sowas! Auch gegenüber aller anderen Kinder!

Erst neulich kam im Fernsehen eine erschütternde Reportage. Ein Kinderarzt erzählte von einem seiner einstigen Patienten. Der verstarb vor wenigen Jahren. Weil er im Wartezimmer des Kinderarztes durch ein nicht geimpftes Kind eine Krankheit übertragen bekommen hatte.

ich als Mutter des sich dort angesteckten und an dieser Krankheit nach Jahren Leid früh verstorbenen Kindes kann nicht garantieren, was ich tun würde ... auch nicht als Großmutter eines solchen Kindes. Weil sowas eben in einem kultivierten Land wie Deutschland nicht geschehen müsste.

L[ilaL"ina


Wer sein eigenes Kind nicht impfen lassen will – lässt sein Kind hoffentlich wenigstens von einem Kinderarzt betreuen?

Die ganzen "U-Untersuchungen" sind ja vorgeschrieben und ich denke, keine der Mütter hier widersetzt sich dem ;-)

Und der rät nicht zu Impfungen – auf der Basis der bekannten Impfkalender? Unverantwortlich ist sowas!

Natürlich berät er, dafür ist er ja da. Aber man kann Empfehlungen ja kritisch hinterfragen, mehr Infos einholen, sich ein eigenes Bild machen.

Es spricht hier ja auch niemand von kompletter Impfverweigerung, oder?

Auch gegenüber aller anderen Kinder!

Ich finds eher unverantwortlich seinem Kind gegenüber, es einfach spritzen zu lassen, ohne zu hinterfragen, warum, wogegen und bestehenden Risiken.

w)hiDte+ m|agxic


Ein Baby mit Keuchhusten wird von unserem Kinderarzt umgehend zur Monitorüberwachung in die Klinik überwiesen

So schnell erkennt man aber Keuchhusten nicht. In der Erkältungszeit ist meine Kolleging ihren Husten lange nicht losgeworden, nach 4 !!!!!! Wochen wurde sie von einem engagierten jungen Arzt positiv auf Keuchhusten getestet.

Nach DANKE!

ICH war froh das ich meinen Sohn hatte impfen lassen. Ich hab das Zeuch dann nämlich mit nach Hause gebracht.

Kattilein

Das man bereits an Pocken Erkranke zusätzlich noch mit Pocken impft halte ich für ein Gerücht.

Grundsätzlich sollte man darüber nachdenken welche Impfungen man für wichtig hält.

ABER man sollte die folgenden Fragen mit einfließen lassen.

Wie habe ICH meine Impfungen vertragen? Wie hoch ist die gefahr dadurch das mein Kind auf Impfungen reagiert?

Liegen bereits Allergien in Familie vor?

Wie hoch ist die Gefahr der Ansteckung mit den nicht geimpften Krankheiten? (Stichwort Auslandsurlaub, Einwanderungsanteil von Ausländern aus gefährdeten Gebieten, eigene Arbeitssituation - Kontakt mit Gefährdeten Personen)

Wir dürfen nicht vergessen, dass die Welt immer kleiner wird. Also bedenken, das es diese krankheiten immernoch gibt.

Wenn ich mir dann überlege, das ich bereits hier im Forum gelesen habe, dass Eltern mit Kleinst- und Kleinkinder Rucksacktouren in 3.-Weltländern gemacht haben. Oder ins Ausland gefahren sind Afrika z. B. Da würde ich voraussetzen, das Impfungen sein MÜSSEN. Dort gibt es noch viele der krankheiten die hierzulande "ausgerottet" sind.

Wie schnell gab es in Haiti nach dem erdbeben oder in New Oleans nach KAtrina Diphterie. Dann lasst mal einen der erkranken ins Flugezug zu seinen deutschen verwandten fliegen und die sitzen euch dann in der Bahn gegenüber oder der geht zur BAnk und gibt sienen Ausweis ab man nimmt ihn in die Hand usw.

Alles KANN vorkommen, muss aber nicht.

ich denke nur auf Grund der hohen HygieneStandarts und eben der hohen Impfdichte sind wir in Deutschland sehr verwöhnt was Krankheiten angeht.

Man sollte nur den Rest der Welt nicht vergessen.

Und Deutschland ist ein MuliKulitLand und die Deutschen sind sehr reisefreudig.

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