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Baby schon impfen, ja oder nein?

d;ancinvgdiamxond


Du hast eine Gürtelrose bekommen? Wie das denn ??? %:|

Also dann ist deine Impfung ja noch nicht gaaanz so lange her. Und dein Kleiner ist sechs Monate alt und wird noch voll gestillt.

In Anbetracht der Tatsache, dass sich hier in Berlin auch genügend Mütter mit kleinen Babys draußen aufhalten und sich nicht verstecken, würde ich persönlich trotzdem fahren. Also irgendwie kann man sich auch zu verrückt machen, finde ich. Vom Auto angefahren werden kann man auch, überquert man deswegen keine Straße? ;-)

Also ich würde trotzdem fahren.. und wie gesagt, ich bewege mich mit Baby auch in Berlin, so wie alle anderen auch. Ich würde jetzt nicht unbedingt eine masernverseuchte KiTa besuchen, aber sonst fände ich das Risiko vertretbar.

C|aofimhe


Wenn du weiter vollstillst, würde ich das Risiko wahrscheinlich auch eingehen ;-)

d7a-nae8x7


Caoihme

Aber warum exakt zum empfohlenen Zeitpunkt der Pertussisimpfung? Komisch, oder nicht?

Aber das könnte auch einfach mit dem Alter zusammen hängen. Viele Babys lernen erst langsam richtig tief und lange zu schlafen. In meinem Bekanntenkreis fielen die ersten Erfolge in der Hinsicht auch genau in das Alter. Da müsste man, um zu einer belastbaren Aussage zu gelangen, zwei Gruppen bilden, geimpfte und nicht geimpfte Kinder, ganz breites soziales Spektrum damit vergleichbar und dann müsste man die Fälle von SIDS vergleichen. Natürlich müssten die Gruppen wirklich groß sein, am besten wird so ein Vergleich über viele Jahre geführt damit andere Parameter ausgeschloßen werden können. Erst wenn sich da eine höhere SIDS-Fall-Rate nach der Impfung zeigt könnte man das in einen Zusammenhang bringen.

CNaYoimhxe


Aber das könnte auch einfach mit dem Alter zusammen hängen. Viele Babys lernen erst langsam richtig tief und lange zu schlafen. In meinem Bekanntenkreis fielen die ersten Erfolge in der Hinsicht auch genau in das Alter. Da müsste man, um zu einer belastbaren Aussage zu gelangen, zwei Gruppen bilden, geimpfte und nicht geimpfte Kinder, ganz breites soziales Spektrum damit vergleichbar und dann müsste man die Fälle von SIDS vergleichen. Natürlich müssten die Gruppen wirklich groß sein, am besten wird so ein Vergleich über viele Jahre geführt damit andere Parameter ausgeschloßen werden können. Erst wenn sich da eine höhere SIDS-Fall-Rate nach der Impfung zeigt könnte man das in einen Zusammenhang bringen.

Der empfohlene Impfzeitpunkt ist aber unterschiedlich, je nach Land. Das Risiko steigt zum jeweiligen Zeitpunkt (ich hab die Studie gerade nicht bei der Hand, ich meine es sei in der Schweiz mit acht Wochen und in Deutschland mit zwölf oder so).

dKapnnaex87


Das wäre für mich ein gutes Argument mal eine umfassende Studie einzuleiten, am besten Länder eingeschloßen in denen nicht geimpft wird. Undzwar von einem wirklich unabhängigen Institut, falls sich noch eines findet. Ich habe mehrere dieser Studien gesehen und mir dann angesehen wer sie veröffentlich/erstellt hat. Da waren bei den Impfkritikern überdurchschnittlich häufig die Institute dabei die auch den AIDS-Leugnern Studien und Daten lieferten. Denen traue ich ehrlich gesagt überhaupt nicht über den Weg.

Meiner Meinung nach sollte da dringend Geld in die Hand genommen werden um den Befürchtungen nachzugehen. Allerdings gilt das für vieles im medizinischen Sektor. Da fehlt Geld an den richtigen Stellen während es an anderen Stellen zuviel gibt.

ewlamcar


was das misstrauen angeht, kann ich da nur von mir sprechen: nach möglichkeit meide ich inzwischen ärzte. bei harmloseren dingen ist das risiko dann eben geringer, bei ernsteren, dringenderen dingen bleibt eben sonst nicht viel und das nebenwirkungsrisiko ist dann halt (hoffentlich) geringer als der nutzen.

ideal ist das nicht, und es hat mich erst letztlich wieder ziemlich wütend gemacht, herauszufinden, daß paracetamol in der schwangerschaft durchaus mit diversen (auch schwerwiegenden) konsequenzen fürs kind einhergehen kann. im krankenhaus, wo mir gegen heftigste schmerzen die paracetamol-infusion verabreicht wurde, bin ich darüber nicht aufgeklärt worden, das ist dann für mich entschieden worden. %:| hätte ich die entscheidung treffen können, wäre ich das risiko nicht eingegangen. mit schmerz für noch ein paar tage komme ich vermutlich auf lange sicht besser klar als mein kind mit unfruchtbarkeit, asthma, einem lungenschaden oder tod.

gleichzeitig ist genau das der punkt, wo ich nicht in der lage bin, jedem kinderarzt in punkto impfen zu vertrauen. denn zu tragen habe die konsequenzen immer noch ich, und in diesem falle, viel schlimmer noch, mein kind.

es ist das eigentlich müßte ich dem fachpersonal vertrauen können, das hier so fiese fallen stellt.

d9anade87


Hast du dann nicht viel mehr Angst davor in dieser Situation im Krankenhaus zu stehen, dein Kind kämpft auf Leben und Tod und du musst diesem Fachpersonal vertrauen? Hoffst du dann einfach das dein Kind ohne Impfung nicht krank wirst und du so beidem entgehst, der Angst vor den Nebenwirkungen und der Panik wenn dein Kind den Ärzten ausgeliefert ist?

SkadT?oBeAploxne


@ dancingdiamond

Du hast eine Gürtelrose bekommen? Wie das denn

hatte meine Tochter gegen Windpocken impfen lassen, sie entwickelte lokal "Impfmasern" und 2-3 Tage später fing die Gürtelrose bei mir an.

Laut Ärzten die ich gefragt hatte gibt es da absolut keinen Zusammenhang %-|

mittlwerweile hab ich im INternet in einem Beipackzettel der Impfung aber gelesen dass es eben doch sein kann.

Ich gehe davon aus, daß die Ärzte nicht jeden Beipackzettel lesen und kennen. Aber auch auf Nachfrage nichts nachzuschauen hat mich schon ärgerlich gemacht >:(

Ctaoimxhe


Klar hofft man das. So wie du hoffst, dass dein Kind nicht an dem in Europa üblichen Meningokokkenstamm erkrankt, weil es nur gegen die in den USA häufigeren geimpft ist.

Wir hoffen alle, dass unsere Kinder gesund bleiben - wahrscheinlich mehr als alles andere. Bevor hier ein falscher Eindruck entsteht: Meine Kinder sind/werden geimpft..

SRad|To-BeAelone


WEnn ich voll Stille und einen Röteln Titer von IgG-AK: 128.60 habe (wurde ja zusammen geimpft MMR), ist mein Kleiner dann einigermaßen geschützt?

???

d7anaeW87


Caoimhe

Mh, ich hab wohl mehr Angst vor der Situation im Krankenhaus als vor den Nebenwirkungen. Aber da hat vermutlich jeder aufgrund seiner Erfahrungen vor anderen Sachen mehr Angst.

Cyaoi^mhe


SadToBeAlone, darüber lässt sich überhaupt keine Aussage treffen.

e lam.ar


Hast du dann nicht viel mehr Angst davor in dieser Situation im Krankenhaus zu stehen, dein Kind kämpft auf Leben und Tod und du musst diesem Fachpersonal vertrauen? Hoffst du dann einfach das dein Kind ohne Impfung nicht krank wirst und du so beidem entgehst, der Angst vor den Nebenwirkungen und der Panik wenn dein Kind den Ärzten ausgeliefert ist?

nein. ich hoffe, daß der körper meines kindes, so es denn krank wird, mmr genau wie ich gut wegsteckt. von den röteln habe ich beispielsweise noch nicht mal etwas mitbekommen, aber einen guten titer zurückbehalten.

außerdem haben wir ja einen kinderarzt, dem ich vertrauen kann und der tatsächlich nicht unwesentlich dazu beigetragen hat, daß sowohl ich als auch meine drei geschwister ohne den verlust oder die invasive veränderung diverser "unwichtiger" körperteile großgeworden sind. wir sind alle minimalgeimpft, keiner hat einen impfschaden, keiner hat jemanden in der umgebung bös angesteckt, und keiner hat krankheitsfolgeschäden erlitten. es gibt da einfach kein problem für mich.

anders als beim konsum von tabakwaren, alkohol oder anderen dingen ist das impfen kein so schwarz-weißes thema. es gibt ja in beide richtungen keine garantie, da ist immer ein möglicher schaden dabei, den es abzuwägen gilt. da verstehe ich wirklich nicht, warum das so militant sein soll, wenn man nicht gleich "ach, impfen? ja, machen sie mal alles!" sagt. ":/

mich gruseln nur ärzte, die mir, warum auch immer, ein x für ein u verkaufen wollen, und die beidseitige demagogie beim thema impfen erschreckt mich auch.

b3eetle7juice2x1


Also das mit Mumps und Sterilität und dass das kaum ist, da ist kaum doch wieder genauso so relativ "kaum" wie eine langwierige Impfproblematik, kommt auch kaum vor.... Kaum ist so dehnbar wie Kaugummi.

Zur SiDS gibts soviele Studien, alle 3 jahre rät man anderes, erst Seitenlage dann wieder Rücken, erst Decke dann schlafsack... in 10 jahren KKS hab ich jetzt 3 Empfehlungen gelesen immer aktuell und auf dem neusten Stand.

Inzwischen wird auch das Undine Syndrom als mögliche Sids Komponente gesehen, weil man da auch nicht mitbekommt, dass das Baby erstickt, ist genetisch... da haben wir 2-3 in Behandlung in der Intensivpflege, die atmen ihr CO2 im Schlaf nicht ab und "bringen sich dadurch quasi selbst um" ohne Beatmung... darauf testet kein Mensch... tritt halt bei jedem etwas anders auf eben dann wenn es nicht mehr geht.

Da gibts soviele Theorien zu, eben weil der Mensch nicht erträgt, wenn er mal was nicht weiß ;-)

Gürtelrose nach ner Varizellenimpfung kann ich mir gut vorstellen, bei ner Infektion wärst du ja genauso gefährdet, meine Nichte hatte mit 8 Monaten Gürtelrose ohne je sichtbar Windpocken gehabt zu haben, die sind auch von Arzt zu Arzt weil das keiner erkannt hat was es ist... erst als beide Omas Gürtelrose kriegten kam wer drauf das ihr Ausschlag am Rücken wohl doch keine ALlergie ist ;-D

CTaFoimWhe


Beetlejuice, das erklärt doch aber nicht, warum das ausgerechnet mit dem Impfzeitpunkt zusammenfällt.

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