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Für und Wider von Ritalin oder Medikinet für meinen Sohn (13)

I:n-dKoZg* Nixto


ich glaube nicht,

dass sich die studis wegdröhnen.

das wäre ja für die klausurzeit eher kontraproduktiv.

bteetlej3uicex21


nun sie führen einen Zustand herbei der nicht dem normalzustand eines gesunden Stoffwechsel entspricht.... besser?

ich hab in der Kinder und Jugendpsych gearbeitet... und wir hatten Erziehungsfälle und ADHS fälle... oft war Ritalin dann auch der Ausschluss und die Abgrenzung von beidem. Es half einfach dann nicht.

Iun-Ko{g tNitxo


besser-

aber es scheint eine für sie positive wirkung zu haben.

b+eet\leju\iceY2x1


stimmt, aber wir wollen die Kinder ja nicht zudröhnen damit sie besser funktionieren, sondern einen normalen (möglichst normalen) Status herstellen.

Sonst könnte man Ritalin wirklich als Lutschbonbons in die Läden geben....

je nachdem wirken THC, Valium, Antidepressiva oder sonstiges auch positiv bei Prüfungsstress... würde trotzdem keiner als "normal" bezeichnen.

E@hema?lLige%r NutJzer (6#5502x66)


Hallo DeHeRo69,

da der Faden ja schon etwas älter ist, würde es mich sehr interessieren,welchen Weg du mit deinem Kind gegangen bist.

Ich bin Ergotherapeutin und hätte eine kombinierte Therapie aus Medikament und Ergo empfohlen.

Wobei die Medis nur so lange gegeben werden bis er genügend Sicherheit und Problemlösungsstrategien gefunden und seine Aufmerksamkeit und Konzentration "auf einem guten Wege" sind.

liebe Grüße Shadowcloud

B0rPumFmbienxe


Das man sich damit wegdröhnen kann ist klar, darum ist Ritalin am Schwarzmarkt echt beliebt.

Mit Ritalin kann man sich nicht wegdröhnen, im Gegenteil, es fokusiert. Es wird nicht umsonst Kinderkoks genannt.

Bei meinem Sohn wurde letztes Jahr eine ADS diagnostiziert und er hat Strattera bekommen. Da er es Anfang Juli bekommen hat, es langsam hochdosiert wurde und mir sein Gemütszustand überhaupt nicht gefallen hat habe ich es selbst abgesetzt. Gleichzeitig habe ich auch alle Fernseher aus der Wohnung entfernt, ihm den Zugang zum Internet gestrichen, Konsolen entfernt etc. bei uns hat das mehr geholfen als das Medikament.

Ich will damit nur sagen, nicht jeder ADS bzw ADHS diagnostizierte ist tatsächlich einer, bei mir waren es reine Erziehungsfehler.

Kindergehirne verarbeiten diese Informationsfülle und Reizüberflutung nicht gut.

ABER: ich kenne ebenso ein Kind mit ADS bei dem es sehr gut wirkt! Das möchte ich auch nicht unerwähnt lassen.

MCon8ika6x5


Bei meinem Sohn wurde über ca. 4 Wochen hinweg ein Doppelblindversuch gemacht, das heißt, weder wir noch der Lehrer wusste, ob er ein Placebo genommen hatte oder Ritalin. Die Lehrer wurden gebeten, täglich kurz eine Verhaltensbeobachtung aufzuschreiben, ebenso wir als Eltern.

Der Versuch ergab, dass Ritalin bei ihm keine Wirkung gezeigt hatte. Vielleicht kann man das bei euch auch mal so versuchen.

Ayhornlbl<a(txt


Ich würde es auch mal mit Zappelin versuchen.

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