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Immer mehr wollen nicht impfen

ALleoinxor


Windpocken und Röteln haben "wir alle" gehabt und es war harmlos.

Also ne Bekannte von mir hat Windpocken jüngst als Erwachsene gehabt. Sie hat zwei Wochen lang komplett flachgelegen und ist nur zweimal am Tag aufgestanden um zum Klo zu wanken.

Dumm das ihre beiden Kinder zur gleichen Zeit ebenfalls sehr ausgeprägt die Windpocken hatten ...

Lsuclinde


Das kenn ich nun in meinem sehr kinderreichen Umfeld gar nicht.

Geht mir genauso. Allerdings sind in unserem Bekanntenkreis die Kinder alle geimpft. Und von den Eltern bringen keine ihre Kinder mit Fieber in die Einrichtung und meines Wissens essen die alle gesund und dürfen krank zu hause bleiben und sich ausruhen. ":/

So unterscheidet sich ein persönliches Umfeld vom Anderen. Hm.

*:)

Leucitnde


Windpocken hatte ich nicht. Bis heute nicht. Muss mich da wohl auf den löchrigen Herdenschutz verlassen.

A^leon,or


Oder nachimpfen. Also ich bin froh das ich geschützt bin, das war echt keine Spaß.

S_chicldkrPötxe007


Solange es ein gutes Verhältnis zwischen Geimpften und nicht Geimpften gibt wird es kein großartiges Risiko für nicht geimpfte geben.

Du solltest dabei aber nicht vergessen, dass unter den nicht Geimpften auch sehr viele Menschen sind, welche die sog. "Kinderkrankheiten" durch haben und deswegen nicht geimpft sind.

In meiner Generation hat fast niemand diese Impfungen bekommen. Solche Zahlenverhältnisse sind also besser in geschützte und ungeschütze Personen zu betrachten.

H`anna!-Marxia


In diese Für-und Wider-Disskussion über Sinn oder Unsinn von Impfungen möchte ich nur ein paar Fakten zum Nachdenken einwerfen:

* Tetanus, Polio und Diphterie, gegen welche routinemäßig geimpft wird, sind Krankheiten der Kriege und Notzeiten, die heute – mit oder ohne Impfungen – so gut wie nicht mehr auftreten

* zum Vergleich: andere ebenso gefährliche Kriegs- und Notstandserkrankungen, gegen die nur in Ausnahmefällen geimpft wird, treten auch nicht häufiger auf (Typhus, Cholera, Ruhr, Pest, Krätze)

* Impfungen schützen nicht vor Ansteckung, sondern nur vor einem schweren Verlauf der Krankheit, Geimpfte können daher auch Überträger von Krankheitserregern sein

* der Impfschutz hält nur für wenige Jahre – meist zwischen 5-10 Jahren, danach ist eine Auffrischung nötig (auch bei Erwachsenen!)

* der Impfschutz ist nicht immer garantiert, es gibt auch sog. "Impfversager". Ein sicherer Impfschutz kann nur durch eine Blutuntersuchung (=> Titerbestimmung) festgestellt werden.

* Impfungen im Erwachsenenalter werden oft schlechter vertragen. Krankheiten, die man erst im Erwachsenenalter bekommt (z.B. weil man als Kind geimpft wurde...) verlaufen dann oft wesentlich schwerer.

* dem Durchmachen vieler Krankheiten, gegen die geimpft wird, folgt eine lebenslange Immunität und es gibt mittlerweile wirksame Medikamente, die den Verlauf mildern

* [...]

* Impfstoffe enthalten viele gesundheitsschädliche Zusätze (Adjuvanzien), die in Folge (manchmal erst nach Jahren und entsprechend der Menge an erfolgten Impfungen häufiger) schwere akute und chronische Erkrankungen auslösen können: [...]

==> und für alle, die wie ich lange Impfbefürworter waren:

Solltet ihr bereits eine oder mehrere der genannten Folgen aufweisen, dann denkt noch einmal gründlich darüber nach, wem Impfstoffe, die schwere Krankheiten auslösen können, mehr nützen – dem gesunden Menschen oder einem kranken System...? :-(

[Grob unwahre Behauptungen, die noch nicht einmal eine vernünftige Grund­lage für eine Sach­diskussion darstellen, wurden durch die Moderation gelöscht. Das bedeutet nicht, dass der Rest fachlich korrekt ist.]

H#ibnaxta


Oh, AIDS bekommt man nun von Impfungen? ":/

Abgesehen davon – Hepatitis ist um einiges ansteckender als HIV, und nein, das wird nicht nur durch Geschlechtsverkehr übertragen.

NDai1dee


Tetanus, Polio und Diphterie, gegen welche routinemäßig geimpft wird, sind Krankheiten der Kriege und Notzeiten, die heute – mit oder ohne Impfungen – so gut wie nicht mehr auftreten

Nicht in Deutschland, aber in anderen Ländern. Das kann sicher auch leicht wieder nach Deutschland kommen.

b*eetleNjuicex21


Also wer geimpft ist und den titer hat also kein impfversager.. der szeckt sich nicht an und kann auch nicht übertragen. . Das zu behaupten ist schlichtweg falsch.

Und tetanus hat sicher nix mit not und armut und krieg zu tun.. das kann in jeder blumenerde sitzen

kuara bina


Hanna-Maria,

deine Krankheitsaufzählungen passen genauso gut auf die Zusatzstoffe in Lebensmitteln.

Also werden wir ab sofort auch nichts mehr essen! ;-D

[[http://www.chinnow.net/download_lebensmittelzusaetze.htm]]

HdannaS-Maxria


Karabina,

deine Krankheitsaufzählungen passen genauso gut auf die Zusatzstoffe in Lebensmitteln

Gesunde Ernährung ist tatsächlich auch ein spannendes Thema, aber in diesem Faden geht es um Impfungen. Vielleicht magst du dazu ein anderes Gesprächsthema eröffnen, ich würde mich dann gern daran beteiligen. :-)

k[arkabixna


Hanna-Maria,

ja ich weiß, dass es hier ums Impfen geht und

nein, ich mag kein neues Thema eröffnen, weil gesunde Ernährung einfach nicht möglich ist!

Aber wer hier mit "möglichen" Folgen", die durch die Unmengen an Impfstoffen, die man ja andauernd gespritzt bekommt um sich wirft, muss sich eine Gegendarstellung auch gefallen lassen. :-)

B(ern3dMaxs


Oh, AIDS bekommt man nun von Impfungen? ":/

Ja, denn (Retro)-Viren gibt es gar nicht. Bis vor ein paar Jahren wurde es noch hauptsächlich durch Hautfarbe, Armut und Homosexualität ausgelöst. (Bitte Sarkasmusdetektor einschalten...).

* Tetanus, Polio und Diphterie, gegen welche routinemäßig geimpft wird, sind Krankheiten der Kriege und Notzeiten, die heute – mit oder ohne Impfungen – so gut wie nicht mehr auftreten

[[http://www.allmystery.de/dateien/gg55392,1252872380,Polio-Statistik2.jpg?bc]]

Da ist aber der Notstand und Krieg sehr plötzlich und spät zurückgegangen ;-) Polio ist ein Musterbeispiel für den Erfolg einer großen Impfkampagne. Hier in der Gegend ging sie kurz vorher in einigen Dörfern rum – da herrschte Anfang der 50er zwar Armut, aber die Ernährung etc. war gut – trotzdem gab es größere Ausbrüche mit teilweise schwersten Folgeschäden.

Tetanus ist auch wegen dem selteneren Auftreten von schwersten Verletzungen zurückgegangen – ja, das ist eine Krankheit die im Kriegfall stark vermehrt auftritt – aber nicht wegen der Not, sondern wegem dem vermehrten Auftreten von tiefen Wunden und schlechter Behandlung. Anaerobe Wunden gibt es aber auch in Friedenszeiten und da gäbe es ohne Impfung wesentlich mehr Krankheits-/Todesfälle.

* Impfungen schützen nicht vor Ansteckung, sondern nur vor einem schweren Verlauf der Krankheit, Geimpfte können daher auch Überträger von Krankheitserregern sein

Das stimmt für die meisten Geimpften schlicht nicht. Eine Ansteckung wird zwar nicht ausgeschlossen, aber wesentlich unwahrscheinlicher. Und auch die Übertragung wird bei einem leichten Verlauf einer Krankheit vermindert – dann liegen auch wesentlich weniger Krankheitserreger vor.

* dem Durchmachen vieler Krankheiten, gegen die geimpft wird, folgt eine lebenslange Immunität und es gibt mittlerweile wirksame Medikamente, die den Verlauf mildern

Wirksame Medikamente? Es gibt gegen manche dieser Krankheiten bessere Medikamente – aber viele sind immer noch mit einem hohen Risiko von Folgeschäden verbunden. Viel mehr als bei der ursächlichen Behandlung, hat sich aber in der symptomatischen Behandlung und Intensivversorgung getan.

Das Beziehen die "Impfgegner" dann immer wieder in ihre Statistiken und Kurven ein – wenn man bei den Masern nicht die Todesfälle, sondern die Infektionsfälle mit Folgeschäden auftragen würde, sähe man die Wirkung der Impfungen deutlicher.

Lebenslange Immunität und dafür taub, blind, im Rollstuhl etc. ist kein guter Deal.

* Impfstoffe enthalten viele gesundheitsschädliche Zusätze (Adjuvanzien), die in Folge (manchmal erst nach Jahren und entsprechend der Menge an erfolgten Impfungen häufiger) schwere akute und chronische Erkrankungen auslösen können:

[Auflistung aller möglichen Krankheiten...]

Ja klar, ohne Impfungen wären alle kerngesund... Kannst Du das bitte auch plausibel belegen und nicht nur irgendwas behaupten? (Und bitte nicht für die wenigen Impfstoffe, die inzwischen vom Markt sind und bei denen tatsächlich was grob schief gelaufen was...).

Abgesehen davon, hat die Frage, welche Hilfsstoffe man in Impfseren verwenden sollte, nur wenig mit der Frage zu tun, ob Impfungen im Allgemeinen sinnvoll sind oder nicht. Viele dieser Hilfsstoffe sind umstritten – da kann und sollte man durchaus darüber diskutieren.

* Allergien, Autoimmunerkrankungen, Erkrankungen des Nervensystems, psychische Verhaltensstörungen, Stoffwechselerkrankungen, Herzkreislauferkrankungen und bösartige Tumorerkrankungen sind in den letzten Jahrzehnten (zeitgleich mit der Impfwelle) sprunghaft angestiegen... :-X

Kannst Du das bitte ebenso belegen? Die Zunahme trifft teilweise zu – aber wie konstruierst Du da den Kausalzusammenhang mit der "Impfwelle"?

* der Impfschutz hält nur für wenige Jahre – meist zwischen 5-10 Jahren, danach ist eine Auffrischung nötig (auch bei Erwachsenen!)

So lange sagt der Hersteller ein Wirkung zu, meistens hält sie viel länger – deshalb kann man statt einer Auffrischung ja auch erst mal den Titer bestimmen lassen...

Solltet ihr bereits eine oder mehrere der genannten Folgen aufweisen, dann denkt noch einmal gründlich darüber nach, wem Impfstoffe, die schwere Krankheiten auslösen können, mehr nützen – dem gesunden Menschen oder einem kranken System...? :-(

Wie nennt man diesen primitiven rhetorischen Hanfgriff noch mal?

Du machst aus Krankheiten, deren Ursache meist völlig im Unklaren liegt, einfach eine Folge von Impfungen... Es ist natürlich immer angenehmer, wenn man jemandem die Schuld an seinem Unglück zuweisen kann...

abgnexs


In diese Für-und Wider-Disskussion über Sinn oder Unsinn von Impfungen möchte ich nur ein paar Fakten zum Nachdenken einwerfen:

Wo waren da die Fakten?

Buern9dMaxs


Windpocken und Röteln haben "wir alle" gehabt und es war harmlos.

Meine Cousine ist dank Röteln schwerhörig und auf einem Auge fast blind. Das finde ich nicht harmlos.

Windpocken haben ebenfalls eine hohe Komplikationsrate und reaktivieren sich in ca. 20% der Fälle als Gürtelrose (die auch infektiös ist.). Die Gürtelrose trifft immerhin 10/1000 Deutschen im Jahr. Mit der Impfung kann man das auf etwa die Hälfte reduzieren und die restlichen Fälle abmildern.

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