» »

Immer mehr wollen nicht impfen

Fvuruuba


Oh ]:D

Aber mein Nachbar könnte mich ja im Keller einsperren und damit verhindern, dass ich ins Krankenhaus kann :-X

Ok.. Back to Topic :=o

sLsbdxs


Die Angst vor dem Impfen ist ein Beispiel missverstandener oder falsch interpretierter Statistik. Natuerlich gibt es Impfschaeden, die dann auch schlimm sind. Diese muss man allerdings relativ zum allgemeinen Lebensrisiko sehen.

Beispielhaft ist das Risiko fuer ernste Impfschaeden bei der MMR-Impfung im Bereich 1/1.000.000. Grob ueberschlagen (mit den Zahlen fuer 2011 des Statistischen Jahrbuches) entspricht das dem Risiko, bei einer Autofahrt von 250km getoetet zu werden. Demnach duerften alle Impfverweigerer nicht mehr autofahren.

Das Risiko, an einer Masernerkrankung zu sterben liegt mit bis zu 1/1000 bedeutend hoeher.

Das gern gebrachte Argument, es seien ja fast alle anderen geimpft, da koenne sich das eigene Kind kaum anstecken, zeugt von einer parasitaeren Lebensweise, da hier das (geringe) Risiko auf die anderen abgewaelzt wird.

H|yb.ridXx99


Ich halte es bei Impfungen so, dass ich mich gegen manches Impfen lasse und gegen manches nicht.

Ich habe alle Standartimpfungen und will auch nicht drauf verzichten. Wenn ich mir eine Krankheit wie Tetanus mal anschaue, ist das schon sehr heftig. 2 von 10 sterben, der Rest liegt bis zu 6 Monaten in einem dunklen raum und darf keinerlei reizungen (auch keine gespräche) erhalten, da sonst der Krampfreiz kommt. Nein danke!

Ich habe alle empfohlenen Standardimpfungen, auch wenn ich ins ausland gehe lasse ich mich gegen dortiges impfen.

Allerdings gibt es auch impfungen, die ich für überbewertet halte, z.B. die jährliche Grippeimpfung, die mache ich nicht mit (bei der reagiere ich auch körperlich recht heftig drauf, hatte die einmal bisher).

Seine Kinder nicht impfen zu lassen halte ich teilweise für grob fahrlässig. Gerade Tetanus oder Masern. Aber leider verhällt es sich da meist wie bei fanatikern: Man redet gegen eine Wand und alle Mediziner und vor allem die Industrie will ja nur geld auf kosten der gesundheit. Blablabla...

F]urxuba


@ HybridX99

Du schreibst mir aus der Seele :)=

Ich sehe es ganz genauso... manche Impfunden müssen einfach sein in meinen Augen. Bei anderen kann man sich drüber streiten. Grippeimpfung hab ich bei mir selbst nie machen lassen, da ich es nicht als so wichtig empfinde. Hatte schon ein paar mal ne Grippe und traue meinem Körper zu auch ohne Impfung damit fertig zu werden und das ich während dieser Zeit möglichst Niemanden anstecke, darauf achte ich dann auch. Die Impfung halte ich da eher für Menschen sinnvoll, bei derem allgemeinem Gesundheitszustand eine Grippe eher kritisch wäre.

Aber sowas wie Tetanus und Masern halte ich für enorm wichtig. Dagegen is das Risiko von Impfschäden wirklich sehr, sehr, sehr gering... während man sich Tetanus wirklich verdammt schnell zuziehen kann.

Ich weiß nicht, wie man da Angst mehr vor Impfschäden haben kann, die ja Gott sei Dank sehr selten sind... aber weniger Angst vor der Krankheit selbst, die ungleich häufiger vorkommt. ":/

S+chilFdkrötSe00x7


Ich weiß nicht, wie man da Angst mehr vor Impfschäden haben kann, die ja Gott sei Dank sehr selten sind... aber weniger Angst vor der Krankheit selbst, die ungleich häufiger vorkommt.

Die Erklärung ist so:

Mein Arzt meint, dass wenn man die Masern bereits hatte, das Risiko eines Impfschadens deutlich höher ist als der Nutzen der Impfung. Folglich impft er mich nicht dagegen.

(bitte korrigere jemand meine Grammatik, falls "der Nutzen der Impfung" falsch sein sollte)

Fyusruxba


Naja, wenn man die Masern bereits hatte, is das ja auch irgendwo unsinnig. Man lässt sich ja i.d.R. impfen, als Schutz, dass man die jeweilige Krankheit gar nicht erst bekommt. Und da versteh ich dann halt nicht ganz, wie man in dem Fall mehr Angst vor dem geringen Risiko eines Impfschadens haben kann, als vor der Krankheit selbst... aber tickt halt jeder Mensch anders. Meinen Kindern würd ich das unnötige Krankheitsrisiko aber nicht aussetzen. :[]

S*tapho.aeureuxs


Ich weiß nicht, wie man da Angst mehr vor Impfschäden haben kann, die ja Gott sei Dank sehr selten sind... aber weniger Angst vor der Krankheit selbst, die ungleich häufiger vorkommt. ":/

Die Infektionen kommen halt "leider" nicht mehr oft genug vor, hatte ich ein paar Seiten vorher auch schon mal geschrieben. Das wäre sehr, sehr heilsam für die, die fragwürdigen Internetseiten mehr Glauben schenken, als dem Wissen aus Mikrobiologie, Virologie, Hygiene und Statistik.

Zurück in das Mittelalter: Homöopathie, Anthroposophie und Esoterik als Ersatzreligionen für den gebildeten Mittelstand..... :(v

A:leo[noxr


Furuba: Die meisten Impfungen gibt es inzwischen nur noch als Komib.

Zum Beispiel MMR oder MMR-V; das sind dann Masern Mumps Röteln, bei zweiterer noch mit Windpocken.

Wenn man Masern hatte und dann zum impfen geht bekommt man nicht nur Mumps und Röteln, sondern einfach eine der MMRs

wobei ich das:

Mein Arzt meint, dass wenn man die Masern bereits hatte, das Risiko eines Impfschadens deutlich höher ist als der Nutzen der Impfung. Folglich impft er mich nicht dagegen

.

so noch nirgendwo gehört hab

a3myxk


Gerade ein Beitrag auf SAT1...

Satilg)ar


hmmm...sehr schwieriges thema...sieht man ja hier am faden...

theoretisch kann ich beide seiten verstehen...beide seiten haben angst um ihre gesundheit....die frage ist halt nur, was ist das kleinere übel...und ich denke auch, dass ich mir teils eher ne krankheit einfange, als einen impfschaden zu erleiden...in meinem umfeld kenne ich ebenfalls keinen, der jemals einen imfschaden erlitten hat, aber einige, die mit den krankheiten zu kämpfen hatten...

ich persönlich bin durchgeimpft, für die sinnvollen sachen...grippe kannst z.b. vergessen....ich vertrage es auch bestens...bei der fsme, und die habe ich komplett, da risikogebiet und viel im wald etc, hatte ich nur zwei tage lange einen leichten muskelkater an der einstichstelle...sonst nichts....

vor allem sollte man die missionierung lassen....ein freund von mir ist mittlerweile voll zum verschwörungstheoretiker mutiert...er bezweifelt sogar, dass es sowas wie ebola gibt...ist alles nur ein trick der pharmaindustrie...nun fängt er an, seine kinder entgiften zu lassen um die impfungen aus den körpern zu bekommen....

das impfungen bisher gute dienste geleistet haben, ist ja allgemein bekannt, da gewisse krankheiten bei uns nahezu ausgerottet sind...

letztendlich ist es halt ne glaubensfrage....

Aqlqeoxnor


Ich hab mit Glaubensfragen prinzipiell keine Probleme. Solange sie nur einen selbst betreffen. Wenn ich jeden Tag bete und Sonntags in die Kirche gehe beeinträchtigt das in meinem Umfeld niemanden.

Wenn ich aber mich und potentielle Kinder nicht impfe, dann gefährde ich Andere ... die meinen persönlichen Glauben an dieser Stelle nicht teilen.

SVwe2et=8x5


[[http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=41218 Impfen]]

ICn-KPogx Nito


hi,

den hier schon gesehen:

[[http://www.med1.de/Forum/Urologie/674643/]]

Nkanni(77


Ein 19jahriger ist an den Folgen der Masern nach jahrelangen Kampf gestorben.

[[http://m.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.heimtueckische-masern-tod-nach-jahren-im-wachkoma.d10dc02c-af95-4e72-aed4-bc4f68318b8e.html]]

d\evilind!isguxise


Wenn ich aber mich und potentielle Kinder nicht impfe, dann gefährde ich Andere ... die meinen persönlichen Glauben an dieser Stelle nicht teilen

Ich bin mir sicher, daß meine Kinder die anderen nicht gefährden. Aber wenn geimpfte Kinder so anfällig sind, sollten sie vielleicht keine öffentlichen Einrichtungen besuchen.

Sorry, aber mir reicht es jetzt einfach mal mit dem Beschuldigtwerden. Wer sich mit dem Thema auseinandergesetzt hat, statt einfach blind StiKo-vermittelten Konzerninteressen zu folgen, weiß, daß es so einfach nicht ist. Daß der Nutzen von Impfungen nicht eindeutig erwiesen ist, auch wenn manches dafür spricht. Daß die Gefahren von Impfungen nicht sorgfältig dokumentiert werden und daher nicht einzuschätzen sind. Und daß beispielsweise die Masern nur sehr selten Kinder außerhalb der Familie anstecken können, wenn die Eltern vernünftig genug sind, ein fieberndes Kind zu Hause zu lassen. Wer DAS nicht tut, gefährdet andere Kinder und macht einen schweren Verlauf beim eigenen Kind wahrscheinlich.

Wer es verantworten kann, seine Kinder impfen zu lassen, soll es tun. Aber nicht seinen persönlichen Glauben mit Schuldzuweisungen an Ungläubige verbinden.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Kinder- und Jugendmedizin oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Säuglinge · Kinderwunsch · Sternenkinder · Kinder nach Geburtsmonaten


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH