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Immer mehr wollen nicht impfen

S'untflonwer_73


Schon blöd, wenn man hier mit Leuten diskutiert, die sich intensiv und professionell mit dem Thema auseinander gesetzt haben, und verantwortungsbewusst sind

:)z :)^ :)=

Ich habe zumindest sogar noch im Studium gelernt, wie physiologische Abläufe sind, wie überhaupt Impfstoffe entstehen und wirken, woher die Risiken kommen, warum von best. Krankheiten best. Risiken ausgehen. Wie das Immunsystem überhaupt funktioniert. Was ein Antikörper ist. Und und und.

DARAUS kann ICH MIR Risiken ableiten. Allgemein und nicht auf eine konkrete Substanz bezogen. Das Wissen über konkrete Substanzen kann ich mir dann in neutralen Quellen nachlesen und einordnen. Zumindest auf einem Niveau, welches zwar unter dem von Pharmazeuten und Ärzten liegt, aber für Basics ausreicht.

Und gerade vor dem Hintergrund der Kontrollierbarkeit einer Impfung vs. Risiko einer unkontrollierbaren Infektion (was gibt's dann für Medikamente mit welchen Nebenwirkungen und welcher Wirksicherheit bspw. bei einer Masen-Encephalitis?!) lautet meine Entscheidung KLAR pro Impfung. Zumindest bei Basics. Und wenn man dann noch weiß, dass die Impfstoffe, die man selber problemlos bekommen hat, noch viel risikoärmer geworden sind, liegt die Entscheidung noch näher.

d{anaex87


Und wenn man sich dann vor Augen führt das einer der führenden Experten der Impfgegner ein Mann ist der auch AIDS als Krankheit leugnet erscheinen seine Ausführungen noch suspekter.

Das es allerdings Optimierungsbedarf bei den genauen Impfstoffen gibt halte ich für wenig bestreitbar. Hep Impfung für Säuglinge und Kleinkinder finde ich zum Beispiel übertrieben und das die Meningokoggen-Impfung (ich glaube die waren es) für die in Amerika häufigsten Varianten optimiert ist, nicht jedoch für die in Europa am meisten vertretenen Varianten finde ich blödsinnig.

Die Sache mit dem plötzlichen Kindstod bezog sich glaube ich auf die Keuchhusten-Impfung. Irgendeinem Vergleich zu Folge steigt die Rate des SIDS jeweils dann an wenn diese Impfung in den verschiedenen Ländern durchgeführt wird. Da ich aber ein gewissen Misstrauen gegen Statistiken hege die Zusammenhänge herstellen wo sie welche sehen wollen und Daten aus Ländern ausblenden in denen diese Impfung gar nicht vorgenommen wird ist das auch kein Argument für mich.

Das Zweite wird genauso geimpft wie das Erste, zu ihrem Schutz und zum Schutz all der Säuglinge und Menschen die sich aufgrund von Krankheit oder familiärem Risiko nicht impfen lassen können.

SaunflNower_k73


@ danae:

So wahr. Sowohl bzgl. des AIDS-leugnenden Impfgegners als auch der fehlenden Impfstoff-Optimierung (= ggf. Ablehnung dieser).

Aber Du zeigst da eine informierte und differenzierte Sichtweise. Genau das, was den militanten Gegnern fehlt. Da kommt nur das Nein, egal unter welchen Aspekt man eine Impfung, deren Nutzen und Risiken, betrachtet.

_0Blumex_


in erster linie gefärden sie menschen die nicht geimpft werden können, weil extrem krank, oder extrem klein!

Z.B. werden mein Baby und ich gefährdet! Ich bin schwanger, habe nie Rötelnschutz aufbauen können, weil ich immunsupprimiert bin (und eine Lebendimpfung unter Immusuppression nicht gegeben wird) und halte mich aus dem Grund im Moment von kleinen Kindern fern. Das tut mir Leid und fällt mir auch schwer, aber ich möchte kein Risiko eingehen. Versteht natürlich keiner.

Durch Krankheiten müssen ja auch gar nicht immer schlimme, lebensgefährliche Folgeschäden eintreten. Der Mann meiner Freundin hatte als Jugendlicher Mumps oder Masern (weiß ich gerade nicht). Er ist zeugungsunfähig deswegen. Klar, körperlich sonst jetzt gesund, aber auch das belastet die beiden unheimlich.

Ich werde mein Kind definitiv impfen lassen!

HGoneyh91O_mit_}Min+i13


Wir lassen auch impfen - ich wurde damals sogar noch gegen pocken geimpft ;-D :=o

D;ieFUüchxsin80


Meine Kinder sind bis auf Windpocken geimpft. Und ja, auseinandergesetzt habe ich mich.

Selber war ich nicht ausreichend als Kind geimpft. Ich hatte die Röteln (sehr schlimm), Masern und Windpocken. Zweimal die "echte" Grippe.

Zum Glück war ich genen Tetanus geimpft, da ich mich beim spielen öfter verletzt habe, gegen Polio und Diphterie war ich auch geimpft.

Ich kenne nicht einen der geimpft wurde und sich in der Form wie ich es hatte angesteckt hat.

Außerdem wüßte ich gar nicht welcher Arbeitgeber einen wochenlang freigibt, weil das Kind nun für zwei Wochen außer Gefecht gesetzt wurde.

Ne Danke, das tu ich weder meinem Kind noch mir an.

Ich habe beides abgewägt, impfung und das Risiko der Folgeschäden und die Krankheiten und ihre Folgeschäden.

Die Röteln waren echt {:( %:| :[] .

HJinaxta


Außerdem wüßte ich gar nicht welcher Arbeitgeber einen wochenlang freigibt, weil das Kind nun für zwei Wochen außer Gefecht gesetzt wurde.

Abgesehen davon – wie ist das eigentlich mit Kita/Kindergarten geregelt, nehmen die überhaupt ungeimpfte Kinder?

HUoney91&_mit_M7inix13


Hinata

Ja die nehmen ungeimpfte kinder, die erzieher müssen aber komplett durchgeimpft sein :=o (musste mich extra noch gegen windpocken impfen lassen)

Sbunf7low`erc_x73


Freundin von mir ist Lehrerin (5.-10. Klasse) und die haben auch immer wieder kleine Epidemien, weil halbe Klassen gegen nix mehr geimpft sind. Wenn das auf schwangere/kranke Lehrer trifft: Heikle Mischung.

@ Füchsin:

Ich hatte Windpocken (mit Allergieschock weil Unverträglichkeit auf juckreizstillendes Pulver). Scharlach. Masern direkt nach der Impfung (gibt's wohl, erklärte meine HÄ mir jetzt noch). Mumps. Hat mir mehr als gereicht und ich bin froh, gegen den restlichen Mist geimpft zu sein.

Meine Ma hatte als Kind noch Diphterie...

Und bei Tetanus ist es wesentlicher weniger belastend, sich regelmäßig impfen zu lassen, als im Falle eines Falles dann die Mehrfach-Notfallimpfung machen zu lassen.

ddanaex87


Was ich wirklich nicht verstehe ist das die selben Menschen die aus Gründen des Misstrauens keine Imfungen vornehmen lassen argumentieren das die heutige Medizin ja viel besser wäre und die Krankheiten ja daher nicht mehr so schlimm. Im Falle einer Infektion setzen sie dann also doch all ihr Vertrauen in die Pharmaindustrie und Schulmedizin. Irgendwie geht das nicht in meinen Kopf...

Hdatschebpsut_


Meine Großtante hatte Kinderlähmung, das war schon ziemlich bitter.

Ich frage mich halt immer, ob die Impfgegner auch nicht impfen lassen würden, wenn hier Zustände wie Ländern wie Indien oder Afghanitand herrschen würden - dort sind diese Krankheiten leider immer noch ein ziemliches Risiko. Meistens kann man sich ja den Luxus gönnen, weil andere für einen die Gefahren auf sich nehmen.

J^o CHHx.


Sära.Fine:

aber sind es nicht genau die kinder die dann andere kinder anstecken könnten mit krankheiten die eig durch eine impfung verhindert werden können?

Du meinst also, daß die Ungeimpften die anstecken, die dagegen geimpft sind? Dann wäre die Impfung übrigens ziemlich unnötig.

es ist ja fakt das wir viele krankheiten fast ausgerottet haben weil wir eben impfen.

Im Laufe der vergangenen Jahrzehnte gab's immer mehr Erkenntnisse über Krankheiten, ihre Ursachen und dadurch auf Heilung. Außerdem sind etliche Krankheiten einfach durch verbesserte Hygiene und ein besseres Nahrungsmittelangebot ausgestorben. Schau mal in die Gegenden der Welt, wo die Menschen unter dem Existenzminimum leben und schau Dir an, welche Krankheitsursachen dort relevant sind. Das beginnt häufig mit der Trinkwasserversorgung. Die ist heute in manchen Ecken Afrikas so schlecht wie bei uns im Mittelalter. Dort könntest Du mit einer guten Trinkwasserversorgung bereits dafür sorgen, daß viele Menschen gar nicht erst krank werden. Mit einem guten Nahrungsmittelangebot werden Menschen widerstandsfähiger. Insofern sind Impfungen nicht unbedingt der ausschlaggebende Faktor.

[Das obige ist aus fachlicher Sicht nicht haltbar]

Sunflower_73:

Imfpschäden sind selten, wenn dann aber leider meist dramatisch.

Es gibt einige dramtische Fälle, die sogar von der Pharmaindustrie anerkannt werden (müssen). Es gibt aber sehr viel mehr, die als solche nicht erkannt werden, weil sie sich "einschleichen".

Dass heute die Impfungen so umstritten sind (trotz besserer Impfstoffe als früher!) ist halt ein Phänomen unserer Luxusgesellschaft. Viel zu viel Philosophiererei, esoterisch-naturheilkundliches Geschwurbsel und "Individualismus". Falsche Logik, was Zshg. Impfung und Nichtauftreten von Krankheiten angeht.

Ein Argument, das Du beurteilen können solltest: Heutige Impfstoffe enthalten typischerweise Konservierungsmittel. Das könnte an der Produktionskostenminimierung bei den Herstellern liegen, daß es vor ein paar Jahrzehnten noch nicht so war und Impfstoffe früher eine geringere Mindesthaltbarkeit hatten, aber eben keine "modernen" Konservierungsmittel enthielten. Genau mit denen gibt es ein "modernes" Problem: die bestehen aus bedeutenden Mengen Aluminium oder Quecksilber. Ich gehe davon aus, daß wir über die Nebeneffekte dieser Metalle im Körper nicht diskutieren brauchen.

Denn auf harmlose Kinderkrankheiten können gefährlich werden

Auch Impfschäden können ähnliche Folgen haben.

Bitter ist, dass die Anti-Haltung halt den Rest der Gesellschaft mit gefährdet.

Warum denn das? Siehe oben. Den Geimpften kann doch angeblich nichts passieren.

Leider ist das Problem, dass Impfgegner ihre Ablehnung immer mit Argumenten begründen, die ziemlich aus dem Kontext gerissen und in ihrer Bedeutung total fehleingeschätzt werden.

Ach!? Aber den Argumenten der Pharmaindustrie glaubst Du? Ein bißchen einseitige Sichtweise, IMHO.

wintersonne 01:

Ich plädiere für eine Impflicht

Aber ansonsten bist Du tolerant? ;-)

Hinata:

Es werden leider über das Internet (zu) viele Halb- und Unwahrheiten verbreitet. Bessere Aufklärung sollte da der Weg sein.

Woher soll die "bessere Aufklärung" kommen?

Was den "Müll" angeht – dann bekommt dein Kind auch nur 10x gewaschene Bio-Öko-Baumwollkleidung (Schwermetalle in farbstoffen)

In Öko-Kleidung sind mehr Schwermetalle als in Industrieware aus Bangladesh oder Laos?

selbstgekochte Breie aus selbstgezüchtetem Obst und Gemüse (Pestizidbelastung)

Gemüse aus Bio-Erzeugung enthält deutlicher weniger Pestizide und andere Belastungen, wenn man ein bißchen auf die Zertifizierung achtet.

und niemals Seefisch, der mit Schwermetallen belastet ist.

Darauf achtet man auch. Du weißt schon, weswegen hierzulande Thunfisch noch verkauft werden darf, obwohl der die typischen (laschen) Grenzwerte für anderen Seefisch sprengt? Für Thunfisch gelten einfach erhöhte Grenzwerte, und schwupps, schon darf er wieder verkauft werden. Dasselbe Spiel wie bei jedem Super-GAU bisher: plötzlich gelten für Strahlenbelastung einfach andere Grenzwerte, und schon ist wieder die ganze Nahrung "gesund". Das war in den 1980er in Mitteleuropa so, das ist aktuell in Japan so. Glaubst Du an staatlich oder noch schlimmer EU-weit-festgelegte Grenzwerte?

Sunflower_73:

Und wenn man dann noch weiß, dass die Impfstoffe, die man selber problemlos bekommen hat, noch viel risikoärmer geworden sind, liegt die Entscheidung noch näher.

Warum bestehen die üblichen Konservierungsmittel heutzutage aus Aluminium oder Quecksilber? Haben diese Gifte im Körper keine Auswirkungen?

Übrigens, ich gehöre zu denen, die ein massives Schwermetallproblem haben. Falls mir ein Schulmediziner zu einer Impfung "rät", werde ich ihm einfach einen Vordruck zum Abzeichnen vorlegen, worin er sich verpflichtet im Schadensfall auch mit seinem persönlichen Vermögen zu haften. Du wirst das Ergebnis sicher ahnen: ganz plötzlich wird er auch Bedenken anmelden, obwohl er vorher doch so sicher war.

Allerdings stehe ich vor dem großen Problem, daß es (heutzutage) fast keine Impfstoffe ohne diese Metallbeigaben gibt. Für eine Reise in die Tropen suche ich daher z.B. einen Impfstoff gegen die üblichen Hepatitis-Arten. Die üblichen Havrix und Twinrix enhalten beide Aluminium, AFAIK.

HYi`naxta


Ich hatte Windpocken (mit Allergieschock weil Unverträglichkeit auf juckreizstillendes Pulver). Scharlach. Masern direkt nach der Impfung (gibt's wohl, erklärte meine HÄ mir jetzt noch). Mumps. Hat mir mehr als gereicht und ich bin froh, gegen den restlichen Mist geimpft zu sein.

Scharlach kann man leider nicht impfen, und einmal durchgemacht bedeutet auch leider keine Immunität.

Die Masern direkt nach der Impfung nennt man übrigens "Impfmasern" – kommt als Nebenwirkung vor, ist aber eine abgeschwächte Form, da der Masernvirus mit dem geimpft wird auch ein abgeschwächter ist. Daher ist das nicht mit den "richtigen" Masern zu vergleichen. (Auch wenns genauso ätzend ist.

Ich hatte nur die Windpocken als Kind, brauchte daher die Impfung nicht.

(Kleine Anekdote: In der Uni hat einer die WIndpocken bekommen, mit Mitte 20. Jeder hat dann erst mal zu Hause angerufen und gefragt "Mama, hatte ich die Windpocken oder ne Impfung ??? ?" Das Zeug is ja leider hochansteckend. Die Person hat auch ordentlch gelitten, im Erwachsenenalter ist das ja noch mal ne Ecke schlimmer als als Kind)

HTinatxa


Die Mengen an Schwermetall, die in den Impfungen vorhanden sind, halte ich persönlich gegen das, was sonst so über die Umwelt aufgenommen wird, für vernachlässigbar. ;-)

D9on DMagixc


Also ich persönlich würde mich nie wieder Impfen lassen .

Meine FSME Impfung hat mich gesundheitlich völlig aus der Bahn geworfen

Ein ganzer Strauß an Beschwerden die dafür gesorgt haben das ich über 40 Kilo abgenommen habe und auch auf dem OP Tisch gelandet bin .

selbstverständlich wurde von jeden Arzt ein Zusammenhang mit der Impfung verneint auch wenn die ersten Beschwerden 1 Tag nach der verhängnisvoller Spritze begannen . :[]

Jetzt 5 Jahre später habe ich das meiste überwunden und mit dem Restbeschwerden habe ich mich arrangiert .

Muss jeder selber wissen aber die Erlebnisse haben für mich zu einen Impfverweigerer gemacht

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