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Immer mehr wollen nicht impfen

bLell-agixa


Ich verstehe aber nicht, wieso es gleich eine "Verschwörungstheorie" ist

deswegen:

Bei Trisomie 21 ist das natürlich Blödsinn und bei HIV auch

Weil offensichtlich Blödsinn behauptet wird, um die Theorie zu belegen ;-)

Und die Theorie vieler Impfgegner (sicherlich nicht aller) lautet, dass die Pharma Industrie die schweren Verläufe der Krankheiten nur erfindet, um ihre giftigen Impfstoffe an den Mann zu bringen.

Ich weiß, es gibt Leute, die das glauben

Genau. Und ich vermute, das sind zu einem guten Teil die gleichen Leute, die Impfen mit einer Trisomie in Verbindung bringen.

Sie gehen lediglich davon aus, daß es sich wie bei anderen Waren auch um ein Angebot handelt, das einem Gewinninteresse entspringt und dessen tatsächlichen Nutzen man daher prüfen sollte;

Wenn du meine Beiträge hier liest, dann wirst du feststellen, dass ich genau dies für gut und richtig und auch notwendig halte. @:)

Noch mal, eine Sache wird nicht dadurch zu einer schlechten Sache, dass jemand daran verdient, sie wird dadurch nur teurer.

Mion!ger


@ noirceur:

ich finde, damit macht man es sich im Impf/nicht Impf-fall aber etwas zu einfach. Andere Meinung schön und gut, aber in diesem Fall betrifft und gefärdert die eigenen Entscheidung ja auch andere.

Ich wäre dann dafür, dass nicht geimpfte Kinder dann z.B. nicht in die Kita dürfen, bzw. nur geimpfte Kinder aufgenommen werden. Eigene Meinung: ja, aber dann bitte auch die Konsequenzen tragen, damit man andere nicht gefährdet.

Außerdem:

Bei Masern wird auch offizielle angezweifelt, ob das derart möglich ist. Das liegt vor allen Dingen daran, dass sie nicht zu 100 Prozent wirksam ist und daran, dass sie aufgefrischt werden muss, was im Erwachsenenalter kaum kontrollierbar ist.

Wieso ist das nicht kontrollierbar? ??? Jeder bekommt einen Impfpass und da kann man dann nachgucken, wann es wieder soweit ist.

kWeineLkipxpen


Ich wäre dann dafür, dass nicht geimpfte Kinder dann z.B. nicht in die Kita dürfen, bzw. nur geimpfte Kinder aufgenommen werden. Eigene Meinung: ja, aber dann bitte auch die Konsequenzen tragen, damit man andere nicht gefährdet.

Außerdem:

Das hielte ich dann aus epdemiologischer Sicht auch für unbedingt erforderlich, wobei natürlich immer noch die Frage bleibt was diesen Menschen das Recht gibt ihre eigenen Kinder zu gefährden?

MsondLsoee


Ich kann mich nicht entscheiden, ob ich Impfungen gefährlich finde oder sinnvoll. Laut Verschwörungstheorien werden zwar die Krankheiten tatsächlich geimpft, aber gleichzeitig werden auch Stoffe injeziert, die einen erst viele Jahrzehnte später krank machen, so dass es der Pharmaindustrie dann Geld bringt.

Wenn das aber wirklich so wäre, hätten das sicher schon einige menschenfreundliche Mediziner überprüft und öffentlich gemacht.

Die Theorie dagegen ist wiederum, dass manche das auch gemacht hätten, aber solche Informationen von den Medien nicht verbreitet werden (dürfen).

Wie auch immer. Ich wurde geimpft und bist jetzt hat es mir auch noch nicht geschadet. Deshalb würde ich auch mein Kind impfen lassen, um auf Nummer sicher zu gehen. Ein Impfstoff der vielleicht 40 Jahre später zu Beschwerden führt (oder auch nicht) ist sicher besser als ein Kind das in jungen Jahren schon schwer erkrankt weil es sich irgendwo ansteckt.

duevialindiWsguixse


bellagia, ich kenne niemanden, der behauptet, daß z.B. Masern nicht gefährlich verlaufen können und keine dauerhaften Schäden bis hin zum Tod auftreten können. Meines Wissens behauptet das noch nicht mal z.B. Tolzien, der ansonsten gerne mal übertreibt oder unlogisch wird. Dagegen habe ich schon in Dutzenden von Zeitschriften Artikel gelesen, die sehr stark suggerieren, daß Masern etc. in aller Regel sehr gefährlich verlaufen würden und daß es bei Impfungen dagegen nur um einen kleinen Piks ginge. So daß man ja völlig irre sein müßte, wenn man seine Kinder nicht impfen ließe. Es wird auch gern suggeriert, daß ein Zusammenhang zu Gleichgültigkeit, Vernachlässigung und mangelnder Bildung bestünde.

Die Realität sieht aber so aus, daß unter Eltern mit höherer Bildung die Nichtimpferquote höher ist als unter Eltern mit geringerer Bildung. Das ist statistisch gut belegt.

Ob das nachweislich so ist oder nur mein persönlicher Eindruck, weiß ich nicht, aber zumindest in meinem Bekanntenkreis gibt es niemanden, der nach den Vorsorgeuntersuchungen beim Kinderarzt spontan gesagt hat: Impfen, och nö, kein Bock irgendwie... Diese Leute fragen, lesen, lesen, fragen i.d.R. jahrelang und machen sich schlaflose Nächte. Und was da gelesen wird, reicht von tatsächlich seltsamen Internetseiten (die einem nun mal als erstes entgegenspringen, wenn man google bemüht - als überwiegend studierte Leute wissen diese Eltern Informationen aber ganz gut einzuordnen) bis zu wesentlich ausschlaggebenderen wissenschaftlichen Veröffentlichungen. Man kann ja Studien direkt nachlesen. Außerdem gibt es Literatur, die nichts weiter tut, als statistische Daten zusammenzufassen.

Umgekehrt kenne ich persönlich (!) niemanden, der seine Kinder nach gründlicher Information so hat impfen lassen, wie die StIKo das empfiehlt. Selektiv: Ja. Nach Impfplan:Nein. Wer in meinem Bekanntenkreis nach Impfplan hat impfen lassen, hat das mit der Begründung getan, daß es der Kinderarzt eben empfohlen hat, die beste Freundin hat es auch machen lassen und in Köln war neulich eine Masernepidemie und früher sind ganz viele gestorben, also gibt es da nicht viel zu überlegen.

Ich sage ja nicht, daß das generell so sein muß, daß Impfeltern sich schlechter informieren. Sondern ich will damit begründen, wieso es mich stört, wenn immer wieder (und von manchen auch in diesem Thread, auch wenn vielleicht nicht von dir) behauptet wird, Nichtimpfer seien einerseits immer oder meistens "Fanatiker" und "Verschwörungstheoretiker" und andererseits seien ihnen ihre Kinder wohl egal und sie selbst einfach zu faul, die Impftermine einzuhalten.

Ich stimme dir vollkommen zu, daß eine Sache nicht zu einer schlechten Sache wird dadurch, daß jemand daran verdient. Aber ich kenne auch niemanden, der das behauptet. Ich weiß aber auch, daß man eben nicht etwas verkauft, um anderen zu helfen, sondern man verkauft, um Geld zu verdienen. Und es ist einfach eine bekannte Tatsache, daß manchen Produzenten ziemlich egal ist, ob sie damit anderen schaden oder nicht, solange sie nur verkaufen können. Unzählige "Lebensmittelskandale" beweisen das ja, ebenso giftige Farbstoffe in der Kleidung und so weiter. Nichts davon wird verkauft, UM anderen zu schaden. Es ist den Herstellern schlichtweg egal. Finde ich auch gar nicht so skandalös, aber es ist meine Aufgabe als Kundin, Nutzen und Risiko abzuwägen. Schlimm finde ich aber, wenn mit der Angst der Eltern gespielt wird. Gerade hier im Thread zeigt sich ja bei einigen, daß das sehr gut zieht: "Wenn du dein Kind nicht impfen läßt, gefährdest du sein Leben! Impfen rettet Leben!" - Ob Impfen tatsächlich Leben rettet, ist bis heute nicht stichhaltig bewiesen. Es gibt Indizien dafür, das ist alles. Mögliche Gefahren des Impfens werden leider nicht zuverlässig dokumentiert, und bei den Angaben über komplizierte Verläufe fehlen meistens Informationen darüber, ob das Kind geimpft oder ungeimpft war und v.a. wie es behandelt wurde; so daß eine echte sachliche Abwägung unmöglich ist und man letztlich nur entscheiden kann, womit man besser leben könnte: Tod oder Behinderung wegen einer aktiven Tat oder wegen einer Unterlassung.

d\evilinDdisguixse


keinekippen, ich kann ebensogut fragen, was Menschen wie dich berechtigt, fremde Kinder unkalkulierbaren, vermeidbaren Risiken auszusetzen.

k;einse#kipxpen


"Wenn du dein Kind nicht impfen läßt, gefährdest du sein Leben! Impfen rettet Leben!" - Ob Impfen tatsächlich Leben rettet, ist bis heute nicht stichhaltig bewiesen.

Ach ernsthaft ja ? ":/

Wie kommst du zu dieser Schlußfolgerung?

kOeineki^ppen


bellagia, ich kenne niemanden, der behauptet, daß z.B. Masern nicht gefährlich verlaufen können und keine dauerhaften Schäden bis hin zum Tod auftreten können.

Masern sind kein Kinderkram:

[[http://www.stern.de/gesundheit/kinderkrankheiten/masern-gefahren-und-warum-die-kinderkrankheit-kein-kinderkram-ist-632744.html]]

S/tuhtlbexin


Die Realität sieht aber so aus, daß unter Eltern mit höherer Bildung die Nichtimpferquote höher ist als unter Eltern mit geringerer Bildung. Das ist statistisch gut belegt.

Das ist das Phänomen, das in dem Artikel, den ich vor ein paar Seiten (S. 42) verlinkt hatte, als "gebildete Unwissenheit" bezeichnet wird. ;-D

d/evil:in.dis3guise


keinekippen, gerade hatte ich gesagt, daß ich niemanden kenne, der behauptet, daß Masern nicht gefährlich verlaufen können. Jetzt antwortest du mit "Masern sind kein Kinderkram". Darf ich das also als Zustimmung auffassen, oder haben dich die Verneinungen irritiert?

Hier noch mal positiv ausgedrückt:

Alle, die ich kenne, sagen, daß Masern u.U. auch gefährlich verlaufen können.

Oder anders gegliedert:

Mir ist niemand bekannt, der sagt: "Masern sind immer harmlos".

kTeiGnek^ip4pen


Mir ist niemand bekannt, der sagt: "Masern sind immer harmlos".

devilindisguise

Masern sind eigentlich nie harmlos!

dPeviklinGdisgWuise


"...ist nicht stichhaltig bewiesen" ist keine Schlußfolgerung.

Sondern es handelt sich um die Behauptung, daß man aus den vorhandenen Informationen bisher noch keine Schlußfolgerung ziehen kann.

Diese Behauptung folgt nicht aus dem, was ich davor gesagt hatte, sondern wurde schlicht hinzugefügt.

kFeinekdippxen


@ Doc Schüller

ich hatte gestern hier einen Beitrag hineingestellt in dem ich darauf hinwies

das bspws die Weißen mithilfe von Infektionskrankheiten die Indianer gezielt umgebracht haben ( verteilen von Pockenverseuchten Decken etc.) ich muß leider feststellen das der weg ist , warum ist mir nicht ganz klar?:

[[http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Indigene_V%F6lker_Nordamerikas.html#Ausrottung_durch_Infektionskrankheiten]]

drevili)ndisgxuise


keinekippen, das kommt darauf an, was man unter "harmlos" versteht.

Sie sind immer extrem unangenehm und belastend, weil es sich um eine langwierige Krankheit mit hohem Fieber und Symptomen wie z.B. starkem Husten handelt. Die betroffenen Kinder leiden natürlich (und die Eltern auch), insofern sind die Masern nicht harmlos. Außerdem kann es zu Komplikationen kommen. Man sollte es also vermeiden, die Masern zu bekommen oder zu verbreiten. Ich hoffe sehr, daß meine Kinder sie genau wie ich nie bekommen. Wäre es doch so, würde ich mir große Sorgen machen.

Masern sind deswegen aber nicht unter Pest und Cholera einzuordnen. In aller Regel werden sie folgenlos überlebt.

b%elllagxia


@ devilindisguise:

Wenn ich mein Umfeld so sehe, dann sind auch hier die meisten Menschen sehr gebildet. Es sind Menschen aus der Mitte der Gesellschaft, von Akademiker über den Handwerker mit eigener Firma bis zum normalen Angestellten ist alles dabei. Dumm sind diese Menschen nicht und auch nicht übertrieben Obrigkeitsgläubig.

Sie haben sich informiert und zwar sorgfältig. Alle, diese Leute haben ihre Kinder geimpft, wenn auch nicht unbedingt jede Impfung.

Ich gebe allerdings zu, dass ich durchaus auch mal einem Freund glaube, der Arzt ist, wenn er etwas erklärt, was ich persönlich nicht so überblicken kann wie er.

Er hat das Fachgebiet studiert und auf jeden Fall mehr Fachinformation als ich.

Und ich vertraue ihm, weil er ein Freund ist. Da hole ich mir gerne auch mal Rat und muss nicht jede Studie persönlich gelesen haben.

Gerade Studien sind ja bekanntlich eine Einladung zur Auslegung nach eigenem Gutdünken. Und für jede Studie gibt es eine weitere, die die erste widerlegt :-)

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