» »

Immer mehr wollen nicht impfen

SSunflow0er_x73


Meine HÄ hat vor einigen Jahren bspw. vor der Grippeimpfung (ich glaub' Vogelgrippe war's) gewarnt. Wegen der Zusatzstoffe und der hohen Zahl von Patienten, die die Impfung nicht gut vertragen haben (womit keine gravierenden Schäden gemeint sind). Ich hab' mein Wissen und eine Ärztin, die mich mit ihrem Fachwissen und ihrer Kenntnis über meine Gesundheit differenziert berät.

Aber klar, alles nur Ärzte- und Pharmalobby. Man muss sich als Patient aber auch nicht über merkwürdige Arztreaktionen wundert, wenn man mit so typ. Impfhasser-Parolen um die Ecke kommt.

SxuncfloBwexr_73


Ich hab' bspw. als Teenie (5. oder 6. Klasse) die Röteln-Impfung nicht gut vertragen: Tagelange Kreislaufprobleme, Übelkeit und allgemeines Bla-Gefühl.

Mein Titer ist noch okay, aber wenn es sein müsste, würde ich mich wieder impfen lassen (geplante Schwangerschaft bspw.). Auch in der Hoffnung, dass der Impfstoff mittlerweile besser verträglich ist für mich.

bGeet2lejyuiSce21


es gibt halt echte Impfschäden (dauerhaft, gravierend, meist auch lebenslange Folgen) und Nebenwirkungen (kurz, meist harmlos).... bei meiner letzten TD impfung hatte ich auch nen dicken blauen arm bis zum halben Abszess... halt falsch gestochen... stümper... kommt vor ;-) aber das hat mit der Impfung ja nichts an sich zu tun.

Für mich ist schon klar das die Stiko nicht nur Geld verdienen will... und ich pflege täglich Opfer von Impfversagern und von Krankheiten gegen die man leider nicht impfen kann. Ein Impfschaden ist nicht dabei, sonst würde ich evtl auch kritischer denken.

I{n-Ktog &Nixto


Bei uns im Kindergarten ging vor ein paar Jahren Windpocken um und zwei Kinder sind auf einem Ohr taub geblieben. Mein Kind war geimpft und hatte es nicht. Sie kam aber ein paar Jahre später kt Varizellen in Kontakt und hatte es dann leicht.

In der Familie hatten wir einen poliofall, wer so was mal gesehen hat, wie der sich sein leider achtzig Jahre langes Leben quälen musste, der lässt impfen.

Ich glaube tatsächlich, dass viele nicht impfen, weil sie die Krankheiten nie gesehen haben.

Und was ich als Mutter dazu meine:

Ich kenne viele Mamis, die den Notarzt rufen, wenn Kind eine Schramme hat, oder Erzieherinnen zusammen stauchen, weil das Kind hingefallen ist.

Die selben lassen aber kaltlächelnd ihre Kinder so schwere Krankheiten durchmachen, mit schweren, juckenden und schmerzenden Hautausschlägen, hohem Fieber, Atem und schluckbeschwerden und der Gefahr von langzeitschäden.

Das ist fuer mich schon fast Körperverletzung.

Die haben doch die Verantwortung fuer das Kind. Klar gibt es impfschäden, die Wahrscheinlichkeit ist jedoch geringer, dass das Kind schwer erkrankt.

Und impfschaden bedeutet ja auch nur, dass das Kind an der geimpften Krankheit erkrankt., daran sieht man dann eben hautnah, was die Krankheit verursachen kann. Ich finde, gerade das Erscheinungsbild eines impfschadens ist doch ein Grund zum impfen, eben, damit andere Kinder nicht so leiden müssen wie das Kind, welches Pech hatte.

SXunflopwer>_73


Und impfschaden bedeutet ja auch nur, dass das Kind an der geimpften Krankheit erkrankt., daran sieht man dann eben hautnah, was die Krankheit verursachen kann.

Den Gedankengang hatte ich auch... hab's mir aber verkniffen, da hier ja schon die bösen Zusatzstoffe zur Diskussion gestellt wurden.

Einer Freundin von mir hat seit dem 18. Lebensjahr MS; ist jetzt 37. Ihr hat vor wenigen Wochen ein Heilpraktiker erfolgreich eingeredet, dass ihre MS Folge des Polio-Impfstoffes aus der Kindheit sei. Ohne Worte.

f&alsceherfra{nzosxe


diese neue impf-panikmache ist ein effekt des internet. es liegt in der natur der sache, dasss durch das internet einzelfaelle ein erhoehtes gewicht erhalten. es reicht, wenn wenige leute einzelfaelle herausgreifen und ins internet stellen. dann bekommt der statistisch seltene fall eines impfschadens uebermaessig viel oeffentlichkeit.

jeder, der vor der entscheidung steht, sollte sich an anerkannten stellen informieren, wie haeufig schwere folgen durch krankheiten sind und wie selten verglichen damit impfschaeden sind. dabei wird sich herausstellen, dass komplikationen durch die krankheiten viel haeufiger sind. um den faktor mehrere 10.000 bis zu mehrere hunderttausend.

jeder, der sich dann noch gegen impfungen entscheidet, sollte zur verantwortung gezogen werden.

ein beispiel: australien hat eine pflicht zur hpv-impfung eingefuehrt fuer junge maedchen. folge: die zahlen von gebaermutterhalskrebs sind substantiell gefallen seitdem. aber impfpflicht, das traut sich im intellektuell-liberalen deutschland keiner einzufuehren. schade.

denn die kinder zahlen den preis fuer die ueberhebliche, aber supercoole ignoranz ihrer eltern.

fMragXgxle


Ich finde es schade dass hier alle Menschen, die nicht freudestrahlend impfen lassen gleich verteufelt werden. Ich selbst bin weder Gegner noch Befürworter. Sondern wäge ab, einige Impfungen hab ich machen lassen bei meinem Kind und auch bei mir selbst und andere eben nicht. Ich finde leider gibt es keine supergute Literatur zu dem Thema weil es eben immer nur das extreme pro oder contra gibt. trotzdem habe ich versucht mich möglichst gut zu informieren. Und dann mit meinem Mann gemeinsam entschieden. Denn in erster Linie bin ich doch für mein Kind verantwortlich.

Habt ihr Impfbefurworter euch denn gegen alles auch selbst impfen lassen was die stiko empfiehlt? Auch gegen Kinderkrankheiten die heute geimpft werden aber früher nicht wurden?

Ich bin überzeugt dass es eben nicht nur gutes hat sondern wie fast alles im Leben zwei Seiten. Teils überwiegen die Impfschaeden den nutzen, teils ist die Krankheit zu gefährlich. Ich wundere mich mehr als über die Gegner darüber wie vehement die Allwissenheit der Ärzte vereidigt wird teils ohne sich selbst Gedanken zu machen. Das finde ich eher schade.

S{unflowxer_73


Ich finde es schade dass hier alle Menschen, die nicht freudestrahlend impfen lassen gleich verteufelt werden. Ich selbst bin weder Gegner noch Befürworter. Sondern wäge ab, einige Impfungen hab ich machen lassen bei meinem Kind und auch bei mir selbst und andere eben nicht.

Aber GENAU das (Abwägen etc.) haben doch VIELE hier im Faden beschrieben!

Ich hab' keine Kinder, kann also nur theoretisch sagen, dass ich im Wesentlichen den Leitlinien-Empfehlungen folgen würde.

Ich wundere mich mehr als über die Gegner darüber wie vehement die Allwissenheit der Ärzte vereidigt wird teils ohne sich selbst Gedanken zu machen. Das finde ich eher schade.

Hier haben etliche Leute geschrieben, dass sie mehr oder weniger fachlich informiert sind. Ärztliche Allwissenheit hat hier niemand explizit gezeigt.

Selber bin ich für die gängigen Sachen abgedeckt, habe aber wie gesagt Grippe und Hepatitis bislang nicht machen lassen, obwohl beruflich wiederholt empfohlen. Tetanus hatte ich einige Gefahrensituationen (Verletzungen) und war immer froh, grundlegenden Schutz zu haben und nicht motfallmäßig massiv geimpft werden zu müssen. Hab' neulich meinen Impfpass checken lassen und da ich Impfmasern hatte, muss aktuell nichts aufgefrischt werden, da Polio nicht mehr erforderlich ist.

d_anaxe87


Habt ihr Impfbefurworter euch denn gegen alles auch selbst impfen lassen was die stiko empfiehlt? Auch gegen Kinderkrankheiten die heute geimpft werden aber früher nicht wurden?

Wollte gerade alles nachholen und auffrischen lassen als ich schwanger wurde. Da wurde dann das überprüft was sinnig war und den Rest haben wir auf nach Schwangerschaft und Hauptstillziet verschoben. Dann allerdings werde ich nachholen was sinnvoll ist und gegebenenfalls auch noch nachzuimpfende Kinderkrankheiten. Grippe lasse ich nicht machen, finde ich nicht sinnvoll für mich Hep lass ich auffrischen weil ich grundlegend nach einer Reise nach Mittelamerika schon habe, Tetanus und FSME sind bei mir berufsbedingt gar nicht zu debattieren und werden jährlich gemacht. Und das alles obwohl ich eine Phobie habe was Nadeln angeht. ;-D

Dxie_RPaeuFlxa


Einige kinderkrankheiten können spätfolgen haben. zum Beispiel unfruchtbarkeit beim Mann, wenn er mumps hatte.... :-/

MKeist<erO_Glyaxnz


Ich wundere mich mehr als über die Gegner darüber wie vehement die Allwissenheit der Ärzte vereidigt wird teils ohne sich selbst Gedanken zu machen.

Jemand, der jahrelang Medizin studiert hat, hat eindeutig mehr Ahnung davon als ich. Und als Laien allgemein. Das ist halt eine Tatsache. Allwissenheit ist nicht vorhanden, klar. Aber es ist ihr Job, Ärzte sind darin ausgebildet, in medizinischen Belangen Experten zu sein. Also nochmal, den Gärtner zu konsultieren, wär falsch.

Sicher muss man Nutzen/Risiken abwägen und für sich entscheiden, was für einen persönlich stimmt.

cohaWot


Ich hab auch einige Impfungen nicht erhalten , weil ich als Kind oft Krank war, da war das Risiko für eine Impfung einfach zu hoch. Viele Krankheiten habe ich auch ohne weiteres durchgestanden. Später hat sich keiner mehr um die Nacholung gekümmert. Einige Krankheiten sollen für Erwachsene oft gefährlicher sein als für Kinder. In meinen Verwandenkreis kenne ich ein Kind da gehen im Dorf gerade die Masern rum. Einige erwachsene sind aber nicht dagegen geempft. Können die das nachholen? Bezahlt das die Krankenkasse.

D_ie_jP0aulxa


Ich will mir lieber nicht ausmalen, wie es in ein paar Jahren hier aussähe, wenn niemand mehr geimpft würde.... :-X

vgoec#kselcahen S& minimxe


Es stimmt nicht, dass man bei einer Impfkomplikation immer die selben Symptome der zu impfenden Krankheit aufweist.

10 Ärzte, 10 Meinungen. Vielleicht sagen auch 5 davon, dass man alles impfen lassen soll und 5, dass manches nicht empfehlenswert sei.

Ich frage meinen Arzt, entscheide aber selbst. Und das sollte eigentlich jeder so machen. Auch mit weniger Grundahnung.

aBk?auf


@ chaot

erwachsene können sich nachimpfen lassen, obs eine Kassenleistung ist, weiß ich nicht.

@ danae

(warst Du das, letzte Seite ???)

jährlich tetanus und fsme ist aber quark. Bei Tetanus weiß ich ziemlich sicher, dass eine impfung nur sinnvoll schützt (sprich neue Antikörper gebildet werden), wenn der Abstand zur alten Impfung groß genug ist. Empfohlen wird bei richtig grundimmunisierten Erwachsenen alle 10 (!!!) Jahre. Und bei fsme reichen meines wissens auch alle 3 Jahre. Da die Hersteller sehr vorsichtig sind mit ihren Empfehlungen, ist davon auszugehen, dass das wirklich ausreicht, und der Impfschutz eher länger anhält.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Kinder- und Jugendmedizin oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Säuglinge · Kinderwunsch · Sternenkinder · Kinder nach Geburtsmonaten


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH