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Immer mehr wollen nicht impfen

vzi6vidxa


ich finde folgendes muss einfach nochmal betont werden

Was glaubt Ihr, wieviele Eltern sich jetzt Vorwürfe machen, dass Sie Ihre Kinder durch blindes Folgen dauerhaft geschädigt haben? Ich möchte in deren Haut nicht stecken, weder der Kinder noch der Eltern. Dieser traurige Fall Schweinegrippe zeugt davon, wie Impfstoffe auf den Markt kommen, deren mittel- und langfristigen Folgewirkungen gar nicht erforscht sind.

Naja, Grippe und HPV muss nicht jeder impfen, das steht jedem persönlich frei, da sind die Impfstoffe ja auch relativ neu.

MMRV, Tetanus, Polio und co sind aber so gesehen uralte, sehr gut erforschte Impfstoffe.

!!! was hier für vergleiche angestellt werden...das (und vieles andere auch hier) ist ja zum haaresträuben.

man kann doch nicht impfungen wie mmrv mit einer neuen schweinegrippeimpfung vergleichen und letzteres dann als begründung dafür nehmen, ersteres nicht zu impfen.

N6am"jxa


Aus dem von Waltertripleone verlinkten Beitrag:

Und er fragt: "Inwieweit ist die Gesundheit etwas, was davon abhängen kann und darf, dass Menschen global zu Eingriffen in ihren Körper gezwungen werden, ohne dass sie das wollen. Was für eine Art von Gesundheit soll das sein, dass alle Bedenken einfach beiseite gewischt werden? Gesundheit ist aus meiner Erfahrung ein weites Lern- und Erfahrungsfeld. Aber dafür ist im Gesundheitssystem und in der Schulmedizin kein Platz."

Ähh. Liest sich das nur für mich so unglaublich schwachsinnig, dass es auch in Politiker gesagt haben könnte?

Ddahl@ia.


waltertripleone

susi_herself: nun noch eine kleine Überraschung, ich kann mir ein Lachen leider nicht verkneifen. Hier das Originalpaper aus Science, auf dem der Medscape-Artikel basiert:

[[http://stm.sciencemag.org/content/5/216/216ra176.short]]

Sie wissen, was das Rotgedruckte ganz oben heisst, nehme ich an.

Schach - und matt. Die Zeitschrift hier heisst New England Journal of Medicine, nicht Süddeutsche Zeitung, nicht Apothekerblättchen oder Bäckerblume und auch nicht Google.

Ich bitte Sie: betreten Sie nicht Boden, der Sie nicht trägt.........

Schach - und matt...

Hervorragende Argumentation....oder eher aus Überzeugung der Versuch eine Diskusssion zu führen ohne auch nur einen Beweis zu führen das die beschriebenen Fällen aus der Luft gegriffen sind und Impfschäden definitiv nicht vorkommen.

Wo sind die Studien zur Unbedenklichkeit von Gardasil? Gibt es die ? Nein...

Eher doch das sich die Ärzte damit kritisch auseinender setzen und hier defintiv Handlungsbedarf sehen. Stichwort Charite' ,

Die Art der Diskussion wie du sie führen möchtest, führt genau zu dem Schluss, dass Menschen die eben genau deine Argumentationsweise haben, derart unglaubwürdig sind, das man dem kein Glauben schenken kann und auch nicht sollte.

Blind vertrauen, gerade wenn jemand Studien nur in eine Richtung verfolgt --- das wäre dumm.

Und der Sektenvergleich , naja mehr ist dir anscheinend nicht eingefallen um dich kritisch zu äußern.

*Luna Longbottom*

watertripleone**

Jetzt wollte ich mich gerade an dir Aufgabe machen Susis "Beweise" zu zerpflücken aber du hast mir die Aufgabe schon abgenommen

Ich glaube es ist tatsächlich besser, wenn du Serien verfolgst.

Die Argumentation ....mein Kind wird krank, weil ein anderes nicht geimpft ist....ich lasse in erster Linie impfen damit mein Kind nicht erkrankt. Ich werde jedoch nicht impfen lassen, wo weder der Nutzen, noch das Risiko langfristig belegt sind.

Schweinegrippe.....das war Panik...erst als öffentlich wurde das es zwei verschiedene Impfstoffe gibt, einen guten und einen weniger guten für die Allgemeinheit, wurde Kritik laut.

Mein Kind hat die Schweinegrippe gehabt, Verlauf wie normale Virusgrippe nur mit ganz fiesem Husten.

Aber alle sind sicher informiert das in jedem Jahr verschiedene Impfstoffe für die Virusgrippe zur Verfügung stehen. Einen guten und einen weniger guten für die Allgemeinheit ;-) Nur wird das nicht öffentlich gemacht......

D@achli^a.


In der Folge von Wakefields Veröffentlichung folgten viele Studien, die den Zusammenhang zwischen MMR und Autismus untersuchten. Im Oktober 2003 wurde eine von der Europäischen Union finanzierte Übersichtsarbeit veröffentlicht, welche die Ergebnisse aus 120 anderen Studien und Nebenwirkungen des MMR-Impfstoffs zusammenfasste und näher analysierte.

Die Autoren schlossen:

Der Impfstoff ist mit einigen positiven und einigen negativen Wirkungen assoziiert. Es ist 'unwahrscheinlich' dass es eine Verbindung zwischen MMR und Autismus gab und das Design und der Bericht von sicherheitsrelevanten Ergebnissen in MMR-Impfstoff-Studien...sind überwiegend inadäquat

:)D

w~alPtertrip5le0one


Dahlia, mir ist es auch nach mehrmaliger Lektüre Ihres vorletzten Beitrags nicht gelungen, einen roten Faden zu erkennen, der zu einer klar verständlichen Aussage führt. Da ich ja nun darin genannt und möglicherweise auch angesprochen werde, wäre ich aber dankbar, wenn Sie es mir nochmal erklären. Am besten wie einem Kind, dann habe ich vielleicht eine Chance.

Und damit darf ich im Gegenzug Sie herzlich einladen, alle meine Beiträge zum Thema zu lesen, denn dann können Sie relativ zügig erkennen, dass meine Kritik, so zumindest denke ich, etwas fundierter und weniger pointiert an vielen Stellen umrissen wird als nur durch den - immer noch absolut brillanten (und nicht von mir kreierten) Vergleich zur Sektiererei. Auch von der Seite werden immer wieder putzige Verschwörungs- und Vertuschungsszenerien ("...nur wird das nicht öffentlich gemacht...") entworfen, die dann doch eher in den Bereich des Orakellesens gehören.

Nichts für ungut, aber die Unterschiede zwischen gute gemachter Wissenschaft und schlecht gemachter Fiktion sind so unüberbrückbar, dass auch nicht jeder dem jeweiligen Vertreter der jeweils anderen Heimat folgen können muss.

Peace!

kqeintek0ippxen


Aber alle sind sicher informiert das in jedem Jahr verschiedene Impfstoffe für die Virusgrippe zur Verfügung stehen. Einen guten und einen weniger guten für die Allgemeinheit ;-) Nur wird das nicht öffentlich gemacht......

Dahlia.

Wie kommst du darauf?

Was sollen all diese wirren Argumente dieser komischen Impfgegner?

Wenn manche Menschen rationalen Argumenten nicht zugänglich sind dann muß die Impfpflicht her und fertig!!

Dfie1 Kel4tixn


Ich wurde als Kind drei Mal gegen Kinderlähmung geimpft, einmal gegen Masern, einmal gegen Röteln und vier Mal gegen Tetanus und Diphterie. Und im Erwachsenenalter nochmal gegen Tetanus und Diphterie.

Ich hatte als Kind nur die Windpocken und das Dreitagefieber. Mumps, Keuchhusten und Scharlach meines Wissens nach nicht.

Jetzt wäre eigentlich wieder eine Tetanus und Diphterie-Impfung fällig, außerdem bin ich am überlegen, ob ich mich wegen der zur Zeit laufenden Diskussionen ein zweites Mal gegen Masern impfen lassen sollte. ":/ (Man soll ja eigentlich zwei Impfungen haben)

Dtie KAeltixn


Ich kann mich vage daran erinnern, dass meine Mutter mir später erzählte, dass es mir nach der ersten Masern-Impfung (Lebendimpfung) im Kleinkindalter nicht gut ging ( ich war damals 1 Jahr alt) und dass sie die zweite Impfung deshalb nicht mehr gemacht haben. Von den anderen Impfungen hatte ich keine Nachwirkungen, die konnten problemlos wiederholt werden.

Da muss ich sie demnächst nochmal fragen. Wenn es wirklich so gewesen ist, würde ich auch jetzt auf die zweite Masern-Impfung verzichten.

m@iri8I0


Ich habe mir jetzt den ganzen Faden durchgelesen und bin doch etwas verwundert. Ich kann nicht nachvollziehen, wieso manche so ein extremes Bild von der Pharmaindustrie haben, welche uns praktisch vergiften will, um sich dann an unserem Leid eine goldene Nase zu verdienen. Auch der Punkt mit den Schadstoffen in der Impfung ist für mich kein valides Argument, da man im Alltag jederzeit und überall mit Schadstoffen konfrontiert wird.

Gegen das Impfen spricht für mich lediglich die Gefahr eines Impfschadens. Auf der Gegenseite bietet eine Impfung Schutz vor ebenjenen Krankheiten und deren Folgeschäden. Ein klassisches Patt. Aufgrund von Herdenschutz und der Möglichkeit Krankheiten weltweit auszurotten fällt meine Entscheidung aber eindeutig pro Impfung. Die Tatschache, das man heutzutage wenig bis keine Opfer von Folgeschäden der geimpften Krankheiten mehr kennt spricht für mich auch eine klare Sprache. Für mich logisch die einzig richtige Entscheidung.

Die Gegenseite argumentiert nach meinem Empfinden oft zu unsachlich und zu emotional. Mir tun Kinder mit Impfschaden natürlich auch sehr Leid, aber dann z.B. ein Video von einem Mädchen mit Impfschaden als Argument zu benutzen finde ich einfach unangebracht und nicht zielführend. Es dient nur dazu Ängste zu schüren.

s5usi{_heLrsexlf


@ Mirsanmir

Insgesamt ist das Risiko zu erkranken gering. Epidemiologen haben im Zusammenhang mit den Schutzimpfungen gegen die Schweinegrippe im Jahr 2009 weltweit nur rund 160 zusätzliche Narkolepsie-Erkrankungen ermittelt. Weniger als einer von 16.000 geimpften Menschen war von Narkolepsie betroffen.

Die genaue Anzahl (die ich persönlich an dieser Stelle als zu hoch empfinde) ist doch egal. Es geht um die Tatsache, dass Impfstoffe ohne Erforschung der Langzeitwirkungen dem Menschen injeziert werden, und das demnächst noch zwangsweise. Findet Ihr das etwa gut?

@ walter

Eine Computeranalyse führte zu einem Abschnitt im Hämagglutinin-Protein des Virus, der eine laut Mignot "verblüffende Ähnlichkeit" mit den Hypocretin-Epitopen hatte

eine Computeranalyse, wir impfen keine Computer.

Ihnen ist schon klar, dass mithilfe eben dieser Computer auch die Impfstoffe entwickelt werden, die Sie hier befürworten?

susi_herself: nun noch eine kleine Überraschung, ich kann mir ein Lachen leider nicht verkneifen. Hier das Originalpaper aus Science, auf dem der Medscape-Artikel basiert:

[[http://stm.sciencemag.org/content/5/216/216ra176.short]]

Sie wissen, was das Rotgedruckte ganz oben heisst, nehme ich an.

Schach - und matt.

Der Sciencemag Artikel kam am 18. Dezember 2013 raus, lange nachdem schon andere Pressestellen von der Verbindung von Pandemix und Narkolepsie berichtet haben. Im Übrigen kann ich in dem medscape Artikel in keiner der Referenzen diesen sciencemag Artikel finden. Ich gehe davon aus, dass Ihre Annahme auf Wunschdenken basiert.

1.) Google als Informationsquelle für rationale Entscheidungen zu nutzen, ist keine so gute Empfehlung

[Persönlicher Angriff durch die Moderation gelöscht]

2.) [[http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25693011]] - nur ein Beispiel: 9-valenter Impfstoff, Wirksamkeit (efficacy) 96,7%. Die Zeitschrift hier heisst New England Journal of Medicine, nicht Süddeutsche Zeitung, nicht Apothekerblättchen oder Bäckerblume und auch nicht Google.

Danke für diese Steilvorlage. Es gibt 120 HPV-Typen, davon etwa 40, die die Geschlechtsorgane befallen. Ihre oben referenzierte Impfung schützt zu 96,7% gegen 9 dieser 40, ergibt eine Wirksamkeit von 22%, genau wie von mir beschrieben.

E:hemal'iger Nyutzer (#[2828x77)


dass Impfstoffe ohne Erforschung der Langzeitwirkungen dem Menschen injeziert werden, und das demnächst noch zwangsweise. Findet Ihr das etwa gut?

Ich fände es gut das sehr lange erprobte Impfstoffe verpflichtend geimpft würden. Dazu gehört der Masernimpfstoff.

sdusi_htereselxf


Ich fände es gut das sehr lange erprobte Impfstoffe verpflichtend geimpft würden. Dazu gehört der Masernimpfstoff.

Darum geht es aber in der aktuellen politischen Runde nicht. Es geht darum, eine allgemeine Impfpflicht einzuführen und die gesamte Bevölkerung ohne Einschränkung immer dann durchzuimpfen wenn das RKI das für nötig hält. Wenn es diese Impfflicht vor 3 Jahren gegeben hätte, wäre die gesamte BRD mit Pandemix gegen Schweinegippe geimpft worden - mit den bekannten Langzeitschäden. Die Pharmaindustrie würde gar keine Notwendigkeit mehr sehen Impfstoffe zu ausreichend zu erforschen weil der Absatz ja sowieso per Gesetz garantiert ist.

wIhi4te maxgic


Susi

Du magst vielleicht einige Kinderkrankheiten gehabt haben. Aber sicher nicht Tetanus und Kinderlähmung oder Diphterie. Dagegen hast du also keine Antikörper.

Dein Kind ist also gegenüber den Erregern völlig ungeschützt.

Ich bin auch nicht dafür alles ohne Nachzufragen zu impfen. Selbstverständlich sollte man sich infomieren und abwägen.

Aber Impfungen grundsätzlich abzulehnen finde ich genaus fahrlässig.

Ich war zur Hochzeit der Schweinegrippe hochschwanger und habe mich gegen eine Impfung entschieden, weil mir das Risiko zu groß war, da der Impfstoff eben zu neu war.

Trotzdem habe ich meinen Rötel Titer messen lassen, bevor ich schwanger wurde, denn eben das Risiko daran zu erkranken, während einer Schwangerschaft war mir zu hoch.

Ich streitenicht ab, das es Impftschäden gibt, aber das Risiko an der der krankheiten zu erkranken, gegen die geimpft werden kann ist wesentlich höher.

Wie ich shcon mal schriebn: Die welt wird immer kleiner. Urlaube in tropischen Ländern mit der Familie. Weltreisen mit Kleinekinder (denn "Jetzt kann man es ja machen") In vielen Länder gibt es keinen so guten Impftststus wie in Deutschland.

Und mit einem ungeimpften Kind zum Beispiel in afrikanische Länder, Südamerika oder nach Asien zu fahren, empfinde ich schon als russisch Roulette.

t/h2ofoxer


Darum geht es aber in der aktuellen politischen Runde nicht. Es geht darum, eine allgemeine Impfpflicht einzuführen und die gesamte Bevölkerung ohne Einschränkung immer dann durchzuimpfen wenn das RKI das für nötig hält.

Wo bitte schön hast du das denn her? Gib mal bitte eine (seriöse!) Quelle an!

Impfpflicht gibt und gab es immer nur gegen bestimmte Krankheiten, in der Vergangenheit z.B. Pocken. Die Vorstellung, die Regierung wolle uns wahllos zu allen möglichen Impfungen zwingen, ist völliger Irrsinn!

NIamja


Eine Impfpflicht diente bisher immer dem Schutz der Allgemeinheit und nicht des einzelnen und kommt daher auch jetzt nur für Krankheiten in Frage, die man dadurch ausrotten kann. Wer elendiglich an Tetanus verrecken will, dem sei das selbst überlassen. Aber bei Polio, Masern &co., also ansteckenden, nur von Menschen übertragenen Krankheiten erscheint mir eine Impfpflicht durchaus sinnvoll. Die Impfstoffe sind ja nun auch wirklich nicht mehr neu und unerforscht.

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