» »

Immer mehr wollen nicht impfen

HIatschQepsxut_


wie du

HEankna-Maarixa


Hatschepsut_

Um deine Neugier zu befriedigen:

Ich reise weder in gefährliche Länder noch in Sachen Krankheiten. Ab und zu mache ich im Ausland Urlaub, aber da ziehe ich friedliche Länder vor. ;-)

Höchst merkwürdig finde ich allerdings deine 2. Forderung. Die von Impfbefürwortern hier immer wieder gebetsmühlenartig vorgetragene Pflicht, die Gesundheit der Allgemeinheit sei oberste Priorität, trittst du mit deiner Aussage ja geradezu mit Füßen. Noch dazu ist sie völlig unsinnig, denn Impfgegner sind manchmal trotzdem geimpft (und damit deiner Meinung nach ja immun) und nicht jeder Krankheitskontakt führt zwangsläufig zu einer Ansteckung (wie z.B. im Beitrag von Schnattergusche erwähnt). Wie soll deiner Meinung nach dann eine zwingende Ansteckung erfolgen und warum? Mir scheint, aus all deinen Worten spricht eigentlich nur der Wunsch nach Genugtuung und Selbstgefälligkeit.

KPleine2Hexe2x1


Hanna-Maria, warum bist du denn gegen Impfen? Lg

H{ats<che<psu~t_


Wie soll deiner Meinung nach dann eine zwingende Ansteckung erfolgen und warum? Mir scheint, aus all deinen Worten spricht eigentlich nur der Wunsch nach Genugtuung und Selbstgefälligkeit.

Da hast du mich falsch verstanden. Ich gehe davon aus, dass man sich eben mit einer größeren Wahrscheinlichkeit ansteckt, weil man in Kontakt mit dem Erreger kommen kann. Nicht, weil man sich anstecken will resp. die Ansteckung sucht, sondern weil es einfach, wenn man Pech hat, passiert. Zwingend ist da nichts, nur die Wahrscheinlichkeit höher, dass man etwas mitnimmt.

Ich habe übrigens auch keine Genugtuung empfunden, als ich meine Großtante erleben musste, die mit Kinderlähmung leben musste mangels Impfung. Nur habe ich (leider) den Eindruck, dass es wieder mehr solche Fälle geben muss, damit man solche Dinge nicht als "Kinderkrankheit" abtut.

Meine Annahme ist übrigens der nicht-geimpfte Impfgegner. Und nein, es gibt auch "Non-Responder", die es ebenfalls zu schützen gilt.

Ich bin übrigens in Asien unterwegs, auch friedlich, aber mitunter eben krankheitstechnisch nicht ungefährlich ;-)

HzannEa-Marxia


KleineHexe21

Ich würde die Frage gern umformulieren in: warum lasse ich mich nicht mehr impfen?

Grundsätzlich habe ich nichts gegen das Impfen. Ich bin sogar gegen fast alle in Deutschland üblichen Infektionskrankheiten bis vor ca. 10 Jahren geimpft worden (und habe doch fast alle durchgemacht). Auch meine Kinder habe ich impfen lassen, in dem Glauben, dass es für sie der beste Schutz ist. Impfungen haben in bestimmten Fällen sicherlich ihre Sinnhaftigkeit. Ich bestreite auch nicht, dass - wenn sie ihre volle Wirksamkeit beim Einzelnen entfalten - Ansteckungen vor den entsprechenden Krankheiten verhindert oder abgemildert werden können. Was mich stört sind die nicht zu unterschätzenden Nebenwirkungen, die sie wie die meisten synthetisch hergestellten medikamentösen Therapien haben. Diese stellen für mich ein gesundheitliches Risiko dar, welches ich persönlich nicht mehr bereit bin, einzugehen. Ich glaube auch, dass die meisten Impfkritiker es ähnlich sehen und nicht Impfungen per se verteufeln. Sie lehnen nur für sich und nachvollziehbarerweise auch meist für ihre nahen Angehörigen diesen Weg ab, da sie sich nach langem Abwägen für einen für sie gesünderen Weg entschieden haben.

Da sowohl ich, als auch meine Kinder an einigen Autoimmun-Erkrankungen leiden, die im Verdacht stehen, durch Impfungen hervorgerufen oder verstärkt zu werden, habe ich vor 10 Jahren begonnen, sämtliche Impfungen bei uns allen zu unterlassen. Später hörte ich dann einen wissenschaftlichen Vortrag eines Immunologen auf einem medizinischen Kongress zu diesem Thema und verstand zum ersten Mal die immunologischen Zusammenhänge, die Impfung und Immunsystem betreffen. Die Erkenntnisse daraus haben meine Einstellung vollends bestärkt. Unsere gesamte Familie wird sich außer in Ausnahmefällen nicht mehr impfen lassen. Meine Kinder sind inzwischen erwachsen und haben diese Entscheidung für sich gleichermaßen gefällt.

Der Hauptgrund, warum ich hier schreibe ist, dafür zu plädieren, auch die Meinungen und Überzeugungen der Impfkritiker gleichwertig zu denen der Impfbefürworter zu etablieren. Soweit ich es beurteilen kann, gibt es weder für die eine noch für die andere Seite eindeutige Beweise, was gesundheitlich sicherer ist. Ich finde es gefährlich, seine persönlichen Entscheidungen vorwiegend von der Mainstream-Publicity abhängig zu machen. Deshalb ist eine transparente und neutrale Aufklärung nötig. Ich kann mit der Entscheidung von Impfbefürwortern und Impfkritikern gleichermaßen leben. Eine einseitige Propaganda widerstrebt mir allerdings ebenso sehr wie Anfeindungen, Diffamierungen und Bloßstellungen, wie sie hier den Impfkritikern entgegen schlagen. Deshalb stelle ich mich verteidigend auf ihre Seite. ;-)

N(urarzihyoxn


Später hörte ich dann einen wissenschaftlichen Vortrag eines Immunologen auf einem medizinischen Kongress zu diesem Thema und verstand zum ersten Mal die immunologischen Zusammenhänge, die Impfung und Immunsystem betreffen.

Sowas dachte ich mir schon. Einen Vortrag gehört von einem vermeintlichen Immunologen, dazu mit einer bereits vorgefassten Meinung, und schon glaubst du, du hast die Weisheit mit Lüffeln gefressen was dieses Thema angeht. Der werte Herr hat dann - und bestimmt totaaaaal zu Unrecht, eh klar - einen gewissen Ruf in der "Szene". ;-D

Gleichzeitig kommen dann Aussagen wie:

da sie sich nach langem Abwägen für einen für sie gesünderen Weg entschieden haben.

Klar, langes Abwägen und so, hmja. :)=

Die typische Impfkritikerrhetorik, alles beisammen. Feindbilder, überhöhte Selbstdarstellung, Schüren von Ängsten, Suggerieren von Eigenverantwortlichkeit, Spekulationen über unbewiesene Zusammenhänge... könnte ewig so weiter machen.

Ich sehe viele Impfungen durchaus sehr kritisch, darunter besonders die jährlich neuen Grippeimpfungen.

Aber die Diskussionen mit Impfkritikern, Impfskeptikern ätzeterum pehpeh, ob selber durchgeimpft oder nicht, verlaufen immer gleich. Es kommen immer die gleichen Aussagen, immer die gleiche Rhetorik.

Es bringt einfach nichts.

Soll doch die natürliche Selektion einfach ihre Arbeit tun. Mir langsam echt egal. :|N

HXaXnna-*Mari3a


Nurarihyon

Mir langsam echt egal.

Und warum regst du dich dann so auf? ":/

Überzeugung funktioniert nicht mit Vorwürfen, sondern nur mit plausiblen Argumenten. Wenn die jeweiligen Argumente beider Seiten für die jeweils andere Seite nicht reichen, dann ist die Folge meist emotional-unsachliche Argumentation, Anfeindung oder angriffslustige Provokation. Das dies nicht zielführend ist, begreifen Menschen nur schwer, wenn Wut und Eifer schon zu einer Art Tunnelblick geführt haben. Und wenn du ehrlich bist, dann weißt du, dass die Beschreibung "Feindbilder, überhöhte Selbstdarstellung, Schüren von Ängsten, Suggerieren von Eigenverantwortlichkeit, Spekulationen über unbewiesene Zusammenhänge..." gleichermaßen auf beiden Seiten zu finden ist. Allerdings hat keiner - egal von welcher Seite - das Recht dazu, den anderen wegen seiner Überzeugung oder meinetwegen auch wegen seines "Glaubens" zu diskriminieren. (Art.3 GG)

w*hiteG ma0gic


Ungeimpfte meinst, dürfte sich das Risiko in sehr engen Grenzen halten. (Impfgegner kann man auch werden, nachdem man durchgeimpft wurde.) Wenn sie gesund sind, sind sie so ungefährlich wie andere gesunde Menschen auch. Wenn sie krank werden, bleiben sie sicher im Bett, um sich auszukurieren.

WENN Die Krankheit frühzeitig erkannt wird sicherlich. Aber ich betone noch einmal. Meine Kollegin die mir direkt gegenüber sitzt, hatte 4 Wochen lang Keuchhusten, bis der mal diagnostiziert wurde, kam sie auf Arbeit. Weil "War ja nur Husten".

Röteln sind auch schon ansteckend, bevor sie erkannt werden.

Was ist denn mit der Familie passiert bei der Rucksackreise durch Indien?

Deine Neugier kann ich leider nicht befriedigen, da ich diese auch nur über das Forum kannte und der Babyfaden nachher eingeschlafen war. Sie wollten 6 Monate durch Indien reisen.

Ich empfinde es einfach als "russisch Roulette".

Ich kritisieren nicht mal die Leute die sich ausführlich über Impfungen informiert haben und auf Grund von Allergien oder Immunerkranken nicht impfen. Das kann ich alles nachvollziehen.

Aber nur aus dem Grund Impfen ist Phööse nicht zu impfen, empfinde ich einfach als fahrlässig.

Ich empfinde Personen als fahrlässig, die behaupten Krankheiten wie Tetanus und Kinderlähmung seinen "Kinderkrankheiten" und somit nicht schlimm.

Wie auch schon gesagt, Windpocken, Noro, Grippe, kann man alles diskutieren. Aber Krankheiten die nachweislich zum Tode oder zu schweren Behinderung führen, NICHT zu impfen, ist fahrlässig.

Aber im Endeffekt bin ich es auch müde. Ich hoffe inständig, dass die Kinder der Personen nicht leiden müssen und auch niemals erkranken.

HkatscXhepXsut-_


Ich empfinde Personen als fahrlässig, die behaupten Krankheiten wie Tetanus und Kinderlähmung seinen "Kinderkrankheiten" und somit nicht schlimm.

Und genau habe ich manchmal den Eindruck, dass es einfach an miterlebten Fällen fehlt, damit man ein wenig "geerdet" wird und feststellt, dass eine verhinderte Kinderlähmung ggfs. das Quecksilber in der Impfung Wert ist, das man mit großer Wahrscheinlich über seine Ernährung eh aufnehmen wird.

KOleineHHexe2x1


Hanna-Maria, darf ich fragen was ihr für Autoimmunkrankheiten habt?

LG

SXheylbyx T.


Soweit ich es beurteilen kann, gibt es weder für die eine noch für die andere Seite eindeutige Beweise, was gesundheitlich sicherer ist.

[[http://www.animalresearch.info/de/medizinischer-fortschritt/zeitleiste/pocken-durch-impfung-ausgerottet/ Nicht?]]

Jnulinra79


Hanna-Maria :)^ :)=

Du argumentierst sehr sachlich und plausibel. Ohne Beleidigungen, Angriffe und Provokationen.

Wenn die "andere Seite" dies auch so täte (und nicht nur einige wenige), würde das Verfolgen dieses Fadens mehr Spaß machen.

H atsc\hepsRut_


@ Shelby

Ich befürchte, jetzt wird "Hygiene-Argument" kommen ":/

H anna\-Marxia


KleineHexe21

Hanna-Maria, darf ich fragen was ihr für Autoimmunkrankheiten habt?

Es handelt sich um eine ganze Bandbreite von Allergien und Unverträglichkeiten sowie Hashimoto Thyreoiditis, Asthma und möglicherweise aus den Autoimmunprozessen resultierende Symptomatiken wie Migräne und ADHS.

Julina79

Du argumentierst sehr sachlich und plausibel. Ohne Beleidigungen, Angriffe und Provokationen.

Wenn die "andere Seite" dies auch so täte (und nicht nur einige wenige), würde das Verfolgen dieses Fadens mehr Spaß machen.

Das denke ich auch. :-)

Da mir bewusst ist, dass diesen Faden viele stille Mitleser verfolgen, ist eine emotional-aggressive Argumentation wahrscheinlich sehr abträglich, wenn man in diesem Thema überzeugen möchte. Daher schätze ich, dass sich die Impfbefürworter mit der Haudrauf-Methode letztlich einen Bärendienst erweisen, wenn es ihnen tatsächlich darum geht, vernünftig und konstruktiv für die Vorteile von Impfungen zu werben. Wenn es ihnen jedoch eher um das Ziel der Mißkreditierung und Lächerlichmachung von Impfkritikern geht, dann ist ihre bisher überwiegend abwertende Kommunikation recht nachvollziehbar. Wenn ich weiß, dass meine Argumente schwach sind, muss ich auf Drohgebärden zurückgreifen und mit der Faust auf den Tisch hauen. Genau aus dem Grund kann ich ganz entspannt bleiben. ;-)

H;atscheHpsuxt_


Wenn ich weiß, dass meine Argumente schwach sind, muss ich auf Drohgebärden zurückgreifen und mit der Faust auf den Tisch hauen. Genau aus dem Grund kann ich ganz entspannt bleiben. ;-)

Ich halte die naturwissenschaftlichen Argumente nicht für schwach. Aber es würde mich tatsächlich interessieren, ob man auch auf Impfungen verzichten würde, wenn wir dasselbe Risiko hätten wie in anderen Ländern.

Doch die Diskussion ist ausgelutscht. Meine Chefin traut sich derzeit nicht einmal mehr in die Stadt zu fahren mit ihrem Baby aufgrund der Masernfälle.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Kinder- und Jugendmedizin oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Säuglinge · Kinderwunsch · Sternenkinder · Kinder nach Geburtsmonaten


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH