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Immer mehr wollen nicht impfen

L^ittle;-m`it-Lotxte


PS: im ersten Lebensjahr sind die meisten Kinder so gut wie gar nicht krank...das kommt meistens erst wenn das aufregende erste Jahr, in welchem sie ja auch durch Muttermilch gegen gewisse Erkankungen geschützt sind ;-), vorbei ist. Mein Sohn ist fast 14 Monate alt und war noch nicht krank. Kommt aber bestimmt demnächst und muss ja auch sein.

bxeetlPegjuic%e2x1


Liegt eben auch dran ob ein 2 jähriger bisher nur mama kennt oder schon 20 kita Kumpels und nen großen Bruder der alle Krankheiten anschleppt. :)z

c0hi


Unser Bub war im ersten Jahr auch nur 1x erkältet. Sogar ohne Muttermilch, aber mit viel Kontakt zur Außenwelt, mit gesundem essen und viel frischer luft - gar kein Problem. Mit 11 Monaten kam er in der Krabbelgruppe anscheinend zum ersten Mal mit einer ansteckenden Bronchitis in Berührung. Das war wirklich schlimm. Von heute auf morgen ging es so schlimm, dass wir in der Kh-Ambulanz waren. Es hat einige Tage gebraucht, bis er wieder fit war. Alle anderen Infekte, die er seit dem hatte, sind wesentlich milder verlaufen. Am schlimmsten quälen ihn seine Zähne. Dabei ist das was völlig natürliches - nicht wahr? Geht aber mit Fieber einher, die Mundhöhle schwillt an, Der Hals wird gereizt, schwillt ebenso an, die eustachsche Röhre schwillt mit an, die Ohren werden nicht mehr gut belüftet, werden rot - und schuld an dem Mist (der gut 4 Wochen dauerte bei 6 Zähnen), sind die ganz natürlichen Zähne. Natur ist grausam, im großen und im kleinen.

Mit der MMR Impfung halte ich mein kind davon ab, von natürlichen Masern zu sterben. Das ist ein Eingriff in die Natur. Vielleicht hat die Natur vorgesehen, dass mein Kind eines von wenigen ist, dass an SSPE sterben soll. Doch was wäre ich für eine Mutter, wenn ich mein Kind daran sterben lassen würde, nur weil es natürlich wäre?

bdeewtlesju;ic>e2x1


also chi, wie kannst du nur der Natur so ins Handwerk pfuschen wollen ;-)

Meine Hebammen-Lehrerin damals (also ich bin KKS aber die hat unterrichtet) sagte es gibt Kinder die kriegen Zähne über die Bronchien, welche über die Ohren und welche über die Mandeln... Jackpot euer Süßer kann wohl alles drei!! %:|

cWhxi


Er ist wohl vielseitig talentiert ;-D Die Bronchien hab allerdings eher im Verdacht, dass er etwas von uns geerbt hat. Ich hatte bis zum Jugendalter bronchial Asthma, sein Papa hat eine Frühblüherallergie, meine Mutter hat ebenfalls Asthma (und inzwischen COPD). Das Bronchien-Thema hab ich also etwas mehr im Auge und die Kinderärztin auch. Hals und Ohren sind aber oft Zahnbedingt angegriffen bei ihm, das haben 2 Kinderärzte parallel diagnostiziert. Bisher sind wir übrigens noch immer um ein Antibiotikum herum gekommen. Ist also nicht so, als würde ich mein Kind "mit böser Chemie vollpumpen". Er bekommt genau das, was er braucht. Und wenn nun nicht mehr dazwischen kommt, gibt es nächste Woche endlich die dringend anstehende Impfung. *hoff*

H^anna-mMarixa


KleineHexe21

Gibt es denn Studien, die belegen, dass Impfungen solche Krankheiten auslösen können?

Es gab etliche Studien und Untersuchungen dazu, allerdings mit keinem eindeutigen Ergebnis. Es gab sowohl Anzeichen dafür als auch dagegen. Von einer Widerlegung kann man also auch nicht sprechen. Fakt ist, dass mehrere Studien einen klaren Zusammenhang weder nachweisen noch widerlegen konnten. Es bleibt also der Verdacht und genau von dem sprach ich ja auch. Verdacht bedeutet immer Grauzone und jeder Einzelne muss halt seine eigene Entscheidung nach bestem Ermessen für sich treffen. Mir reicht der Verdacht als Risiko aus, um mich gegen das Impfen zu entscheiden. Wie andere damit umgehen, ist ihre Sache. Nur rechtfertigen muss sich keiner, vor allem nicht, da Impfungen in Deutschland auf einer persönlichen, freien Entscheidung beruhen. Das mag manchen nicht passen, ist aber völlig legitim.

cThi


Fakt ist, dass mehrere Studien einen klaren Zusammenhang weder nachweisen noch widerlegen konnten.

Wenn man eine Theorie aufstellt, muss man sie auch beweisen können. Es muss sie niemand widerlegen, denn es wurde ja nichts bewiesen, was man widerlegen könnte. Das ist ein deutlicher Denkfehler. Es gibt also eine Theorie. Ich hab auch eine Theorie, was das Denkvermögen der Impfgegner angeht, aber solange ich sie nicht beweisen kann, ist es NUR eine Theorie. Für einen Verdacht benötigt man konkrete Hinweise. Die gibt es aber auch nicht, in Bezug auf dein genannten Erkrankungen. Es ist also ein ausgedachtes Risiko, das jeder Grundlage entbehrt.

MnaulTwürf0ixn


Nurarihyon hat geschrieben:

Richtig, inklusive all der Gendefekte, die die Natur für uns "vorgesehen" hat. Aber weil das der genetische Plan ist, und so natürlich, sparen wir uns einfach die Behandlungen, obwohl die Medizin so weit fortgeschritten ist. Immer weiter so. Go nature, go! :)=

Ist ja schön, wenn es den medizinischen Fortschritt gibt.

Den braucht ihr auch, denn mittlerweile ist in Europa jedes 3. Kind chronisch krank. In den USA sind gesunde Kinder sogar schon in der Minderheit.

Trotz aller Vorsorge und Impfungen werden die Kinder nicht gesünder - im Gegenteil.

Gut, es ist eure Entscheidung, wenn euch das nicht zum Nachdenken bewegt, wenn ihr meint, es wäre machbar, gegen die Natur zu leben.

Ich habe lieber gesunde Kinder und wenig Lust, meine Freizeit in Arztpraxen und Krankenhäusern zu verbringen. Jeder wie er möchte.

Wer hier versucht, seine Kinder möglichst natürlich aufwachsen zu lassen, gehört in euren Augen ja schon einer Sekte an, nicht wahr??

Merkwürdige Welt.....

bLe~lGlagixa


Das in Europa jedes 3. Kind chronisch krank sein soll, das hätte ich gerne mal belegt.

Kann chi nur zustimmen ansonsten

c_hXi


Ist ja schön, wenn es den medizinischen Fortschritt gibt.

Ja, das finde ich auch

Den braucht ihr auch, denn mittlerweile ist in Europa jedes 3. Kind chronisch krank. In den USA sind gesunde Kinder sogar schon in der Minderheit.

1. brauchst du den auch und 2. woran sollen die Kinder denn (dauerhaft?) erkrankt sein? Ist das alles dieselbe unheimliche Krankheit oder werden Kinder halt mal krank, so wie alle Menschen?

Trotz aller Vorsorge und Impfungen werden die Kinder nicht gesünder - im Gegenteil.

Siehe oben.

Gut, es ist eure Entscheidung, wenn euch das nicht zum Nachdenken bewegt, wenn ihr meint, es wäre machbar, gegen die Natur zu leben.

Also du lebst MIT der Natur, mit Krebs? Mit allen anderen Erkrankungen? Du gehst nie zum Arzt? Musstest noch nie ins Krankenhaus? Und wenn du mal krank bist, dann verweigerst du auch brav die Fahrt im Krankenwagen?

Ich habe lieber gesunde Kinder und wenig Lust, meine Freizeit in Arztpraxen und Krankenhäusern zu verbringen. Jeder wie er möchte.

Als würde es den Eltern hier Spaß machen, wenn ihre Kinder mal krank werden. %-|

Wer hier versucht, seine Kinder möglichst natürlich aufwachsen zu lassen, gehört in euren Augen ja schon einer Sekte an, nicht wahr??

Merkwürdige Welt.....

Hab ich nicht gerade erst geschrieben, dass ich selbst so gut es geht der Natur ihren Lauf lasse? Wo es eben geht. Es ist keine merkwürdige Welt, wenn man seine Kinder vor einer schlimmen Krankheit schützt? Wenn man es vor einem langsamen, qualvollen Tod schützt? Dann ist man merkwürdig?

dhanaex87


Maulwürfin

Für die ständig steigende Rate der kranken Kinder (und Menschen der Industrienationen generell) gibt es doch aber vielschichtige Gründe, sich da einfach nur die Impfungen rauszupicken macht es zwar einfach und damit beherrschbar, aber auch nur das.

Als aller erstes Mal wären da unsere allgemeinen Lebensbedingungen, die Ernährung, die Pestizide, Herbizide, ausgelaugte Böden, zu wenig Bewegung, Umweltverschmutzung, gentechnisch veränderte Lebensmittel deren langfristige Wirkung unklar sind, hoher Stress durch hohe Arbeitsdichte, Lärmbelastung, Lichtbelastung, Stress durch ungeeignete Umgebung (das starren auf graue Wände sorgt nachweislich für psychischen Stress) und so weiter.

Dann wäre da die Tatsache, dass sich heute Menschen vermehren können die dies vorher sicher nicht gekonnt hätten. Wenn die Selektion ausgeschaltet wird können sich eben auch kranke Modelle vermehren, will heißen die Kranken werden automatisch mehr. Ob ich zum Beispiel hätte Kinder bekommen können, in einer Welt vor L-Thyroxin, ist eher fraglich und ohne das die Verwachsungen im Bauchraum entfernt worden sind wäre es auch eher unwahrscheinlich gewesen die Geburt des ersten Kindes zu überleben. So habe ich unter Umständen die Anlagen für beides an meine Töchter vererbt.

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Sich bei einer derart komplexen Lage auf ein einziges Fragment zu konzentrieren und es verantwortlich zu machen dient nur der eigenen seelischen Beruhigung, man bekommt das Gefühl etwas tun zu können und dem allem nicht so hilflos ausgeliefert zu sein, aber an den Tatsachen ändert es nichts.

b8eetlejRu`icxe21


Oder gibts nur mehr krankheiten weil man dafür heute Namen hat und nicht "die ist halt komisch" "die hat schlechte laune" "die isst einfach zuviel" ... etc?

Daran schonmal gedacht?

Früher nahmen die alten Leute einfach 50kg ab und waren tot..... heute heißt das dann Magen-/Darmkrebs

Früher hatten sie Bauchweh und fieber und waren tot.... heute heißt das Blinddarmdurchbruch...

Scheiß wissenschaft.... jetzt sind sie alle krank bevor sie sterben, früher kippte man einfach nur um... war doch besser.

dVan0aex87


Das gilt noch mehr für genetische Krankheiten. Eine Bekannte hier hat einen Sohn mti einer seltenen Stoffwechselstörung, genetsich bedingt. Wenn der das Essen mal auslässt fällt er ins Koma uns stirbt. Krankheit ist noch rehct unbekannt, weil eben auch sehr selten. Früher starben die Kinder einfach im Schlaf im Bett wenn sie mal krank waren und schlecht aßen, dass nannte sich dann plötzlicher Kindstod oder sie starben später als Jugendliche bei einem Vollrausch, betrunken, übergeben, nicht mehr gegessen und weg waren sie und liefen dann unter Alkoholleiche.

MSau[lwürxfin


@ beetlejuice21

Die Zahl der Erkrankungen bei Kindern ist definitiv gestiegen.

Vor circa 30 Jahren war z. B. der Diabetes bei Kindern nahezu unbekannt.

Die Erkrankung selbst war aber schon bekannt.

Heute ist der Diabetes (vor allem Typ I) eine der häufigsten chronischen Kinderkrankheiten.

Ein Diabetes kann nicht lange unerkannt bleiben. Ohne Behandlung stirbt der Mensch.

Es ist also nicht so, dass Kinder auch früher schon unerkannt Diabetes hatten.

dKanaCe8x7


Nein, sie sind früher gestorben. Was glaubst du wieso die Sterblichkeitsrate bei Kindern so enorm gesunken ist? Einfach weil wir heute eben auch die Diabetes Typ 1 Kinder am Leben halten können.

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