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Immer mehr wollen nicht impfen

r)egis*trie(rtzerSenxf


Nun, eine "gute Verbindung" zu haben, macht für mich noch kein Schwarzes Schaf, außerdem sprach ich nicht von "ein paar", da ich nicht weiß wie viele es sind, obs einzelne sind oder die ganze Herde, who knows? Und hey, immerhin ~18% der Kommission sind pharmafrei, das reicht zwar nicht für die Mehrheit, und sicher würde ich es auch gut finden wenn der Prozentsatz höher bis 100% wäre, aber es sind immerhin offiziell unmanipulierte Leute, die da mitreden dürfen, überhaupt drin...

Ich lasse wie gesagt auch nicht blind nach Stiko impfen, aber daß die gesamte Kommission eine Verschwörung ist, denke ich auch nicht.

Ich bin selbst "in der Wissenschaft" tätig, und weiß wie schwer es an Forschungsgelder ranzukommen. Klar freut man sich, wenn man einen Geldgeber findet, und "die Pharma" hat nunmal Geld (für mich nicht, dafür ist mein Gebiet zu uninteressant ;-D ). Daran finde ich primär nichts verwerfliches, solang das Geld nicht dafür benutzt wird, die Forschung so zu verbiegen daß es dem Geldgeber paßt. Was natürlich oft genug vorkommt, weswegen ich einer Studie, die zB die DFG finanziert hat, generell mehr Glauben schenken kann, als wenn sie zB von Hexal kommt. Deswegen würde ich trotzdem nicht alle Wissenschaftler "mit Verbindungen" pauschal als manipuliert betrachten, ja, so gutgläubig bin ich wohl tatsächlich, wahrscheinlich weil ich an der Uni und nicht in der Industrie sitze, hier hat man sich an "gute wissenschaftliche Praxis" zu halten.

Ich wiederhole mich, es gibt mehr als nur schwarz und weiß.

Was mich interessieren würde: Welche Empfehlungen gibt es denn in anderen europäischen Ländern, und wie sind diese zusammengekommen? Ich habe darüber tatsächlich noch nie nachgedacht. :)D

cThi


Au ja, genau! Ich werd meiner Schilddrüse brav zureden, doch nochmal um gut 10ml zu wachsen, das Narbengewebe abzuschütteln und dann werden wir ganz dicke Freunde ;-D Ach halt! Oh danae, lass mich raten, du wurdest irgendwann in deinem Leben schon mal geimpft? Weil, dann geht das leider nicht. Du bist dann fortan ein Hoffnungsloser Fall - so wie ich - im Land der hoffnungslos verimpften Menschen, die nie wieder gesund sein können.

Außerdem haben wir Unmengen Aluminium im Gehirn und das macht selbstverständlich blöd. Find ich aber einerseits auch wieder gut, denn wenn man uns wegen zu viel Geblödel verwarnen möchte, kann ich einfach auf das Aluminium in meinem Hirn verweisen und die Schuld auf meine bösen Eltern und die bösen Kinderärzte schieben, die sich natürlich die größte Mühe gegeben haben, mir meine Gesundheit zu versauen, weil man damit ja so viel Geld verdient. Wait - What? %:|

Myaulwnürf8ixn


chi, [...]

Ich kenne sehr viele Menschen in meinem Umfeld, die an Krebs gestorben sind.

Sie haben alle die Schulmedizinische Behandlung mitgemacht und sind trotzdem gestorben.

Die Chemotherapie hat noch nicht einmal eine Verbesserung der Überlebenszeit gebracht - ganz im Gegenteil.

[Fachlich unhaltbare Behauptungen zur Chemotherapie durch die Moderation gelöscht]

cQhxi


Ja! Ich bin total naiv - klar, hab ja auch unter ner Menge Aluminium zu leiden. Schrecklich sowas. Ich kenn einige Krebsfälle, ich hab welche in der Familie und im Freundeskreis. Ich weiß, was das ist und ich kenne auch einige Heilungschancen. Mein Schwiegerpapa wurde geheilt und hatte jetzt erst quasi 10jähriges "gesund sein" feiern können. Ohne die Behandlung wäre er nicht geheilt und ich hätte ihn nicht kennenlernen dürfen.

Und wie ist es mit dir? Du lehnst die giftige Heilung dann ja ab, so wie ich das verstehe.

drana|e8x7


chi

Wir könnten uns ja zu einer Ausleitung entscheiden. Mit genug Vertrauen in die Selbstheilungskräfte wird der Körper mit der Chlorbleiche schon auskommen. %:| %:|

Maulwürfin

Ja und der Gründer von Apple hat es nur auf den Alternativen Wegen versucht und bereute dies am Ende ziemlich bitter. Krebs ist eine fiese Krankheit, richtig dreckig und eine Chemo harter Tobak. Allerdings sind die Bestrahlungsdosen in den letzten 30 Jahren drastisch zurück gegangen, man hat viel dazu gelernt, was nicht heißt, dass da nicht mehr geht. Chemo ist mein Albtraum, aber meine Dozentin kann ihren beiden Söhnen nur noch eben wegen der Chemo eine Mutter sein.

rAegistri@er|terxSenf


sorry, wurde gerade unterbrochen, und wahrscheinlich sind hier noch ein dutzend weitere Beiträge... Drum schreib ich hier normal auch nicht mit ;-D

"Sie verkaufen Ihnen gefährliche Medikamente um Geld zu machen, nichts anderes.

äh, ja? Und? Verkauft der Obsthändler Äpfel, damit ich gesund bleibe, oder damit er GEld verdient? Verkauft der Autohändler Autos, damit ich schneller fahren kann, oder damit er Geld verdient? Verkauft der Bettenverkäufer Matratzen, damit ich gut schlafen kann, oder damit er Geld verdient? Ist Geld verdienen moralisch verwerflich? Klar, wenns um Millardenbeträge geht wird nur noch selten sauber gearbeitet, aber ist deshalb "Um Geld zu machen" ein Argument an sich? ":/

MNaulwüxrfin


@ registrierterSenf

Du kannst die eine Wissenschaft nicht mit der anderen vergleichen.

Ich bin mir auch sicher, dass es viele Wissenschaftler gibt, die ihre Arbeit aus Überzeugung machen und etwas Gutes erreichen wollen.

Die Pharmabranche ist etwas anderes.

Das sind keine Familienbetriebe, keine kleine Firmen, das sind Konzerne. Es geht um Billionengewinne.

Der einzelne Forscher hat keinen Einfluß. Der muss seine vorgegebene Arbeit machen oder er fliegt.

Wenn es um Billionengewinne geht, dann sind viele Menschen beteiligt, die mit hohen "Prämien" bei der Stange gehalten werden und ihr Fähnchen nach dem Wind richten.

Bei Gewinnen in Billionenhöhe schmerzt eine Ausgabe von einer Million nicht. Das fällt unter das Etat für die Vermarktung der Produkte.

Die Universitäten, an denen Medizin studiert wird, erhalten ihre Mittel überwiegend von der Pharmabranche. Es ist kein Zufall, dass das Studium im Sinne der Industrie gestaltet wird.

So werden die angehenden Mediziner gleich in die richtige Richtung gebracht.

Wer das nicht glauben mag, der glaubt auch noch an den Weihnachtsmann.

HBypatxia


Wahrscheinlich mache ich mir jetzt Feinde …

Ich nehme es nicht persönlich ;-)

Auch Immunsupprimierte und / oder Eltern mit immunsupprimierten Kindern sind für sich selbst bzw. ihre Kinder verantwortlich. Man kann die Verantwortung nicht auf andere abwälzen …

Ich habe nicht den Eindruck, dass die Autorin diesen Aspekt auf die leichte Schulter nimmt und Verantwortung abwälzen möchte. Sie möchte andere Möglichkeiten, Menschen zu schützen, als sie vom öffentlichen Leben auszusperren.

… und von ihnen verlangen etwas zu tun, dass ihren Überzeugungen fundamental widerspricht und das mit einem (und sei es auch noch so kleinen) Restrisiko verbunden ist.

Hier ist für mich das Problem: der irrationale Umgang mit Risiken. Bevor geimpft wurde, erkrankten fast alle Kinder an Masern. Die Sterblichkeit wird mit 300-1000 pro Million Erkrankte angegeben ([[http://www.stopmasern.ch/de-ch/so-schuetzt-die-impfung/nebenwirkungen-masernimpfung.html Quelle]]). Wenn wir von 500 Todesfällen pro Million ausgehen, dann heisst das: in einer ungeimpften Bevölkerung stirbt 1 Kind von 2000 an Masern. Dieser Zahl gegenüber steht das Risiko, an der Impfung zu sterben: weniger als 1 pro Million.

Nicht nur die Wahrscheinlichkeit eines Todesfalls, sondern auch die einer Komplikation ist bei der Erkrankung um ein Vielfaches höher als bei der Impfung, ebenfalls [[http://www.stopmasern.ch/de-ch/so-schuetzt-die-impfung/nebenwirkungen-masernimpfung.html hier]] nachzulesen.

Werden diese Zahlen nicht von den Imfgegnern zur Kenntnis genommen? Oder denken sie, dass für ihre Kinder andere Wahrscheinlichkeiten gelten?

Ich bin übrigens auch nicht der Meinung, dass eine gesetzliche Impfpflicht bestehen soll. Aber ich finde es auch nicht in Ordnung, dass diejenigen, die durch die vermeidbare Erkrankung von anderen gefährdet sind, einfach schön zuhause bleiben oder im Wald spazieren gehen sollen.

rOegiestriferterrSexnf


So werden die angehenden Mediziner gleich in die richtige Richtung gebracht.

das mag gerne sein, sehn wirs ja am Beispiel Pille, wie die von vielen Gyns als Lifestyleprodukt und nicht als Medikament an die Frau gebracht wird. Ich glaube trotzdem gern an den Weihnachtsmann bzw daß NICHT ALLE MEdiziner/Forscherusw käuflich sind sondern manche noch ihr Hirn einschalten. Unsere alte Kinderärztin macht zB auch Impfberatungen, und meinte, als ich sagte, kein Rota, Windpocken wenn dann später, sie müsse offiziell nach Stiko beraten, aber sie hätte ebenso entschieden, weil blablabla, genau die Argumente die ich auch zusammengetragen hatte um die evtl vorzubringen falls sie sich an Stiko halten will...

Um mich nochmal zu wiederholen und dann aus dem Faden wieder auszusteigen: Nur weil die Stiko oder wer auch immer nicht unabhängig ist (was natürlich zu bevorzugen wäre wenn doch), heißt das nicht daß das nur geschmierte Marionetten sind und alles Schwachsinn wäre. Die Studien nach denen die ihre Entscheidungen fällen kann man ja einsehen (oder??) und danach entscheiden, ob man den Studien traut oder nicht bzw überzeugend findet oder nicht, was will man als "Laie" denn sonst machen? Alle sind böse rufen ist auch keine Lösung. Es gibt mehr als nur schwarz und weiß. *:)

bGeetleVjuice|2x1


In nem anderen faden schreibt auch jemand medizinische berufe macht man nicht um Geld zu verdienen sondern um zu helfen... er wurde zum Glück ausgelacht..

Und hier ebenso. Natürlich sind pharmakonzerne wirtschaftsunternehmen. .die Chemiker arbeiten nicht für lau und die Entwicklung eines Medikamentes oder Impfstoffs Kann bis zur Zulassung Milliarden kosten.. schon komisch das die dann auch Geld erwirtschaften wollen um die Kosten zu tragen... sehr seltsam im Supermarkt Krieg ich ja alles gratis.. lach

Das du überhaupt keine Medikamente nimmst passt zu meinem Bild von dir. Da bleibt nur zu beten das du nie wirklich krank wirst.

MGaul.würfxin


@ registrierterSenf

Wer hat geschrieben, dass Geldverdienen verwerflich ist? Jeder muss von etwas leben.

Aber jeder Kunde weiss, dass Firmen Geld verdienen wollen, dass sie ihre Waren als besonders gut darstellen.

Als Verbraucher bleibt man meistens kritisch. Bei der Pharmaindustrie ist das scheinbar anders.

Die wird in einen heiligen Glorienschein gehüllt.

Wie kann man so naiv sein?

Der einzelne Wissenschaftler möchte vielleicht nur Medikamente entwickeln, die besonders gut verträglich sind. Dem Konzern der Pharmariesen ist das egal.

Nochmal zur Erinnerung:

Etwa Schmerzmittel wie Vioxx, von denen bekannt war, dass sie ein Herzinfarktrisiko darstellen und zum Tod führen können. Vioxx kam ohne ausreichende klinische Dokumentation auf den Markt, weshalb Merck vor Gericht stand und 2011 immerhin 950 Millionen Dollar zahlen musste.

Wissenschaftler der Food and Drug Administration (FDA), also der US-Zulassungsbehörde, haben geschätzt, **in den USA könnte Vioxx bis zu 56 000 Patienten getötet haben . . .

[[http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/kritik-an-arzneimittelherstellern-die-pharmaindustrie-ist-schlimmer-als-die-mafia-1.2267631]]

Das ist kein Einzelfall, sondern Alltag.

Wenn etwas vor Gericht landet, dann zahlt die Pharma halt die 950 Millionen Strafe und nimmt das strittige Produkt vom Markt.

Das Geld hat sie doch vorher schon tausendfach verdient mit dem Medikament.

Das ist alles einkalkuliert.

Leute, wacht mal aus eurem rosaroten Traum auf!

S(tuhhlbeixn


Die Studien nach denen die ihre Entscheidungen fällen kann man ja einsehen (oder??) und danach entscheiden, ob man den Studien traut oder nicht bzw überzeugend findet oder nicht, was will man als "Laie" denn sonst machen?

Als Laie, und das sind nun mal die Allermeisten, ist man kaum in der Lage, irgendwelche Studien zu beurteilen. Und wenn die Ärzte offizell nach Stiko beraten müssen (das alleine finde ich schon dubios) und die Stiko offensichtlich nicht unabhängig ist, dann ist man als Laie letztlich ziemlich allein gelassen.

S~tuHhlbeixn


Verkauft der Obsthändler Äpfel, damit ich gesund bleibe, oder damit er GEld verdient? Verkauft der Autohändler Autos, damit ich schneller fahren kann, oder damit er Geld verdient? Verkauft der Bettenverkäufer Matratzen, damit ich gut schlafen kann, oder damit er Geld verdient? Ist Geld verdienen moralisch verwerflich?

Im Grunde sagst du mit deinem Beitrag das Gegenteil von dem, was du sagen wolltest. ;-D

Ganz recht, sie alle, einschließlich der Pharmaindustrie, üben ihre Tätigkeiten aus, um Geld zu verdienen. Das bedeutet, sie verfolgen ihre Interessen und nicht deine oder die ihrer Kunden. Und deshalb ist Misstrauen durchaus angebracht.

SDtuhMlbeixn


Meine Freundin hat überlebt, sie hat seit 30 Jahren schwer mit den Folgen der Chemotherapie zu tun.

Sie hat zwar keinen Krebs mehr, aber sie ist nun schwer krank.

Maulwürfin

Was wäre denn deine Empfehlung für sie gewesen?

cxhi


Ohne Gifte im Körper sterben, vermutlich. Ade gute Freundin. Es gibt zwar Heilungschancen, aber du stirbst ohne sie gesünder %-|

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