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Zahn ziehen bei Dreijährigem – wie stehe wir das mit ihm durch?

LWu[cibnxde


In einem Durchgang wurden die nicht gezogen. Ich glaube aber, dass es nur zwei Sitzungen waren. Er hatte sie einfach zuviel. Bei meinem Sohn ist es andersrum, ihm fehlt im Unterkiefer die Anlage für einen Schneidezahn. Was uns definitiv eine Zahnspange einbringen wird. Hachje.

Es ist ja noch nichts entschieden. Erstmal die Möglichkeiten checken. :-)

c[hxi


Warum darf man die Erfahrungen nicht auf heute übertragen? Geht es den Kindern heute beim Zahnarzt einfach besser, wenn ihnen ein Zahn gezogen wird? Für mich bleibt das Erlebnis gleich. Sobald das Kind Angst hat, und nicht mitmachen will, ist es eine negative Erfahrung – und das trotz des fleissigen putzens hier, btw.

S#unshinLe_v86


Also ich persönlich habe eine riesengroße Angst eher gesagt eine richtige phobie vorm Zahnarzt.

Es fing damit an dass ich beim Zahnarzt war und ein kleines Loch gebohrt werden musste. Der Zahnarzt fragte mich ob ich eine Spritze möchte oder nicht. Ich fragte ob es denn weh tun würde ohne und er meinte eigentlich nicht aber wenn doch können wir ja immer noch Spritzen.

Damit war ich einverstanden. Ich hatte dann beim Bohren große Schmerzen und habe mich bemerkbar gemacht.

Die Reaktion des Zahnarztes war: STELL DICH NICHT SO AN IST GLEICH VORBEI... Ich denke meine Angst kommt von diesem Moment weil ich gemerkt habe dass ein Wort nichts Wert war. Ich persönlich würde mein kind (wenn ich mal welche habe) niemals einer solchen Tortur im frühen alter aussetzen, wenn es doch kurznarkosen gibt die nicht so schädlich sind, würde ich diese auch Nutzen. Ich will nämlich niemals meine Phobie auf mein Kind übertragen und arbeite schon dran meine Angst selbst in den Griff zu bekommen. Ich denke Kinder sind schnell traumatisiert bei solchen Sachen: Alles Gute für euch :-)

C#leo EdwaSrds v0. Davdonpxoort


25.02.14 08:34

Warum darf man die Erfahrungen nicht auf heute übertragen? Geht es den Kindern heute beim Zahnarzt einfach besser, wenn ihnen ein Zahn gezogen wird? Für mich bleibt das Erlebnis gleich. Sobald das Kind Angst hat, und nicht mitmachen will, ist es eine negative Erfahrung – und das trotz des fleissigen putzens hier, btw.

chi

Also spezielle Kinderzahnärzte sind da eigentlich ziemlich geduldig und betüddelnd zum Kind.

Und die Flimmerkisten Ablenkung zum Beispiel ist auch unterstützend.

Aber ich rede wahrscheinlich jetzt an die Wand der Angst.

Mein älteres Kind musste zum Beispiel schon einiges mitmachen, die Maus hat leider Gottes die Zähne von der väterlichen Seite geerbt %-|, aber Angst hat sie heute noch nicht. Da spielt sicherlich der Punkt mit, dass ich selber nie eine Angst hatte. ":/ Denke ich.

Schätze, dass es anders wäre, wenn ich mit einem Zahnarzt was Negatives verbinden würde.

Wobei es jetzt den Eindruck macht, als wäre ich gegen eine Narkose. Nein, bin ich eigentlich nicht, aber der Gedanke bei so etwas (Zahn ziehen) "schlafen gelegt" zu werden, kam mir nicht.

":/ ":/ ":/

Wenn man jedoch Ängste oder Sorgen hat, dann ist das bestimmt die bessere Wahl.

Bleib aber dabei: Der Besuch für Kinder heute bei einem Zahnarzt ist angenehmer als noch vor einigen Jahren bzw. Jahrzehnten, allein schon deshalb, weil jeder zweite Elternteil einem Zahnarzt an die Gurgel springen würde, wenn sich das Kind unwohl fühlt oder Schmerzen hat.

Kann sich kein ZA mehr leisten, vermute ich.

c$h<i


Wir waren damals auch bei einem Kinderzahnarzt und der war auch lieb und nett – aber angenehmer wurde es dadurch auch nicht. Es gab Handpuppen und meine Mutter war natürlich auch immer dabei... keine Chance. Die Umgebung, der Geruch und die Instrumente sind überall gleich. Ich hab dann später auch noch 3 Zahn-, bzw Kiefer-OP's mitmachen müssen (1 ambulant, Horror!, nie wieder!) und 7 Jahre Kieferorthopädische Behandlung mit so ziemlich jeder Zahnspange, die man sich ausdenken konnte.

Die Möglichkeit, heute mit Valium, Dormicum oder Propofol eine Kurznarkose zu wählen, gab es damals anscheinend nicht, oder sie war nicht so weit verbreitet. Ich hatte in meinem leben nun etliche Kurz- und Vollnarkosen und ich würde die immer wieder wählen. Es gibt ja auch Menschen, die eine Magenspiegelung ohne Narkose machen – ich hatte 3 und würde immer wieder die Sedierung wählen. Warum schlechte Erinnerungen behalten, wenn man auch einfach kurz schlafen kann.

Cmleo Ed+wards Uv. DavVonpooxrt


Okay, lach, Geruch... wir mögen den und ich persönlich liebe den typischen ZA Geruch, krieg aber z.B. ein dumpfes Gefühl, wenn ich den Krankenhausgeruch riechen muss. Ganz schlimm, ein Schritt rein und mir wird elend, weil ich den Geruch im Krankenhaus nicht mag und der so eine depressive Stimmung hervor holt.

Warum schlechte Erinnerungen behalten, wenn man auch einfach kurz schlafen kann.

Ja klar, aber sie sind nicht zwangsläufig schlecht. Schön vielleicht nicht, schlimm oder traumatisch, aber auch nicht (zwangsweise).

Schätze mal, dass der "größte" Eingriff jener war, als mir die vier Weisheitszähne auf einmal gezogen wurden bzw. "aufgesägt". Mag ja auch für viele schlimm sein auch für Erwachsene,, aber letztendlich hat sich mir die Frage gestellt, was daran so schlimm war, außer dass der Kraftaufwand immens war und ich teilweise gebetet habe, die mögen jetzt bitte nicht abrutschen. Wusste ja bis dato gar nicht, dass man da so einen extremen Kraftaufwand braucht.

Sei es drum...

letztendlich ist es ja auch egal, nur ist es wirklich so, dass sich eigene Ängste oftmals aufs Kind übertragen und man dementsprechend handeln sollte, muss, wie auch immer.

LJuwcindxe


Ich schrieb ja bereits, dass ich selbst keinerlei Ängste vorm Zahnarzt habe und auch keine Not damit habe, was die mit mir da machen (der letzte Zahn wurde mir im Dezember gezogen, pffft, sitz ich auf einer Backe ab. ;-) ) und Schmerzen kann ich auch supergut aushalten. Ich habe weder ein ungutes Gefühl, noch irgendwas Ähnliches, wenn ich beim Zahnarzt im Wartezimmer sitze.

Klar ist die Situation anders, wenn es das eigene Kind betrifft. Und dass es kein gutes Gefühl ist, steht wohl ausser Frage. Mein Sohn besucht seit seinem 16. Lebensmonat regelmässig (alle 3-4 Monate) den lieben Zahnarzt und das auch ohne Probleme. Ich kann von mir beim besten Willen nicht sagen, dass ich überängstlich bin. Ich gebe schon die Zügel aus der Hand, sei es beim Kinderarzt, bei der Physiotherapie oder sonstwo.

Mein akutes Problem ist eben, dass ich aufgrund des Wesens und der Ängste meines Sohnes davon überzeugt bin, dass ihm die bevorstehende Behandlung sehr grossen psychischen Schaden zufügen wird. Und das möchte ich nicht, weil -ich wiederhole mich, sorry – wir mit ihm schon die Erfahrung gemacht haben, dass er unschöne Dinge niemals vergisst und sehr lange braucht, um für ihn gravierende Dinge zu verarbeiten. Punkt.

Zum Thema: Mein Mann war heute Morgen in der Praxis und hat nachgefragt. Eine Sedierung ist grundsätzlich möglich, wird aber ungerne vorgenommen. Halt nur, wenn es 'nicht mehr anders geht'.

Eventuell besteht die Möglichkeit, zu versuchen, den Zahn heraus zu wackeln und unter Umständen doch zu sedieren, falls Panik entsteht. Inwieweit das dann dem Ganzen auf lange Sicht förderlich ist, bleibt, im Fall der Fälle, abzuwarten .... ":/ ???

Sie haben auch gesagt, dass sie das schon so machen, dass die Kinder keine Angst bekommen..... Das glaube ich natürlich auch und bisher haben wir der Zahnärztin grosses Vertrauen entgegengebracht. Auch mein Sohn.

R4oma1na4x0


Mir wurde damals auch ein zahn gezogen und zwar deshalb, weil einer meiner Zähne leicht gewackelt hat. Wackelzähne müssen vor eine OP gezogen werden. Das ganze ging so: Zahnhelferin hat mit Kraft mein Kopf gehalten, die Ärztin zog am Zahn.

Es war allerdings ein Milchzahn und ich war damals acht Jahre alt.

Mein vierter Sohn hatte auch Entzündung an seinen zwei Schneidezähnen. Damals war er fünf Jahre alt. Wir gingen zur einen Zahnarzt, der Zähne ohne Narkose gezogen hat. Mein Sohn hatte damals keine Angst und liess sich alles gut aufklären. Zwei Stunden nach der OP wollte er Äpfel essen ;-)

Mein jüngster Sohn wenn er nur Zahnarzt hört, rastet er komplett aus. Deshalb liessen wir seinen Zähne in eine Klinik mit Kurznarkose ziehen.

Ich glaube niemand kann sein eigenes Kind besser einschätzen, als eigene Eltern. Deshalb liegt die Entscheidung auch an ihnen. Natürlich ist es besser das ganze dem Kind zu ersparen, aber wenn es anders nicht geht….

LMucinjde


Guten Abend.

Mein Mann und ich haben uns nochmal hingesetzt und über das Thema geredet.

Wir werden mit dem Kleinen normal zum Zahnarzt gehen, mein Mann macht morgen den Termin. Dann möchte mein Mann mit der Zahnärztin über unsere Sorgen reden und ihr erklären, warum wir besorgt sind.

Da er selbst übelste Erfahrungen mit Zahnärzten gemacht hat, als er klein war, weiss er gut, wovon er redet.

Für ihn steht ausser Frage, dass das Kind, sollte es schon vorher panisch reagieren, weder festgehalten, noch auf andere Art gezwungen wird. Mein Mann ist eher der ruhige Part unserer Familie, immer positiv, immer abgeklärt. Von daher sind wir am Überlegen, ob er alleine mit ihm hingeht, da sind wir uns aber noch nicht ganz einig. Hängt auch vom Zeitpunkt des Termins ab.

Wir vertrauen also nun auf die Erfahrung der Kinderzahnärztin und klären vorher sämtliche offene Fragen.

So geht es uns erstmal besser mit dem Thema und vielleicht bekommt Sohnemann das auch super gut hin, wer weiss? :-)

Heute habe ich mit ihm noch über die Zahnfee geredet und dass er sich von dem, was sie ihm unter das Kopfkissen legt, ganz alleine etwas aussuchen darf. Da wollte er dann sofort zum Zahnarzt.

S)hTojwo


Ah, das klingt doch toll! Wenn er es ohne Kurznarkose schafft und Dein Mann da ruhigen und zuverlässigen Beistand leisten kann – herrlich! Ich drücke fest die Daumen.

LJucinxde


Kommenden Dienstag ist Termin. Gleich morgens. %:| "Elternsprechstunde" haben sie uns eingeräumt. Na dann ma los!

Schönen Abend.

L3u:c*inxde


Guten Abend.

Kurzes Update zur Situation...

Wir waren wunderbar vorbereitet, er hatte eine kleine Schatzkiste dabei für seinen Zahn (hatte sie tagelang nur für diesen Zweck gehütet), wusste Bescheid, wie es abläuft. Wir kamen an, alles war gut, die Zahnärztin erklärte ihm die "Schlafmarmelade", er durfte dran riechen, sie erklärte ihm, dass es keine Spritze gäbe, nur ein Schlafkissen für den Zahn. Er war mit allem einverstanden. Ein schöner Trickfilm lief an der Decke. Ich sollte dann während der Behandlung mit ihm kuscheln, ich sass auf dem Stuhl, er auf meinem Schoss, der Stuhl ging nach hinten – und die Panik war da. Hinlegen? Nein. Niemals. Er krallte sich förmlich an mich, war total verkrampft, abwesend und hatte Angst. Wir haben ewig versucht, ihm gut zu zu reden. Nichts. :°( :°( :°(

Wir waren ratlos. Eigentlich waren wir richtig guter Dinge gewesen und dann kam es doch, wie befürchtet.

Die Zahnärztin hat ihm nun eine Art Aufschub angeboten, wir sollten versuchen, ihn intensiver darauf vorzubereiten.

Unter Anderem hat sie uns auch einen Aufklärungsbogen mitgegeben für den Fall einer Narkose. Wir sind dann direkt zu unserem Kinderarzt marschiert, der ja seine 'Liege-Angst' mehr als genug kennt.

Habe mit ihm lange geredet und er hält die Kurznarkose in unserem Fall für die bessere Alternative. Ich bin ratlos. Ich habe mir nun alles genau durchgelesen und auch mit der Zahnärztin nochmal gesprochen. Wir sollen uns bis morgen melden und würden dann nächste Woche einen Termin bekommen – unter Narkose (nur Lachgas).

Ich würde dann morgens früh gleich mit ihm hingehen, mit ihm im Aufwachraum bleiben und würde für diesen Tag eine Freistellung bekommen, um mit meinem Sohn zu Hause bleiben zu können.

In meinem Kopf geht es nur noch hin und her. Wie nun? Was nun? :-X :-X :-X

c3hxi


Ohweh... Also erstmal habt ihr doch alles versucht, oder nicht? Erstmal fällt mir dazu ein, es ist keine Schande für euch oder euren Sohn, nur, weil das jetzt nicht geklappt hat. Was sagt denn der Bub zur Lachgas-Alternative? Kann er sich damit anfreunden?

Ich finde es wirklich super, dass ihr euren Sohn so sehr begleitet und euch solche Mühe gebt. Hätt ich mir bei meinen Eltern auch gewünscht.

Grad stell ich fest, der Beitrag ist ja von gestern. Heute früh wäre schon die Behandlung (gewesen?). Habt ihr es womöglich schon hinter euch gebracht? Wie gehts euch nun?

cIh`i


Ach blub, ich hab "morgen früh" statt "morgens früh" gelesen |-o ;-D. Dann steht ja noch alles offen. Gibt es außer dem Lachgas noch irgendwelche Alternativen?

L{uci>nxde


Huhu.

Nein Alternativen gibt es nicht. Sie meinte nur, dass, sollte sie noch etwas sehen, evtl ein Zugang gelegt würde. Was er vom Lachgas hält... Naja er versteht es alles noch nicht so wirklich. Wir haben ihm dann gesagt, dass er dann gaaanz kurz eine Maske aufsetzen muss und dass er dann kurz schläft. Das war okay für ihn. Und dass er sich dazu hinlegen muss. Das war gleich wieder nicht so gut. Dieses Hinlegen ist sein grösstes Problem. Er will es einfach nicht und bricht dann in Panik aus.

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