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Frage wegen Ritalin und Therapien

ruond3rxa


@ Das Etwas

@ Das Etwas

Da habe ich ja noch nie von gehört. Kannst du irgendwie die Studie benennen? Oder einen Link schicken? Das möchte ich mir gern mal durch lesen.

Gruß

rondra

rqondrxa


Hallo,

ich poste hier mal den Text, den ich bei dem vorherigen Thraed auch schon gepostet habe, da es um das gleiche Thema geht. - Sorry, für meine Faulheit ;-))

ich bin ADS Mischtyp. Auch ich nehme Ritalin.

ADS mit Homöpatischen Mitteln zu behandeln, bin ich sehr sekeptisch. Da es mittlerweile erwiesen ist, dass es sich um eine Stoffwechselveränderung handelt, dürfte es wissenschaftlich auch nicht funktionieren. Da Homöpatie den Girnstoffwechsel nicht beeinflusst. Ähnlich wie bei diabetikern, die nur mit Insulin auskommen. Damit meine ich nicht, das MPH immer genommen werden muß, denn ADS ist ja nicht direkt lebensbedohlich, wie bei Diabetikern.

Und vorsicht!! Ich habe mittlerweile in der SHG viele Eltern kennengelernt, die ein vermögen an Alternativen bezahlt haben, im guten glauben und hoffnung. Daher genau hinterfragen, erfahrungen anderer mit beachten, etc.

Eine Diät mußte ich als Kind auch mal durch ziehen. Da muß ich aber sagen, ist mir Ritalin lieber. Die Diät hat keine positive veränderung bei mir erbracht. Damals stand die ADS Diagnose noch nicht, da wurde es MCD genannt. Ist aber weitesgehend das selbe. Die Diät führte dazu, dass ich auf Geburtstagen etc. mich ausgeschlossen fühlte. Ständig waren die Eltern der anderen Kinder unsicher, was ich nun durfte und riefen immer bei meinen Eltern an. Nichts was ich gerne mochte, durfte ich noch essen. Klassenfahrten waren die Hölle, da die Jungendherbergen fast die kriese bekommen haben. Ich durfte keinerlei Konservierungsstoffe, und keine Eihaltigen Produkte. Daher wurde es nahegelegt, ob ich nicht besser wärend der Klassenfahrt zu hause bleiben könnte...

Wir haben die Diät abgebrochen, und ich wurde gar nicht weiter behandelt. Die eigentliche ADS Diagnose habe ich erst im Januar bekommen und bin jetzt in der Einstellung von Ritalin. Wenn die mg Dosis bekannt ist, werde ich auf Concerta als Langzeitprodukt umsteigen.

Allerdings kommt es meiner Meinung nach auch öfter zu Fehldiagnosen, wo dann eine Lebensmittelunverträglichkeit, Kiss-Syndorm, AS, oder ähnliches vorliegt. Dann ist MPH natürlich das falsche Mittel.

Vielleicht konnte ich dir ja etwas helfen, auch wenn ich skeptiker bin. Homöpathie finde ich in Grundegenommen sehr gut, aber nicht um ADS zu behandeln.

Hinzufügen möchte ich bei dir noch, dass ich an deiner Stelle die ADS auf jedenfall von einem Arzt behandeln lassen würde, da dein Sohn massive Problem mit seiner Aussenwelt zu haben scheint. Die Nebenwirkungen, die eine nicht behandelte ADS mit sich bringt, halte ich für viel tragischer, als die Nebenwirkungen, die bei Medikamenten eventuell vielleicht etc. auftreten können. Zudem war ich sehr erstaunt, dass Ritalin laut Beipackzettel nicht mehr Nebenwirkungen hat. - Nachdem, was mir alles erzählt wurde.... Wenn ich das mit dem Beipackzettel von z.B. Paracetamol oder anderen Medikamenten vergleiche, die Freikäuflich in der Apotheke zu kaufen sind....

Aber ob eien Medikamentöse Behandlung notwendig ist, muß unbedingt der Arzt entscheiden. Dafür ist er ja da. Dieser wird dann auch entscheiden, welches Medikament geeignet ist. Amphetaminsaft, Concerta,Equasym, Medikinet, Ritalin,...

Gruß

rondra

WQunswch;punscxh


Behandlung von ADS bei meiner Tochter

Hallo,

meine Tochter 9J. hat auch ADS, LRS und Dyskalkulie. Sie ist seit ca. 2 Jahren in Behandlung im Zentrum für Wahrungsstörungen in Frankfurt am Main. Dort wurden mit Verhaltens - und Lerntherapie und gleichzeitiger Einnahme von Concerta gute Erfolge erzielt.

Die Vortestungen waren Aufwendung und Zeitintensiv.

Eine "Sonderschulbehandlung" habe ich abgelehnt und sie besucht auch ganz normal eine Regelschule mit einer sehr engagierten Lehrerin.

BZeaxtCh


Hallo Ronda

Welche Diät aufgrund welcher Syntome bzw Laboruntersuchungen hast Du den gemacht? Hast Du auch anderes Abgeklärt? Schwermetall-/Quiecksilberbelastung, Darmpilz, Vitamin b6, Magnesium, Zink oder andere Mängel.?

Gruss

Beat

rmonWdr'a


Hallo Beatch,

Damals war ich ein Kind, hatte aber noch keine ADS Diagnose. Die Diät sollte gemacht werden, wegen Hyperaktivität, Unkonzentriertheit, Nervösität.

Erst durfte ich kein Zucker, keine Konservierungsstoffe und keine Eihaltigen Produkte.

Da gabe es aber riesen Probleme mit Unterzuckerung, da ich sehr leicht unterzuckert bin. Also wurde Zucker nacher zugelassen, und die Diät beschränkte sich auf Konservierungsstoffe und Eihaltige Produkte.

Zu dem Zeitpunkt waren die von dir genannten Sachen noch nicht abgeklärt. Magnesium hatte ich eine Zeitlang im Grenzwert, sind aber jetzt seit jahren o.k. Auch die anderen Blutwerte.

Darmpilz ist mit allen verfügbaren Mitteln ausgeschlossen ;-)

- Aber das Thema hatten wir ja schon.

Gruß

Rondra

BZeatCxh


Hallo Ronda

Kein Wunder hat Dir duiese Diät geholfen, hilft gemäss wissenschaftlichen Studien nur 1 bis 2% der Betroffenen. Eine wissenschaftltliche Wirksamkeit von 24 bis 80% (in der Praxis sind es gegen 80% gemäss Dr Egger und AEV) besteht bei der oligaten Diät. siehe dazu [[http://www.elpos.ch/ERN.HTM]].

Nebenbei, unterzuckerung ist auxch ein Anzeichjen eines Pilzbefalles...

Gruss

Beat

S"andrXinexp


Wie kann ich meinen Sohn überzeugen

Nachdem wir sehr viel Geld für Alternativen ausgegeben haben, ist die Lage noch so wie immer: chaos, planlosigkeit, reizbarkeit, Überempfindlichkeit auf alles mögliche.

Mein Sohn hat eine einzige Tablette genommen und gleich gesagt, er bekommt damit einen Herzinfarkt. Gleich wird alles so emorm übertrieben. Er gibt dem Medikament keine Chance, zu wirken. Ist Concerta milder?

k:aro`nik


Dr. Sacher

Hallo, weiß ja nicht, Biggi, wie akut dein Problem jetzt noch ist, und jemand hatte dir schon [[http://www.kiss-kid.de]] empfohlen zu schauen. ich möchte dies auch und noch mal bekräftigen- Wahrnehmungsprobleme, ADS, immer gucken, ob nicht evt. Blockaden mit im Spiel sind. Und zwar guck da mal unter dem Link "Kidd" oder unter "Druckversionen" bei "Dr. Koch zum Thema Schulschwierigkeiten". Da du´s anscheinend nicht weit von Düsseldorf hast, dort praktiziert der Dr. Sacher, einer der führenden Spezis und allerbesten behandler Dtds.- bist ja fast schon priviligiert- wir mussten 250 km pro Richtung auf uns nehmen, hat sich aber in jeder Beziehung gelohnt. Auch wenn man evt. nicht alle probleme wegkriegt, besser wird´s auf jeden Fall. Liebe Grüße!

CPorne4lia-xetc


Hallo Sandrinep,

ich habe dir in dem anderen Thread ja schon einiges geschrieben. Hier werde ich noch ein paar Dinge ergänzen.

Wie kann ich meinen Sohn überzeugen

Nachdem wir sehr viel Geld für Alternativen ausgegeben haben, ist die Lage noch so wie immer: chaos, planlosigkeit, reizbarkeit, Überempfindlichkeit auf alles mögliche.

Mein Sohn hat eine einzige Tablette genommen und gleich gesagt, er bekommt damit einen Herzinfarkt. Gleich wird alles so emorm übertrieben. Er gibt dem Medikament keine Chance, zu wirken. Ist Concerta milder?

Als erstes die Frage:

Wie war denn die Dosierung?

Normalerweise fängt man nicht gleich mit einer ganzen Tablette an, sondern schleicht das Medikament ein. Die optimale Dosierung ist nicht leicht heruaszufinden, die therapeutische breite (die Spanne zwischen Unterdosierung, optoimaler Dosierung und Überdosierung) relativ gering, so dass man am besten in Viertel-Tabletten-Schritten alle paar Tage vorgeht.

Auch wirkt das Medikament unterschiedlich lange und nach dem Abbau ist der alte Zustand wieder da.darum sollte ien erfahrener Arzt die Aufdosierung engmaschig begleiten.

Concerta wird dann verordnet, wenn Probleme mit Rebounds auftreten (also ein zu straken Auf und Ab des Medikamentenspiegels im Tagelslauf besteht) oder Probleme mit einer mehrfachen Einnahme im Tagesablauf vorhanden sind.

Concerta hat einen langsameren Wirkungsanstieg und wird gleichmäßiger über mehrere Stunden hin abgegeben. Die Wirkung klingt auch langsamer wieder aus.

Die niedrigste Dosierung beträgt hier 18 mg (diese Tabletten sind nicht teilbar). Aber diese 18 mg werden nicht auf einmal abgegeben (was etwa 1,5 Tbl. Ritalin entspräche), sondern nach und nach. Insgesamt ist die Intensität der Wirkung meist niedriger als bei einer gleichen Wirkstoffmenge der Nicht-Retard-Präparate, wenn sie über den gleichen Zeitraum gegeben werden.

Insofern könnte dies also tatsächlich eine mögliche Lösung für euch sein.

Eine ganz andere Frage ist, wie dein Sohn auf den Gedanken mit dem Herzinfarkt kommt.

Wie alt ist er denn?

Hat er den Beipackzettel gelesen und nicht richtig einordnen können?

Hat er tatsächlich Herzprobleme?

Oder ist er sehr empfindlich mit seinen Körperwahrnehmungen?

Methylphenidat kann den Herzschlag erhöhen. Hat er das vielleicht als beängstigend empfunden?

Wenn du nicht mur von Chaos, Planlosigkeit und Reizbarkeit, sondern auch von "Überempfindlichkeit auf alles mögliche" schreibst, dann lässt mich das aufhorchen insoweit, dass es zumindest denkbar sein könnte, dass zu dem ADS eventuell noch ein Asperger Syndrom hinzukommen könnte.

Wie äußert sich die Überempfindlichkeit denn genau?

Liebe Grüße

Cornelia


[[http://www.autismus-etcetera.de]]

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