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Extrem aggressives Verhalten vom Neffen, 14 Jahre

T'es~traxle hat die Diskussion gestartet


Hallo, ich kann nicht schlafen, weil ich mir Sorgen um meinen Neffen mache. Er ist 14, der älteste von 4 Kindern, sein bruder ist 11, seine Schwester 5 und seine kleinster bruder ist 9 Monate. Der nefffe ist seit seinem 2 Lebensjahr Insulinpflichtig.

Aber in seinem Kopf scheint etwas kapput zu sein, er ist extrem aggressiv. Er lügt, wie gedruckt, hällt sich selbst für den Besten und größten und Schönsten, er Schaut auf dem PC Hardcore Pornos, Beleidigt jeden, Klaut meiner schwester geld. Nimmt sogar seiner Kleinern schwester das essen weg. die kleine versteckt z.b ihre kekse oder Süßigkeiten, weil sie schon weis, der er ihr alles wegnimmt. Er hat schon mehrere streunenden Katzen und kleine Hunde den Kopf abgehackt :-o :-o

Der 11 Jährige hat demletzt seine Fahradreifen zerstochen "das ist die einzige möglichkeit, damit er mir nicht mein fahrad wegnimmt" hat er gesagt. Der große ist absolut unfähig Mitleid zu empfinden. Als mein Schwester starke Kopfschmerzen und Schwindel hatte, hat er meine Schwester beleidigt, weil sie ihm die Lieblingshose nicht gewaschen hat. Es gibt mehrmals die Woche ärger mit den Nachbar oder Schulkammeraden, weil er sofort zuschlägt. Vor ein paar Wochen ist die Lehrerin und die gesamte Klasse aus dem Klassenzimmer geflüchtet, weil er einen Wutanfall hatte, er hat Tische und Stühle in der Klasse umgeworfen und alle Fenster zerschlagen... Täglich spricht er davon, sie ein Maschinengewehr zu besorgen um seine gesamte Familie zu erschießen. Seine Blutzuckerwerte kontrolliert er nicht, er ist alles, was er will, spritzt sich nach Lust und Laune Insulin. NAcht muss meine Schwester ständig nachmessen, weil sein Bz total durcheinder ist.

meine schwester will ihn in Therapie geben, aber sie hat Angst, das sie ihr die anderen Kinder wegnemen. darum hat sie noch keine professionelle Hilfe in Anspruch genommen

Kann durch den Diabetes seine Gehirn bereits geschädigt sein, das er sich so schrecklich verhällt?

Antworten
s1chnuYpfen08


Es kann schon mal sein das wenn der bz arg niedrig ist man n b8ssi aggressiv wird. Aber dieses Verhalten deines neffens ist definitiv nicht normal und mit dem Diabetes entschuldbar.

Deine Schwester muss sich sofort Hilfe holen

EOhemaligFer Nutze]r (#544N76x1)


Ich sehe ihn – unter diesen Umständen – als jemand, der dringend psychiatrische/nervenärztliche und auch psychotherapeutische Betreuung braucht. Wo also – z.B. bei einem stationären Aufenthalt über mehrere Wochen – die Wechselwirkungen zwischen Diabetes und Nervensystem systematisch untersucht und eingestellt werden. Da wird auch mit CT/MRT das Hirn untersucht, wenn Anhaltspunkte dafür da sind.

Er muss lernen, seinen Blutzuckerhaushalt systematisch zu kontrollieren und systematisch zu spritzen, dann kann man neu auf sien Verhalten schauen. Aber nur vom Blutzucker kommt das sicherlich nicht. Da werden auch andere Verhaltensänderungen nötig sein: Antiaggressionstraining, die Erkenntnis, dass lügen nichts bringt, und die Fähigkeit Empathie zu empfinden und seine sadistischen Züge in den Griff zu bekommen (Tiere töten), dass er vorübergehend aus seinem jetzigen Umfeld herauskommt und wirklich Erziehung erfährt.

meine schwester will ihn in Therapie geben, aber sie hat Angst, das sie ihr die anderen Kinder wegnemen. darum hat sie noch keine professionelle Hilfe in Anspruch genommen

Das sollte sie aber dringend. Ja, es kann sein, dass sie so den Kontakt zu einem der Kinder reduziert und vielleicht verliert, aber sie rettet damit vielleicht ihre drei anderen Kinder. Den ganz kleinen und die 5-Jährige, da besteht ja erstmal weniger die Gefahr. Aber der 11-Jährige ist evt. in Gefahr. Und beim großen: an sich hat sie den schon verloren. Es kann nur besser werden.

Die Erkenntnis, dass ihre Art oder Möglichkeit, den großen wirklich zu einem Teil der Gesellschaft zu erziehen, erschöpft ist, sehe ich als wahre Liebe einer Mutter zu ihrem Sohn.

Klar, sie kann warten, aber dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis Zwangsmaßnahmen kommen. Zuerst von schulischer Seite (wundert mich, dass da noch nix kam bei der Aktion), und sicherlich auch von jugendamtlicher Seite.

PPIA


meine schwester will ihn in Therapie geben, aber sie hat Angst, das sie ihr die anderen Kinder wegnemen. darum hat sie noch keine professionelle Hilfe in Anspruch genommen

Wenn eine professionelle Stelle erkennt warum es in der Familie so zugeht wird m.E. nur dein Neffe "versorgt", das sollte offensichtlich auch schnell passieren.

Ich kann mir fast nicht vorstellen, dass die Schule (oder evtl. Nachbarn) das Jugendamt nicht schon verständigt haben

Lehrerin und die gesamte Klasse aus dem Klassenzimmer geflüchtet, weil er einen Wutanfall hatte, er hat Tische und Stühle in der Klasse umgeworfen und alle Fenster zerschlagen

da würde ich sofort auf die Barrikaden gehen, jeder darf ja mal austicken, aber bei Gefahr für "Leib und Leben" bei Anderen ist Schluss :[]

S6marakgda#ugxe


meine schwester will ihn in Therapie geben, aber sie hat Angst, das sie ihr die anderen Kinder wegnemen. darum hat sie noch keine professionelle Hilfe in Anspruch genommen

Super. Lieber gehen alle vor die Hunde. Wenn sie alles soweit richtig gemacht hat, muss sie sich doch keine Sorgen machen, oder doch?

Kann durch den Diabetes seine Gehirn bereits geschädigt sein, das er sich so schrecklich verhällt?

Glaube ich kaum. Ich habe zwar damals auf der Diabetes-Station auch jemanden erlebt, ähnliches Alter, gegen alle Regeln verstoßen, abgehauen, Alk gesoffen und sich mit Bürgern vollgestopft, morgens wieder vor der Tür, man kann ich nicht abweisen, dann mußten sie ihn wieder versorgen, weil sein BZ völlig gaga war nach solchen Trips, aggressiv (mit Worten) war er auch, unvernünftig, hatte zusätzlich ein Alkoholproblem, brüstete sich, auf der Station für Alkis (gegenüber von der DM-Station) gerne mal ne Schachtel Mon-Cheri vorbeizubringen.... Kurz, ein Ekel. - Aber ich glaube nicht, dass das allein dem Diabetes geschuldet war sondern einer völlig beschissenen Erziehung, der DM hat dann nur noch einen draufgesetzt. Es gibt genug Kinder mit DM, die sich nicht wie die Schweine verhalten.

Bei Tierquälerei hört bei mir jegliches Verständnis auf. Das ist ein Straftatbestand und eine Riesensauerei. Wer Tiere quält, macht irgendwann auch nicht vor Menschen halt, und wie er sich in der Klasse verhält, spricht Bände.

SOFORT das Jugendamt einschalten, Deine Schwester macht es ja nicht, sie lässt lieber zu, dass andere unter ihm leiden, Hauptsache, das JA schaut ihr nicht auf die Finger, was die anderen Kinder angeht.

EhhemaligIer NutzeRr (#x467193)


Die Frage die sich mir stellt, was hat die Mutter des Jungen bis dato getan oder veranlasst?

Das Problem ist ja nicht von heute auf morgen aufgetreten sondern besteht anscheinend schon länger.

A8sigxa


Vor ein paar Wochen ist die Lehrerin und die gesamte Klasse aus dem Klassenzimmer geflüchtet, weil er einen Wutanfall hatte, er hat Tische und Stühle in der Klasse umgeworfen und alle Fenster zerschlagen...

Also wenn in der Schule nicht alle pennen, wurde schon längst was in die Wege geleitet.

Jugendämter reißen Kinder nicht (mehr?) einfach aus der Familie raus und fertig. Da gibt es Familienhelfer die vorbeischauen, ok der Junge wird wohl eine Zeitlang in Therapie müssen, vielleicht in einer Einrichtung, aber das kann nur gut für ihn / für alle sein.

Wenn deine Schwester aber weiterhin Vogel-Strauß-Politik betreibt (möglicherweise Briefe vom Jugendamt ignoriert ?) dann KANN es sein dass deine Befürchtung doch eintritt...

NXova4 201x4


Welche Erlebnisse von Demütigung, mangelndem Respekt oder Aktzeptanz mögen wohl dem Verhalten dieses Jungen zugrundeliegen?

Nicht nur die potentiellen Opfer sollten geschützt werden, sondern der 14-Jährige auch vor sich selbst. Er braucht dringend Intervention.

Kpyttxa


Das hat mit normaler pubertäre Aggressivität nichts zu tun.

Da muß sofort gehandelt werden. Mein Bauchgefühl würde da Isolationshaft oder sowas anordnen. Dieser Teenie muß sofort aus der Familie raus und von allem, was lebt, ferngehalten werden und dann in Therapie. Sorry mal, aber wenn der Katzen den Kopf abhakt, dann ist das ein schwer gestörter und auch krimineller Mensch. Ich würde Anzeige erstatten.

Mit dem Blutzuckerspiegel hat das nichts zu tun. Dieser Junge hat den Kopf kaputt.

ClraPnkx1


All das beschriebene passt augenscheinlich und auf den ersten Blick zu einem heranwachsenden Psycho/ Soziopathen. Ist jetzt nur mein erster Gedanke und keine Diagnose ;-)

Da sollte aber schnellstens was passieren, bevor noch schlimmeres geschieht. Der 14 jährige muss unbedingt in Behandlung und erst einmal weg von der Familie, damit es den anderen nicht noch schlechter geht. Liebe zu einem Kind hin oder her, aber bei solch schlimmen Verhaltensstörungen muss einfach dringend gehandelt werden, zum Eigenschutz, aber auch besonders des Umfeldes wegen.

Hier leiden nämlich alle unter einen einzelnen und dies verändert auf Dauer auch sein eigenes Umfeld negativ, also der bisherge Schaden wird noch größer.

Hier ist das Jugendamt schon zwingend notwendig und in diesem Alter noch einiges möglich, was bald nicht mehr so so einfach sein dürfte.

aKnde,rs_a`ls_an'dere


Wer Tiere quält, macht irgendwann auch nicht vor Menschen halt,

Smaragdauge

Ein Gedanke – einfach so dahingeworfen. Wie kommst du darauf? Es gibt unzählige Tierquäler, die für uns das Fleisch erzeugen. Du meinst, die quälen auch Menschen?

S/at)inxe


Wie kann man denn da so lange zusehen ohne aktiv zu werden...? :|N

WO ist der Vater? Scheint mir so, dass deine Schwesterbüberfordertbist. Sie muss sich dringend Hilfe holen!! Das Jugendamt ist übrigens da um zu helfen!

Anrufen, am besten heute noch und die Dringlichkeit der Lage schildern. Dem Jungen muss geholfen, aber vor allem das Umfeld geschützt werden.

a6n%ders:_alfs_xandere


Die Frage die sich mir stellt, was hat die Mutter des Jungen bis dato getan oder veranlasst?

Grognor

Dass die Betroffenen oft nichts tun, hat zwei Gründe:

1. Das Verhalten hat sich ja allmählich aufgebaut, da gibt es keine "Schwelle", die eine Handlung auslöst.

Wissenschaftler haben in einem Experiment einen Frosch, aus seinem kalten Tümpel genommen und in ein Becken mit kaltem Wasser gesetzt. Anschließend wurde die Temperatur langsam erhöht. Zum Erstaunen der Forscher blieb der Frosch sitzen, auch als die Temperatur lebensbedrohlich wurde.

2. Eltern, besonders Alleinerziehende, sind unsicher, ob sie alles richtig gemacht haben (niemand macht alles richtig). Und scheuen sich, andere in ihr Leben eindringen zu lassen. Das bedeutet Kontrollverlust.

Der große ist absolut unfähig Mitleid zu empfinden

Testrale

Ein Hinweis auf [[http://de.wikipedia.org/wiki/Autismus#Symptome_und_Beschwerden Autismus]]:

Allen autistischen Behinderungen sind Beeinträchtigungen des Sozialverhaltens gemeinsam: Schwierigkeiten, mit anderen Menschen zu sprechen (etwa wegen eintöniger Prosodie), Gesagtes richtig zu interpretieren, Mimik und Körpersprache einzusetzen und zu verstehen.

K#yttOa


Ein Gedanke – einfach so dahingeworfen. Wie kommst du darauf? Es gibt unzählige Tierquäler, die für uns das Fleisch erzeugen. Du meinst, die quälen auch Menschen?

anders_als_andere

Den Vergleich meinst du jetzt aber nicht wirklich ernst, oder?

Die einen töten, um Nahrung herzustellen (sehr unwahrscheinlich, dass sie den Drang bekommen, auch in Zukunft Menschen zu zerlegen und portioniert einzufrieren),

die anderen töten aus purer Aggression, und die kann sich sehr wohl vom Tier auf den Menschen ausweiten.

Ich möchte natürlich keinesfalls irgendwelche Tierquälereien, egal welcher Art, herunterspielen, aber der Vergleich mit Metzgern war wohl in dem Falle irgendwie sehr daneben.

a}nderQs_alsS_andexre


Den Vergleich meinst du jetzt aber nicht wirklich ernst, oder?

Kytta

Es geht darum, ob man mit anderen Wesen "mitfühlen" kann. Genau das geht dem beschriebenen Jugendlichen und auch gewissen Fleicherzeugern ab.

Die Entschuldigung, dass das in Ordnung ist, wenn man damit Geld verdient, gilt für mich nicht.

Und ich habe nicht die Metzger gemeint, die sind ja eher die Erlösung für gequälte Tiere. Ist aber hier gar nicht das Thema.

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