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Extrem aggressives Verhalten vom Neffen, 14 Jahre

E=hemalMiger NuStzer (#4_6719x3)


Finds ja recht lustig mit welchen Begriffen man hier um sich wirft und meint "einfach mal so" einen Namen für eine psychische Störung/Krankheit zu finden, die vielleicht passen könnte.

mnotorg8irl


@ Testrale

Könnte das Jugendamt, denn nicht auch eine Anlaufstelle sein für Hilfe?

[[http://www.familien-wegweiser.de/wegweiser/stichwortverzeichnis,did=110538.html Familien-Wegweiser]]

mVotorLgirxl


[[http://www.familien-wegweiser.de/wegweiser/Familie-regional/beratung.html Die richtige Beratungsstelle finden]]

Es gibt zu unterst auch eine Elterntelefon

Cfreank1


Es geht darum, ob man mit anderen Wesen "mitfühlen" kann. Genau das geht dem beschriebenen Jugendlichen und auch gewissen Fleicherzeugern ab.

Die Entschuldigung, dass das in Ordnung ist, wenn man damit Geld verdient, gilt für mich nicht.

Der Vergleich hinkt aber gewaltig und hat nichts, aber auch garnichts mit einer offensichtlich gestörten Person zu tun! Man sollte niemals Äpfel mit Birnen vergleichen, was Du hier leider tust. Aber gut, Deine Meinung, die m.E. zu eindimensional gedacht ist.

Finds ja recht lustig mit welchen Begriffen man hier um sich wirft und meint "einfach mal so" einen Namen für eine psychische Störung/Krankheit zu finden, die vielleicht passen könnte.

Und ich finde es schon sehr bedenklich, wenn Du mit diesem Satz eine offensichtliche Störung ausschliesst oder nicht in Erwägung ziehst, aber stattdessen Dich darüber Lustig machst, wenn hier nur ev. mögl. Störungen vermutet werden, was ja keine Diagnosen sind, sondern erst einmal stark anzunehmende Möglichkeiten, da solch ein Verhalten wohl sicher einen nicht geringen Krankheitswert haben und ganz sicher NICHT normal sind.

mxotoOrgirxl


Ich selber habe noch keine Kinder... hatte aber seit Jahren Kontakt zu Kindern und Jugendlichen, da ich früher bei den Pfadfindern war und später auch noch Leiterkurse durchgeführt habe.

Erschreckend finde ich eher, dass die Lehrer/in von selber noch nicht mit einer geeigneten Beratungsstelle ankam. Wir hatten in unseren Sommerlagern/Leiterkurse auch ein paar Jugendliche dabei, mit denen wir so nicht fertig wurden. Und für genau solche Situationen haben wir dann diverese Telefonnummern und wenn man sich total unsicher ist sogar noch eine zentrale Notfallnummer, die einem dann die richtige Nummer gibt oder für den Fall, dass man sich das nicht zutraut, sogar den "Fall" (viel mir grad kein besseres Wort ein) übernimmt.

Ich würde deiner Schwester wirklich mal ans Herz legen, dass sie sich bei einer Beratungsstelle meldet.

Das Jugendamt ist an erster Stelle ja da um zu Helfen.

T5akkaW-Txukka


Täglich spricht er davon, sie ein Maschinengewehr zu besorgen um seine gesamte Familie zu erschießen.

Was ist wenn er das wahrmacht, falls er irgendwo so ein Ding oder ähnliches organisieren kann?

So lange würde ich nicht warten. Höchste Zeit alle Hebel in Bewegung zu setzen damit der Rest der Familie einigermaßen normal leben kann. Der Schläger gehört in eine Einrichtung.

.

Und was hier ein anderer User in Verbindung bringen wollte, bzgl. Autismus: Das ist schon eine üble Frechheit Autismus oder Autisten mit extremen gestörten aggressiven Typen in Verbindung zu bringen. >:(

Autisten oder Asperger-Autisten gelten als ziemlich harmlos und genau das Gegenteil von aggressiv.

aznders_)al"s_;aanderxe


Finds ja recht lustig mit welchen Begriffen man hier um sich wirft und meint "einfach mal so" einen Namen für eine psychische Störung/Krankheit zu finden, die vielleicht passen könnte.

Grognor

Ich finde Beiträge nicht hilfreich, die nur Abscheu bezeugen, keinerlei Lösungsansatz bieten und dann fordern: "frag doch andere" (z.B. Jugendamt). Auf die Idee muss man erstmal kommen :(v

Habe mich – als medizinischer Laie – etwas in das Problem der Aggressivität und Amoklaufes eingelesen. Der beschriebene Jugendliche sendet laufend Signale, dass er Hilfe braucht. Und auf diese Signale scheint seine Umwelt nicht zu reagieren. Jedenfalls fehlen solche Reaktionen vollständig in der Beschreibung.

Amokläufer dagegen – also Menschen, die ohne Rücksicht auf das eigene Leben andere Menschen töten – scheinen solche deutlichen Signale nicht zu senden. Da werden oft Nachbarn vor das Mikrofon gezerrt, die so etwas dem lieben Jungen oder netten Mädel gar nicht zugetraut haben.

aund0ers_a)ls_andexre


Autisten oder Asperger-Autisten gelten als ziemlich harmlos und genau das Gegenteil von aggressiv.

Takka-Tukka

Gilt nicht für alle. Ich habe einen Gegenbeweis in der Nachbarschaft.

Autismus steht ja auch für die Unfähigkeit, sich in andere Menschen (oder Lebewesen) hineinzuversetzen, Freude und Leid bei anderen nicht zu erkennen. Gerade das ist kein Garant für Friedfertigkeit.

m&oto;r$girl


@ anders_als_andere

Entschuldige bitte aber was ist denn daran so abwägig als Elternteil das Jugendamt um Hilfe/Rat zu bitten?

m*oto_rgixrl


@ anders_als_andere

Hättest du denn einen anderen Vorschlag, an wen man sich wenden kann.

Denn es ist nicht zu überlesen, dass alle mit ihm überfordet sind und nicht wissen wie weiter.

Suma^raOg\daugxe


Wer Tiere quält, macht irgendwann auch nicht vor Menschen halt,

Smaragdauge

Ein Gedanke – einfach so dahingeworfen. Wie kommst du darauf? Es gibt unzählige Tierquäler, die für uns das Fleisch erzeugen. Du meinst, die quälen auch Menschen?

Ach ja, mir scheint, Du kannst nicht differenzieren.

So sehr ich gegen Massentierhaltung und Schlachtung bin, dabei geht es nicht um Quälen sondern um Schaffung von Nahrung. Leider mit oftmals nicht so tollen Methoden.

Aber das Bürschlein da, das kriegt seinen Kick davon, ein Tier zur quälen und zu töten. Den kickt das, es setzt ihn in einen Machtrausch, und es ist nicht mal auszuschließen, dass er dabei noch geil wird.

Das wirst Du nicht mit einem Schlachthof vergleichen wollen, wo sicherlich auch keine zartbesaiteten Menschen arbeiten, die aber in erster Linie damit ihre Miete verdienen.

Habe mich – als medizinischer Laie – etwas in das Problem der Aggressivität und Amoklaufes eingelesen. Der beschriebene Jugendliche sendet laufend Signale, dass er Hilfe braucht.

Und die Hunde und Katzen haben nicht auf seine Hilferufe reagiert?

Das ist völlig abstrus.

Und auf diese Signale scheint seine Umwelt nicht zu reagieren. Jedenfalls fehlen solche Reaktionen vollständig in der Beschreibung

Meine Reaktion wäre, das JA hinzuzuziehen und ihn für seine Straftaten anzuzeigen. Kommt er ungeschoren davon, sieht er das als Schwäche der Gesellschaft. Wenn er mit nem Sturmgewehr seine Familie umbringen will (er hat eine kleine Schwester), dann sollte er bitte bei sich selbst anfangen.

aKnders~_als_7anjdere


Hättest du denn einen anderen Vorschlag, an wen man sich wenden kann.

motorgirl

Ich verstehe nicht, warum das Jugendamt in fast allen sozialen Problemen mit Jugendlichen als "Wunderheiler" gesehen wird. Und ich habe hier bei med1 noch nie einen Beitrag gelesen, wo das Jugendamt erfolgreich geholfen hätte.

Als mögliche Ansprechpartner sehe ich (auch) die Lebenshilfe, das Diakonische Werk, sozial-psychiartrische Vereine.

SJmara~gda/ugxe


Ich verstehe nicht, warum das Jugendamt in fast allen sozialen Problemen mit Jugendlichen als "Wunderheiler" gesehen wird. Und ich habe hier bei med1 noch nie einen Beitrag gelesen, wo das Jugendamt erfolgreich geholfen hätte.

Klar, weil die meisten Eltern Schiß haben, das JA zu kontaktieren, weil sie irgendwo auch ahnen (auch wenn sie es nicht zugeben), dass sie irgendwo versagt haben und das Konsequenzen haben könnte. Die Mutter des auffälligen Burschen will ja auch nicht zum JA. Lieber Augen zumachen und so tun, als würde sich das alles zurechtwachsen.

Lebenshilfe, das Diakonische Werk, sozial-psychiartrische Vereine

Diakonie würde ich nicht empfehlen, wenn nicht ein gewisser religiöser Hintergrund vorhanden ist, denn auch wenn sie sich liberal geben, arbeiten sie mit einem bestimmten Leitbild. Und was irgendwelche Vereine angeht, die ersetzen keine professionelle Behandlung beim Psychiater. Das wäre vielleicht begleitend zu "offiziellen" Maßnahmen etwas, aber keinesfalls ein Ersatz.

Das eigentliche Problem ist doch, dass bei der Mutter keine wirkliche Bereitschaft dazu da ist, sich Hilfe zu suchen, weil das genaugenommen einem Offenbarungseid gleichkommt. Sie weiß genau, dass das nicht normal ist, und das hat sich auch nicht innerhalb von Tagen oder Wochen oder Monaten entwickelt. Bei einem bestimmten Maß an Gewaltbereitschaft ist im Kopf was kaputt, was m.E. auch nicht mehr reparabel ist, dort hilft dann nur noch Schadensbegrenzung und eine ganz kurze Leine. Wenn ich mir überlege, was das andere Kind, das Mädchen durchmachen muss. Die schreibt dann in ein paar Jahren hier mit im Psychologieforum, weil sie unter Angst- und Panikstörungen leidet.

aHnderss_als_wandjerxe


Aber das Bürschlein da, das kriegt seinen Kick davon, ein Tier zur quälen und zu töten. Den kickt das, es setzt ihn in einen Machtrausch, und es ist nicht mal auszuschließen, dass er dabei noch geil wird.

Smaragdauge

Ist eine mögliche Interpretation der Handlungen. Eine andere wäre, dass er eine Wut hat und die rauslassen muss. Weil er nicht damit umgehen kann.

Manche Menschen schreien, brüllen andere an. Er tötet Tiere, demoliert Klassenzimmer, nimmt seinen Geschwistern Dinge weg.

S=marvagd4augxe


Manche Menschen schreien, brüllen andere an.

Er tötet Tiere, demoliert Klassenzimmer, nimmt seinen Geschwistern Dinge weg.

Und genau das macht den Unterschied. Die einen reagieren trotz Aggression normal, er aber ist irgendwo kaputt im Kopf.

Ich weiß übrigens genau, was Du mit Amok und Co meinst. Auch mich interessiert das Thema. Hinter jedem Amoklauf steckt eine Leidensgeschichte, und zwar eine lange.

Nur fällt bei dem Burschen auf, dass er sich anscheinend prinzipiell gegen Schwächere wendet (Tiere, die kleine Schwester, die Mutter, die Klassenlehrerin), was ein derber Charakterfehler ist, zum anderen hat er mehrfach eine beim normalen Menschen verankerte Schwelle übertreten, nämlich die Tötungshemmung. Hunde und Katzen sind domestizierte Tiere, die dem Menschen anhängen und keine Bären, Wölfe oder Tiger, die wild sind und einem Menschen durchaus töten können. Der Bursche ist wütend und er ist feige, er hat Komplexe und möglicherweise ein sehr negatives Frauenbild, da sich seine Aggression auch besonders gegen Mädchen/Frauen richtet.

Ich mache also einen Unterschied zwischen einem Teenager, der in seiner Schule Amok läuft und besonders verhasste Mitschüler, die ihn gemobbt haben, erschießt, ebenso wie diejenigen Mitläufer, die immer darüber gelacht haben, und nicht zu vergessen ein paar Lehrer, die von ihm Leistung sehen wollten, die er nicht bringen konnte oder wollte - und zwischen einem Burschen, der seine Familie abknallen will und bereits domestizierte Wirbeltiere gequält und getötet hat.

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