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Extrem aggressives Verhalten vom Neffen, 14 Jahre

dka*naex87


Ich finde diese Hasstiraden ein wenig erschreckend. Natürlich ist so ein Verhalten abstoßend und nicht tollerabel und natürlich muss da etwas geschehen. Allerdings finde ich nicht, dass der Junge das große Los gezogen zu haben scheint, sei es das er ein geborener Sadist ist oder so traumatisiert, dass er dies Verhalten an den Tag legt.

Wenn man hier jemandem Vorwürfe machen will, dann der Mutter die frher um Hilfe hätte schreien sollen. Doch wer will sich da erheben? Immerhin muss man sich ja auch erstmal eingestehen, dass der eigene Sohn ein Psychopath sein könnte und wirklich gefährlich ist.

Pconjgo


danae87, es ist schön, das du so sachlich bleiben kannst, aber ehrlich, wenn ich, oder einige andere hier wie "smaragdauge " soetwas lesen, da könnt ich wirklich aus der Haut fahren und ich kann null...aber wirklich null Verständnis für so jemanden aufbringen und es ist für mich mit nichts entschuldbar. Hier hätte schon vor Jahren eingegriffen werden müßen, das Unverständnis und Kopfschütteln meinerseits gilt insbesondere der Mutter, der nahen, direkten Umgebung, auch Testrale... dass hier keiner eingeschritten ist bis jetzt und dieses "Bürschchen"- wie smaragdauge so schön sagt, solch schreckliche Dinge tun konnte....

Da wird überall schön geredet wie sozial und verständnisvoll unsere Gesellschaft doch sei, aber, bitte, an der richtigen Stelle zur richtigen Zeit.....da ist Schluss mit lustig....da muß man mal zu härteren Konsequenzen schreiten.....oder soll er erst mit dem bereits angekündigten Gewehr durch die Gegend rennen und unschuldige Leute abknallen? Dann aber ist der Katzenjammer groß und Stimmen werden dann laut, das man doch schon viel früher etwas hätte machen sollen.... Der Typ ist 14!!!!!!!!!!!!!

Was soll das werden, wenn er nochmal ein paar Jahre älter ist!!

I{ceLadYy_5x0


Ja, und eben, weil der "Typ", wie er hier genannt wird, noch ein KIND ist, braucht er dringend Hilfe und muss aus dieser offensichtlich komplett inkompetenten Familie raus, die zwar - wie so oft - Kinder zeugen, aber sich nicht darum adäquat kümmern kann.

Der Vorwurf kann - wenn überhaupt - nur in diese Richtung gehen. Denn selbst, wenn er mit dieser Störung geboren wurde (und es quasi genetisch determiniert wäre, was ich nicht glaube), dann hätten die Eltern und die Familie die verdammte Pflicht, etwas zu unternehmen, anstatt die Verantwortung allen anderen zuzuschreiben.

Wobei ich nach wie vor an der Geschichte (berechtigte) Zweifel habe.

PIongxo


@ IceLady_50

Was meinst du denn mit:

Wobei ich nach wie vor an der Geschichte (berechtigte) Zweifel habe.

Glaubst du, die Geschichte ist ein fake? ":/ :-/

I2ceOLGady_x50


Nein.

Aber ich kann einfach nicht nachvollziehen, dass sich die Dinge so entwickelt und ereignet haben sollen, ohne, dass es Konsequenzen gehabt hat.

dlanae8~7


Das es sich um einen Fake handelt glaube ich nicht, Testrale ist ja schon lange hier im Forum.

m(otoQrg.i@rl


Leute eure Worte und eure Wut sind ja berechtigt... nur was bringts Testrale? Bisher zerreisst ihr alle euer Maul aber konkrete Ideen oder Anlaufsstellen werden nur gering genannt. Resp nur durch nachhaken...

Werdet doch mal etwas konkreter! Wenn ihr sagt, der gehört in ne Klinik, wo und wie soll sie dann vorgehen. Gibt ja verschiedene Kliniken. So einfach ist das ja schliesslich nicht, dass man irgendwo hingeht und sein Kind einweist. Das bringt auf Dauer nicht viel, wenn das das Einzige ist, was sie tun soll. Ganz bestimmt braucht die Mutter so wie auch die Geschwister Beistand auf verschiedenen Ebenen.

Ich findsch schon mal gut, dass Testrale sie zum JA gedrängt hat... Hoffe auch, dass die ihr dann weitere Adressen geben können... aber wenn ihr sonst noch irgendwelche Adressen/Stellen kennt, dann wärs jetzt mal an der Zeit diese zu teilen.

Wo ihr aber Recht habt: Wie soll das in der Schule so abgelaufen sein? Glaube, dass Testrale sich da auch etwas zurück hält (ist auch sein gutes Recht... muss ja nicht alles erzählen) Wirken tut es jedenfalls nicht glaubwürdig so. Da hätte eigentlich irgend eine Art Konsequenz sein müssen.

N.ur,arihyoxn


Ich stimme zu, dass die nahe Familie an allem was geschah und noch geschehen wird eine Mitschuld trägt. Das steht komplett außer Frage. Das "Kind" selbst hat wohl die wenigste Kontrolle über sich.

Für mich wirkt sich das aber nicht auf die Konsequenzen aus, die ich für notwendig erachte. Das sollte sich jedoch nicht strafmildernd – wobei es hier glaube ich lange nicht mehr nur um "Strafen" geht – auswirken. Mitleid habe ich keines. Für die armen Tiere, die dieses "Kind" zutode gequält hat, hat ja auch kaum einer Mitleid.

Ja, die Tiere sind mir näher als dieses "Kind". Das ist generell so.

Eines Tages läuft dieses "Kind" amok, und ach... hätte man es doch nur vorher gewusst?! Würde man gewusst haben. Wusste man auch bei anderen Amokläufern, behaupte ich.

Wenn das soziale Netz nicht mehr intakt ist, muss das rechtliche eben seine Arbeit tun. Hilft ja nichts. Und dem "Kind" letztendlich auch nichts.

P'o'ngvo


@ IceLady_50

Ja, das kann ich allerdings auch nicht verstehen, es ist eigentlich nicht zu glauben, dass es keine Konsequenzen gibt....da demoliert einer das Klassenzimmer, bedroht andere Menschen, köpft Hunde und Katzen...und keiner tut was....unfasslich eigentlich!!!!!

Zum einen möchte ich auch Nurarihyon nochmal zustimmen, mit dem, was er geschrieben hat..:

Ja, die Tiere sind mir näher als dieses "Kind".

Zum anderen, zu der Frage nach der Hilfe für die Familie...ich glaube, das hier das Jugendamt fast überfordert ist...meiner Meinung nach muß das angezeigt werden...: Tierquälerei, Sachbeschädigung, Diebstahl, Bedrohung anderer Menschen.... und sicher noch mehr....genügend Straftatbestände, die hier erfüllt sind. Mit gut zureden ist hier nicht mehr beizukommen. Die Polizei würde ich rufen, Anzeige erstatten. Die Polizei wird die richtigen Schritte unternehmen, will ich doch hoffen...ev. muß er in eine geschlossene Jugendanstalt, wo er unter professioneller Aufsicht ist und wo man ihm Grenzen aufzeigt, ihn Konsequenzen für sein Handeln erfahren läßt, was ja bisher anscheinend nie passiert ist....Fatalerweise!!!!!

sSchnaec>ke1x985


Es gibt einige wenige Kinder die sind so, von Geburt an. Wird nicht gerade häufig thematisiert, ist auch wirklich extrem selten.

Naja, so selten auch wieder nicht. Schätzungen gehen von einem Bevölkerungsanteil von 2% aus, wenn es um die Antisoziale Persönlichkeitsstörung (das was man landläufig Psychopathie nennt) geht. Ob und wie sich das äußert, wird massiv von sozialen, biologischen und biographischen Details mitgeprägt - da ist vom Massenkiller bis zum handelsüblichen Arschloch alles drin.

Ich bin natürlich kein Arzt, aber z.B. das Töten oder Quälen von Tieren im Kindes- und Jugendalter ist ein bedeutsames Kriterium für die Diagnose einer Antisozialen Persönlichkeit - weil es eben Ausdruck einer mangelnden Empathiefähigkeit ist.

Und: Nicht alles kann therapiert werden. Antisoziale Persönlichkeiten können nicht geheilt werden, Therapie fruchtet wenn überhaupt nur im frühen Kindes- und Jugendalter.

Gerade deshalb wäre es so wichtig, dass jetzt sofort jemand mit professioneller Hilfe interveniert. In ein paar Jahren ist der Junge strafmündig und körperlich ausgewachsen, dann könnte es nicht mehr "nur" bei Drohungen und zerbrochenen Fensterscheiben bleiben. Will heißen: Man tut dem Kind keinen Gefallen, wenn man weiter wegschaut. Anscheinend ist was in seiner Seele kaputt, das ihn so agieren lässt.

Und ja, er ist ein Kind, verdammt! Möchte mal sehen ob ihr auch so großkotzig für Einsperren und ähnliches wärt, wenn es euer Nachwuchs wäre >:( >:( >:( Gefängnis, Anstalten haben noch nie einen besseren Menschen aus jemanden gemacht, ganz im Gegenteil: Viele lernen dort erst richtig Gewalt und kriminelles Verhalten. Und ein Gefängnis ist ganz sicher kein Ort für einen Minderjährigen, bei dem anscheinend im familiären Umfeld Probleme da sind und zudem noch psychiatrische Auffälligkeiten. Wie gesagt: 2% aller Menschen sind "Psychopathen". Wie viele davon töten wirklich? Richtig, diejenigen, die eine schwierige Biographie oder eine physische Disposition (z.B. Hirnverletzungen wirken begünstigend auf Gewalt bei A-S-P) dafür haben. Im Prinzip sind diejenigen, die wegschauen nicht weniger schuldig, als derjenige, der letztendlich gewalttätig wird.

@ Testrale

Soweit ich weiß sind in Italien die Wartezeiten für einen Therapieplatz deutlich humaner als in Deutschland.

kwleeineDr_dr\achensctern


aber konkrete Ideen oder Anlaufsstellen werden nur gering genannt.

Das ist auch sehr schwierig ohne zu wissen, in welchem Bundesland sich das alles abspielt. Zwischenzeitlich war auch mal von Italien die Rede....

Es gibt einfach viel zu viele Fragezeichen, die erst beantwortet werden müssten um überhaupt annähernd konkreter werden zu können. So bleibt nur die Kontaktaufnahme mit dem Jugendamt als erster (!) Schritt.

TuesTtralxe


Der Vater der Kinder ist selbständig und arbeitet ca 16 Stunden Täglich. Kümmert sich kaum um die Kinder. Meine Schwester ist tatsächlich eine ängstliche Person und kann weder entscheidungen, noch konsequenzen ziehen. Der Vorfall in der schule hatte kaum konsequenzen, weil er minderjährig ist und seine Lehrer mitleid haben weil er diabetes hat. . Nicht an dem, was ich geschrieben habe, ist übertrieben. Das ganze Dorf weis Bescheid, haber den meisten ist es egal. Hilfe bietet keiner an.

Pro#ngxo


Der Vorfall in der schule hatte kaum konsequenzen, weil er minderjährig ist und seine Lehrer mitleid haben weil er diabetes hat. .

Genau das ist das Problem...:" Das arme Kind ist ja krank.... %-| !"

Das ganze Dorf weis Bescheid, haber den meisten ist es egal. Hilfe bietet keiner an.

Das ist ein Problem der heutigen Gesellschaft...jedem ist alles egal :-p :p>

Meine Schwester ist tatsächlich eine ängstliche Person und kann weder entscheidungen, noch konsequenzen ziehen.

das macht mich richtig wütend......dadurch hat sie der Entwicklung dieses

....."Kindes"..... auch noch Vorschub geleistet.... >:( >:( >:( >:( >:(

Wenigstens suchst du jetzt hier um Hilfe...Testrale

EvhemalLiger NutzeBr @(#4382'4V5x)


Aus welchem Grund auch immer der Junge so geworden ist, ist in diesem Stadium zweitrangig.

Meiner Meinung nach, ist er hochgradig therapiebedürftig. Da wird Mutterliebe nichts helfen.

Schuldgefühle der Mutter sind völlig fehl am Platze.

Entweder werden jetzt Nägel mit Köpfen gemacht, wie schmerzlich das auch immer aussehen mag, oder alle anderen werden Schmerzen und Verletzungen bekommen. Wie will die Mutter denn eine zunehmende Gefährdung der Geschwister verantworten?

Würde der junge Mann in meiner Bude toben, würde ich die Psychiatrie rufen und ihn abholen lassen.

Dem Jungen muss geholfen werden, eine Wunderheilung wird es nicht geben.

N2urarzihyxon


@ Schnecke1985

Und ja, er ist ein Kind, verdammt! Möchte mal sehen ob ihr auch so großkotzig für Einsperren und ähnliches wärt, wenn es euer Nachwuchs wäre >:( >:( >:(

Ja. So definitiv wie ich das sagen kann, ohne selbst Kinder zu haben.

Und "Einsperren" ist etwas zu kurz gedacht.

In erster Linie muss die Umwelt geschützt werden. In zweiter soll dem "Kind" geholfen werden, soweit das noch medizinisch möglich ist. Beides erreicht man durch eine Unterbringung in einer "geschützten" Einrichtung.

Unabhängig von Vorurteilen solchen Anstalten gegenüber soll man das Kind da nicht für immer verfaulen lassen, sondern es, zur Not auch mit Zwangsmedikation, auf ein Level gebracht werden, welches das "Kind" und seine Umwelt wieder handlungsfähig macht. Dem müsste sich eine entsprechende Therapie anschließen und eventuell weitere Maßnahmen.

Mit Knast ist hier niemandem geholfen, auch wenn es mir nicht Leid täte, wenn es so kommen würde.

Wie gesagt: 2% aller Menschen sind "Psychopathen". Wie viele davon töten wirklich?

Irrelevant. Einer ist einer zu viel. Möchtest du vielleicht das Risiko eingehen ihm zum Opfer zu fallen? Oder deine Kinder (etc) in seiner Nähe wissen? Die Menschen die du liebst? Er droht doch sogar schon mit Amokläufen. Ab welchen Alter kann man das erst nehmen? 8? 14? 20? Und hinterher ist das Geschrei groß, weil keiner rechtzeitig eingeschritten ist. %-|

Im Prinzip sind diejenigen, die wegschauen nicht weniger schuldig, als derjenige, der letztendlich gewalttätig wird.

Das sehe ich auch so. Das soziale Gefüge hat versagt. Und ob er so geboren ist, oder eine Disposition, die durch unglückliche Umstände gefürdert wurde, die Situation ist jetzt so wie sie ist. Und man kann der Umwelt nicht zumuten, ständig in möglicher Gefahr zu schweben.

Ich wünschte, man hätte damals meine Auffälligkeiten erkannt und mir echte Hilfe verschafft. Vielleicht ginge es mir heute besser und ich müsste nicht die nächsten 20 Jahre meines Lebens Therapien machen.

Irgendwer muss einschreiten.

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