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16-jährige Tochter meines Freundes hasst mich abgrundtief

k{le]ine\r_dra{chexnstern


Sorry, aber ich kann beim besten Willen NICHTS erkennen, was jetzt so grundlegend anders an der Tochter deines Freundes als an allen anderen pubertierenden kleinen Ekeln wäre ;-) .

Nichts aufräumen, Wäsche nicht runterbringen ... total normal! Die Sachen von anderen Leuten anziehen ... ebenfalls total normal. Im Regelfall halt die von der großen Schwestern oder von Freundinnen. Das sie das bei dir macht würde ich schon so deuten, dass sie dich eigentlich ziemlich cool findet. Aber du bist eben jetzt plötzlich da, in ihrem Leben, das sie mit ihrem Papa so schön eingerichtet hatte und versuchst da Regeln aufzustellen und da muss man, gerade mit 16, eben erst mal auf Konfrontation gehen! Und Konfrontation mit 16 heisst, alles und jeden zu hassen. Das ist doch in keinster Weise außergewöhnlich!

Ich denke das wichtigste wäre erst mal, ihr zu erzählen, warum ihr den Kontakt zu den Großeltern abgebrochen habt, dass sie aber natürlich gerne weiter zu Oma und Opa darf, wenn sie das ok findet, was Oma so über sie erzählt.

Außerdem ist es wichtig, dass ihr Vater ihr die Regeln klarmacht nicht du. Du hast erst mal so gar keinen Erziehungsauftrag, du bist nämlich nicht ihre Mutter. Du kannst ihr eine Vertraute sein, aber niemals die Mutterrolle einnehmen, sonst kommt nämlich der allbekannte Spruch: "DU hast mir überhaupt nichts zu sagen, du bist nämlich nicht....!".

Das die Tochter so aufbegehrt ist für mich völlig logisch:

Bis zu deinem Einzug wohnte sie mit ihrem Vater zusammen, wurde von den Großeltern verhätschelt und hatte dich als Freundin/ Vertraute in der Hinterhand.

Dann bist du eingezogen und plötzlich ist alles anders: der Kontakt zu den Großeltern wird abgebrochen, es werden neue Regeln aufgestellt, ihr völlig normalen pubertätren Irrsinnsaktionen werden hart sanktioniert etc. Für sie kommt das ALLES von dir, denn vorher war das alles anders, du bist der Feind, der ihr alles wegnimmt, du spielst dich in einer Muttererziehungsrolle auf, die dir einfach überhaupt nicht zusteht.

Patchworkfamilien sind nicht einfach, aber wenn ihr drei nicht zu einem neuen Umgang mit mehr Respekt voreinander unf vor allem neuen Bezeihungsregeln kommt wird das bestimmt nicht besser werden.

l@e sadng r;exal


:)^

EPhemal8iger _NutWzerE (#530%218x)


Die Sachen von anderen Leuten anziehen ... ebenfalls total normal.

:-o ... ich finde das Ausmaß und die gesamte Art und Weise wie das Mädchen sich an der Kleidung der TE bedient insbesondere das mit den mit Menstruationsblut beschmutzten Unterhosen alles andere als normal und angemessen!

Für mich tickt dieses Mädchen nicht ganz richtig. :|N

kxobmold'inef44


Also ganz ehrlich...manchmal können Teenies schon die 8.Plage darstellen....aber die Reaktionen des Mädels sind sowas von normal.

Da kommt nun eine Frau daher, die bis dato ne ganz gute Kumpeline war..wo man mit Problemen und Problemchen hingehen konnte. Die zieht nun ein und auf einmal ist alles anders. Die stellt Regeln auf, unterbindet Kontakt mit Omma, regt sich im Grunde über alles auf.

Mit welchem Recht werte TE denkst du dies zu tun ???

Nur weil du da jetzt auch lebst, hast du keine Erziehungsrechte ....du kannst Rat erteilen, Wege aufzeigen aber mehr nicht.

Das diese Nummer nach hinten losgeht ist so normal wie atmen. Schraub dich ein wenig runter...werd lockerer und sei dem Mädel ne Anlaufstelle wenn sie Probs hat...für die Erziehung ist der Papa zuständig.

Im ersten Moment nach Lesen des Beitrages fiel mir spontan ein.....von Freundin zu gehaßter Stiefmutter in 6 monaten...wow...muß man können ]:D

E<hemHalig3err Nutz8er (x#530218)


Persönlich sehe ich das sehr kritisch, dass die Oma von ihr ihr in der Vergangenheit Prostitution unterstellt und sie nachfolgend als Machtmittel gegen euch einsetzt, sie gegen euch aufhetzt (weil die werte Oma dich nicht abkann). Vielleicht erklärt sich das mit dem Vergreifen an deiner Kleidung und deinen sonstigen Sachen daraus.

Und so, wie du eure neue Waschregel beschrieben hast, wollte das Mädchen ja ausdrücklich, dass die Omi für sie wäscht, weil das für sie bequemer ist als pünktlich ihre Wäsche bei dir abzuliefern, damit du sie waschen kannst. ... Finde eure Konsequenz da nur naheleigend und verständlich. Sie kann ja nicht erwarten, dass du Dienstmädchen für sie spielst, ihre Wäsche zusammensuchst in der Wohnung und wie in einer Wäscherei auf Termin unmittelbar wäschst, weil sie dann ein bestimmtes Kleidungsstück braucht – aber zack, zack!

Ich sehe die Oma und ihre Antiapthie gegen dich & eure Beziehung als eigentliches Problem.

Seunfolower_x73


Sie kann ja nicht erwarten, dass du Dienstmädchen für sie spielst, ihre Wäsche zusammensuchst in der Wohnung und wie in einer Wäscherei auf Termin unmittelbar wäschst, weil sie dann ein bestimmtes Kleidungsstück braucht – aber zack, zack!

Das ist auch nicht zu erwarten. Statt aber gar nicht mehr für das Mädel zu waschen, könnte man irgendein System aus Erinnerungen und Ansagen etablieren. Es gäbe so viele Zwischenstufen zwischen "alles h

S_unflow{eFrx_73


... "alles hinnehmen" und dem hier geschilderten Verhalten.

E!hemXaliguer Nu\tzer ("#530218)


p.s.: Und nur weil man bloß die Freundin des Vaters und nicht die leibliche Mutter ist, bedeutet das doch nicht, dass man keinerlei Rechte und persönliche Grenzen gegenüber dem Kind/Jugendlichen durchsetzen/aufzeigen darf, wenn man unter einem Dach zusammen lebt. Das rechtfertigt doch keinen solchen Hass des anderen ... Aber möglicherweise bin ich da auch bloß sehr altmodisch und weltfremd – auch wenn ich nicht so alt bin eigentlich vom Jahrgang her.

c4lafirext


Also ich finde ihr Verhalten nicht normal-pubertär. Sich mal ein Teil von jemandem zu "leihen" ohne zu fragen kann schon vorkommen. Aber in dem Ausmaß und Unterwäsche? Das kann man eigentlich nur noch als absichtliche Schikane bezeichnen und würde ich mir auch nicht bieten lassen.

Die Regeln finde ich jetzt auch nicht übertrieben streng. Die Dreckwäsche runter zu bringen und nicht überall zu verteilen ist eine normale Anforderung. Mit 16 kann man durchaus auch selbst die Wäsche machen, wenn sie es anders absolut nicht hinkriegt.

Aber irgendwie fehlt mir bei dem ganzen Theater der Vater, der versucht mit ihr zu reden. Alleine stehst du vermutlich auf verlorenem Posten. Dann wäre die einzige Lösung ausziehen.

EdheCmaligfer (NutzQer ,(#530P218)


Statt aber gar nicht mehr für das Mädel zu waschen, könnte man irgendein System aus Erinnerungen und Ansagen etablieren.

Das gab es doch. Passte dem Mädchen aber nicht, weshalb sie die Oma als vermeintliches Ass gezückt hat:

Vielleicht sollte ich noch erklärend hinzuschreiben, dass ich seit ca. 3 Monaten es aufgegeben habe, ihre Wäsche zu waschen, da sie die Sachen immer erst nach Wochen zu der Schmutzwäsche legt (trotz mehrmaliger Aufforderung) und ich dann unsere Wäsche (also die Wäsche von meinem Freund und mir) dann wasche (Waschmaschine war dann immer nur halb voll). Kaum war die Waschmaschine angeschmissen, hat sie ihre Wäsche dann nach unten gebracht. Allerdings musste ihre Wäsche dann SOFORT gewaschen werden. Dann habe ich ihr monatelang gesagt, dass ich das nicht mache, da ich nicht 2 Mal hintereinander eine halbe Waschmaschine anschmeiße. Vor ca. 3 Monaten hat sie dann gesagt, dass ihre OMA dann ab sofort ihre Wäsche wascht... ":/ OK, seitdem liegt die da unten und in der Zeit hat die Tochter dann ihre Wäsche hier und da dann selbst gewaschen (ja, mit 16 kann man das). Allerdings hat sie so viele Klamotten, dass sie noch nie nackt rumlaufen musste.

Hat wohl nicht so geklappt mit der Oma :=o

cblairxet


Statt aber gar nicht mehr für das Mädel zu waschen, könnte man irgendein System aus Erinnerungen und Ansagen etablieren.

Ich würde sie jedes Mal fragen, ob sie noch Wäsche hat bevor eine Maschine angemacht wird. Wenn aber dann nix kommt, ist sie selbst zuständig. Immer wieder Hinterrennen und Erinnern wird die Situation kaum entspannen.

Amlohxei


so, endlich zu Hause.

ich sollte weiter ausholen. Es kam wohl so an, dass die Sachen erst anfingen, als ich einzog. Sie nimmt meine Sachen, seitdem ich mit ihrem Vater zusammengekommen bin. Also seit 2 1/2 Jahren gibt es diese Diskussionen und wenn man 2 Jahre lang die Füße still hält, dann habe ich/haben wir wohl lange genug versucht mit ihr darüber zu reden.

Ich mag das Wort Sanktionen nicht... Aber man könnte es durchaus so nennen, z. B. mit der eigenen Wäsche waschen. Aber es ist nicht so, dass sie das vorher nicht auch gemacht hat. Da hat sie sogar freiwillig ihre Wäsche gewaschen (meistens allerdings immer nur 4 oder 5 Teile) ;-) Und mein Freund stellt die Regeln genauso auf, wie ich. Wir sprechen vorher darüber und dann sagen wir es. Also dass das alles immer nur auf meinen Mist gewachsen ist, dürfte bei ihr so nicht ankommen.

Na klar, weiß sie, wie die Oma über sie denkt. Zumindest haben wir ihr das gesagt. Aber Oma ist jemand, der die Wahrheiten verdreht, wie sie die gerade gebrauchen kann. Die Oma hat ihr nämlich gesagt, dass sie das in der Art gar nicht gesagt habe. Hm, dass das der Nachbar aber bestätigen kann, denn der war zufällig draußen und hat ihr das bestätigt, juckt sie nicht. Oma hat gesagt, das war nicht so, also war es auch nicht so.

Grundsätzlich mag ich die "Kleine". Wir gehen Eis essen (mal frage ich sie, mal fragt sie mich und dann gehen wir zu zweit). Wir waren auch schon zusammen im Kino, ihr Vater musste zu Hause bleiben. Zum Vatertag backen wir zusammen, das würde ich alles nicht machen, wenn ich sie hassen würde. Ich weiß ja auch, dass sie bisher kein schönes Leben hatte. Seitdem sich ihre Eltern getrennt haben, will die Mutter nichts von ihr wissen... das tut mir richtig weh, denn ein Kind sollte Kontakt zu beiden Eltern haben. Ein Mutterersatz möchte ich nicht sein, denn sie hat ihre Mutter noch, auch wenn sie sie nur ganz selten sieht.

Beschützend möchte ich noch sagen, dass ich jahrelang unter schweren Depressionen gelitten habe und daher mit solchen Sachen nicht sonderlich umgehen kann. Es mag sein, dass ich überreagiere.

Sie weiß auch, dass ich es unterstütze, dass ihr Vater auch Sachen mit ihr alleine macht. So war es lange Zeit Thema, dass ich ihm sagte (auch wenn sie dabei war), dass die beiden mal zu Zweit was machen sollen, damit sie nicht meint, dass ich ihr den Vater nehme. Diese Äußerungen findet sie auch immer super und dankt mir danach.

Leider benimmt sie sich sehr stark abwertend, wenn sie mal wieder bei ihren Großeltern war. Wenn sie mal 2 Wochen nicht bei denen war, ist hier nämlich richtig gute Stimmung. Dann sitzen wir stundenlang im Wohnzimmer zu dritt und planen unsere nächsten Ausflüge. In der Regel gehen wir 1 x im Moment zusammen irgendwo hin (wohin sie mag). Also wenn sie möchte. Wenn sie mal nicht möchte, dann zwingen wir sie natürlich nicht.

Es ist ja auch nicht so, dass ich nicht schon lange mit dem befreundeten Therapeuten darüber gesprochen habe und er unterstützt mich auch teilweise mit dem, wie wir reagieren, denn er weiß seit 2 1/2 Jahren, was hier Sache ist. Leider kann man das alles nicht so weit ausführen, sonst würde ich hier seitenweise schreiben, bis ihr das ungefähr nachvollziehen könnt.

ABER, und deswegen bin ich ja auch hier, möchte ich mehrere Meinungen haben und DESWEGEN gab es gerade mal ein Gespräch zu zweit. Nur sie und ich.

Auf dem Weg von der Arbeit nach Hause habe ich mir über eure Postings Gedanken gemacht.

Wir haben geredet und geredet und haben Übereinkünfte getroffen: Sie hat mir zugesichert, dass sie meine Sachen nicht mehr nimmt :)^ Im Gegenzug werden ihr Vater und ich nicht mehr kontrollieren, ob sie meine Sachen nimmt (also gegenseitiges Vertrauen). Wenn ich meine, mir fehlt etwas, weil es nicht mehr auffindbar ist, werde ich zu ihr gehen und wir gucken zusammen, wo es abgeblieben sein könnte. Damit hat sie sich einverstanden erklärt und ich sagte ihr, dass ich dann auch wieder ihre Wäsche wasche.

Jetzt waren wir unten und haben in Ruhe die Wäsche in die einzelnen Maschinen aufgeteilt und direkt eine Maschine angeschmissen.

Ich möchte bloß, dass das hier wieder ruhiger ist. Sie sagte mir, dass sie sich auch nicht streiten möchte, aber sie stehe grundsätzlich zwischen uns und den Großeltern, die nur über uns lästern und sie wüsste, dass wir es ja im Grunde gut mit ihr meinen und ihr Regeln und Grenzen beibringen wollen, die sie bei Oma nicht hat.

Also weiß sie eigentlich, dass sie zu viele Freiheiten bei Oma hat (was in gewissen Situationen ja auch normal ist... Großeltern haben halt Sonderrechte, die allerdings nicht endlos ausufern dürfen).

So, Däumchen drücken...

A"lo3hexi


Ich denke das wichtigste wäre erst mal, ihr zu erzählen, warum ihr den Kontakt zu den Großeltern abgebrochen habt, dass sie aber natürlich gerne weiter zu Oma und Opa darf, wenn sie das ok findet, was Oma so über sie erzählt.

??? Wir haben ihr den Kontakt nie verboten... das wurde gerade mehrmals geschrieben. Sie darf zu ihren Großeltern wann immer sie will 8-)

Azlohe3i


Aber irgendwie fehlt mir bei dem ganzen Theater der Vater, der versucht mit ihr zu reden. Alleine stehst du vermutlich auf verlorenem Posten. Dann wäre die einzige Lösung ausziehen.

Die Gespräche finden grundsätzlich zu dritt statt und er sagt ihr grundsätzlich, was nun abgeht oder nicht. Klar sage ich das auch, aber er stimmt mir dann voll zu

EBhemailigepr Nutz*er ^(#5350218)


Klingt gut was du gerade so geschrieben hast zu eurer aktuellen Situation, Alohei. Ich drücke dir die Daumen, dass das so funktioniert und sie wirklich einsichtig ist.

Aber wie gesagt würde ich den schlechten Einfluss der Oma nicht unterschätzen ... ich meine damit, dass es hilfreich sein könnte dem mädchen so neutral wie möglich den Hintergrund dazu zu erklären; beschreiben wie das Verhältnis zw. ihr und ihrem Sohn – und später dann zw. ihr und dir bzw. ihrem Sohn + dir ausgesehen hat. So könnte das Mädchen entsprechende Kommentare der Oma und etwaige Manipulationsversuche einordnen und sich ein eigenes Bild dazu machen. vielleicht übertrage ich da auch; ich fand es für mich nützlich in der Position als Enkelkind mit einer sehr manipulativen Großmutter. Kann ja sein, dass es bei euch nochmal anders gelagert ist

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