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Angst um meinen Sohn

p^unkrzockleady


Danke , Chi @:) und den anderen @:) für die gut gemeinte Hilfe. Bin für jeden Ratschlag dankbar

lmerch_enzunxge


1)

wie ist denn die sorgerechtliche Situation zwischen Dir und dem Kindsvater geregelt? Und wie sähe die nach Deinem Tod aus?

Du solltest bedenken, dass die Gefahr besteht, dass Du jetzt eine gute Lösung findest, nach Deinem Tod aber der Kindsvater das Sorgerecht "erbt" und damit Deine Lösung übern Haufen schmeissen kann. Du solltest Dich desbzgl. rechtlich beraten lassen und auch ggf. eine Vereinbarung gemeinsam mit dem Kindsvater schriftlich niederlegen.

2)

mit der Frage, wie fest oder hilfsbedürftig Deine Tochter im Leben steht, habe ich nicht nur danach fragen wollen, ob auch sie Hilfe brauchen wird, sondern auch, ob sie in der Lage sein wird, ihrem Bruder zu helfen? Mit 17 Jahren wohl noch nicht, aber mal angenommen, Du würdest in vier Jahren einen neuen Krebsdurchbruch erleiden, dann ist sie 21, ihr Bruder 17, würdest Du es für wahrscheinlich oder unwahrscheinlich halten, dass sie dann ihrem Bruder ein paar Jahre Unterstützung geben kann?

3)

Wer hat sich eigentlich in der Zeit, als Du schwerkrank und im Krankenhaus warst, um die Kinder gekümmert?

pFunkr8oc.kladxy


1) das ist sicherlich richtig. Das müßte ich im Ernstfall rechtlich abklären

2) ich kann mich hier nur für den Moment aussprechen und dazu wäre Sie nicht in der Lage.

3) ich war mit den Kindern meist allein. Während der Klinikaufenthalte war meine Mutter zu Besuch da. Ihr würde ich das aber nicht auf Dauer zutrauen. Sie ist 76 Jahre alt und hat in den letzten Monaten ziemlich abgebaut :(

EWhemali#ger Nrutzer (#3x93910)


Punkrocklady

ich habe jetzt nicht Alles gelesen, von daher weiß ich jetzt nicht, ob diese Möglichkeit schon aufgezeigt wurde.

Als meine Freundin damals in Scheidung lebte, kam auch die Frage auf, was wird aus den Kindern, wenn ihr mal was Schlimmes passiert (Pflegefall, Tod). Der Vater kümmerte sich ebenfalls nicht und die Kinder hätten auch auf keinen Fall zum Vater gewollt.

Schließlich war es dann mit dem Jugendamt geklärt, dass die Pflegschaft im Fall der Fälle auf mich übergegangen wäre. Das war beim Jugendamt so festgeschrieben.

Zum Glück ist dieser Notfall nicht eingetreten.

Aber vielleicht hast Du ja auch eine gute Freundin, mit der Dein Sohn auch gut klar kommt, die im Fall der Fälle die Pflegschaft für Deinen Sohn übernehmen könnte.

Alles Gute Dir, dass der Krebs besiegt bleibt.

PGetrawyied


Hallo punkrocklady,

wieso gibst Du Dich auf ?

Ich weiß, ich hab leicht zu reden, ich habe diese Krankheit nicht. Aber Du beschäftigst Dich mit dem Gedanken, was ist wenn ich sterbe.

Du hast so einen starken Nick-Name, nun sei doch auch so stark. Stärker als diese Krankheit. Kämpfe, Dein Sohn brauch DICH und keine "Ersatzlösung" ohne Dich.

[[http://www.narayana-verlag.de/Chemotherapie-heilt-Krebs-und-die-Erde-ist-eine-Scheibe-Lothar-Hirneise/b10788]]

Vielleicht solltest Du Dir mal dieses Buch beschaffen und die Klinik in der Nähe Stuttgarts aufsuchen. Vielleicht macht es Dir wieder Mut.

Dein gedanklicher Fokus ist "ich muss leben wegen meinem Sohn", nicht , was ist mit meinem Sohn, wenn ich sterbe.

Ich wünsche Dir das Allerbeste.

LG Petra

EfhemaHlig!er N=utzer (M#544x761)


Mann, ich hab einfach Angst!

Hast du schon mal nach Krankheitsdepression geschaut? Und danach, dass dich dein Sohn sicherlich als Mutter braucht, aber er braucht mit 13 auch schrittweise eine Entwicklung hin zu Freiheit und Unabhängigkeit. Ich denke, er wird diese bald sogar einfordern.

Hast du schon mal überlegt, ob deine mütterliche Fürsorge auch teils übermäßige Züge annimmt, die seine Entwicklung gerade hemmen und einschränken könnte? Mir kommt es so vor, dass gerade du dich so sehr an deinen Sohn festklammern möchtest.

Neben dem Suchen nach einem geeigneten gesetzlichen Vertreter für deinen jüngeren Sohn und quasi einer Familie, die ihn aufnimmt, was ich sehr verantwortungsvoll finde, schau auch drauf, dass du deinen Beitrag leistest zu seiner Erziehung zu einem psychisch starken und unabhängigen jungen Mann. Dass er den Platz und die Freiheit hat, Freunde zu treffen und vielleicht eine Freundin zu finden.

Die Bedeutung der Mutter-Sohn-Beziehung wird so etwas abnehmen. Aber für deinen Sohn werden sich damit auch mehr Chancen auf Beziehungen zu anderen Menschen ergeben. Und die wird er sich mehrheitlich selbst suchen. Zu Schulfreunden, und -freundinnen, zu Verwandten, mal den Großeltern, zu seiner großen Schwester. So kannst du ihn stark machen für eine Zukunft, die vielleicht davon geprägt sein wird, dass du nicht mehr für ihn da sein kannst.

Ich wünsche dir, dass du selbst aktiv wirst und einen Partner für dich suchst. Und deinen Sohn schrittweise aus dieser Rolle entlässt.

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